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  5. › VW-Programm: Bis zu 12.000 Euro…

Da sieht man mal die Gewinnspanne.

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  1. Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: hallo1234 08.08.17 - 21:05

    Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    Die machen da mit Sicherheit kein Verlust

  2. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Anonymer Nutzer 08.08.17 - 21:12

    Du weißt wie ein gewinnbringendes Unternehmen funktioniert? Die Produkte werden möglichst genau für den Preis verkauft, mit dem man den höchst möglichen Gewinn macht. Natürlich ist es Sinn der Sache, dass die Marge so hoch ist, solange es der Wettbewerb und der Kunde zulässt.

  3. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: DonOmerta 08.08.17 - 21:25

    Die reinen Produktionskosten für z. B. einen Golf liegen bei etwa 6500 bis 7000 Euro, da könnt ihr euch denken wer sich den Rest in die Tasche schiebt....

  4. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 08.08.17 - 21:32

    Würde mich interessieren, woher du diese Zahl hast.

    Ich kenne eine Untersuchung einer Universität, die gezeigt hat, dass VW ca. 1500 Euro an einem Golf verdient.

  5. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: RaZZE 08.08.17 - 21:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich interessieren, woher du diese Zahl hast.
    >
    > Ich kenne eine Untersuchung einer Universität, die gezeigt hat, dass VW ca.
    > 1500 Euro an einem Golf verdient.


    Ist auch totaler Schwachsinn was er da erzählt.
    Du hast schon recht. Besonders viel an Gewinn bleibt da nicht übrig. Die Masse macht es hier in dem Fall

  6. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: MarkusXXX 08.08.17 - 22:00

    Die durchschnittliche Gewinnspanne kann man doch ganz einfach ausrechnen:
    Sie haben 2016 einen Gewinn (vor Sonderausgaben) von 14,6 Mrd gemacht und haben 10,1 Mio Autos verkauft. Macht eine durchschnittliche Gewinnspanne von 1.446¤ pro Fahrzeug.

  7. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: ArcherV 08.08.17 - 22:04

    RaZZE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Würde mich interessieren, woher du diese Zahl hast.
    > >
    > > Ich kenne eine Untersuchung einer Universität, die gezeigt hat, dass VW
    > ca.
    > > 1500 Euro an einem Golf verdient.
    >
    > Ist auch totaler Schwachsinn was er da erzählt.
    > Du hast schon recht. Besonders viel an Gewinn bleibt da nicht übrig. Die
    > Masse macht es hier in dem Fall


    Die eine Aussage schließt die andere nicht aus..
    Auf den reinen Produktionskosten kommen ja noch die ganzen anderen Unkosten hinzu.

  8. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Flasher 08.08.17 - 22:16

    DonOmerta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die reinen Produktionskosten für z. B. einen Golf liegen bei etwa 6500 bis
    > 7000 Euro, da könnt ihr euch denken wer sich den Rest in die Tasche
    > schiebt....

    Ich habe mal gelesen, dass VW auf einen Golf eine Marge von wenigen hundert Euro hat.

  9. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: ArcherV 08.08.17 - 22:18

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DonOmerta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die reinen Produktionskosten für z. B. einen Golf liegen bei etwa 6500
    > bis
    > > 7000 Euro, da könnt ihr euch denken wer sich den Rest in die Tasche
    > > schiebt....
    >
    > Ich habe mal gelesen, dass VW auf einen Golf eine Marge von wenigen hundert
    > Euro hat.

    Ja und? Das eine schließt das andere nicht aus..

  10. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: DarkWildcard 08.08.17 - 23:40

    hallo1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    > Die machen da mit Sicherheit kein Verlust

    Weil VW genau wie alle anderen Auto Hersteller den deutschen Markt ausquetschen.
    In Texas kostet ein E-Golf inkl. 8% Mehrwertsteuer und ohne jegliche Vergünstigungen ca 26,5K ¤. Und da macht VW ganz bestimmt auch keinen Verlust bei, zumal die Autos dort nicht mal gebaut werden und noch Transport und Zoll abgezogen werden.

