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Die Reichen werden immer reicher...

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  1. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Geistesgegenwart 24.09.18 - 19:48

    > Stufe 11, da sind in Hessen 90k im Jahr. Und ich bin weder Manager noch
    > Teamleiter.
    > So zum Vergleich: das ist leicht mehr als ein Senior Software Developer bei
    > Google in den USA verdient.
    >
    Ausserhalb des Silicon Valleys vielleicht, aber im Valley reichen 90k lang nicht. Glassdoor zeigt da ganz andere Gehälter, bei Seniors >200.000k USD...

  2. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: notuf 24.09.18 - 20:04

    Wo bekommt man in Deutschland IT Jobs nach Tarif mit einem Gehalt von 90k? Nicht Mal ohne Tarif kenne ich Leute mit solchen Gehältern. Und ich bin im Software Development Umfeld mit Diplom Informatikern oder Master Science.
    Führungskräfte, die ich kenne hatten 85-90k (Gruppenleiter bzw CTOs).

  3. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Geistesgegenwart 24.09.18 - 20:18

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bekommt man in Deutschland IT Jobs nach Tarif mit einem Gehalt von 90k?
    > Nicht Mal ohne Tarif kenne ich Leute mit solchen Gehältern. Und ich bin im
    > Software Development Umfeld mit Diplom Informatikern oder Master Science.
    > Führungskräfte, die ich kenne hatten 85-90k (Gruppenleiter bzw CTOs).

    Stuttgart oder München, bei Daimler, Porsche, Bosch, BMW sind solche Gehälter drinnen. Zu den Grundgehältern kommt ja allerhand Sonderzulagen, Leistungszulage, mit Faktor 1.5 vergütete Überstunden, teilweise "Reiseerstattungen" wenn ma zu Meetings fährt etc., da kommt 90k schon hin. Mir ist auch jemand in der Gehaltsklasse bekannt bei einem Autobauer, ohne Führungsverantwortung. Dürfte im Bundesweiten Vergleich aber eher "Ausnahme" sein, würde mal rein nach Bauchgefühlt behaupten dass das so 3-5% der IT Jobs in der IG Metallindustrie sein dürften und auch entsprechendes Engagement voraussetzt (kein 9to5 Job). Im (Angestellten-) Consultingbereich mit Reisetätigkeit Mo-Fr auch drinnen ausserhalb der Automobilbranche, bei entsprechender Seniorität.

    Allerdings dann auch bedenken was das Leben in den entsprechenden Regionen kostet, oder welche persönlichen Opfer man dafür bringen muss wenn man pendelt oder eine Stelle mit hohem Reiseaufwand etc. hat.

  4. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: gambol1989 24.09.18 - 21:08

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bekommt man in Deutschland IT Jobs nach Tarif mit einem Gehalt von 90k?
    > Nicht Mal ohne Tarif kenne ich Leute mit solchen Gehältern. Und ich bin im
    > Software Development Umfeld mit Diplom Informatikern oder Master Science.
    > Führungskräfte, die ich kenne hatten 85-90k (Gruppenleiter bzw CTOs).


    IT Security Bereich, SOC und ähnliches. Gerade bei Banken und in Rechenzentren sind diese Gehälter völlig normal. Da sind Einstieg bei roundabout 60k.

  5. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: kendon 24.09.18 - 21:11

    > Bin 29 und habe ein Netto von über 3500¤. Dazu geht meine Freundin noch
    > Arbeiten mit ungefähr 1100¤ Netto. Trotz dieses Einkommens jeden Monat
    > leben wir wie jede andere Familie und sparen unser Geld.

    Demnach müsste das SK1 sein, um da auf ein Netto von 3500 zu kommen wirst Du wohl in der Gegend von 75.000 brutto p.A. liegen. "Reich" ist jetzt ein streitbarer Begriff, aber guck mal wo Du damit im allgemeinen Vergleich landest... Im Übrigen mögen mit deiner aktuellen Lebenssituation 2000 Euro kein Problem sein um sie für ein Auto rauszublasen, mit zwei Kindern und einem abzuzahlenden Häuschen mag das anders aussehen.

    Davon abgesehen würde ich es für absolut bescheuert halten die Hälfte oder mehr des Monatsnettos für eine dicke Karre rauszublasen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Sollte allerdings auch jeder mal nachrechnen, bei der Summe ist ein 80.000 Euro Auto nach drei Jahren abbezahlt (von mir aus vier Jahren wenn man Verschleiss und Wartung noch reinrechnet) und kann für einen Grossteil des Geldes weiterverkauft werden, während bei dem Abomodell nach jeglicher Zeit genau gar nichts verkauft werden kann... und genau diese "Verschwendung" ist ja hier der springende Punkt.

