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Wow!

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  1. Re: Wow!

    Autor: norbertgriese 28.08.19 - 10:28

    Wenn der Zaehlerschrank im Keller ist, sind da normalerweise auch 4 Sicherungen. 3x 35A Drehstrom für die Wohnung, 1x 240V 16A für den Kellerraum. Da bietet sich ein Abzweig für die Garage/Stellplatz an.

    4 Garagen und Leitung Keller, Grünfläche, Garagen mit 4Leitungen für 4 Eigentümer, korrekt verlegt ( Kabelkanal, Gummischlauchleitung, Kabelkanal) waren in den 90ern 500DM insgesamt. Selbst verlegt, ca. 1 Wo Arbeit.

    Norbert

  2. Re: Wow!

    Autor: SJ 28.08.19 - 10:31

    Also an sich keine grosse Sache zum die Garagen zu elektrifizieren?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  3. Re: Wow!

    Autor: smarty79 28.08.19 - 10:35

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4 Garagen und Leitung Keller, Grünfläche, Garagen mit 4Leitungen für 4
    > Eigentümer, korrekt verlegt ( Kabelkanal, Gummischlauchleitung, Kabelkanal)
    > waren in den 90ern 500DM insgesamt. Selbst verlegt, ca. 1 Wo Arbeit.

    Ändert aber nichts daran, dass der Hausanschluss als ganzer überbucht ist (dazu gibt es entsprechende Regelungen). Bei Schuko oder CEE blau dürfte bei entsprechender Beschränkung auf die Nachtstunden das Problem nicht ganz so groß sein (125A würde für 3x7 Fahrzeuge à 16A ausreichen, wenn nicht gekocht, gewaschen oder ähnliches gemacht wird). Bei höherer Ladeleistung ist aber der Punkt schneller erreicht.

    Selber verlegen scheidet wohl vollends aus, da macht der Brandschutz in einer TG dem Heimwerker zu Recht einen Strich durch die Rechnung.

  4. Re: Wow!

    Autor: sampleman 28.08.19 - 10:49

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 121 Seiten um einem EIGENTUEMER zu erlauben, auf eigene Kosten eine
    > Steckdose an die Wand zu tackern (lassen).
    > Was machen die Buerokraten eigendlich sonst noch so? Die muessen ja
    > komplett ueberarbeitet sein.

    Und du hast keine Ahnung. Ich nehme mal die Tiefgarage, die zu meiner ETW gehört, die hat rund 70 Plätze. Im Moment ist sie mit Beleuchtung, zwei Garagenantrieben und einer ziemlich großen Belüftung ausgestattet. Die Garagenantriebe und die Beleuchtung sind nicht der Rede wert, das sind alles zusammen keine 2kW. Die Belüftung ist ein ziemlich großes Gebläse, in einem kleinen Haus eingebaut. Grobe Schätzung: 5kW. Mit anderen Worten: Mehr als 10kW braucht die Garage nicht. So, und jetzt will einer seinen Tesla dort laden und will einen 22-kW-Lader haben. Dann ist es nicht mit einer zusätzlichen Dose getan, denn damit verdreifacht sich der Strombedarf der Garage. Da sind dann nicht unerhebliche Investitionen in einen neuen Hausanschluss nötig. So, wer zahlt das? Alle zusammen, oder nur der eine Nutzer? Schließlich ist die Garage ja Gemeinschaftseigentum in dem die Leute nur Sondernutzungsrechte haben. Nehmen wir mal an, der eine Eigentümer baut auf eigene Kosten die Stromversorgung der Garage aus? Was, wenn jetzt drei andere ebenfalls Ladeplätze haben wollen? Müssen die ihm etwas zahlen? Muss sich in einer solchen Gemeinschaftsanlage jetzt jeder parallel vom E-Werk eine Starkstromleitung kaufen? Oder gucken die in die Röhre, weil der First Mover sämtliche mögliche Leitungskapazität für sich beansprucht? Der Ansatz, dass nicht mehr ein Eigentümer den Wunsch nach einer Ladedose verhindern kann, ist nicht schlecht. Es ist aber notwendig, dass es Regelungen über den Investitionspfad gibt. Man darf auch die Kosten nicht außer Acht lassen: Ein TG-Stellplatz kostet in einer normalen Großstadt in der Regel zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Nehmen wir mal an, jeder Eigentümer wird für den erforderlichen Ausbau der Strom-Infrastruktur mit 2.000 Euro zur Kasse gebeten. Das ist vor allem für ältere Eigentümer eine hohe Belastung, die sie, wenn sie den Platz selbst nutzen, auch nicht durch Mieterhöhung refinanzieren können. Dazu kommt etwas, was man auch nicht außer Acht lassen darf: Wer statt eines E-Autos einen PHEV nimmt, der käme auch mit einem kleinern Anschluss zurecht. Aber bei den hohen Strompreisen in Deutschland und den hohen Stromverbräuchen vieler PHEVs kann man die Kosten des Anschlusses nicht durch die Nutzung refinanzieren, da ist nämlich Diesel billiger. Und wer 70 ist und noch einen relativ neuen Verbrenner fährt, der will sich auf das Thema E-Auto vielleicht auch gar nicht mehr einlassen. Deshalb will er auch nicht für die Infrastruktur zahlen, die er selbst gar nicht nutzt.

