1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wetter: Warum die Klimakrise…
  6. Thema

Es ist zu spät.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Es ist viel zu spät ...

    Autor: Invertiert 28.08.20 - 19:10

    Ich Gegensatz zu dir hab ich die Klimakurven auch verstanden und nicht nur angeschaut.
    Es geht um die Ableitung der Temperaturkurve - die Geschwindigkeit mit der sich die Temperatur ändert ist vergleichbar mit:
    du wartest bis der Fahrtwiderstand im Leerlauf beim Auto dich von 100km/h auf Stillstand abgebremst hat - zu - 100km/h in massive Betonwand.

  2. Re: Es ist viel zu spät ...

    Autor: Ph4te 28.08.20 - 19:20

    Es geht doch nicht um die Erde an sich. Der Erde ist das Klima scheißegal. Schließlich existierte die mal als großer Feuerball. Wir haben als Spezies das Problem, weil wir uns nicht schnell genug anpassen können. Wüsten zum Beispiel werden sich vergrößern, was wiederum bedeutet, dass Menschen aus den neuen Wüstengebieten immer mehr und in immer größeren Zahlen in andere Gebiete und Länder fliehen werden müssen. Die Natur selber wird einen Weg finden, die Frage ist halt, ob wir als Spezies diesen Weg mitgehen können.

  3. Re: Es ist nie zu spät.

    Autor: ufo70 28.08.20 - 19:43

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Deswegen ist "Es ist zu spät" meiner Meinung nach ein durch und durch
    > unmöglicher Kommentar!

    Nein, es ist die Wahrheit, die manche nur nicht hören wollen.

    Seit den 80ern sind Umweltprobleme in aller Munde und seit dem wurde es trotzdem jährlich schlimmer. Jedes Jahr werden neue CO2-Rekordwerte erreicht. Eine Ausnahme könnte 2020 wegen Corona werden.

    Die Welt wird niemals an einem Strang ziehen, weil jeder in erster Linie die eigenen Interessen im Kopf hat. Auch Deutschland. Nur weil hier gerade die Panik vor der Klima-Apokalypse die Runde macht, gilt das natürlich nicht für die ganze Welt. Da werden Umweltauflagen teilweise sogar rückgängig gemacht, um die Wirtschaft zu stärken.

    Ob 2, 4 oder 10°C und tote Meere wegen Mikroplastik – es wird weitergehen wie immer. Dabei wird es Verlierer und Kriege geben, wie seit Jahrtausenden.
    Unterm Strich ist der Mensch halt immer noch ein Tier mit Urinstinkten und die beinhalten die Überlebens- und Fortpflanzungstriebe, die mit Gier und Egoismus einhergehen.

  4. Re: Es ist viel zu spät ...

    Autor: ZuWortMelder 29.08.20 - 04:59

    Als Tipp;

    Die meisten reden von unserer Welt, nicht von der Welt(kugel).
    Und es geht darum, ob die Menschheit es schafft den Weg des Anpassens und/oder Verhindern zu gehen.

  5. Re: Es ist zu spät.

    Autor: John2k 29.08.20 - 08:58

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Invertiert schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glauben die jetzt 35-60 jährigen tatsächlich, dass sie 2050+ von der
    > jungen
    > > Bevölkerung noch Pensionen bekommen werden?
    >
    > Nein, sie kaufen völlig überteuerte Häuser, weil es ihnen als
    > Altersvorsogung verkauft wird und gekonnt die Demokrafische Kurve aus dem
    > Gedächnis gestrichen haben.
    >
    > Aber glaub mir - die Machthabenden werden immer von Vorgestern sein - und
    > auch du wirst irgendwann durchgefüttert werden wollen - weil du es dir
    > durch deine gestriegen Taten vwrdient hast.

    Wie immer ist einfach die Lage wichtig.

  6. Re: Es ist zu spät.

    Autor: Bonarewitz 29.08.20 - 09:05

    Lukuko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird echt mal Zeit für eine Europäische Armee die die ganzen Unruhen und
    > Kriege in diesen dritte Weltländern beseitigt aber das wird ja eh nicht
    > passieren. Ergo we are doomed!

