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Haushaltssteckdose reicht?

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  1. Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: slax 23.03.20 - 21:21

    Ich habe den Gesetzentwurf jetzt nur überflogen aber so wie es aussieht erfüllt der Vermieter seine Pflicht ja bereits wenn eine einfache Haushaltssteckdose vorhanden ist. Zumindest habe ich keine Stelle gefunden die eine höhere Leistung erfordert.

  2. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: Lasse Bierstrom 23.03.20 - 21:51

    Das reicht tatsächlich erstmal aus.
    Damit kann man das Auto auf Niveau halten, ohne dass der Umbau zu teuer wird.
    Ich meine, das Gesetz verbietet keinen besseren Ausbau, aber ermöglicht prinzipiell das eigene Laden.

  3. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: ChMu 23.03.20 - 22:01

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den Gesetzentwurf jetzt nur überflogen aber so wie es aussieht
    > erfüllt der Vermieter seine Pflicht ja bereits wenn eine einfache
    > Haushaltssteckdose vorhanden ist. Zumindest habe ich keine Stelle gefunden
    > die eine höhere Leistung erfordert.

    Wozu auch? Eine normale Steckdose reicht doch? Du laedst ja erst mal das, was Du heute verfahren hast und dafuer hast Du idR 8-12h Zeit. Handelsvertreter mit 1000km am Tag und 4h Schlaf zwischendurch werden sich ja kaum einen e-Wagen kaufen.
    Aber mit 50-80km am Tag (wohl eh schon hoch gegriffen) braucht die Schuko 4-7h um vollzuladen.

  4. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: Copper 24.03.20 - 08:40

    Wenn schon ein Anschluss da ist, dann kann man da bereits ohne großen Geldeinsatz was machen. Schuko durch CEE blau ersetzen, voilà 16A statt 10A. Und dürfte vermutlich nicht WEG-zustimmungspflichtig sein. Oder zumindest unproblematisch durchzubekommen.

    Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert. Und wenn der Vermieter oder die WEG die Zustimmung verweigert, dann war's das mit dem Anschluss. Und genau das Problem geht der Entwurf an: ich als potentieller Nutzer darf einen Anschluss verlangen und er darf mir nicht verweigert werden, außer es gibt tatsächlich technische Hemmnisse.

  5. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: chefin 24.03.20 - 10:48

    Leider dürfte das dann dazu führen, das man eine Leitung 3x1,5 für eine normale Steckdose erlaubt. Der nötige Kabelkanal ist nahezu unsichtbar (8mm Leitungsdurchmesser aussen). Die optische Beeinträchtigung ist minimal.

    Gesetz erfüllt, für mehr gibts keine Zustimmung.

    Und auch mal dran denken, das die Steckdose bis zum eigenen Zähler verlegt werden muss oder bis zum häuslichen Sicherungskasten. Einen extra Zähler wird sich wohl kaum jemand legen lassen. Da kostet schon die Zuleitung dazu legen 4 stellige Beträge. Ein Zählerkasten nakt ca 500 Euro, montieren, Schalter und Klemmen setzen etc, weitere 500. Nur damit der Zähler einen Platz hat.

    Wird also selbst mit einer Steckdose kaum 4 Stellig bleiben im Gesamten.

  6. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: ChMu 24.03.20 - 11:27

    Copper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn schon ein Anschluss da ist, dann kann man da bereits ohne großen
    > Geldeinsatz was machen. Schuko durch CEE blau ersetzen, voilà 16A statt
    > 10A. Und dürfte vermutlich nicht WEG-zustimmungspflichtig sein. Oder
    > zumindest unproblematisch durchzubekommen.

