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Autos und Innovation

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  1. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 15:44

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wohne in einer solchen "Stadt" mit über 60k Einwohnern, wo die
    > Bevölkerungsdichte aber so gering ist, dass man nur die üblichen Dorfbusse
    > (fahren zwar regelmäßig aber von Hüh nach Hott) hat und davon nicht viele.

    Es gibt ja nicht nur Busse bzw. muss es nicht nur geben. Von der Größe her sollte das Rad für viele Fahrten reichen. Und ansonsten eben z.B. bedarfsgesteuerter ÖPNV. Wenn man mal die Subventionen die ein Auto nur für das öffentliche Parken bekommt (~75% werden von der Allgemeinheit subventioniert) auch nur tw. woanders investieren würde, könnte man viel erreichen.

    https://www.zukunft-mobilitaet.net/13615/strassenverkehr/parkraum-abloesebetrag-parkgebuehr-23-stunden/

  2. Re: Autos und Innovation

    Autor: thrust26 31.05.22 - 15:45

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ÖPNV ist etwas, was in kleineren Ortschaften nicht Wirtschaftlich zu
    > betreiben ist.

    Autoverkehr ist extrem hoch subventioniert. Warum muss ausgerechnet der ÖPNV kostendeckend sein?

  3. Re: Autos und Innovation

    Autor: RienSte 31.05.22 - 15:47

    In der Stadt zum Pendeln: Fuß, Rad, ÖPNV
    In der Stadt zum Einkaufen: Fuß, Rad, ÖPNV, Taxi, Carsharing
    In der Stadt zum Möbel kaufen: Lieferservice
    Außerhalb der Stadt, ohne Gepäck: ÖPNV, Mietwagen
    Außerhalb der Stadt, mit Gepäck: Mietwagen

    Diese Vorschläge basieren auf Bekannten, die das so machen. Auch mit Kindern. Einige haben maximal einen 50cc Roller, falls es wirklich mal schnell gehen muss.

    Ansonsten hatte ich mal so eine Idee (ohne diese detailliert zu haben), dass man entlang der Einzugsgebiete Parkhäuser errichtet, für alle die in die Stadt Pendeln. Ab da gehts mit ÖPNV weiter. Die (Innen-)stadt bleibt komplett Auto-frei. Die freigewordenen Kapazitäten nutzt man für eine wirklich gute ÖPNV Anbindung (zB alle 3 Minuten ein Bus, Bim, whatever).

    D.h. von Stad zu Stadt nutzt man das Auto, innerhalb der Stadt ausschließlich ÖPNV oder Lieferdienste oder irgendwas nicht-individuelles.

  4. Re: Autos und Innovation

    Autor: xSureface 31.05.22 - 15:49

    Und die Wirtschaft lässt man dabei einfach mal zu Grunde gehen.

  5. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 31.05.22 - 16:33

    Ich bin jemand der jede Fahrt die möglich ist, mit dem Fahrrad macht.
    Und dennoch ist es unpraktikabel bei vielen anderen Dingen.

    Ich verstehe zum Beispiel nicht, wie ein Einkauf mit Carsharing oder Mietwagen machbar sein soll... Stationen und Abstellorte gibt es dort, wo genug Menschen auf einem Platz sind (Thema Wirtschaftlichkeit) und das ist hier nicht der Fall... ich muss also zur nächsten Cambio-Station etwa 30 Minuten mit dem Bus. Lassen wir die Kosten außen vor, dann brauche ich im Idealfall für die reine Fahrt zum Supermarkt und zurück (Einkaufen und Ein-/Ausladen bleibt ja gleich) statt 20 bis 30 Minuten auf einmal etwa 1:40h und das nur, wenn ich direkt ins Fahrzeug einsteigen und losfahren kann.

    Was ich aber als Potential sehe ist P+R. Wahlweise mit dem Auto bis zum Stadtrand und dann mit Tram o.ä. weiter oder (zum Beispiel) Straßenbahnen zu den Stoßzeiten mit Fahrrad-Wagons versehen. Als Pendler dann 3km zur passenden Bahn, 10km Richtung Arbeit (bitte preisgünstig) und dann noch mal 2km bis zum Büro mit passenden Fahrradparkplätzen (brauchen ja wenig Platz). Und auf einmal bekommt man die Autos aus der Innenstadt und jeden dennoch schnell und erholt mit einem günstigen Rad zur Arbeit.

  6. Re: Autos und Innovation

    Autor: go-bo 31.05.22 - 16:45

    Mach mal ne Bildersuche "coupés 60er jahre".

