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Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

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  1. Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: Dipl_Inf_Millionaire 11.09.18 - 10:22

    einfach an Bord gehen und ein ganzes Containerschiff samt Ladung als Geisel nehmen ... ohne Gegenwehr ... fantastisch ... da würde jeder Tom Hanks Film langweilig werden.

    Noch einfacher wäre Schiff aus der Ferne hacken und umleiten ... bei Lösegeldzahlung wieder Kontrolle wieder an Reederei übergeben.

  2. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: Muhaha 11.09.18 - 10:52

    Dipl_Inf_Millionaire schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einfach an Bord gehen und ein ganzes Containerschiff samt Ladung als Geisel
    > nehmen ... ohne Gegenwehr ... fantastisch ... da würde jeder Tom Hanks Film
    > langweilig werden.

    Autonome Frachtschiffe werden autonome Geschütze an Bord haben :)

    Nein, menschliche Besatzungen sind kein Hinderungsgrund für Piraten. Aus gutem Grund bewaffnen die Reedereien ihre Leute nicht. Man überlässt das Ballern der militärischen Eskorte in betroffenen Gewässsern.

    > Noch einfacher wäre Schiff aus der Ferne hacken und umleiten ... bei
    > Lösegeldzahlung wieder Kontrolle wieder an Reederei übergeben.

    DAS wäre natürlich was ganz anderes. Da müsste man natürlich auch die GPS-Kommunikation hacken, nicht nur die Steuerung, so dass man das Schiff nicht mehr tracken kann. Gut, die Reedereien brauchen nur versteckte Notfall-Sender anbringen und keinen Tag später wird man von irgendeiner Marine beschossen. Die Schiffe müssen "unsichtbar" werden.

  3. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: User_x 11.09.18 - 13:32

    mit der Versenkung drohen...

  4. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: dummzeuch 11.09.18 - 14:06

    Muhaha schrieb:
    > > Noch einfacher wäre Schiff aus der Ferne hacken und umleiten ... bei
    > > Lösegeldzahlung wieder Kontrolle wieder an Reederei übergeben.

    > DAS wäre natürlich was ganz anderes. Da müsste man natürlich auch die
    > GPS-Kommunikation hacken, nicht nur die Steuerung, so dass man das Schiff
    > nicht mehr tracken kann. Gut, die Reedereien brauchen nur versteckte
    > Notfall-Sender anbringen und keinen Tag später wird man von irgendeiner
    > Marine beschossen.

    Die Marine wir kein ferngesteuertes Schiff beschießen. Warum auch? Sie könnte die "Entführer" ja gar nicht treffen. Es wird dann eher Spezialkommandos geben, die solche Schiffe dann entern und die Fernsteuerung kappen bzw. versuchen auf einen anderen "Kanal" umzustellen.

    Was anderes wäre es, wenn ein solches Schiff eine Gefahr darstellen würde (Gastransporter, der auf eine Millionstadt zuhält oder ein großes Schiff, dass auf andere Schiffe oder eine Brücke zuhält). Ein Spaß für Terroristen.

  5. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: Kay_Ahnung 11.09.18 - 14:32

    dummzeuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > > > Noch einfacher wäre Schiff aus der Ferne hacken und umleiten ... bei
    > > > Lösegeldzahlung wieder Kontrolle wieder an Reederei übergeben.
    >
    > > DAS wäre natürlich was ganz anderes. Da müsste man natürlich auch die
    > > GPS-Kommunikation hacken, nicht nur die Steuerung, so dass man das
    > Schiff
    > > nicht mehr tracken kann. Gut, die Reedereien brauchen nur versteckte
    > > Notfall-Sender anbringen und keinen Tag später wird man von irgendeiner
    > > Marine beschossen.
    >
    > Die Marine wir kein ferngesteuertes Schiff beschießen. Warum auch? Sie
    > könnte die "Entführer" ja gar nicht treffen. Es wird dann eher
    > Spezialkommandos geben, die solche Schiffe dann entern und die
    > Fernsteuerung kappen bzw. versuchen auf einen anderen "Kanal" umzustellen.
    >
    > Was anderes wäre es, wenn ein solches Schiff eine Gefahr darstellen würde
    > (Gastransporter, der auf eine Millionstadt zuhält oder ein großes Schiff,
    > dass auf andere Schiffe oder eine Brücke zuhält). Ein Spaß für Terroristen.
    Ja richtig es ist auch soviel einfacher bei einem Schiff die Fernsteuerung zu hacken als einfach selber ein Schiff mit Fernsteuerung auszurüsten oder sich einfach ein großes Schiff zu chartern und mit Sprengstoff vollzupacken.
    Vorsicht vor Hackbarkeit in allen Ehren allerdings wenn man das ganze ordentlich verschlüsselt passt das schon. Heutzutage gibt es soviele Dinge die man Hacken und damit schadenanrichten kann und trotzdem passiert nichts. (z.B. die ständigen Warnugen vor Drohnen die mit Sprengstoff ausgerüstet irgendwas in die Luft jagen. Wie oft ist das bisher passiert??)