  5. Re: Wow!

    Autor: dEEkAy 28.08.19 - 10:51

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt ganz nach einem deutschen Problem.
    > - Ein Miteigentümer ohne E-Auto blockiert den E-Pionier, weil dann in 10
    > Jahren der Strom für sein eigenes E-Auto nicht reichen könnte. Vergisst
    > dabei dass der Strom in diesem Fall sowieso nicht reichen würde, egal ob
    > der Nachbar ein E-Auto hat oder nicht.
    > - Es ist rechtlich zu komplex und zu teuer ein zusätzliches Kabel, evtl.
    > mit Zähler in die Garage zu legen.
    > - Der 2kW Lader ist zu popelig. Man will 20kW oder gar nichts. Sonst müsste
    > man in Ausnahmefällen 30min bei einem Supercharger nachladen. Geht ja gar
    > nicht.
    >
    > Zwischenzeitlich in einem anderen Land:
    > - 1 Typ kauft sich ein E-Auto, merkt dass er keinen Strom in der Garage
    > hat, legt ein Kabel. Nachbarn amüsieren sich über seine Planlosigkeit.
    >
    > E-Auto Nachfrage bleibt in Deutschland gering, Autobauer setzen weiterhin
    > auf Diesel.
    >
    > Ich hatte das Thema auch schon. Manche Leute blockieren einfach jede
    > Veränderung wenn sie rechtlich dazu in der Lage sind. Obwohl es sie in der
    > Praxis nicht betrifft. "Da muss ein Stromzähler an die Wand? Moment mal,
    > diese Wand gehört auch teilweise mir! Die möchte ich nicht mit einem
    > Stromzähler verschandelt haben. Ich will freien Blick auf die Wand."


    Ich bin absolut dafür, dass jeder da machen kann was er will. Mich persönlich stört das nicht ob neben mir eine e-Auto in der Garage steht oder ein Verbrenner. Lediglich bei Marken die von alleine in Flammen aufgehen wäre ich etwas vorsichtig.

    Unser Vorposter meinte nur, eine Schuco-Steckdose tut's auch wo ich allerdings sage, bedingt. Wenn ich Morgens um 6 in die Arbeit fahre und Abends erst wieder um 6 zuhause bin (ohne Umwege, kein Einkaufen, kein Besuchen von Freunden etc). Dann kann es bei einer Schuco schon mal knapp werden ob die in den 12 Stunden genug Strom in mein Auto gepumpt hat, damit ich ohne Probleme pendeln kann.
    Mit meinen 160+ km täglicher Pendelstrecke bin ich jetzt aber auch nicht die Regel sondern eher die Ausnahme. Hier müsste ein Wallbox her.