    Und wie laedst Du an der blauen Dose Dein Fahrrad auf? Oder wie benutzt Du damit den Staubsauger in Deinem Verbrenner? Es geht doch um Strom zum Parkplatz, nicht rein um e-Autos zu laden. In unseren Parkhaeusern haben sie ganze Stockwerke mit hunderten von Parkplaetzen elektrisiert, da kann man auch sein Auto reinstecken, kommen nur gut 2kW raus. Aber wenn man ankommt, steckt man ein, dann einkaufen, essen, vieleicht Kino (so oft faehrt man ja nicht in die Stadt) und 5-6h spaeter sind eben 50-70km nachgeladen. Natuerlich gratis. Ist doch ein super Service?
    Zu Hause in der eigenen Tiefgarage reicht das ueber Nacht fuer locker ueber 100km, also alles im gruenen Bereich.
    Auch die Zaehler Hysterie findet hier nicht statt wie in Deutschland. Bei Privat Haeusern legt man halt ein oder zwei hundert Euro im Jahr in die Kasse, je nach dem wie viele km man so faehrt, (bei nem Bekannten in ner Vorstadt grob bei 8000km 100, bei 15000km 200 im Jahr, jeder weiss eigendlich, wie viel man so faehrt, das wird nicht ueberprueft) das ist zwar zu viel aber damit ist die Sache gelaufen und niemand beschwert sich. Fahrraeder haben schon immer an den ja eh verteilten Schukos geladen, hat nie einer was gesagt. Im Parkhaus ist eh gratis, der Strom ist einfach zu billig um ihn abzurechen. Die Parkgebuehren in Barcelona sind eh sowas von astronomisch hoch, das sie das locker uebernehmen koennen.
    >
    > Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    > Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert.

    Also wir haben in ALLEN Tiefgaragen Licht, mit dicken Leitungen auf Putz verbunden. Selbst wenn man diese Leitungen ersetzen muesste, dickere Leitungen, sollte das keine unueberwindliche Huerde sein. Aber die Leitungen, oft Jahre alt und fuer weit hoehere Stroeme konzipiert, werden ja jetzt schon immer weniger belastet, die alten Neon Roehren (60-100W) wurden ja lange gegen LED Roehren (5W) ausgetauscht, als Beispiel. Somit duerfte einiges an Reserve ueberbleiben um ein paar e-Autos nebenbei zu laden.

    > Und
    > wenn der Vermieter oder die WEG die Zustimmung verweigert, dann war's das
    > mit dem Anschluss.

    Das ist natuerlich krass. Sowas gibts hier nicht.

    > Und genau das Problem geht der Entwurf an: ich als
    > potentieller Nutzer darf einen Anschluss verlangen und er darf mir nicht
    > verweigert werden, außer es gibt tatsächlich technische Hemmnisse.

    Was Du selber bezahlst und weder den Vermieter noch sonstwen was kostet, kann hier kaum verweigert werden. Mit welcher Begruendung?

  7. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: chefin 24.03.20 - 11:38

    Mein Fahrrad lade ich in der Wohnung, der Akku ist entnehmbar. Problem gelöst. Staubsaugen kostet mich 1 Euro am SB Waschplatz. Bis ich 1000 Euro los werde um auch nur mal über eine Steckdose nachzudenken, vergehen 20 Jahre, wenn ich als typisch deutscher Prestigehansel jeden Samstag sauge. Für einmal monatlich vergehen 80 Jahre.

    Wie du das jemals amortisieren willst, lass ich mal dahin gestellt.

    Lediglich E-Autos laden ist ein Argument das sticht. Eventuelle Nebennutzungen sind nett, aber nicht lebensnotwendig. Und Fahrrad in TG laden ist ne schlechte Idee. So unbeobachtet ist das ein guter Platz um Akkus zu klauen. Fahrrad Akkus sind kaum gesichert. Und wenn, ist die Sicherung so, das der Akku dabei unbeschädiigt bleibt. Das kaputte Gehäuse interessiert einen Dieb weniger.