    "Im vergangenen Jahr sind in Europa 135 Menschen durch islamistischen Terror getötet worden."
    (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/europol-islamistischer-terror-europa-2016-135-opfer)

    Ich möchte jetzt gar nicht nachschauen wieviele Todesarten Wahrscheinlicher sind als durch Terror zu sterben.

    "Mit 3206 Verkehrstoten wurde 2016 ein historischer Tiefststand erreicht"

    https://www.adac.de/der-adac/verein/aktuelles/verkehrstote-2017/


    "2017 kamen in der EU 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben – das waren 300 weniger als 2016 "

    https://ec.europa.eu/germany/news/20180410-strassensicherheit_de

    Also die Chance in Europa durch einen Autounfall zu sterben ist ca. 190 mal größer als durch einen Terroranschlag

    Im Haushalt ist es noch gefährlicher:

    "Fast 10.000 Tote jedes Jahr! Zuhause ist es gefährlicher als auf der Straße"
    "https://www.focus.de/immobilien/wohnen/fensterputzen-stolpern-verbrennen-und-ersticken-fast-10-000-tote-jedes-jahr-zuhause-ist-es-viel-gefaehrlicher-als-auf-der-strasse_id_6600019.html"
    (Vorsicht die Zahl bezieht sich nur auf Deutschland)

  6. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: User_x 12.09.18 - 00:16

    Die Kunst ist es mit wenig Aufwand großes Interesse zu wecken. Selbstschußanlagen glaube ich nicht daß die erlaubt sind.

    Und wie sichert man dann Tanker ab? Vor Eindringlingen oder Lecks ab? das ein Rohölabfluss ins Meer erst nach 3 Wochen bemerkt wird, wird sicher Fragen aufwerfen?

  7. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: Kay_Ahnung 12.09.18 - 09:27

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kunst ist es mit wenig Aufwand großes Interesse zu wecken.
    > Selbstschußanlagen glaube ich nicht daß die erlaubt sind.
    >
    > Und wie sichert man dann Tanker ab? Vor Eindringlingen oder Lecks ab? das
    > ein Rohölabfluss ins Meer erst nach 3 Wochen bemerkt wird, wird sicher
    > Fragen aufwerfen?

    Ganz einfach mit entsprechenden Sensoren und Kameras. Ein Ziemlich genauer Füllstandssensor würde wahrscheinlich schon reichen um Lecks zu entdecken und das vermutlich sehr viel besser als eine Schiffsbesatzung. Bei eindringlingen genau das selbe, wenn die Schiffe Autonom fahren haben sie auch entsprechende Software/Hardware an Bord die erkennt wenn Schiffe in der Nähe sind. Der Schritt hin zum erkennen ob jemand an Bord ist wird vermutlich nicht so groß sein.

  8. Re: Stellenausschreibung: Pirat(in) (m/w) mit Hacking, Reverse Engineering Kenntnissen gesucht

    Autor: User_x 16.09.18 - 02:21

    ...und die Interventionszeit? Was wenn Stimmen laut werden, das wäre nicht passiert, wenn Personal vor Ort gewesen wäre? Schau dir Robin-Wood an, oder jetzt in Hamburg... Aktivisten gibt es schon welche... und denen wird das nicht unbedingt genügen.

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