    Wieso sollten wir eine zusätzliche Armee gründen, um Kriege zu beenden, wenn wir genauso gut einfach unsere NATO-Truppen aus den entsprechenden Gebieten abziehen könnten?

    Und wo hat jemals eine militärische Operation in einem fremden Land (wo sie eh nichts zu suchen hat) Frieden gebracht? Also wirklich - nicht nur einen geopolitischen Machtwechsel.

    Ich finde den Gedanken sehr beklemmend, dass wir Deutschen/Europäer uns anmaßen, in fremde Länder einzumarschieren, um "Frieden zu bringen", was von denen nicht erbeten wurde.

    Gemäß der UN Menschenrechtscharta entspräche dies ganz klar einem Kriegsverbrechen.
    Forderst du wirklich, dass wir Kriegsverbrecher werden?

  7. Re: Es ist zu spät.

    Autor: Lukuko 29.08.20 - 11:18

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lukuko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wird echt mal Zeit für eine Europäische Armee die die ganzen Unruhen und
    > > Kriege in diesen dritte Weltländern beseitigt aber das wird ja eh nicht
    > > passieren. Ergo we are doomed!
    >
    > Wieso sollten wir eine zusätzliche Armee gründen, um Kriege zu beenden,
    > wenn wir genauso gut einfach unsere NATO-Truppen aus den entsprechenden
    > Gebieten abziehen könnten?
    >
    > Und wo hat jemals eine militärische Operation in einem fremden Land (wo sie
    > eh nichts zu suchen hat) Frieden gebracht? Also wirklich - nicht nur einen
    > geopolitischen Machtwechsel.
    >
    > Ich finde den Gedanken sehr beklemmend, dass wir Deutschen/Europäer uns
    > anmaßen, in fremde Länder einzumarschieren, um "Frieden zu bringen", was
    > von denen nicht erbeten wurde.
    >
    > Gemäß der UN Menschenrechtscharta entspräche dies ganz klar einem
    > Kriegsverbrechen.
    > Forderst du wirklich, dass wir Kriegsverbrecher werden?

    Diplomatie bringt halt nichts wenn man es nur mit Despoten zu tun hat und wenn die es net alleine mal hin bekommen für Frieden zu sorgen muss das halt wer anders tun.

  8. Re: Es ist zu spät.

    Autor: divStar 29.08.20 - 11:27

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lukuko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wird echt mal Zeit für eine Europäische Armee die die ganzen Unruhen und
    > > Kriege in diesen dritte Weltländern beseitigt aber das wird ja eh nicht
    > > passieren. Ergo we are doomed!
    >
    > Wieso sollten wir eine zusätzliche Armee gründen, um Kriege zu beenden,
    > wenn wir genauso gut einfach unsere NATO-Truppen aus den entsprechenden
    > Gebieten abziehen könnten?
    >
    > Und wo hat jemals eine militärische Operation in einem fremden Land (wo sie
    > eh nichts zu suchen hat) Frieden gebracht? Also wirklich - nicht nur einen
    > geopolitischen Machtwechsel.
    >
    > Ich finde den Gedanken sehr beklemmend, dass wir Deutschen/Europäer uns
    > anmaßen, in fremde Länder einzumarschieren, um "Frieden zu bringen", was
    > von denen nicht erbeten wurde.
    >
    > Gemäß der UN Menschenrechtscharta entspräche dies ganz klar einem
    > Kriegsverbrechen.
    > Forderst du wirklich, dass wir Kriegsverbrecher werden?

    Wenn wir uns anmaßen quasi jede Zahl an Flüchtlingen aufzunehmen, dann sollten wir auch ggf. mit Gewalt die ursprünglichen Länder dazu zwingen dürfen gefälligst lebensfreundlichere Bedingungen zu schaffen.