    Jetzt kommt da ein Eigentümer her, möchte an SEINEM TG-Parkplatz eine Wallbox haben und lässt genau so viel machen, damit auch nur seine Wallbox angebunden ist. Schön und gut. Kommt jetzt noch einer her, wir die gleiche Arbeit schon wieder gemacht und natürlich wird auch hier nicht mitgedacht.

    Ich bin da eher der Typ für eine ganzheitliche Lösung. Wenn man schon anfängt eine Wallbox für einen Parkplatz zu installieren, dann bitte so, dass auch weitere Wallboxen an anderen Parkplätzen problemlos nachgerüstet werden können. Das heißt aber, höhere initiale Investition in Zähler, Kabelkanäle, Load-Balancer etc. Dies wären dann auch kosten, die von allen getragen werden müssten. Die Wallbox selbst und die Installation sowie die individuelle Verkabelung trägt dann natürlich nur der Parkplatz-Eigentümer.

    Ich selbst habe eine Eigentumswohnung mit einem zugehörigen TG-Stellplatz (auch Eigentum). Ich liebäugel auch mit einem e-Auto in den nächsten 5 Jahren samt Lademöglichkeit in der TG. Dies dann aber nur für mich umsetzen wäre Schwachsinn.

  6. Re: Wow!

    Autor: SJ 28.08.19 - 11:01

    Bei 160km auf jeden Fall ne Wallbox.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  7. Re: Wow!

    Autor: captain_spaulding 28.08.19 - 13:00

    160km ist natürlich schlecht in dem Fall, aber dann kann man ja weiterhin Diesel fahren. Aber eben aus technischen Gründen und nicht wegen Bürokratie oder Menschen. Oder vielleicht besteht irgendwann die Möglichkeit beim Arbeitsplatz zu laden. Da würde ja auch eine ganz normale Steckdose reichen.
    Ganzheitliche Lösungen sind zwar schön, aber eben teuer. Wenn man das nicht alleine zahlen will, muss man warten bis sowieso alle Anwohner E-Auto fahren. Bis dahin tuts in den meisten Fällen auch eine pragmatische Lösung.

    Deine 160km wären auch mit einem Tesla Model 3 möglich:
    Am Wochenende voll laden und an jedem Arbeitstag verlierst du 60km Reichweite(Mindestens 100km können an Schuko in der Nacht nachgeladen werden).



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.19 13:04 durch captain_spaulding.

  8. Re: Wow!

    Autor: ChMu 28.08.19 - 13:12

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt ganz nach einem deutschen Problem.

    Scheint tatsaechlich so zu sein. Ich wuesste nicht mal, das es hier so ein Gesetz gibt? Das interessiert schlicht niemanden.

    > - Ein Miteigentümer ohne E-Auto blockiert den E-Pionier, weil dann in 10
    > Jahren der Strom für sein eigenes E-Auto nicht reichen könnte. Vergisst
    > dabei dass der Strom in diesem Fall sowieso nicht reichen würde, egal ob
    > der Nachbar ein E-Auto hat oder nicht.

    So sieht es aus. Erst mal dagegen.

    > - Es ist rechtlich zu komplex und zu teuer ein zusätzliches Kabel, evtl.
    > mit Zähler in die Garage zu legen.

    Eben, nicht technisch, die Probleme sind selbst gemacht.

    > - Der 2kW Lader ist zu popelig. Man will 20kW oder gar nichts. Sonst müsste
    > man in Ausnahmefällen 30min bei einem Supercharger nachladen. Geht ja gar
    > nicht.

    Ja, das waere der Untergang. 95% aller Fahrten abzudecken, ist bei weitem nicht genug.
    >
    > Zwischenzeitlich in einem anderen Land:
    > - 1 Typ kauft sich ein E-Auto, merkt dass er keinen Strom in der Garage
    > hat, legt ein Kabel. Nachbarn amüsieren sich über seine Planlosigkeit.

    So koennte man es bezeichnen. So war es bei der Steckdose fuer die ersten Pedalecs vor 10 Jahren. Inzwischen haben sich 30 Mann eine Strippe legen lassen. Strom kostet pauschal 100 Euro im Jahr in die Gemeinschafts Kasse.
    >
    > E-Auto Nachfrage bleibt in Deutschland gering, Autobauer setzen weiterhin
    > auf Diesel.

