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Kosten?

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  1. Kosten?

    Autor: zeldafan 14.08.19 - 07:58

    Bei uns wäre eine 50%-ige Zustimmung aller in der Eigentümerversammlung auf Jahre hinaus für Ladestationen unrealistisch. Vor 2 Jahren ging man, wenn ich mich recht erinnere, von 10000 ¤/Eigentümer aus. Ein normaler Stromanschluss ist aber hier bereits jetzt schon für ca. 1000¤ zu haben. Ob das notfalls reicht?

    Wie teuer kostet denn so eine Ladestation im Schnitt heutzutage? Das scheinen mir doch der größte Hemmschuh zu sein.

    Nur neue Klagemöglichkeiten zu schaffen sind doch noch keine Innovation!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.19 07:59 durch zeldafan.

  2. Re: Kosten?

    Autor: Mel 14.08.19 - 09:14

    Die Wallbox selbst ab etwa 800 ¤.

    Installation je nach Aufwand ab etwa 350 ¤.

  3. Re: Kosten?

    Autor: zeldafan 14.08.19 - 09:46

    Normaler 220 V -Anschluss als Basis einer Wallbox ist betriebssicher und reicht für langsames Aufladen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.19 09:50 durch zeldafan.

  4. Re: Kosten?

    Autor: Paule 14.08.19 - 09:56

    Teuer wird das erst, wenn die Stromnetz Zuführung zur Garage nicht mehr ausreicht und erweitert werden muss. Das merkt man, sobald dann ab und zu abends die Hauptsicherung rausfliegt, wenn zu viele gleichzeitig am Laden sind.

    Gerade mit nur 230V ist die Ladezeit ja relativ lang und der Zeitraum in dem an vielen eAutos gleichzeitig geladen wird überlappt sich stärker.

    Dann darf man entweder die Stromzuführung teuer erweitern lassen, oder müsste eine Ladesteuerung einbauen, die dafür sorgt, dass es zu keiner Überlastung kommt.

  5. Re: Kosten?

    Autor: Copper 14.08.19 - 10:24

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teuer wird das erst, wenn die Stromnetz Zuführung zur Garage nicht mehr
    > ausreicht und erweitert werden muss. Das merkt man, sobald dann ab und zu
    > abends die Hauptsicherung rausfliegt, wenn zu viele gleichzeitig am Laden
    > sind.
    >...

    Um eine Ladesteuerung wird man über kurz oder lang nicht herumkommen. Natürlich gibt es dazu noch keinen Industriestandard, wie die Wallboxen kommunizieren, denn sonst wäre so eine Wallbox ja ewig haltbar...
    Evtl. wäre aber auch eine Lowtech-Variante denkbar. Jede Wallbox muss die Begrenzung der Ladeleistung erlauben, die Hausverwaltung gibt vor, wie die Wallboxen eingestellt werden müssen bzw. macht das selbst. Wenn da jemand daran manipuliert, dann wird's teuer bzw. die Miteigentümer werden sich um das Problem kümmern, wenn ständig Sicherungen fliegen...

  6. Re: Kosten?

    Autor: zeldafan 14.08.19 - 10:26

    Ich danke euch für die Infos!

    Als kostengünstige Zwischenlösung für unsere Garage(-nanlage) also geeignet, da für die allermeisten Eigentümer wohl eher ebikes und bei anderen zumeist gelegentliche Kurzstrecken im Focus sind.

  7. Re: Kosten?

    Autor: zeldafan 14.08.19 - 10:29

    Eine Absprache mit der Hausverwaltung dürfte bei uns kein Problem sein.
    Wie hoch sind die Kosten für so eine Ladesteuerung in etwa?

  8. Re: Kosten?

    Autor: KingTobi 15.08.19 - 10:13

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Absprache mit der Hausverwaltung dürfte bei uns kein Problem sein.
    > Wie hoch sind die Kosten für so eine Ladesteuerung in etwa?

    Diese Frage kann man leider so nicht beantworten, je nachdem was da in Zukunft mal so gewählt wird.

    Wenn ich die Hausverwaltung wäre, würde ich z. B. auf die Keba Wallboxen sezten (ich weiß, es gibt noch andere, hängt halt von der Anzahl der Ladepunkte ab etc):
    https://www.mobilityhouse.com/de_de/keba-wallbox-102-074-kecontact-p30-x-series.html
    Die kostet 1659 Euro und ist der Master, sprich die kann bis zu 15 andere Wallboxen je nach Lasten steuern.
    Das geht auch mit den OpenWB Wallboxen, jedoch nur bis zu 3 Stück, welche aber erheblich günstiger sind (ca. 500 Euro je Ladepunkt).
    Der Preis hängt natürlich auch von der Ausstattung ab. Bei den Keba kann ich mit der RFID Steuerung ja auch nach Verbrauch abrechnen, aber soweit ich weiß, darf das ja nicht jeder (Bitte korrigieren falls das nicht mehr stimmt).

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