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war zu erwarten

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  1. war zu erwarten

    Autor: chefin 08.06.18 - 11:19

    Unerwartet ist allerdings das selbst solche massiven Hindernisse nicht als solche erkannt werden. Ich hätte zumindest erwartet das der tesla kurz vorher sowas erkennt. Bei 100kmh kann ein Fahrzeug wie der Tesla in 30-32m zum stehen kommen. Zuzüglich Bremsansprechzeit von ca 50-70ms entspricht dann ca 2m und vieleicht noch 3-5m für die Erkennung(200ms = 5,5m).

    50m vorher erkennen hätte gereicht. 30m Vorher erkennen immerhin den tödlichen Unfall verhindert. Mit 50 aufprallen sollte heute ein Auto ausbügeln und die Insassen schützen können.

  2. Re: war zu erwarten

    Autor: pumok 08.06.18 - 11:27

    Sehe ich auch so.
    Schreibt Tesla da keine Debug Logs? Die wären wohl ziemlich aufschlussreich.
    Falls nein wird dann wohl ein Freiwilliger gesucht, der die Situation mit aktiviertem Debugger nachstellt ;-)

  3. Re: war zu erwarten

    Autor: EINSER 08.06.18 - 11:38

    Ich glaube, dass die Sensoren mit festen Hindernissen Probleme haben.

    Bei meinem 5er wird mein Vordermann, wenn er an der Ampel steht und ich auf ihn zufahre und dabei erst den Fahrassistenten aktiviere, nicht erkannt. Fährt mein Vordermann dann leicht an, erkennt der BMW das Objekt. In gewissen Situationen würde ich also auf feste Objekte prallen. In anderen Situationen, wo die Strecke kurz einen Schlenker macht, erkennt das Auto dafür fälschlicherweise ein (festes) Hindernis und piepst mich laut an.

    Ich vertraue dem System schon sehr weit, auch wenn das Auto nun sechs Jahre alt ist. Aber es wird noch einige neue Fahrzeuge und Versionen der Systeme geben müssen, bis ich mich mit einem guten Gefühl länger von der Straße abwenden würde.

  4. Re: war zu erwarten

    Autor: S-Talker 08.06.18 - 11:39

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unerwartet ist allerdings das selbst solche massiven Hindernisse nicht als
    > solche erkannt werden.

    Das ist überhaupt nicht unerwartet.

    Tesla hat die Wichtigkeit von Radar (und auch Lidar) von Anfang an grob unterschätzt. Anfangs hat der "Autopilot" quasi gar keine Radardaten genutzt. Alles sollte ausschließlich über Kameras realisiert werden. Daher hat das Model S auch nur einen Radar Sensor verbaut. So ein abgerundetes Hindernis ist damit ein echtes Problem. Zwei Sensoren - auf jeder Fahrzeugseite einer - hätten das Hindernis viel sicherer erkennen können. Na ja, Hauptsache ein paar Euro Herstellungskosten gespart.

  5. Re: war zu erwarten

    Autor: ChrisE 08.06.18 - 11:50

    EINSER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei meinem 5er wird mein Vordermann, wenn er an der Ampel steht und ich auf
    > ihn zufahre und dabei erst den Fahrassistenten aktiviere, nicht erkannt.
    > Fährt mein Vordermann dann leicht an, erkennt der BMW das Objekt. In
    > gewissen Situationen würde ich also auf feste Objekte prallen. In anderen
    > Situationen, wo die Strecke kurz einen Schlenker macht, erkennt das Auto
    > dafür fälschlicherweise ein (festes) Hindernis und piepst mich laut an.

    Die Software der Radarsensork ist teilweise relativ einfach (vom implementierten Verhalten). In den ersten Versionen sind alle Objekte, die auf dich zukommen rausgefiltert worden. Sprich Gegenverkehr wurde einfach ignoriert. Das löste das Problem, dass man bei der Zufahrt auf eine Rechtskurve den entgegenkommenden Traktor als Hindernis erkennt (der Radar weiß bei der Zufahrt auf die Kurve noch nicht, dass da eine Kurve kommt; nein, Navi-Daten wurden nicht genutzt).
    Ebenso wurden stehende Objekte raus gefiltert. Man konnte einfach noch nicht so gut zwischen herumliegenden Coladosen (der Boden ist ein schöner Parabolspiegel, reflektiert also super) oder Fahrzeugen unterscheiden.

    Das mit den Coladosen usw. hat man jetzt einigermaßen gelöst, die aktuellen Sensoriken filtern stehende Fahrzeuge nicht mehr aus. Allerdings liegt es an den Autobauern, wie sie mit den Infos umgehen oder ob der Sensor das überhaupt mitteilen soll. Wenn ein Hersteller eine automatisch ausgelöste Vollbremsung bei eigentlich freier Fahrbahn komplett vermeiden will, bleibt bisher einfach nur stehende Objekte zu ignorieren. Was anderes ist es bei Objekten, die sich zumindest kurz bewegt haben. Da nimmt man dann eher an, dass es ein Fahrzeug ist.

    Dauert halt leider immer bis ein Zulieferer was fertig hat, das dann von den Autobauern getestet wurde und dann endlich auch verbaut wird.

  6. Stationäre Objekte zu erkennen ist nicht einfach

    Autor: SJ 08.06.18 - 13:20

    kwt

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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