  9. Re: Es ist nie zu spät.

    Autor: oldmcdonald 29.08.20 - 11:37

    Gerade Corona ist das Paradebeispiel dafür, dass es immer Quertreiber gibt, die sich - aus welchen Motiven auch immer - gegen die Wissenschaft stemmen.
    Was ich viel bemerkenswerter finde: Stelle Dir nur einmal vor, wie Hollywood das Thema "globale Pandemie" aufbereitet hätte. Wie hätte das ausgesehen? Wir hätten die Leichen von den Straßen wegkratzen müssen. Die Supermärkte wären leergeplündert. Es wären bürgerkriegsähnliche Zustände. Nichts davon sehen wir hier.
    In Stuttgart gingen ein paar tausend auf die Straße gegen die Coronamaßnahmen. Aha! Also, dafür, dass hunderttausende die wirtschaftlichen Folgen zu spüren bekommen werden, ist das echt Kinderfasching. Ich bin gespannt, was heute passieren wird, aber der Millionen-Aufmarsch wird es auch heute nicht sein.
    Bleibt festzuhalten: Die große Mehrheit der Bevölkerung ist mit den Maßnahmen, trotz erheblicher Beschneidungen in ihren Freiheitsrechte und bei den finanziellen Einnahmen erstaunlich vernünftig. Darauf kann man aufbauen!

  10. Re: Es ist nie zu spät.

    Autor: oldmcdonald 29.08.20 - 11:40

    Ich glaube nicht an die genetisch einprogrammierte Unvernunft des Menschen. Ich glaube, dass der Mensch durch das vorherrschende Wirtschaftssystem gezwungen ist, maßlos zu handeln. Und an diesem System, dass in weiten Teilen lediglich in Gesetz gegossene Regeln sind, kann man etwas ändern - sofern sich Mehrheiten dafür finden. Wie ich bereits sagte: Es ist nie zu spät!

  11. Re: Es ist nie zu spät.

    Autor: Ach 29.08.20 - 12:45

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, aber noch nicht bei 400 ppm. C-4-Pflanzen (meinethalben Mais) haben da
    > ein flaches Optimum erreicht, bei C-3-Pflanzen gehts in der Effektivität
    > auch bei größeren CO2-Konzentrationen noch lange aufwärts.

    Nein, nein, was du beschreibst sind keine Kipppunkte sondern seichte Wunschszenarien einer Katastrophe. Kipppunkte sind, wenn die Sibirischen Permafrostböden auftauen und/oder die eingefrorenen Methanablagerungen am Meeresboden, so dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre mit einem Schub um ein mehrfaches(!) zunimmt, z.B. (1200pph falls das dann reicht). An den Küsten wird es Gasansamlungen geben, in denen man erstickt, wenn man sich ungeschickter Weise in diese verirrt. Unzählige Spezies die mit den Exstremumständen nicht mehr mithalten können und aussterben. Überleben der Menschheit wenn, dann auf nur noch ein paar kleinen Inselbereichen auf der Erde, in denen die Umweltbedingungen im besten Fall noch überlebar sind. So ein Inselbereich war, wenn ich mich richtig erinnere, vor vielen Millionen Jahren einmal Grönland gewesen, oder das Land, dass sich damals an der Stelle von Grönland befand. Das Land war warm und wie ein tropischer Jungel, in dem die Natur eine damals sich schon einmal abgespielt habende Methankatastrophe überlebte, bei der 97% aller weltweit existierenden Pflanzen und Tiere ausstarben.

    Das sind diese, dann so richtig fiesen Kipppunkte, vor denen die Wissenschaft eindringlich wahrnt, bei denen es kein Zurück mehr gibt, wenn dann aus den Ozeanen das Methan heraus sprudelt und kocht, und vor denen viele Wissenschaftlier richtige Angst vor haben, weil sie darauf gar keine Antwort mehr kennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.20 12:50 durch Ach.

  12. Re: Es ist zu spät.

    Autor: Trockenobst 31.08.20 - 14:04

    Lukuko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diplomatie bringt halt nichts wenn man es nur mit Despoten zu tun hat und
    > wenn die es net alleine mal hin bekommen für Frieden zu sorgen muss das
    > halt wer anders tun.

    Nö. Der richtige Weg wäre, Leuten ein Stück Land anzubieten. Australien hat 90% Platz, Russland hat 90% Platz, Südamerika hat viel Platz, sogar die USA/Kanada haben nur 20% hotspots, der rest ist praktisch leer. Von mir aus die Arktis oder Grönland in 30 Jahren.