  7. Re: Autos und Innovation

    Autor: violator 31.05.22 - 20:17

    Da sieht genau gar kein Auto so aus wie das hier. Es hat halt nen Coupe Aufbau, aber das wars dann schon. Da hat das eher mit nem Tesla Ähnlichkeit, nur futuristischer.

  8. Re: Autos und Innovation

    Autor: ChMu 31.05.22 - 23:18

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Städte? Wow. Welche Alternativen gibt es da die einen Schnell von A nach B
    > Bringen und dabei noch Gepäck für die gesamte Familie mit befördert?

    Wer macht das in der Stadt?

  9. Re: Autos und Innovation

    Autor: ChMu 31.05.22 - 23:25

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Taxis brauchen also kein Platz?
    > > Carsharing spart wo Platz ein?
    >
    > Mal kurz nachdenken. Nee, ist mir zu blöd darauf zu antworten.
    >
    > > Urlaubszeit ist gebündelt. Selbst wenn nur 25% der Leute Gleichzeitig in
    > > den Urlaub fahren, dann brauchst du für diese 25% Autos fürs Carsharing.
    >
    > Wo steht geschrieben, dass die Leute mit dem Auto in den Urlaub fahren
    > müssen? Und selbst wenn, warum brauchen sie das Auto vor Ort? Merke: Autos
    > stehen zu 95% dumm in der Gegend herum, vergammeln und verbrauchen
    > wertvollen Platz.

    Es fahren gut 10% der Deutschen Autos in den Urlaub. Mit etwa 18% der Bevoelkerung. Im Schnitt 600km. Tendenz fallend. Bald kostet der Sprit zum Volltanken mehr als der Urlaub.

  10. Re: Autos und Innovation

    Autor: peterdork 01.06.22 - 06:35

    Ich bin 35 Jahre Öffis gefahren. Besser ist daran absolut nichts. Außer dass man viel Zeit verschenkt, viel rumsteht, viel Schlepperrei hat und es an den Nerven zehrt und man viele komische Gerüche einatmen muss.

    Ich muss sagen: Ein motorisiertes Gefährt, das mich instantatn von A nach B bringt, ist das beste, was ich mir - neben einem Fahrrad - je zugelegt habe.

  11. Re: Autos und Innovation

    Autor: Rocketeer 01.06.22 - 08:47

    Ist ein bisschen Whataboutism... :)

    Du musst bedenken, wer in den Urlaub mit dem Auto fährt und warum.

    Ich gebe dir mal ein Beispiel: Wir fahren als Familie knapp 1400km weit dieses Jahr und trotz Spritpreis ist es die günstigste Alternative. Denn wir fahren nicht in ein Touristengebiet, sondern eher ländlich gelegen und da kommt man ohne Auto gar nicht hin. Dafür ist es schön, ruhig, sonnig und wir können uns dadurch, dass wir mit dem Auto fahren sogar die Kinderbetreuung leisten.

    Die Anzahl der Menschen, die mit dem Auto in den Urlaub fahren, schwankt immer wieder, denn das Problem ist das Geld. Haben die Leute weniger Geld, machen diejenigen, die jedes Jahr in den Pauschalurlaub fliegen, vielleicht ein bisschen günstiger Urlaub... diejenigen, die sonst mit dem Auto gefahren wären, dann schlicht gar keinen.

    Und der Sprit macht immer schon einen der größeren Batzen der Kosten aus.

  12. Re: Autos und Innovation

    Autor: Spiritogre 01.06.22 - 12:47

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ÖPNV ist etwas, was in kleineren Ortschaften nicht Wirtschaftlich zu
    > > betreiben ist.
    >
    > Autoverkehr ist extrem hoch subventioniert. Warum muss ausgerechnet der
    > ÖPNV kostendeckend sein?

    Wie soll der ÖPNV ohne Autofahrer überhaupt existieren? Der ÖPNV ist ein Minusgeschäft und die Autofahrer zahlen das.

  13. Re: Autos und Innovation

    Autor: gadthrawn 01.06.22 - 13:34

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, ohne Kinder und wenn man in der Stadt recht zentral wohnt und
    > arbeitet, kann man tatsächlich ohne Auto auskommen.
    > Zieht man das konsequent durch, kann man sicher 10, vielleicht sogar 15%
    > Autos einsparen.
    >
    > Die Argumente mit Taxi, Carsharing und Co verstehe ich auch nicht. Selbst
    > ein Affe weiß, dass diese durch die mögliche, höhere Auslastung (die leider
    > nicht immer gegeben ist) deutlich weniger leer herumstehen, als
    > Privatwagen.