  8. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: gadthrawn 24.03.20 - 12:23

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    > > Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert.
    >
    > Also wir haben in ALLEN Tiefgaragen Licht, mit dicken Leitungen auf Putz
    > verbunden. Selbst wenn man diese Leitungen ersetzen muesste, dickere
    > Leitungen, sollte das keine unueberwindliche Huerde sein. Aber die
    > Leitungen, oft Jahre alt und fuer weit hoehere Stroeme konzipiert, werden
    > ja jetzt schon immer weniger belastet, die alten Neon Roehren (60-100W)
    > wurden ja lange gegen LED Roehren (5W) ausgetauscht, als Beispiel. Somit
    > duerfte einiges an Reserve ueberbleiben um ein paar e-Autos nebenbei zu
    > laden.

    Das bezeugt ein tiefstes Missverständnis von Elektrizität.

    Gerade bei LED fliegen oft Sicherungen nach Umrüstung. Die Einschaltströme sind extrem hoch.

    Ich hab hier grad nen Datenblatt für einen Treiber 1,8 Watt der einen kurzen Einschaltimpuls von 19 A hat.

    Damit kannst du einiges verschießen - vor allem wenn man dann noch mehrere andere Verbraucher dranhängt.

  9. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: ChMu 24.03.20 - 12:33

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    > > > Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert.
    > >
    > > Also wir haben in ALLEN Tiefgaragen Licht, mit dicken Leitungen auf Putz
    > > verbunden. Selbst wenn man diese Leitungen ersetzen muesste, dickere
    > > Leitungen, sollte das keine unueberwindliche Huerde sein. Aber die
    > > Leitungen, oft Jahre alt und fuer weit hoehere Stroeme konzipiert,
    > werden
    > > ja jetzt schon immer weniger belastet, die alten Neon Roehren (60-100W)
    > > wurden ja lange gegen LED Roehren (5W) ausgetauscht, als Beispiel. Somit
    > > duerfte einiges an Reserve ueberbleiben um ein paar e-Autos nebenbei zu
    > > laden.
    >
    > Das bezeugt ein tiefstes Missverständnis von Elektrizität.
    >
    > Gerade bei LED fliegen oft Sicherungen nach Umrüstung. Die Einschaltströme
    > sind extrem hoch.
    >
    > Ich hab hier grad nen Datenblatt für einen Treiber 1,8 Watt der einen
    > kurzen Einschaltimpuls von 19 A hat.
    >
    > Damit kannst du einiges verschießen - vor allem wenn man dann noch mehrere
    > andere Verbraucher dranhängt.

    Interessant, hat man den hiesigen Roehren wohl noch nicht mitgeteilt. Und die Dinger gehen staendig an und aus. Wenn man seine Section betritt, gehen die Lampen ja an. Ich habe einiger dieser LED Baender auch in meinem Car port. Privat. Noch nie hohe Einschaltstroeme gemessen.

  10. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: smarty79 25.03.20 - 07:26

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie laedst Du an der blauen Dose Dein Fahrrad auf? Oder wie benutzt Du
    > damit den Staubsauger in Deinem Verbrenner?

    Bei uns in der Firma gibt es für eine Menge Parkplätze Kombi-Dosen aus Schuko und CEE-blau, jeweils direkt neben der Dose mit 16A-Sicherung in einem kleinen Kasten.

    Das viel größere und eigentliche Problem wurde hier noch gar nicht genannt, bin aber zu faul, im Entwurf nachzulesen: Bei 20 TG-Plätzen kommen so in der Spitze theoretisch 320A zusammen, also 106A pro Phase. Das dürfte kaum ein Hausanschluss als Reserve haben. Dann braucht man also entweder ein Lastmanagement, verbindliche Annahmen über die Parallele Nutzung und / oder ein Upgrade des Hausanschluss. Allerdings sind das sprungfixe Kosten: Das Problem tritt nicht beim ersten Anmelder auf sondern vielleicht beim 5ten. Die bisherigen Entwürfe sahen vor, dann rückwirkend die Vorreiter zu beteiligen. Was nur fair ist, aber die Kosten für den CEE-Anschluss schnell verblassen lässt...

