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"Ein Kind weniger"

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  1. "Ein Kind weniger"

    Autor: Cerdo 30.08.20 - 13:09

    Was in der Klimadebatte leider fast nie aufkommt: der größte Klimakiller ist die Überbevölkerung.

    Was es also bräuchte ist eine globale Ein-Kind-Politik. Ja, damit wird die Menschheit kleiner werden, aber genau das ist das Ziel.
    Kaum jemand hinterfragt das verbreitete Bild, Kinder seien das absolute Familienglück und jeder müsse mindestens zwei davon haben. Frauen sind keine Frauen, bis sie Mütter werden und selbst dann sind sie nur das. Lebensziel erreicht. Nächster Wunsch: Enkel.

    Natürlich kommt dieses Bild vor allem daher, dass die Menschen meist von ihren Eltern geprägt werden. Kinderlose sehen es vielleicht anders, nur geben die ihre Einstellung eben nicht weiter.
    Wenn wir also schon unbedingt Kinder haben wollen, warum adoptieren wir sie nicht? Es gibt ja genug.
    Auch da gibt es wieder den Bias: Adoption ist nicht "normal", Kinder müssen doch genetische Auswüchse der Eltern sein, sonst wäre eine Bindung unmöglich. Bei Hunden klappt es trotzdem irgendwie, aber das "ist ja was anderes".

    Wenn man schon nicht auf seine primitiven Urinstinkte verzichten kann (Gene weitergeben), warum kann man nicht nur eines bekommen? Danach die Vasektomie und gut is'.

    Und bevor die Kommentare kommen: ja, in China und Indien gibt es viel mehr Menschen als hier, nur werden bei deren Versorgung weniger CO2-Äquivalente produziert, als beim Durchschnitts-Deutschen.
    Genauso muss niemend die "Übervölkerung" oder den Untergang des Abendlandes fürchten, da die Regelung für alle gelten würde.

  2. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: jankapunkt 30.08.20 - 17:11

    Überbevölkerung wird durch steigenden Wohlstand von alleine kippen. In einigen Schwellenländern kommt jetzt schon demografische Wandel auf, wie wir es seit dem Wirtschaftswunder erleben. Bis auf Länder wie Nigeria wird auch in Afrika der Demografische Wandel einkehren. China hat jetzt schon ein riesen Problem durch seine Millionen Rentner und der Ein Kind Politik. Die Überbevölkerung wird bis 2100 auch ohne sozialistische Makrokontrolle der Menschen aufgelöst sein.

  3. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Peter V. 30.08.20 - 17:44

    Das stimmt. Leider sind die Klimahysteriker nicht Konsequent genug.

  4. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Cerdo 30.08.20 - 17:58

    jankapunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Überbevölkerung wird bis 2100 auch ohne sozialistische Makrokontrolle
    > der Menschen aufgelöst sein.

    Das hat mit Sozialismus überhaupt nichts zu tun. Findest du einen Sozialdarwinismus besser, in dem die wenigen reichen (wir) den armen die Ressourcen wegnehmen, wodurch denen die Lebensgrundlage entzogen wird?
    Ist ja jetzt schon so, dass beispielsweise für Rosen so viel Wasser verbraucht wird, dass in vielen Regionen die Felder mit der Nahrung für die lokale Bevölkerung vertrocknen.

    Der demokratische Wandel ist auch ohne Ein-Kind-Politik schon ein Problem, das sich nur durch technischen Fortschritt beheben lässt. Es muss quasi ein einzelner in der Lage sein, 5 oder mehr andere Menschen mit zu versorgen. Und wenn in der Produktion essentieller Güter nur wenige arbeiten, dann eben dementsprechend mehr.
    Gäbe es heute keine Traktoren, wäre das jetzt schon nicht zu stemmen. Fallen die billigen Lohnsklaven weg, schaut es bei uns schon bitter aus.

  5. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: BombManiac 30.08.20 - 18:05

    Ha, diese Argumentation darfst du aber bitte nicht der Stadt München verraten, sonst kommt da noch ein Bürokrat auf die Idee, die fehlenden Betreuungsplätze und den generell fürnarschen Familiensupport als grünen Klimaschutz zu verkaufen ;-)

    Aber im Ernst: Wir haben zwei Kinder, trotzdem kann ich deine Argumentation prinzipiell schon nachvollziehen. Tatsächlich sind die Deutschen ja aber schon fleißig am Aussterben, und mit einem statistischen Durchschnitt von 2,0 Kindern hält man das auch nicht auf.