    Dann braucht man keinen Krieg nur viele Flugzeuge. Schafft die Leute weg, die gehen wollen.
    Die Leute werden sich schon was aufbauen, wenn man sie in Ruhe lässt.

  13. Re: Es ist zu spät.

    Autor: dEEkAy 01.09.20 - 00:34

    Invertiert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin überzeugt davon dass es viel zu spät ist, es ist traurig, aber ich
    > habe akzeptiert, dass es große negative Veränderungen geben wird. Trotzdem
    > versuche ich in meinem Rahmen etwas zu tun, und nicht kampflos aufzugeben,
    > auch wenn die Niederlage unausweichlich scheint.
    > Abseits von diesem traurigen Zustand:
    > Glauben die jetzt 35-60 jährigen tatsächlich, dass sie 2050+ von der jungen
    > Bevölkerung noch Pensionen bekommen werden?

    Viele haben begriffen, dass dem nicht so sein wird, allein beim Anblick der Bevölkerungsentwicklung. Entsprechend kümmern sich viele neben der gesetzlichen Rente um etwas private Altersvorsorge nebenbei.

    > Es wird meiner Meinung nach zu archaischen Zuständen kommen, und die alten
    > werden nicht mehr durchgefüttert werden. Man muss nicht weit gehen, um zu
    > erkennen, was sich Menschen untereinander antun, auch bei uns wird es
    > schlussendlich soweit kommen. Es müsste sehr rasch, sehr viel, passierten
    > um diese globalen Probleme anzugehen und eine Zukunft zu erschaffen.

    Weil unsere Eltern oder Großeltern oder deren Eltern einen Boom erzeugt habe und gezeugt haben wie die Weltmeister müssen wir, die jetzt alt werden oder bereits als sind die ganze Scheiße ausbaden und uns um viele Dinge sorgen machen, um die sich die vorherigen Generationen keinen Kopf machen mussten.

    Ähnlich sieht es mit der aktuellen jungen Generation aus. Aufgrund der Entscheidungen vorheriger Generationen müssen auch diese Dinge tun und ausbaden die wir nicht tun/ausbaden mussten.

    Spinnt man diese Überlegungen weiter, so zielt alles auf ein Thema ab, die Überbevölkerung. Halb so viele Menschen, halb so viele Probleme, easy as that.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Servicetechniker*in
    SCHOTT AG, Müllheim
  2. SAP-Systemanalytiker*in
    UNI ELEKTRO Fachgroßhandel GmbH & Co. KG, Eschborn
  3. Mitarbeiter IT-Basis-Support (m/w/d)
    Vitakraft pet care GmbH & Co. KG, Bremen
  4. Softwareentwickler C# .NET (m/w/d)
    Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company(TM), Bensheim bei Darmstadt

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-Stick
Fire TV Stick 4K Max im Test
Amazons bisher bester Streaming-Stick

Viel Streaming-Leistung für wenig Geld - das liefert der neue Fire TV Stick 4K Max. Es ist ganz klar Amazons bisher bester Streaming-Stick.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazon Keine Updates mehr für die ersten Fire-TV-Modelle
  2. Amazon Fire TV Stick 4K und Fire TV Cube mit neuer Fernbedienung
  3. Amazon Fire TV Stick 4K Max mit Wi-Fi 6 und neuer Fernbedienung

Energiewende: Akkupreise steigen wegen zu hoher Rohstoffkosten
Energiewende
Akkupreise steigen wegen zu hoher Rohstoffkosten

Die Party ist vorbei. Statt billiger, sollen Akkus durch neue Rekorde beim Lithiumpreis und anderen Rohstoffen im Jahr 2022 sogar teurer werden.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nachhaltigkeit Mehr Haushalte investieren in die Energiewende
  2. P2P-Energiehandel Lieber Nachbar, hätten Sie noch etwas Strom für mich?
  3. Erneuerbare Energien Schottland plant ersten Windpark mit Wasserstoffgewinnung

Merck: Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber
Merck
Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber

Das Pharmaunternehmen Merck ist auf Platz 2 der Top-IT-Arbeitgeber Deutschlands gelandet - wir wollten von den Mitarbeitern wissen, wieso.
Von Tobias Költzsch