    Den "geringen" Gewinn/Auto fährt VW nur im Ausland ein, wo Autos deutlich günstiger sind als in Deutschland. Wir sind halt die Dummen die gerne mehr zahlen dürfen.

  11. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 09.08.17 - 08:00

    Das ist schon richtig. Die Produktionskosten alleine können durchaus niedrig sein. Aber das spielt keine Rolle. ALLE Kosten sind ausschlaggebend - nicht nur die, die gut in die Argumentation passen.

    Eine Firma, die es nicht mehr gibt, kann auch keine Autos mehr produzieren.

    Eine komplette Fertigung auf die reinen Produktionskosten zu reduzieren, ist in etwa genauso, als würde ich behaupten, dass das Heizen mit Öl ja ziemlich billig ist - immerhin kostet der Liter nur 60ct. Dass halt dann noch die Abschreibung auf die komplette Installation inkl. der Betriebskosten dazukommt, und ERST DANN alles zusammen die realen Kosten ergibt, sollte doch eigentlich klar sein.

  12. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 09.08.17 - 08:03

    DarkWildcard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den "geringen" Gewinn/Auto fährt VW nur im Ausland ein, wo Autos deutlich
    > günstiger sind als in Deutschland. Wir sind halt die Dummen die gerne mehr
    > zahlen dürfen.

    Der Preis resultiert aus der Kaufkraft. Lieber zahle ich hier für einen Golf mehr und habe dafür den Rest unseres Wohlstandes, als dass ich soviel wie ein Inder dafür berappe, und meine Kleidung in einer Chemie-Kot-Leichen-Brühe namens Ganges waschen muss.

  13. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: nightmar17 09.08.17 - 09:23

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schon richtig. Die Produktionskosten alleine können durchaus
    > niedrig sein. Aber das spielt keine Rolle. ALLE Kosten sind ausschlaggebend
    > - nicht nur die, die gut in die Argumentation passen.
    >
    > Eine Firma, die es nicht mehr gibt, kann auch keine Autos mehr produzieren.
    >
    > Eine komplette Fertigung auf die reinen Produktionskosten zu reduzieren,
    > ist in etwa genauso, als würde ich behaupten, dass das Heizen mit Öl ja
    > ziemlich billig ist - immerhin kostet der Liter nur 60ct. Dass halt dann
    > noch die Abschreibung auf die komplette Installation inkl. der
    > Betriebskosten dazukommt, und ERST DANN alles zusammen die realen Kosten
    > ergibt, sollte doch eigentlich klar sein.

    Das sind dann genau die selben Leute die einem erzählen wollen, dass einige Smartphone total überteuert sind, weil der Materialwert einen Betrag von X hat.
    Nur weil ein Samsung oder Apple Materialkosten von 200-250$ haben, heist es nicht, dass die 500$ pro Gerät verdienen. Wenn man z.B. Apple nimmt.
    Bei 70 Millionen Geräten pro Quartal müssten die ja Gewinne von über 35 Milliarden haben und das allein nur für iPhone z.B.
    Im 4. Quartal lag der Gewinn bei 17 Milliarden bei Rund 78,3 Millionen verkauften Geräten. Das würde ca. 228$ pro iPhone bedeuten. Aber Apple verkauft ja auch andere Geräte und Dienste.
    Pro iPhone verdienen die eher 100-150$.

    Das so ein Golf in der Produktion 7.000¤ kostet kann das ja auch sein, aber Entwicklung und alle weiteren Kosten für die Gebäude, Mitarbeiter und sonstiges.

    Die Hersteller könnten sogar ein Auto mit Verlust verkaufen, das Geld würde wahrscheinlich durch Ersatzteile oder ähnliches wieder reinkommen.

  14. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Tomato 09.08.17 - 09:44

    > Der Preis resultiert aus der Kaufkraft. Lieber zahle ich hier für einen
    > Golf mehr und habe dafür den Rest unseres Wohlstandes, als dass ich soviel
    > wie ein Inder dafür berappe, und meine Kleidung in einer
    > Chemie-Kot-Leichen-Brühe namens Ganges waschen muss.