    Ich fände es allerdings doch ziemlich Banane, auf Kinder zu verzichten, damit der Nachbar ein SUV fahren und in Urlaub fliegen kann. Lieber aussterben als fahrradfahren? Wer weiß, vielleicht kommen wir da ja noch hin.

  6. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Ach 30.08.20 - 18:07

    Genau die selbe Diskussion hat schon einmal begonnen. Falls dich also auch die bisherigen Argumente interessieren, findest du wie folgt viele reichhaltige Ansätze :

    => ...und den Elephant im Raum ignorieren...

  7. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: isaccdr 30.08.20 - 18:20

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was in der Klimadebatte leider fast nie aufkommt: der größte Klimakiller
    > ist die Überbevölkerung.
    >
    > Was es also bräuchte ist eine globale Ein-Kind-Politik. Ja, damit wird die
    > Menschheit kleiner werden, aber genau das ist das Ziel.

    Globale Ein-Kind-Politik? Die brauchen wir in Deutschland ganz sicher nicht. Das in manchen Ländern, die Frauen der Armut wegen im Durchschnitt 5 Kinder kriegen, ist dann schon eher ein Problem.

    > Kaum jemand hinterfragt das verbreitete Bild, Kinder seien das absolute
    > Familienglück und jeder müsse mindestens zwei davon haben. Frauen sind
    > keine Frauen, bis sie Mütter werden und selbst dann sind sie nur das.
    > Lebensziel erreicht. Nächster Wunsch: Enkel.

    Du lebst nicht in Deutschland oder? Hier ist jedenfalls der Ist-Zustand, dass viele Frauen gar keine Kinder oder sehr spät Kinder bekommen, weil sie sonst berufliche Nachteile fürchten. Das die Gesellschaft hier Druck macht, wie etwa in asiatischen Ländern, wo angenommen wird etwas stimmt mit dir nicht, wenn du mit 30 immer noch ledig bist, davon kann hier wirklich keine Rede sein.

    > Wenn wir also schon unbedingt Kinder haben wollen, warum adoptieren wir sie
    > nicht? Es gibt ja genug.
    > Auch da gibt es wieder den Bias: Adoption ist nicht "normal", Kinder müssen
    > doch genetische Auswüchse der Eltern sein, sonst wäre eine Bindung
    > unmöglich.

    Eine Bindung ist auch zu adoptiv Kindern möglich, es ist dennoch verständlich, wenn man selbst nicht die Kinder von anderen groß ziehen will. Was ist das überhaupt für eine Logik? Wie wäre es das einfach diejenigen, die keiner Kinder wollen, sie auch nicht bekommen? Jetzt soll nicht nur Wohlstand in die eine Richtung sondern auch noch Verantwortung in die andere Richtung umveteilt werden?

    Ich frag mich was manche sich Zuhause so zusammendenken. Geht mal spazieren oder so...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.20 18:21 durch isaccdr.

  8. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: BombManiac 30.08.20 - 18:34

    Ach ja, zum Adoptieren: Wir haben das auch erwogen, aber so einfach ist das nicht. Klar, wenn du einen 16-jährigen Drogensüchtigen adoptieren möchtest, ist das kein Problem. Aber für ein gesundes Baby oder Kleinkind konkurrierst du mit Familien, in denen z.B. ein Elternteil nicht arbeitet und sich 24/7 um das Kind kümmert, oder die wegen Reichtum oder sonstigen Konstellationen nicht arbeiten müssen, bei denen die (noch jungen) Großeltern im gleichen Haus leben etc. Also wir haben es damals aufgegeben, und ich denke, das ist heute noch immer sehr schwierig. Wir hatten dann auch nicht wirklich ein schlechtes Gewissen, offenbar gibt es ja mehr als genug Adopteure.

  9. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Cerdo 30.08.20 - 21:03

    BombManiac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ja, zum Adoptieren: [...] so einfach ist das
    > nicht.
    Stimmt. Wenn man es unbedingt will ist nur eine Auslandsadoption sicher. Da bekommt man auch zwei- bis dreijährige Kinder, hauptsächlich weil der Prozess so lange dauert. Das kostet aber auch gerne mal 30 – 40 Tausend Euro, weil man eben Behörden, Ärzte, Dolmetscher etc. bezahlen muss. Zumindest, wenn man es bei einer offiziell anerkannten Stelle machen will. Wo anders läuft man aber Gefahr, Kinder aus dem Menschenhandel zu "kaufen".