    Das stimmt nur bedingt. Aktuell ist die Menge an Carsharing Nutzern eher niedrig. Daher fällt nicht so sehr auf, wenn in bestimmten Monaten das Angebot kaum genutzt wird.

    Gerade in den Urlaubsmonaten sinkt die Auslastung.

    Die meisten Carsharing Fahrzeuge sind Kleinwagen im urbanen Umfeld. Viele fahren immer noch relativ gleichmäßig in bestimmten Monaten in den Urlaub. Klassisch ist hier häufig verbreitet mit dem Auto im Sommer nach Italien, im Winter Östereich. Die Carsharing Autos sind da für einen Familienausflug zu klein und - bei den meisten müssen sie abends wieder im Stadtgebiet abgestellt sein.

    Heißt: für die Haupturlaubszeiten sind die Dinger ungenutzt, während ein Familienauto genutzt werden würde.

    Ich unterscheide jetzt mal Auto und Car um es einfacher zu machen.
    Das andere ist wann Autos hauptsächlich genutzt werden. Sehr viele Deutsche fahren zur Arbeit. Danach ist das Auto erst mal einige Stunden ungenutzt. Wäre man jetzt bei Carsharing: Viele würden gleichzeitig ein Car benötigen (die wenigsten wollen ganz spät anfangen und bis in die Nacht arbeiten). Nun ist es bei den meisten Arbeitsstellen so, dass die nicht im Wohngebiet liegen. Das Car kommt also auf einen Industrieparkplatz. Und bleibt da genau gleich stehen, da von dem Industrieparkplatz idR keine Pendler wegfahren.
    Das ist momentan kein Thema, weil kaum jemand ein Carsharing Auto zum Pendeln an die Arbeit nutzt. Macht zu viele Probleme falls gerade doch keins verfügbar ist, und sehr viele arbeiten tatsächlich noch in relativ festen Schichten.
    Willst du die Leute aber mit Carsharing abholen, bräuchtest du eben zwischen 7 und 9 viele Carsharing Autos die dann an Orten stehen, wo sie bis zu getakteter Pause oder Feierabend niemand braucht.

    Die 40km des Durchschnittspendlers machen bei flinxster (überregionaler Anbeiter) dann:
    über 6h wird 35¤ Tagespreis gerechnet + km = 48,20. Für 5 Arbeitstage sind das schon 221¤, ein Monat kommt ohne Privatfahrten um 900¤.
    Etwas wie das Auto Abo von Finn ist in der .. oh nächstgrößeren Fahrzeugklasse bei 389¤ + Kraftstoff (inkl. Versicherung, Wartung,..., keine Anzahlung o.ä. ) .Das wäre dann immer verfügbar.

    Das System skaliert halt schlecht.

    Wenn du ein Auto nur ab und zu brauchst, und es egal ist ob du das jetzt in 15 oder 30 Minuten hast ist Carsharing toll. Hatte eine Bekannte von mir gemacht, als sie in einer Stadt wohnte. Dann ist sie eigentlich nur 5 km weiter zum Rand gezogen - und hat ein Auto angeschafft, da die Cars eben nicht in dem Stadtteil rumstanden und sie die auch nicht da hätte abstellen dürfen, oder sie wären eben als entliehen weiterberechnet worden.

    Beispiel Flinkster (die gibt es in mehreren Orten): "Möchtest du deine Fahrt beenden, bringe das Auto wieder zu der Station zurück, an der du es ausgeliehen hast. " Bis dahin ist es Mietdauer.

    Carsharing ist halt auf die, die es selten nutzen ausgelegt. Versucht man da die reinzubringen, die es täglich nutzen und eben nicht an die gleiche Station zurückbringen können... brauchst du eine Menge Cars und hast die auch größtenteils ungenutzt rumstehen.

    Ist halt das Stoßzeiten Problem - die meisten nutzen ihre Autos relativ gleichzeitig. Die wenigsten zwischen 20 und 6 Uhr. Wenn ich mal an Stuttgart vorbeifahre ist es meist ausserhalb der Stauzeiten - da wo die Pendler und Anwohner fahren.

    Wenn du also von den Randgruppenfahrern zu den Dauerfahrern Carsharing erweitern willst, versteht jeder Affe, dass es von 20-6, von 9-12 und von 13-16 keine Banane gibt. Und man daher mehr Bananen für die Zwischenzeiten braucht.

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