    Klar, “wird ja nicht angenommen” wenn man nur die Preise hoch genug ansetzt, den Diesel gut subventioniert und die rechtlichen Vorgaben so kompliziert macht, das niemand mehr auch nur daran denkt ein e-Auto anzuschaffen. Und die Arbeitsplaetze nicht vergessen.
    >
    > Ich hatte das Thema auch schon. Manche Leute blockieren einfach jede
    > Veränderung wenn sie rechtlich dazu in der Lage sind. Obwohl es sie in der
    > Praxis nicht betrifft. "Da muss ein Stromzähler an die Wand? Moment mal,
    > diese Wand gehört auch teilweise mir! Die möchte ich nicht mit einem
    > Stromzähler verschandelt haben. Ich will freien Blick auf die Wand."

    Na ja, Deutschland eben. “Rechts” Staat. Jeder hat ein “Recht” auf alles, egal ob es Sinn macht oder nicht. In der Regel ist es den anderen hier egal was Du machst, solange es nicht ihr Geld kostet. Im Parkhaus gibt es keine Zaehler, in der Tiefgarage (privat) auch nicht, der Strom ist einfach zu billig als das sich da eine Abrechnung lohnt. Bei den 100 Euro im Jahr kaeme auch niemand auf die Idee zu sagen, ich habe aber nur ein Moped, ich nutze nur 68,72Euro im Jahr und der Golf Fahrer da bestimmt 110 Euro. Gaebe in Deutschland wahrscheinlich Wochenlange Diskussionen und Gerichts Termine fuer tausende von Euro, das zu klaeren. Da trinke ich lieber einen Kaffee am Strand.

  9. Re: Wow!

    Autor: norbertgriese 28.08.19 - 13:16

    Bei 11 Wohneinheiten und 4 elektrifizierten Garagen und einem Elektroauto, dass 12A bei 240V zieht, ist da nix zu erwarten.

    Ich hab da keinen großen Herrmann gemacht. Die anderen alle zum grillen eingeladen, die Mehrheit ist erschienen, gefragt, wenige wollten Strom für die Garage. Aber alle Anwesenden waren einverstanden, dass ich selbst verlege. Keiner war dagegen. Jetzt sind einige neue Eigentümer da, die gern Strom hätten. Aber das sind teilweise Prozesshanseln, da können sie gern viel Geld bezahlen für eine Fachfirma.
    Mein Sohn nutzt jetzt die Eigentumswohnung im Haus und hat sich bei der Eigentümer Versammlung die Erlaubnis erteilen lassen, bei Bedarf auch eine dickere Leitung zu der einen Garage zu legen - selbst. Genau wie ich mir andere Garagentore habe genehmigen lassen in den 90er Händen für beide Garagen, weil meine Kleintransporter 2cm zu hoch waren. Tiefer legen war aber billiger. So was verfällt nicht.

    Norbert

  10. Re: Wow!

    Autor: captain_spaulding 28.08.19 - 13:18

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So koennte man es bezeichnen. So war es bei der Steckdose fuer die ersten
    > Pedalecs vor 10 Jahren. Inzwischen haben sich 30 Mann eine Strippe legen
    > lassen. Strom kostet pauschal 100 Euro im Jahr in die Gemeinschafts Kasse.

    Cool!

    > Gaebe in Deutschland wahrscheinlich
    > Wochenlange Diskussionen und Gerichts Termine fuer tausende von Euro, das
    > zu klaeren. Da trinke ich lieber einen Kaffee am Strand.

    Verdammt, und ich dachte schon du redest von Deutschland...

  11. Re: Wow!

    Autor: AllDayPiano 28.08.19 - 13:19

    Lastabwurf und Vorzugsteuerung im HAK ist dann natürlich Pflicht.

    Die Anschlüsse sind so bemessen, dass jedem Haushalt zeitgleich irgendwie 14 kW (Backofen, Herd, Waschmaschine) zur Verfügung stehen. Real kocht der deutsche in Schnitt allerings nurnoch ca. 30 Minuten. D.h. 23,5h sind Überkapazitäten frei.