    Andererseits sind Kinder auch so nicht billig. Wer sich das nicht leisten kann, sollte sich vielleicht auch genauer überlegen, ob ein Kind finanziell in Frage kommt.
    Viele hätten sich das auch bei leiblichen Kindern vorher überlegen sollen.

  10. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Cerdo 30.08.20 - 21:20

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Globale Ein-Kind-Politik? Die brauchen wir in Deutschland ganz sicher
    > nicht. Das in manchen Ländern, die Frauen der Armut wegen im Durchschnitt 5
    > Kinder kriegen, ist dann schon eher ein Problem.
    Deswegen ja global. Das trifft die deutschen dann eher weniger, mitmachen müssten sie aber trotzdem.

    > Du lebst nicht in Deutschland oder? Hier ist jedenfalls der Ist-Zustand,
    > dass viele Frauen gar keine Kinder oder sehr spät Kinder bekommen, weil sie
    > sonst berufliche Nachteile fürchten.
    Unterhalte dich hier mal mit einer beliebigen Frau über 30 darüber, wie ihr Umfeld darauf reagiert. Nicht eine wird von sich sagen können, keine Kinder zu kriegen wäre eine gesellschaftlich akzeptierte Option.
    Alleine den Satzanfang "Wenn du mal Kinder hast" hört jede kinderlose Frau regelmäßig. Der Druck Kinder zu gebären ist hier vielleicht nicht so offensichtlich, aber er ist genauso groß wie in anderen Ländern.


    > Eine Bindung ist auch zu adoptiv Kindern möglich, es ist dennoch
    > verständlich, wenn man selbst nicht die Kinder von anderen groß ziehen
    > will. Was ist das überhaupt für eine Logik? Wie wäre es das einfach
    > diejenigen, die keiner Kinder wollen, sie auch nicht bekommen?
    Klar, weil Menschen ja alle verantwortungsvoll sind und alle Kinder Wunschkinder. Es wird manch einen schockieren, aber Menschen haben Sex, weil es Spaß macht.
    > Ich frag mich was manche sich Zuhause so zusammendenken.

    Warum will man denn Kinder? Will man sie einfach nur haben? Konsumgut Kind? Oder will man einem Menschen etwas bieten und vielleicht der Gesellschaft ein wertvolles Mitglied übergeben, das die Welt ein Stück besser machen könnte? Warum ist es dann wichtig, welchen Genpool er geerbt hat?

  11. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: isaccdr 30.08.20 - 21:43

    Cerdo schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Unterhalte dich hier mal mit einer beliebigen Frau über 30 darüber, wie ihr
    > Umfeld darauf reagiert. Nicht eine wird von sich sagen können, keine Kinder
    > zu kriegen wäre eine gesellschaftlich akzeptierte Option.

    Ich habe so viele Freunde und Bekannte die ü30 und kinderlos sind, natürlich ist das gesellschaftlich akzeptiert.

    Cerdo schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Alleine den Satzanfang "Wenn du mal Kinder hast" hört jede kinderlose Frau
    > regelmäßig.

    Was überhaupt nicht schlimm ist, weil 'wenn' im substantiv "Bedingung" und konjugiert "unter der Voraussetzung " bedeutet, was also keine Erwartung darstellt dass jemand Kinder zu kriegen hat, sondern der nachfolgende Teil des Satzes nur Gültigkeit besitzt, falls Kinder dann auch tatsächlich vorhanden wären.

    Dein Beispiel ist also offensichtlich konstruiert oder eine herbei fabulierte "Opfer"-Mentalität. Es gibt halt eine gewisse Norm in Deutschland. Nur weil man nicht jeden erstmal fragt, ob Kinder überhaupt eine Option sind, heißt das nicht, dass man jede andere Lebensentscheidung pauschal abwertet oder damit jemanden unter Druck setzen will. Den Druck machen die Leute sich dann eher selber, weil sie selbst in diesem Thema gar nicht locker sind und überall einen persönlichen Angriff wittern wollen.

    Cerdo schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    >Der Druck Kinder zu gebären ist hier vielleicht nicht so
    > offensichtlich, aber er ist genauso groß wie in anderen >Ländern.

    Nein ist er nicht. Hast du überhaupt jemals in einem anderen Land gelebt? Die Aussage ist wirklich lächerlich.