  11. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: Copper 25.03.20 - 11:00

    ChMu schrieb:
    > Und wie laedst Du an der blauen Dose Dein Fahrrad auf? Oder wie benutzt Du
    > damit den Staubsauger in Deinem Verbrenner?
    Fahrräder haben entnehmbare Akkus und ich kenne wenige, die ihr e-Bike auf den Autoparkplatz stellen. Soll aber nicht heißen, dass es nicht Leute gibt, die das machen, um ihren Parkplatz von Wildparkern frei zuhalten.
    Und Stausaugen geht zur Not auch mit dem Akkusauger, zumindest wenn man sich nicht einbildet, dass dafür auch das 20¤-Modell ausreicht.
    Zur Not halt ein Adapter von CEE blau auf Schuko. Die meisten Schukos, die ich kenne, sind auch mit 16A abgesichert. Insofern müsste man nichtmal unbedingt eine extra Sicherung auf 10A in den Adapter einbauen.

    > Es geht doch um Strom zum Parkplatz, nicht rein um e-Autos zu laden.
    Doch, genau um das Thema Laden von e-Autos dreht sich der ganze Spass hauptsächlich.
    Für die paar staubsaugenden macht man keinen solchen Aufriss, denn sonst gäbe es ein derartiges Gesetz schon lange.

    > Zu Hause in der eigenen Tiefgarage reicht das ueber Nacht fuer locker ueber
    > 100km, also alles im gruenen Bereich.
    Ich habe auch nicht behauptet, dass eine Schuko nicht ausreicht. Ich sprach explizit davon, dass man die Ladeleistung alleine durch Ersatz einer Schuko durch eine CEE blau deutlich aufbohren kann, ohne große Kosten. Natürlich nur, solange der Leitungsquerschnitt und der darauf abgestimmte LSS das auch hergeben.

    > Auch die Zaehler Hysterie findet hier nicht statt wie in Deutschland.
    Das macht die Sache deutlich einfacher. Hilft aber dem nix, wenn man in DE wohnt und da sein Auto am Stellplatz laden möchte.

    > Bei Privat Haeusern legt man halt ein oder zwei hundert Euro im Jahr in die
    > Kasse, je nach dem wie viele km man so faehrt, (bei nem Bekannten in ner
    > Vorstadt grob bei 8000km 100, bei 15000km 200 im Jahr, jeder weiss
    > eigendlich, wie viel man so faehrt, das wird nicht ueberprueft) das ist
    > zwar zu viel aber damit ist die Sache gelaufen und niemand beschwert sich.
    > Fahrraeder haben schon immer an den ja eh verteilten Schukos geladen, hat
    > nie einer was gesagt.
    An sowas ist hier überhaupt nicht zu denken. Wer an einer Schuko mit Gemeinschaftsstrom lädt, der hat in Kürze mit einem lautstarken Hausmeister oder einem anderen Bewohner zu rechnen. Weil das geht ja gar nicht, dass man hier auf Kosten aller Bewohner lädt.
    Und die WEGs wollen (und dürfen) Strom auch nicht verkaufen (weder pauschal noch mit privaten Einzelzählern), denn sonst müssten sie sich als Stromlieferant anmelden, mit allen zugehörigen Pflichten. Das tut sich keine WEG-Verwaltung an.

    > > Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    > > Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert.
    > Also wir haben in ALLEN Tiefgaragen Licht, mit dicken Leitungen auf Putz
    > verbunden. ...
    Hilft nur nicht, wenn die gesetzlichen Regelungen das in DE in der Art und Weise schlicht nicht erlauben. Licht ist Allgemeinstrom mit eigenem Zähler, der Ladeplatz und Ladestrom ist Privatsache.

