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Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

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  1. Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: SvenMeyer 12.05.19 - 13:50

    Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ? ... und hier baut man 20+ teure Spezialsensoren an allen Ecken und Enden des Autos ein.
    2 billige 4k VIdeokameras sollten doch reichen ... und wenn nicht, wieso nicht?
    Ich denke das geht in Richtung Tesla Ansatz, ein paar Kameras und bald wird die Hardware schnell genug sein um daraus alles benötigten Informationen abzuleiten.

  2. Re: Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: sedezz 12.05.19 - 15:19

    Das Lustige ist der Mensch schafft es häufig nicht mit zwei Sensoren. Warum sollten nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

  3. Re: Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: Dam Lin 12.05.19 - 16:07

    SvenMeyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ? ... und hier baut
    > man 20+ teure Spezialsensoren an allen Ecken und Enden des Autos ein.
    > 2 billige 4k VIdeokameras sollten doch reichen ... und wenn nicht, wieso
    > nicht?
    > Ich denke das geht in Richtung Tesla Ansatz, ein paar Kameras und bald wird
    > die Hardware schnell genug sein um daraus alles benötigten Informationen
    > abzuleiten.

    Dynamische Tiefenschärfe: Die Flächen, die Du mit Deinen Augen in 200m und in 1m Enternung räumlich überblickst, sind exponentiell unterschiedlich groß, das Hindernis zum Identifizieren aber bleibt gleich groß. Das "Abstandsverhältnis" von Signal (Hindernis) zu Rauschen (Betrachtungsfläche Hintergrund) ist bei steigender Entfernung so bombastisch, dass Du bei der gleichen benötigten Hochauflösung für jede Entfernung (am Besten in fließender Gleitsicht) spezialisierte Sensoren benötigst. Eine Kamera kann nur ein Hindernis anzoomen, was ist mit den andeeren? Je mehr Sensoren, desto gut für das Ausforschen der Hindernisse (Eigenschaften und Vohersage von Aktionen) aber desto unglaublich mieser für die benötigte Filterleistung.

    Und Du schaust nicht nur nach vorn, sondern 360°, da Du nicht allein im Verkehr bist. Im "toten Winkel" sehen wir auch nix, aber es helfen uns zB Ohren oder dynamisch angesehene Spiegel ein bischen ;-). So gibts automatisiert LiDAR, Kamera (Tageslicht/Infrarot), Radar und statt Mikros die Funkempfänger zu anderen Verkehrsteilnehmern. Jeder dieser Kanäle kann jederzeit durch Störungen/Verdeckungen unterbrochen werden -> aber nicht gleichwertig optimal durch die anderen Techniken überbrückt <- (siehe Auge-Ohr-Gleichnis).

    Daher zB ein Cam nach vorn, eine links/rechts/oben/unten leicht versetzt, dann noch eine Gruppe leicht versetzt usw. Also ist nicht nur innerhalb einer Sensortechnik eine möglichst große Anzahl Instanzen, sondern zusätzlich auch noch von sich gegenseitig nur bruchstückhaft helfenden Kameras, Lasern, Radaren, Funkempfängern und weiteren Technikklassen nötig, kurzum: massive Parallelkanäle und aufwendige Redundanzen.

    Mit jedem eingesparten Sensor weniger bist Du dem Unfall statistisch ein Stück näher, da wir ja am liebsten ganz die Hände von Steuer nehmen sollen. Wieviel Sicherheit für Dich reicht, entscheiden andere nach Aktenlage. Ich kenne noch keinen Sensor, der sein Hindernis selbst wegräumt.

  4. Re: Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: robinx999 12.05.19 - 16:07

    Abgesehen davon das man zusätzlich zu den Augen auch noch das Gehör einsetzt. (Hupen, Siren von Rettungsfahrzeugen inkl. Ortung von wo es kommt)
    So kommt ja hier hinzu, dass die Menschlichen Augen sich natürlich stark in alle Richtungen bewegen (von einfachen Augenbewegungen bis hin zu Bewegungen des Kopfes bzw. evtl. sogar auch der Oberkörper)
    Vermutlich dürfte es günstiger sein 20 Sensoren zu verbauen wie zwei Kameras die sich so effektiv bewegen können wie die Menschlichen Augen (zumal die Frage ist da wo der Mensch sitzt kann man die Kameras ja eh nicht anbringen)

    Zumal wenn manche Leute ehrlich sind so dürften Dinge wie die Rückfahrhilfe auch schon den ein oder anderen Zusammenstoß verhindert haben, weil es plötzlich gepiepst hat und der Fahrer gebremst hat.

  5. Re: Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: norbertgriese 12.05.19 - 20:20

    SvenMeyer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ? ... und hier baut
    > man 20+ teure Spezialsensoren an allen Ecken und Enden des Autos ein.
    > 2 billige 4k VIdeokameras sollten doch reichen ... und wenn nicht, wieso
    > nicht?
    > Ich denke das geht in Richtung Tesla Ansatz, ein paar Kameras und bald wird
    > die Hardware schnell genug sein um daraus alles benötigten Informationen
    > abzuleiten.

    Da magst du recht haben. Ich schätze mal, in 10 bis 20 Jahren mit anderen Kameras und anderen Sensoren und ganz anderer Rechenleistung klappt das.

    Bis dahin haben die anderen mit den vielen Sensoren die Nase vorn. Siehe auch Waymo. Wenn Tesla irgendwas in der Richtung hinbekäme, hätte er das längst vorgeführt.

    Norbert

  6. Re: Warum schaffen Menschen das mit nur 2 Sensoren (Augen) ?

    Autor: marcel151 13.05.19 - 17:53

    Solange man keine Sensoren auf dem Dach haben möchte die in alle Richtungen schauen können wird das wohl so bleiben, dass mehrere Sensoren benötigt werden. Wir Menschen können (und müssen) uns drehen, eine Kamera in der Frontscheibe kann das nicht.

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