    Zur Not läße sich ein Haus auch mit 1kV und mehr anbinden. Dann wären die Ströme in der Zuleitung zum HAK kein Thema. Dann braucht es noch einen Trafo aber der kostet im Vergleich zum Bau kaum was.

    Brandschutz ist auch so ne Sache. Die Leitungen gehen durch die Schotte. Also ist ein Loch drin. Das wird halt danach aufgeschäumt und gut ist. Mehr ist da jetzt auch nicht.

  12. Re: Wow!

    Autor: ChMu 28.08.19 - 13:25

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich hab da keinen großen Herrmann gemacht. Die anderen alle zum grillen
    > eingeladen, die Mehrheit ist erschienen......

    Ihr duerft noch grillen in Deutschland? Muss man da keinen Antrag stellen, Durchschlaege und so? So ein Grill schmeisst doch sicher Feinstaub ungefiltert in die Atmosphaere? Und CO2 und so und die ganzen Krebs erregenden Stoffe! Und die Kinder? Wer schuetzt die? Ich meine, was man so hoert aus dem Land. Energie Reform und Kohle subventionieren ect.......
    Immer gut fuer einen Schmunzler.

  13. Re: Wow!

    Autor: smarty79 28.08.19 - 13:27

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit meinen 160+ km täglicher Pendelstrecke bin ich jetzt aber auch nicht
    > die Regel sondern eher die Ausnahme. Hier müsste ein Wallbox her.

    Bei 160km täte es womöglich auch eine CEE16, den passenden Ladeziegel gibts es bei aliexpress für 130¤ + USt. Damit lädst Du gute 36kWh über 12h.

    > Ich bin da eher der Typ für eine ganzheitliche Lösung. Wenn man schon
    > anfängt eine Wallbox für einen Parkplatz zu installieren, dann bitte so,
    > dass auch weitere Wallboxen an anderen Parkplätzen problemlos nachgerüstet
    > werden können. Das heißt aber, höhere initiale Investition in Zähler,
    > Kabelkanäle, Load-Balancer etc. Dies wären dann auch kosten, die von allen
    > getragen werden müssten. Die Wallbox selbst und die Installation sowie die
    > individuelle Verkabelung trägt dann natürlich nur der
    > Parkplatz-Eigentümer.

    Aber für welches Szenario willst Du das planen? Und Du würdest ja Miteigentüner zu Neuinvestitionen zwingen, die so in der Gemeinschaftsordnung nicht vorgesehen sind. Das ist verfassungsrechtlich mit Sicherheit so nicht regelbar. Da finde ich die angedachte Lösung schon besser. Wer klug ist, installiert von vornherein eine intelligente Wallbox, da später dann mal in ein Load-Balancing eingebunden werden kann. Oder man beginnt wie oben beschrieben mit einer CEE16 und schaut, wie sich dasganze entwickelt.

    > Ich selbst habe eine Eigentumswohnung mit einem zugehörigen TG-Stellplatz
    > (auch Eigentum). Ich liebäugel auch mit einem e-Auto in den nächsten 5
    > Jahren samt Lademöglichkeit in der TG. Dies dann aber nur für mich umsetzen
    > wäre Schwachsinn.

    Ist denn der für-die-Tonne-Aufwand so hoch in Deinem Fall?

  14. Re: Wow!

    Autor: norbertgriese 28.08.19 - 13:49

    Für eine Pendelstrecke von 160km wird man sich doch sicherlich ein eMobil zulegen, dass 300km weit fährt und 20 kWh/100km braucht (Winter). Also Verbrauch pro Tag 1,6x20=35 kWh pro Tag. Einer Schuko Steckdose wird der Lader (kostenfrei, im Lieferumfang) mit 240V 12A x 10h 2880Wh entnehmen. Bleibt ein Minus von 7 kWh pro Tag. Einmal pro Woche an eine Ladesaeule und schon ist alles geritzt. Ein PKW mit 60kWh Akku wird's tun.

    Norbert

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