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Das Problem ist, die meisten denken..

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  1. Das Problem ist, die meisten denken..

    Autor: Harddrive 04.09.20 - 12:11

    das ganze Umweltproblem ist so groß, da kann ich als einzelner nichts machen. Was aber absoluter Schwachsinn ist! Natürlich kommt es auf jeden einzelnen an. Natürlich kommt es auf jede noch so kleine Maßnahme an.
    Eines von vielen guten Beispielen ist doch die Photovoltaik. Eine einzelne Anlage ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber wenn viele Leute sich eine solche Anlage auf das Dach packen, dann gibt es einen ganzen Eimer voll Tropfen, die den Stein abkühlen können.
    So betrug zum Beispiel 2016 der Solarstrom 6,9 % von der gesamten Bruttostromerzeugung und 2018 bereits 7,1 %.
    Bereits im Jahr 2014 gab es in Deutschland 1100 qkm an geeigneten Dachflächen für PV-Anlagen. Rein theoretisch könnte man dann folgendes erreichen, wenn man diese Fläche nutzt:
    - 1 kwp benötigt 0,000006 qkm an Fläche
    - bei einer PV Bebauung von 1100 qkm kommt man auf 183.333.333 kwp
    - im Schnitt liefert 1 kwp ca 1.000 kWh Strom pro Jahr
    - also liefert diese Dachfläche rein theoretisch ca. 183.333.333.000 kWh, oder 183,333 TWh im Jahr
    - bei einem Gesamtdeutschen Stromverbrauch in 2019 vom 512 TWh sind das schon mehr als ein Drittel des derzeit benötigten Stroms

    Somit kann jeder mit einer PV Anlage schon einiges zum erreichen des Klimazieles beitragen.

    Und wenn man sagt, ich habe kein Geld, um etwas für die Umwelt zu tun, ist das auch falsch gedacht. Denn wenn ich auch nur einmal auf eine Spaßfahrt mit dem Auto verzichte, oder die Raumtemperatur im Winter nur um 1 Grad senke (spart 6% an Heizkosten pro Grad), dann habe ich auch schon etwas für die Umwelt getan und spare dabei sogar noch Geld!

    Somit kann jeder etwas für die Umwelt machen, man muss es nur wollen! Und jedes bißchen ist ein Stück vom gesamten Puzzle, ohne das es nicht fertig werden kann.

  2. Re: Das Problem ist, die meisten denken..

    Autor: PanicMan 21.09.20 - 10:05

    Genau das ist auch meine Aussage die ich an alle die ich kenne richte und die mich fragen warum ich so eine teure Investition gemacht habe... Abgesehen davon dass sich die Herstellung nach ca. 3 Jahren und die Investition sich nach 10-15 Jahren amortisiert hat.
    Was mich am meisten ärgert ist z.B. der Solarstromdeckel bei ca. 50GW (ist glaube ich mittlerweile aufgehoben), und die harte Grenze der Einspeisung bei 70% kWp.
    Da würde viel mehr gehen wenn die Regierung und die Bundesländer das besser unterstützen würden und nicht alles was geht machen würden um die Energiewende sogar zu verhindern...
    Wenn ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue glaube ich fast die haben null Interesse daran.
    Da sind andere Länder wie Norwegen oder Schweden viel weiter... Da werden Pumpspeicher und Rotationsspeicher gebaut um die Peaks aufzufangen, was macht unsere Regierung? Wir kappen einfach die Einspeisung, ja, sehr intelligent gelöst, 6, setzen!

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