    Auch bei VW ist der "Made in Germany" - Anteil bei wenigen Prozent.

  15. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Dwalinn 09.08.17 - 14:13

    Nein aber wenn man mal den Satz darunter ließt

    >da könnt ihr euch denken wer sich den Rest in die Tasche schiebt

    Ist doch klar das @DonOmerta denkt das es bei diesem Preis bei der Produktion bleibt.

    Also hat @Flasher und @AllDayPiano vollkommen richtig darauf Hingewiesen wie Hoch der Gewinn ungefähr ist.

    Der Rest geht halt für Werbung, Forschung, Personalkosten, Mieten/Abschreibungen usw. drauf. "in die Tasche" wird dann nicht mehr so viel geschoben und das wird dann zum teil noch an Anteilseigner ausgeschüttet.

  16. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Dwalinn 09.08.17 - 14:16

    Wobei es ja noch verschiedene Service Leistungen, Ersatzteile usw. gibt womit man auch Gewinn machen will. Wenn dann die Gewinnspanne bei einen Golf noch etwas kleiner ist als bei den großen Fahrzeugen bleibt nicht mehr viel über.

  17. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: der_wahre_hannes 09.08.17 - 14:23

    DarkWildcard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hallo1234 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    > > Die machen da mit Sicherheit kein Verlust
    >
    > Weil VW genau wie alle anderen Auto Hersteller den deutschen Markt
    > ausquetschen.

    Genau. Der arme Deutsche hat ja gar keine andere Wahl als seiner Ansicht nach "überteuerte" Produkte zu kaufen. Nur der Rest der Welt kauft günstig ein.

    Du gehst doch auch nicht zum Chef und sagst, dass du gern weniger Gehalt hättest. Wieso sollte also auch nur ein Unternehmen ein Produkt zu einem Preis verkaufen, bei dem sie am Ende weniger einnehmen als möglich ist?

  18. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.17 - 14:26

    > Die Masse macht es hier in dem Fall

    Die Masse macht auch nicht den Reibach. Die Ersatzteile, wie z.B. Motorhauben mit "Geschmacksmuster", die kein Drittausrüster bauen darf, sind eher interessant, oder?

    Ich habe sogar gelesen, dass VW pro Auto gerade nur 400,- Euro macht. Allerdings wird dem Mutterkonzern und damit der Marke VW alle Entwicklungsarbeit zugerechnet, von der dann (im Baukastensystem) die Töchter profitieren. Porsche soll wohl gut verdienen, wen wundert das.

  19. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Dwalinn 09.08.17 - 14:29

    Also 1/3 der Beschäftigten bei VW arbeiten in Deutschland.

    Und ohnehin ist das doch irrelevant, es ging darum das die Fahrzeuge in anderen Länder günstiger sind weil dort die Kaufkraft so niedrig ist.

  20. Naiv...

    Autor: Berner Rösti 09.08.17 - 14:31

    DonOmerta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die reinen Produktionskosten für z. B. einen Golf liegen bei etwa 6500 bis
    > 7000 Euro, da könnt ihr euch denken wer sich den Rest in die Tasche
    > schiebt....

    Also mal davon abgesehen, dass die Zahl, die du da in den Raum wirfst, nur die reinen Materialkosten sein dürften und etwa nochmal so viel für die Produktion oben drauf kommt, gibt es etliche, die sich den Rest in ihre Taschen schieben:

    Wie z.B. die Ingenieure und anderen Mitarbeiter, die drei bis fünf Jahre lang an dem Wagen entwickelt haben. Die Firmen, die die Produktionsanlagen gebaut haben. Die Angestellten in der Verwaltung, die es überhaupt erst möglich machen, ein Unternehmen zu führen. Und viele, viele mehr, die daran beteiligt sind, bis der Wagen bei dir vor der Türe steht.

    Wer glaubt, dass die Differenz zwischen den reinen Produktionskosten und dem Verkaufspreis der Gewinn sei, ist hoffnungslos naiv.

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