    Cerdo schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Klar, weil Menschen ja alle verantwortungsvoll sind und alle Kinder
    > Wunschkinder. Es wird manch einen schockieren, aber Menschen haben Sex,
    > weil es Spaß macht.

    Achso und wenn ich Kinder will soll ich beim Spaß verhüten und lieber Kinder von anderen durchfüttern? Lol.

    Cerdo schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Warum will man denn Kinder? Will man sie einfach nur haben? Konsumgut Kind?
    > Oder will man einem Menschen etwas bieten und vielleicht der Gesellschaft
    > ein wertvolles Mitglied übergeben, das die Welt ein Stück besser machen
    > könnte? Warum ist es dann wichtig, welchen Genpool er geerbt hat?

    Die Weitergabe unseres Genpools ist ein natürliches Bedürfnis und bedarf keiner logisch abstrahierten Rechtfertigung. Wenn du dieses Bedürfnis nicht hast, hat die Natur da sicherlich ihre Gründe für gehabt. Darüber hinaus weiss ich bei mir und meiner Frau, dass es keine Erbkrankheiten in der Familie gibt und das Kind nicht schon im Mutterleib irreperabel geschädigt wurde durch Drogen, Alokohol, permanenter Stress, schlechte Ernährung und vieles andere.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.20 22:00 durch isaccdr.

  12. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Neuro-Chef 01.09.20 - 19:07

    BombManiac schrieb:
    > generell fürnarschen Familiensupport
    Das ist so ein Punkt, den ich nicht verstehe. Warum geht man davon aus, die Gesellschaft müsste es, abgesehen von Bildung, fördern, Kinder in die Welt zu setzen?

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  13. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: BombManiac 01.09.20 - 19:36

    Ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde die Förderung von Kindern schon wichtig, weil sie letztlich die Gesellschaft selbst verbessert. Ohne Kinder ist die Gesellschaft ja auch irgendwann weg :-) Ich persönlich frage mich stattdessen, warum die Gesellschaft Kohlestrom, Autos und Volksmusik fördert.

  14. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Neuro-Chef 01.09.20 - 21:51

    BombManiac schrieb:
    > Ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde die Förderung von Kindern schon
    > wichtig, weil sie letztlich die Gesellschaft selbst verbessert.
    Eine gute kostenlose bzw. günstige Bildung, Förderung von Freizeitangeboten von Sport bis Musik, Jugendzentren und all sowas sind eine Sache und finde ich gut, Steuervorteile für Eltern dagegen absolut nicht. Kinder sollten sich nicht "lohnen", die sollte man sich leisten wollen.

    > Ohne Kinder ist die Gesellschaft ja auch irgendwann weg :-)
    Ein Mangel an Menschen besteht nicht und ist in absehbarer Zukunft auch nicht zu befürchten. Den gegebenen Nachwuchs und Zuzug sollte man aber nach Kräften ordentlich qualifizieren, denn gegen die zu erwartenden Ströme an Klimaflüchtlingen, die letzten Endes nicht an nationalstaatlich konstruierten Grenzen Halt machen werden, dürfte 2015 wie ein Kindergeburtstag (!) aussehen.

    > Ich persönlich frage mich stattdessen, warum die Gesellschaft Kohlestrom, Autos
    > und Volksmusik fördert.
    Zumindest bei dreckiger Energie und Individualverkehr gehe ich mit. Mit Volksmusik kann ich zwar nicht anfangen, aber da fällt mir außer dem leidigen Thema Rundfunkbeitrag mit seinem Mutantenstadl nichts falsches zu ein.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  15. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: Cerdo 02.09.20 - 07:37

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe so viele Freunde und Bekannte die ü30 und kinderlos sind,
    > natürlich ist das gesellschaftlich akzeptiert.
    >
    > Cerdo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -
    > > Alleine den Satzanfang "Wenn du mal Kinder hast" hört jede kinderlose
    > Frau
    > > regelmäßig.
    >
    > Was überhaupt nicht schlimm ist, weil 'wenn' im substantiv "Bedingung" und
    > konjugiert "unter der Voraussetzung " bedeutet, was also keine Erwartung
    > darstellt dass jemand Kinder zu kriegen hat, sondern der nachfolgende Teil
    > des Satzes nur Gültigkeit besitzt, falls Kinder dann auch tatsächlich
    > vorhanden wären.
    Du sagst es selbst: falls. "Wenn" bedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist.
    Es wirkt auch erstmal nicht schlimm, wenn ein Mann über eine Frau sagt, sie sei attraktiv. Bis es dann heißt: "Heute stellt uns die liebreizende Frau Müller ihre Doktorarbeit vor" - Thema egal, Hauptsache die alte ist geil.

