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"Kupplung und Getriebe"

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  1. "Kupplung und Getriebe"

    Autor: M.P. 28.10.21 - 12:27

    Beim T5 TDI auch kein Wunder an Langzeit-Haltbarkeit ...
    Hätte man das nicht auch gleich mit herausreißen können?
    Wenn da eine eiernde Zweimassenschwungscheibe zu lange an den Lagern des Getriebes gezerrt hat, ist das ein schwieriges Thema für den Getriebeinstandsetzer ...

  2. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: Sharra 28.10.21 - 12:34

    Das war der Punkt, der mich auch gewundert hat. Da steckt man 40k in die Umrüstung, nur um danach den Schrott von Antriebsstrang immer noch drin zu haben? Der hat auch seine 300k auf dem Tacho, und ist faktisch eigentlich ausgenudelt.
    Hier wird am falschen Ende gespart. Da fährt man dann elektrisch, schleppt aber eine halbe Tonne unnützes Material mit, das man dann teuer instand halten muss.

  3. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: Boandlgramer 28.10.21 - 13:01

    1. Manuelle Getriebe sind potenziell unkaputtbar - und selbst wenn, leicht zu erneuern. Im Gegensatz zu modernen Automatikgetrieben...

    2. Das Problem beim Umrüsten ist ja auch, dass das Fahren eines BEV recht unterschiedlich zum Fahren eines Verbrenners ist. Gleicht man also das BEV der Bedienung eines Verbrenners an, muss man an der Innenausstattung und Infrastruktur nichts oder wenig herumbasteln.

    Der größere Teil der Umbaukosten solcher Umbauten sind die Personalkosten...

    3. Mit der Beibehaltung des Getriebes kann man die gesamte Vorderachse unangetastet lassen - Alternativ dazu bräuchte man neue Gelenkwellen - mindestens meistens die rechte, weil bei quer eingebauten Verbrennern meistens das Getriebe links sitzt und außermittig die Antriebswellen anbindet - für die entsprechende Geometrie mit dem zentralen Antrieb.

    4. Wahrscheinlich ist der Antriebsmotor auch preiswerter, wenn er in einem schmaleren Drehzahlband arbeiten muss. Die großen Getriebeanbieter haben aus dem gleichen Grund alle auch Getriebe für Elektroantriebe im Programm.

    Mir erscheinen die Design-Entscheidungen vollkommen logisch.

    Ich hab' eher ein Problem damit, dass die VW-Transporter - die spätestens seit dem T4 den Namen kaum noch verdienen - umbaut. Die sind mittlerweile Luxus-Hausfrauen-Gefährte für Leute, die sich mit SUVs nicht blicken lassen wollen...

    Ein Transporter ist ein Fiat Ducato!

  4. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: M.P. 28.10.21 - 13:17

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Manuelle Getriebe sind potenziell unkaputtbar - und selbst wenn, leicht
    > zu erneuern. Im Gegensatz zu modernen Automatikgetrieben...
    >

    Quark ... jedenfalls für die drehmomentstarken Turbodiesel. Wenn sie unkaputtbar wären, müsste man keine Zweimassenschwungscheiben ( die auch meistens nach spätestens 120000 km "durch" sind) einbauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=0-U7sFRfFwQ


    Das 6-Gang-Schaltgetriebe in unserem Opel Zafira 1,9 CDTi hat genau 70000 km gehalten ...
    Bei Lastwechseln hat sich der Schalthebel etwa 5...7 cm vor- und zurückbewegt ...

    https://www.youtube.com/watch?v=OHtHcMDTxXA
    https://www.youtube.com/watch?v=WFn8_Mi4c6c







    > 2. Das Problem beim Umrüsten ist ja auch, dass das Fahren eines BEV recht
    > unterschiedlich zum Fahren eines Verbrenners ist. Gleicht man also das BEV
    > der Bedienung eines Verbrenners an, muss man an der Innenausstattung und
    > Infrastruktur nichts oder wenig herumbasteln.
    >
    > Der größere Teil der Umbaukosten solcher Umbauten sind die
    > Personalkosten...
    >
    > 3. Mit der Beibehaltung des Getriebes kann man die gesamte Vorderachse
    > unangetastet lassen - Alternativ dazu bräuchte man neue Gelenkwellen -
    > mindestens meistens die rechte, weil bei quer eingebauten Verbrennern
    > meistens das Getriebe links sitzt und außermittig die Antriebswellen
    > anbindet - für die entsprechende Geometrie mit dem zentralen Antrieb.
    >
    > 4. Wahrscheinlich ist der Antriebsmotor auch preiswerter, wenn er in einem
    > schmaleren Drehzahlband arbeiten muss. Die großen Getriebeanbieter haben
    > aus dem gleichen Grund alle auch Getriebe für Elektroantriebe im Programm.
    >
    > Mir erscheinen die Design-Entscheidungen vollkommen logisch.
    >
    > Ich hab' eher ein Problem damit, dass die VW-Transporter - die spätestens
    > seit dem T4 den Namen kaum noch verdienen - umbaut. Die sind mittlerweile
    > Luxus-Hausfrauen-Gefährte für Leute, die sich mit SUVs nicht blicken lassen
    > wollen...
    >
    > Ein Transporter ist ein Fiat Ducato!

  5. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: Playfield 28.10.21 - 13:48

    Ein Zweimassenschwungrad macht beim Elektromotor überhaupt keinen Sinn. Wenn es kaputt geht, kommt ein Einmassenschwungrad für paar Euro rein und fertig. Eigentlich müsste das direkt beim Umbau passieren...

  6. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: Renegade3349 28.10.21 - 15:18

    Bei einem schwachen Motor könnte das Getriebe aber durchaus sinnvoll sein.

    Wenn ich daran denke, wie ein alter Mercedes 407D (65PS Diesel, natürlich ohne Turbo) mit locker 3,5t Gewicht gefahren werden musste um vom Fleck zu kommen, bin ich über ein paar Gänge für untermotorisierte Fahrzeuge eigentlich dankbar.
    Auf gerader Strecke erreicht man dann immerhin vernünftige Geschwindigkeiten ohne am nächsten Berg stecken zu bleiben, auch wenn man dafür mehr schalten muss.

    Es ist natürlich ärgerlich verglichen mit ordntlichen Elektroautos, die dank vollem Drehmoment und hoher möglicher Drehzahl ganz ohne auskommen, aber als Kompromiss finde ich das akzeptabel.

  7. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: alpinlol 28.10.21 - 16:13

    Ich stelle mal auf es ist ähnlich dem Umbau bei Opel Manta GSE.

    Dieses Gefährt hat trotz Neuentwicklung weiterhin ein Getriebe und das wird lediglich benutzt um Höchstgeschwindigkeit und Anfahrverhalten zu variieren.

    Die Kupplung muss nur beim fahren betätigt werden und ansonsten ist diese auch ohne Funktion, Somit gibt es keinen Schleifpunkt beim anfahren.

    Im Fall der T5 Umbaus macht es also durchaus Sinn hier nicht weitere Entwicklungskosten in einen solchen Umbau zu investieren, der dann Mehrkosten als Resultat hervorbringt. Günstig ist der Umbau momentan auch nicht.

  8. Re: "Kupplung und Getriebe"

    Autor: maxule 03.11.21 - 17:41

    Ja, furchtbar dieser Widerspruch bei EMotoren. Für ein hohes Drehmoment (bei "niedrigen" Spannungen) braucht man einen großen Durchmesser. Dessen Massenträgheitsmoment zerlegt ihn bei hohen Drehzahlen.

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