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Autos und Innovation

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 12:39

    Taxis brauchen also kein Platz?
    Carsharing spart wo Platz ein?
    Urlaubszeit ist gebündelt. Selbst wenn nur 25% der Leute Gleichzeitig in den Urlaub fahren, dann brauchst du für diese 25% Autos fürs Carsharing. Dann sind die Autos aber auch weg für eine gewisse Zeit. Heißt die anderen 75% die auf Carsharing setzen haben in der zeit keine Alternative. Also musst für diese Leute auch wieder Autos vorhalten. Du kannst dich drehen und wenden wie du willst. Aber Alternativen sind das nicht.

  2. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 12:51

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Taxis brauchen also kein Platz?
    > Carsharing spart wo Platz ein?

    Mal kurz nachdenken. Nee, ist mir zu blöd darauf zu antworten.

    > Urlaubszeit ist gebündelt. Selbst wenn nur 25% der Leute Gleichzeitig in
    > den Urlaub fahren, dann brauchst du für diese 25% Autos fürs Carsharing.

    Wo steht geschrieben, dass die Leute mit dem Auto in den Urlaub fahren müssen? Und selbst wenn, warum brauchen sie das Auto vor Ort? Merke: Autos stehen zu 95% dumm in der Gegend herum, vergammeln und verbrauchen wertvollen Platz.

  3. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 12:55

    Und Carsharing Autos brauchen keinen Platz und stehen nicht 95% rum?
    Und schon mal Bahn gefahren? Du musst da erst mal hinkommen.
    Dann ist die Reise und Umstiegszeit Unkomfortabel. Am Zielbahnhof bist du dann wo? Richtig am Bahnhof, nicht am Ziel.

  4. Re: Autos und Innovation

    Autor: iQuaser 31.05.22 - 13:07

    Immer diese Diskussionen zwischen Stadtkindern die meinen in ihrer Blase beurteilen zu können, was der Rest der Bevölkerung benötigt.

    Ich wohne (wie über die Hälfte der Deutschen) auf dem Land.

    Ohne Auto kannst Du dich da nur noch tot über den nächsten Gartenzaun hängen. Da ist auch nix mit ÖPNV, da kommt einmal die Stunde der Bummelbus, in dem ich bestimmt nicht meine Einkäufe samt der Kiste Bier (um Forenbeiträge von Stadtkindern zu ertragen) heimtransportiere.

  5. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 13:33

    Da sind wir uns sicher einig... So einen Dodge RAM in der City zu sehen ist unstrittig weit mehr Gefahr als Nutzen.
    Es ist eben immer ein Kompromiss und eine Frage der Verhältnisse...
    Man sollte nur nicht auf die Idee kommen, dass der Gewichtsunterschied von damals zu heute aus reinem Spaß entstand, sondern (auch) Sinn hat (haben kann).

  6. Re: Autos und Innovation

    Autor: iQuaser 31.05.22 - 13:35

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sind wir uns sicher einig... So einen Dodge RAM in der City zu sehen ist
    > unstrittig weit mehr Gefahr als Nutzen.

    Ob dich ein Dodge RAM oder ein Smart umfährt ist vollkommen wurscht. Bedeutend ist nur, was der Hersteller als Fußgängerschutz eingebaut hat (das geht von Fußgänger-Brems-Assistenten bis hin zu abgedeckten Scheibenwischern). Und alle Assistenten/Hilfsmittel bringen Gewicht mit.

  7. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 13:41

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum glaubst du gibt es im Auto einen Passantenschutz?
    >
    > Weil die Dinger oft überflüssigerweise dort herumfahren wo viele Fußgänger
    > und Radfahrer unterwegs sind. Und die Industrie nicht will, dass das
    > verboten wird. Wenn man das Einsatzgebiet von Individualverkehr sachlich
    > definiert, dann braucht man ihn nicht für all Eventualitäten aus- bzw.
    > aufzurüsten.

    Wenn man sachlich definiert, muss man nach der 90-10-Regel gehen und mit einem Fahrzeug 90% (also den Alltag) abdecken können. Normal ergibt sich daraus, dass die verbleibenden 10% immerhin "machbar" sind.