    Deine Aussage sagt mir, dass Du Dich mit keiner kinderlosen Frau je wirklich über das Thema unterhalten hast und nur annimmst, es wäre okay. Ziemlich sicher kommen diese "ach so harmlosen" Kommentare von dir und Du merkst es noch nicht einmal.

    > Achso und wenn ich Kinder will soll ich beim Spaß verhüten und lieber
    > Kinder von anderen durchfüttern? Lol.
    Entweder hast du nicht verstanden, was ich dazu geschrieben habe, oder du willst es falsch verstehen. Genau wie hier:
    > Die Weitergabe unseres Genpools ist ein natürliches Bedürfnis und bedarf
    > keiner logisch abstrahierten Rechtfertigung.
    Die Kernaussage war doch, dass es aufgrund der Überbevölkerung nicht mehr zu rechtfertigen ist, niederen Instikten nachzugehen ohne vorher darüber nachzudenken. Genau das hat die Menschheit und den Planeten in die aktuelle Situation gebracht und wenn es so weitergeht, werden weite Teile des Planeten wegen unseres Verhaltens unbewohnbar.
    Was bringt der Menschheit dein ach so herrlicher Genpool, wenn die Lebensbedingungen nicht stimmen? Hältst du 46 Grad Celsius dauerhaft aus?

  16. Re: "Ein Kind weniger"

    Autor: BombManiac 02.09.20 - 09:48

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BombManiac schrieb:
    > > Ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde die Förderung von Kindern
    > schon
    > > wichtig, weil sie letztlich die Gesellschaft selbst verbessert.
    > Eine gute kostenlose bzw. günstige Bildung, Förderung von Freizeitangeboten
    > von Sport bis Musik, Jugendzentren und all sowas sind eine Sache und finde
    > ich gut, Steuervorteile für Eltern dagegen absolut nicht. Kinder sollten
    > sich nicht "lohnen", die sollte man sich leisten wollen.

    Die Kosten von Kindern, allein durch die Einschränkungen bei der Arbeit, sind schon heute Größenordnungen über der Förderung. Und für Kinderbetreuung haben wir letztes Jahr für 1 (ein) Kind ¤10.588,00 ausgegeben (ohne Essensgeld). Das ist keine Luxus-KiTa mit Kindersauna, sondern das Günstigste, was wir hier in München finden konnten. Ich frage mich, wie Leute mit nur fünfstelligem Einkommen sowas finanzieren sollen. Also davon , dass Kinder sich finanziell lohnen, sind wir sehr, sehr weit entfernt. Vielleicht ist es im Osten auf dem Land besser, aber auch so ganz persönlich kenne ich niemanden, der Kinder aus Geldgründen bekommen hat/will.

    > > Ohne Kinder ist die Gesellschaft ja auch irgendwann weg :-)
    > Ein Mangel an Menschen besteht nicht und ist in absehbarer Zukunft auch
    > nicht zu befürchten. Den gegebenen Nachwuchs und Zuzug sollte man aber nach
    > Kräften ordentlich qualifizieren, denn gegen die zu erwartenden Ströme an
    > Klimaflüchtlingen, die letzten Endes nicht an nationalstaatlich
    > konstruierten Grenzen Halt machen werden, dürfte 2015 wie ein
    > Kindergeburtstag (!) aussehen.

    Naja, damit setzt du aber voraus, dass andere Teile der Welt sich deiner Argumentation nicht anschließen.

    Mit den Klimaflüchtlingen kommt dann hoffentlich etwas IT-Kompetenz, das deutsche Bildungssystem kriegt das ja nicht hin...

    > > Ich persönlich frage mich stattdessen, warum die Gesellschaft Kohlestrom,
    > Autos
    > > und Volksmusik fördert.
    > Zumindest bei dreckiger Energie und Individualverkehr gehe ich mit. Mit
    > Volksmusik kann ich zwar nicht anfangen, aber da fällt mir außer dem
    > leidigen Thema Rundfunkbeitrag mit seinem Mutantenstadl nichts falsches zu
    > ein.

    Ja, war nur eine Anspielung auf den Runkfunkbeitrag :-)

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