  6. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Geistesgegenwart 24.09.18 - 21:37

    > Davon abgesehen würde ich es für absolut bescheuert halten die Hälfte oder
    > mehr des Monatsnettos für eine dicke Karre rauszublasen, aber das muss
    > jeder für sich selbst entscheiden. Sollte allerdings auch jeder mal
    > nachrechnen, bei der Summe ist ein 80.000 Euro Auto nach drei Jahren
    > abbezahlt (von mir aus vier Jahren wenn man Verschleiss und Wartung noch
    > reinrechnet) und kann für einen Grossteil des Geldes weiterverkauft werden,
    > während bei dem Abomodell nach jeglicher Zeit genau gar nichts verkauft
    > werden kann... und genau diese "Verschwendung" ist ja hier der springende
    > Punkt.

    Für Privat sehe ich da auch nicht viel nutzen, ausser du hast deine 90k Stelle eben in >1h Pendeldistanz Entfernung oder bist Wochenendpendler, sodass du viel Zeit im Auto verbringst. Für Freelancer ist das Angebot doch schon interessanter da hier die Kosten natürlich von der Steuer voll abgesetzt werden, und die 1% Regelung entfallen dürfte. Bei Laufzeiten von 3-12 Monaten auch recht flexibel, zumal alle Kosten gedeckt sind wie Steuer, Versicherung, Pannen, Reifenwechsel etc. Ein eigener Pkw mag vielleicht auf den ersten Blick günstiger sein, der Zeitaufwand (Autokauf, Verischerungsabschluss, Zulassung, Verkauf, Buchführung/1% Regelung) verglichen zum Tagessatz der dabei Flöten geht wenn man beim Kunden nicht fakturieren kann wiegt das aber schnell auf. Insbesondere weil die Flatrate es erlaubt mit dem Wagen nach München zu fahren, von dort nach Berlin mit dem Zug und am Bhf in Berlin gleich in den nächsten Wagen zu steigen, direkt am Bahnhof.

  7. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: AveN 24.09.18 - 21:43

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber gleichzeitig gibt es "Aufwandsentschädigungen" für MdB, dafür, dass
    > > sie im Bundestag erscheinen. Zusätzlich zu ihrer üppigen Diät und
    > sonstigen
    > > Zuwendungen.
    >
    > Uhh, da hat sich aber Ärger aufgestaut. MdB unterhalten von der
    > Aufwandsentschädigung übrigens in ihrem Wahlkreis auch ein Büro und
    > beschäftigen 2 bis 3 Mitarbeiter. Dafür alleine geht ein Großteil schon
    > drauf. Zudem muss der Abgeordnete zusätzlich zu seinem Wohnort auch in
    > Berlin eine Wohnung unterhalten. Dafür reicht die Aufwandsentschädigung
    > dann schon nicht mehr.
    >
    > Wenn ich mir die Höhe der Diäten so anschaue, und die damit verbundenen
    > Randbedingungen, dafür würde ich den Job nicht machen. Ich hab nicht so
    > viel weniger, dafür einen deutlich angenehmeren und sichereren Job.
    >
    > Als Abgeordneter steht man immer vor der Gefahr, nicht wiedergewählt zu
    > werden. War man in prominenter Position, ist eine Anschlussverwendung kein
    > Problem. Die meisten Abgeordneten waren aber nie prominent. Freigehalten
    > wurde die vorherige Stelle nur für Beamte, deshalb ist der Anteil an
    > Lehrern im Bundestag ja auch so hoch.

    Geht so: https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien18/mdb_zahlen/berufe/260132 ja, im Schnitt vermutlich etwas überpräsentiert im Vergleich zu z.B. Krankenpflegern, aber da gibt es noch ganz andere: Juristen und Berufspolitiker beispielsweise.

  8. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: AveN 24.09.18 - 21:47

    Thomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > |=H schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür zahlen alle die Sozialabgaben, die durch die
    > Beitragsbemessungsgrenze
    > > gedeckelt werden.
    >
    > Gutverdienende zahlen aber z.B. auch deutlich mehr in die gesetzliche
    > Krankenversicherung ein, bekommen aber trotzdem die gleichen Leistungen.
    > Auch bei der Arbeitslosenversicherung zahlen sie den Höchstbeitrag,
    > statistisch gesehen wird diese Bevölkerungsgruppe die
    > Arbeitslosenversicherung jedoch kaum und wenn dann nur kürzer in Anspruch
    > nehmen.
    >
    > Viele Sozialleistungen werden auch schon seit langem aus Steuermitteln
    > bestritten, alleine bei der Rente sind das rund 100 Mrd. EUR pro Jahr. D.h.
    > hier zahlen statistisch gesehen die bösen Besserverdienenden mit ihrem
    > hohen Steueraufkommen die Rente der ehemaligen Geringverdiener und
    > sonstigen Leistungsempfänger, die nicht entsprechend in die Rentenkasse
    > eingezahlt haben.
    >
    > Ich will damit nicht sagen, dass das alles schlecht ist, aber mir geht
    > dieser Sozialneid ziemlich auf die Nerven. Denn unseren ganzen Sozialstaat
    > in der aktuellen Form können wir uns nur deswegen leisten, weil es viele
    > Menschen gibt, die gut verdienen und dadurch viel Steuern bezahlen und
    > konsumieren, was wiederum unsere Wirtschaft am Laufen hält.
    >
    > --Thomas

    So aus Interesse, glaubst Du denn, das ganze liefe schlechter, wenn alle so mittel verdienen würden?