    Und dann kommt "ja, aber", womit ich meine: Wie dimensioniert man ein Fahrzeug?
    Eine Person braucht eigentlich nicht mehr als einen Smart. Ist man zu zweit, kann es schon einen Polo benötigen. Wird sie schwanger, ist man schnell beim Golf... kauft man dann in jeder Situation das passende Gefährt? Achtung, hier gibt es keine richtige Antwort, also wird keine erwartet. ;)

    Problematisch sind nur diejenigen, die meinen als Single mit einem BMW X7 durch die Innenstadt flitzen zu müssen und zum Glück ist das die Minderheit, wenn sie auch auffällt, als wäre es die Mehrheit.

  8. Re: Autos und Innovation

    Autor: iQuaser 31.05.22 - 13:43

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thrust26 schrieb:
    > Problematisch sind nur diejenigen, die meinen als Single mit einem BMW X7
    > durch die Innenstadt flitzen zu müssen und zum Glück ist das die
    > Minderheit, wenn sie auch auffällt, als wäre es die Mehrheit.

    Und? Wir leben in einem freien Land, wenn ein Single meint er könne sich nur im BMW X7 fortbewegen - dann ist das halt so.
    Die Zeiten, in denen ein Trabi genug für alle waren - sind glücklicherweise schon lange vorbei.

  9. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 13:48

    Pauschal würde ich nicht behaupten, dass ein X7 für einen Single zu viel ist. Es kommt auf die Spezielle Lebenssituation an. Transportiert er für sein Hobby viel, zieht er öfter nen Anhänger, hat er evtl. sogar ein Haus. Dann ist eben auch noch die Frage, wie oft Besucht er die Familie und nimmt dort Familienmitglieder mit auf Reise oder eben Urlaub mit den Kumpels 2 3 mal im Jahr. Ob jemand sein Auto wirklich braucht, kann nur er selbst abschätzen. ich bin zwar auch Anti SUV, aber das ist meine Persönliche Abneigung gegen die schlechte Effizienz gepaart mit der meist schlechteren Beschleunigung und Straßenlage.

  10. Re: Autos und Innovation

    Autor: unbuntu 31.05.22 - 14:11

    go-bo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon am Design sieht man, dass es beim Individualverkehr offensichtlich
    > keine Innovation mehr gibt – ich finde, dieses Fahrzeug könnte direkt
    > aus den 60er Jahren kommen.

    Was fürn Auto aus den 60ern hat denn so ausgesehen?

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  11. Re: Autos und Innovation

    Autor: Kathuphazginimuri 31.05.22 - 14:35

    iQuaser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wohne (wie über die Hälfte der Deutschen) auf dem Land.

    Statista sagt, dass die Urbanisierung in Deutschland bei über 77% liegt mit 0,1% p.a. Wachstum.
    Also nur noch 230 Jahre dann ist das Thema durch…

  12. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 14:53

    Ganz ehrlich, ohne Kinder und wenn man in der Stadt recht zentral wohnt und arbeitet, kann man tatsächlich ohne Auto auskommen.
    Zieht man das konsequent durch, kann man sicher 10, vielleicht sogar 15% Autos einsparen.

    Die Argumente mit Taxi, Carsharing und Co verstehe ich auch nicht. Selbst ein Affe weiß, dass diese durch die mögliche, höhere Auslastung (die leider nicht immer gegeben ist) deutlich weniger leer herumstehen, als Privatwagen.

    ÖPNV ist jedoch tatsächlich nur was für Städter und Menschen, die ausreichend Zeit haben.
    Mal als Beispiel: Ich wohne im Speckgürtel und brauche mit dem Auto etwa 50 Minuten zur Arbeit. Mit dem ÖPNV mehr als 1 1/2 Stunden, wenn(!) alles glatt läuft. Mit dem Fahrrad bin ich in etwas über 1 Stunde auf der Arbeit, womit dieses bei annehmbaren Wetter meine Waffe der Wahl ist. Die 20 Minuten mehr, die ich brauche (eigentlich weniger, da ich so mein Sportpensum schon abgearbeitet habe), bekomme ich noch verpackt. Die weitere Stunde mehr für den ÖPNV jedoch nicht...
    Und ganz ehrlich, ich kann absolut verstehen, dass nicht jeder 27km pro Strecke mit dem Radl fahren will, auch wenn es mir selbst viel Spaß macht.