    > > Und wenn der Vermieter oder die WEG die Zustimmung verweigert, dann war's
    > > das mit dem Anschluss.
    > Das ist natuerlich krass. Sowas gibts hier nicht.
    Das ist Deutschland. Auf der einen Seite ist man sehr oft sehr froh darüber, das vieles reguliert ist und damit die Rechtssicherheit höher ist, auf der anderen Seite bleiben dann halt auch oft einfache Lösungen auf der Strecke.

    > > Und genau das Problem geht der Entwurf an: ich als
    > > potentieller Nutzer darf einen Anschluss verlangen und er darf mir nicht
    > > verweigert werden, außer es gibt tatsächlich technische Hemmnisse.
    > Was Du selber bezahlst und weder den Vermieter noch sonstwen was kostet,
    > kann hier kaum verweigert werden. Mit welcher Begruendung?
    Deutsches Recht. Bauliche Veränderungen am/im Gemeinschaftseigentum (und Parkplätze/TGs usw. sind üblicherweise Gemeinschaftseigentum), wie das (Neu-) Verlegen von Kabeln, bedürfen der Zustimmung der WEG. Wer Glück und eine passende Teilungserklärung hat, dem reicht die Zustimmung von 100% der anwesenden Stimmen bei der WEG-Versammlung, wer Pech hat, der braucht die Zustimmung aller Eigentümer.

  12. Re: Haushaltssteckdose reicht?

    Autor: ChMu 25.03.20 - 12:07

    Copper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:

    > > Zu Hause in der eigenen Tiefgarage reicht das ueber Nacht fuer locker
    > ueber
    > > 100km, also alles im gruenen Bereich.
    > Ich habe auch nicht behauptet, dass eine Schuko nicht ausreicht. Ich sprach
    > explizit davon, dass man die Ladeleistung alleine durch Ersatz einer Schuko
    > durch eine CEE blau deutlich aufbohren kann, ohne große Kosten. Natürlich
    > nur, solange der Leitungsquerschnitt und der darauf abgestimmte LSS das
    > auch hergeben.

    Eben. Wenn Du bei sagen wir 20 Parkplaetzen die Leistung pro Dose um 60% erhoehst, duerften die Kabel erneuert werden muessen. Das ist Aufwand. Da das ganze kaum einen Nutzen hat, das Auto ist halt um 3h morgends voll statt um halb 5, kann man sich den Aufwand auch sparen.
    >
    > > Auch die Zaehler Hysterie findet hier nicht statt wie in Deutschland.
    > Das macht die Sache deutlich einfacher. Hilft aber dem nix, wenn man in DE
    > wohnt und da sein Auto am Stellplatz laden möchte.

    Das ist natuerlich richtig. Scheint aber ein ausgesprochen Deutsches Problem zu sein.
    >
    > > Bei Privat Haeusern legt man halt ein oder zwei hundert Euro im Jahr in
    > die
    > > Kasse, je nach dem wie viele km man so faehrt, (bei nem Bekannten in ner
    > > Vorstadt grob bei 8000km 100, bei 15000km 200 im Jahr, jeder weiss
    > > eigendlich, wie viel man so faehrt, das wird nicht ueberprueft) das ist
    > > zwar zu viel aber damit ist die Sache gelaufen und niemand beschwert
    > sich.
    > > Fahrraeder haben schon immer an den ja eh verteilten Schukos geladen,
    > hat
    > > nie einer was gesagt.
    > An sowas ist hier überhaupt nicht zu denken. Wer an einer Schuko mit
    > Gemeinschaftsstrom lädt, der hat in Kürze mit einem lautstarken Hausmeister
    > oder einem anderen Bewohner zu rechnen. Weil das geht ja gar nicht, dass
    > man hier auf Kosten aller Bewohner lädt.

    Genau das tut man ja NICHT? Im Gegenteil, der Gemeinschaftsstrom fuer alle wird guenstiger durch die Beitraege der Auto Besitzer. Die Nebenkosten sinken also.