  13. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 14:57

    Du hast keine Ahnung, wie groß ein RAM ist, oder?
    Abgedeckte Scheibenwischer bringen dir höchstens was, wenn du auf einer Leiter stehst, während du angefahren wirst.

  14. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 15:28

    iQuaser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer diese Diskussionen zwischen Stadtkindern die meinen in ihrer Blase
    > beurteilen zu können, was der Rest der Bevölkerung benötigt.

    Was hast du an "In Städten gibt es zu 99% X bessere Alternativen." nicht verstanden?

    > Ich wohne (wie über die Hälfte der Deutschen) auf dem Land.

    Bei deiner Geburt vielleicht, heute wohnen ~75% in Städten, Tendenz wachsend.

  15. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 15:30

    Stadt != Stadt. Nicht jede Stadt ist eine Großstadt wie Berlin oder München.

  16. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 15:31

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ÖPNV ist jedoch tatsächlich nur was für Städter und Menschen, die
    > ausreichend Zeit haben.

    Ja, leider. Da herrscht noch sehr viel Optimierungsbedarf. Aber wenn man >50 Jahre das Auto auf Kosten der anderen Verkehrsmittel gepäppelt hat, darf man sich nicht wundern, wenn die Umstellung nicht von jetzt auf gleich geht.

    > Und ganz ehrlich, ich kann absolut verstehen, dass nicht jeder 27km pro
    > Strecke mit dem Radl fahren will, auch wenn es mir selbst viel Spaß macht.

    Das wäre auch mir zu weit. Mein Maximum bisher waren 15km pro Strecke. Dafür aber auch im Winter. Aber das kann man sicher nicht von jedem verlangen.

  17. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 15:32

    Nur das "Urbanisierung" nicht bedeutet, dass wir alle in Großstädten leben, sondern generell in Städten und das hilft nicht wirklich, denn darunter fallen auch Ortschaften mit weniger als 5.000 Einwohnern.
    Ich wohne in einer solchen "Stadt" mit über 60k Einwohnern, wo die Bevölkerungsdichte aber so gering ist, dass man nur die üblichen Dorfbusse (fahren zwar regelmäßig aber von Hüh nach Hott) hat und davon nicht viele.

  18. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 15:36

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stadt != Stadt. Nicht jede Stadt ist eine Großstadt wie Berlin oder
    > München.

    Ich kenne Wiesbaden, Mainz, Münster und Düsseldorf. Wiesbaden war damals schlimm, ist aber inzwischen besser, Mainz OK, Münster ein Traum, Düsseldorf bessert sich (langsam). Wenn man mal in's Ausland schaut (Kopenhagen), dann sieht man, was alles geht.

    Und ja, du wirst IMMER irgendwas finden, wenn du nur lange genug suchst. Mit der Denke säßen wir heute noch frierend in Höhlen.

  19. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 15:37

    ÖPNV ist etwas, was in kleineren Ortschaften nicht Wirtschaftlich zu betreiben ist.
    ÖPNV ist nur in sehr dicht Besiedelten Orten wirklich Lukrativ. Aber damit dort das Auto komplett abgesetzt werden könnte, müsste selbst dort der ÖPNV noch massiv mit besserer Taktung fahren.

  20. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 15:37

    Etwa 25% der Einwohner in Deutschland wohnen in "Großstädten", damit sind die 80 Orte mit mehr als 100k Einwohner gemeint, wie Gütersloh oder Moers.

    Der Begriff "Stadt" gilt für Orte ab 2.000 Einwohner. Das ist ein Stück weit weg von den etwa 3,7 Mio von Berlin... Der ÖPNV wird auch nicht der selbe sein...

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