    > Und die WEGs wollen (und dürfen) Strom auch nicht verkaufen (weder pauschal
    > noch mit privaten Einzelzählern), denn sonst müssten sie sich als
    > Stromlieferant anmelden, mit allen zugehörigen Pflichten. Das tut sich
    > keine WEG-Verwaltung an.

    Wie? Also wird der Gemeinschaftsstrom (Beleuchtung, Tor, regulaere Schukos die ja verteilt sind, Treppenhaus, Fahrstuhl, Poolpumpen ect) den Bewohnern geschenkt? I do not think so. Das wird aufgeteilt. Also verkauft.
    >
    > > > Bestehende Anschlüsse sind aber gar nicht das Problem.
    > > > Problem ist ja bisher, dass eben oft gar keine Zuleitung existiert.
    > > Also wir haben in ALLEN Tiefgaragen Licht, mit dicken Leitungen auf Putz
    > > verbunden. ...
    > Hilft nur nicht, wenn die gesetzlichen Regelungen das in DE in der Art und
    > Weise schlicht nicht erlauben. Licht ist Allgemeinstrom mit eigenem Zähler,
    > der Ladeplatz und Ladestrom ist Privatsache.

    Ja, das ist dann Pech. Koennte man auch als aktive Behinderung sehen, und dann wundert ihr euch, das keine e-Autos verkauft werden?
    >
    > > > Und wenn der Vermieter oder die WEG die Zustimmung verweigert, dann
    > war's
    > > > das mit dem Anschluss.
    > > Das ist natuerlich krass. Sowas gibts hier nicht.
    > Das ist Deutschland. Auf der einen Seite ist man sehr oft sehr froh
    > darüber, das vieles reguliert ist und damit die Rechtssicherheit höher ist,
    > auf der anderen Seite bleiben dann halt auch oft einfache Lösungen auf der
    > Strecke.

    Und niemand will was aendern? Gut, jetzt gibt es ja diese Initiative. Aber was richtiges ist das auch nicht.
    >
    > > > Und genau das Problem geht der Entwurf an: ich als
    > > > potentieller Nutzer darf einen Anschluss verlangen und er darf mir
    > nicht
    > > > verweigert werden, außer es gibt tatsächlich technische Hemmnisse.
    > > Was Du selber bezahlst und weder den Vermieter noch sonstwen was kostet,
    > > kann hier kaum verweigert werden. Mit welcher Begruendung?
    > Deutsches Recht. Bauliche Veränderungen am/im Gemeinschaftseigentum (und
    > Parkplätze/TGs usw. sind üblicherweise Gemeinschaftseigentum), wie das
    > (Neu-) Verlegen von Kabeln, bedürfen der Zustimmung der WEG. Wer Glück und
    > eine passende Teilungserklärung hat, dem reicht die Zustimmung von 100% der
    > anwesenden Stimmen bei der WEG-Versammlung, wer Pech hat, der braucht die
    > Zustimmung aller Eigentümer.

    Es stimmt schon was man so sagt, in Deutschland scheitert eine Revolution weil es zu lange dauert eine Bahnsteigkarte zu loesen. Ob ein Gesetz Sinn macht oder nicht, spielt keine Rolle, in Deutschland zahlt man ja auch heute noch gerne fuer Kaiser Willhelms Kriegs Marine. Steht irgendwo geschrieben.
    Im manchmal ziemlichen Chaos hier muss ich aber sagen, das ich mit meinem Eigentum machen kann, was ich will, solange niemand anderes benachteiligt oder behindert wird. Genau wie es mir im Leben nicht einfallen wuerde, einem Mitbewohner vorzuschreiben, was er auf seinem
    Parkplatz machen kann und was nicht. Geht mich nichts an, stoert mich nicht, kostet mich nichts (im Gegenteil, wertet den Laden auf) also warum und ueber was aufregen?
    Alleine die Tatsache, das es ueberhaupt so eine Diskussion gibt, zeugt nicht von einer guten Nachbarschaft.
    Me me me ist nicht unbedingt der beste Ansatz.

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