    LG AveN

  9. Richtig. 2% zahlen 50% der Steuern

    Autor: Dave_Kalama 24.09.18 - 21:52

    fritze_007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Re: Die Reichen werden immer reicher... ... und alle anderen bezahlen das.
    >
    > 2% der "Reichen" zahlen 50% der Steuern in Deutschland.
    >
    > Umgekehrt wird also ein Schuh draus.

    Allerdings wird davon ein Beamtenheer wie kein zweites alimentiert und wie Maassen beguenstigt. Der kostet nun die Steuern von 1000 Leuten fuerimmer. Also Reiche mehr besteuern und die Laeuse, Zecken des oeffentlichen Dienstes fristlos entlassen. Win/Win.

    ...ach ja keine Frauen mehr im Staatsdienst. Frauen wie Merkele, Leyden koennens einfach nicht.
    Staatsdienst nenn ichs weil Sie nur sich selbst verpflichtet sind aber nicht der Demokratie.

  10. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Thomas 24.09.18 - 22:00

    AveN schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > So aus Interesse, glaubst Du denn, das ganze liefe
    > schlechter, wenn alle so
    > mittel verdienen würden?

    Ich denke mit der Antwort auf diese Frage könnte man ganze Bücher füllen. :-)

    Meinst du das eher so in Richtung, dass man die Einkommen nach oben und unten begrenzt, aber doch noch einen Spielraum für individuelle Leistungsunterschiede ermöglicht oder quasi ein Einheitsgehalt, weitestgehend unabhängig von der Tätigkeit, Qualifikation und Leistung?

    —Thomas



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.18 22:01 durch Thomas.

  11. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Richard Wahner 24.09.18 - 22:38

    notuf schrieb:

    > Die Reichen werden immer reicher und alle anderen bezahlen das.

    So ist der Lauf der Welt, bis der "Krieg, der Vater aller Dinge", alles wieder ein wenig einebnet. Dummerweise können wir uns einen Krieg nicht leisten. (Wir=die Welt.Denn Wir=Deutschland: Dreimal nicht.)

    > Bei solchen Angeboten sieht man immer stärker, wie kaputt unsere Welt
    > mittlerweile ist. Wenn ein Markt da ist, bei den Leute sich Autos für 1300-
    > 2000 Euro mieten können, was einem Netto Gehalt der meisten Menschen
    > in Deutschland entspricht, so ist das nur noch krank.

    Das finde ich übertrieben. Ich finde es pervers, dass ein Einzelner mehr als das 200fache des Mindestlohns verdienen darf. Aber das Zehnfache ist m.E. okay. Dann kann er sich halt auch eine "Auto-Flatrate" für 2k im Monat leisten. Man muss reich werden können, das ist ein starker Antrieb. Allerdings bin ich für einen Spitzensteuersatz von 100% auf das Einkommen jedweder Art ab einer gewissen Grenze. Niemand muss - oder darf auch nur! - Milliardär sein. (Außer in türkischer Lira, natürlich.)

    > Manchmal frage ich mich, ob die Monarchie wirklich so viel
    > teurer war für den Bürger als diese entartete Demokratie.

    Monarchie? Dann will ich Gerhard Schröder ohne gefärbte Haare als Kaiser! :-)

  12. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: sofries 25.09.18 - 00:31

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    >
    > > Die Reichen werden immer reicher und alle anderen bezahlen das.
    >
    > So ist der Lauf der Welt, bis der "Krieg, der Vater aller Dinge", alles
    > wieder ein wenig einebnet. Dummerweise können wir uns einen Krieg nicht
    > leisten. (Wir=die Welt.Denn Wir=Deutschland: Dreimal nicht.)
    >
    > > Bei solchen Angeboten sieht man immer stärker, wie kaputt unsere Welt
    > > mittlerweile ist. Wenn ein Markt da ist, bei den Leute sich Autos für
    > 1300-
    > > 2000 Euro mieten können, was einem Netto Gehalt der meisten Menschen
    > > in Deutschland entspricht, so ist das nur noch krank.
    >
    > Das finde ich übertrieben. Ich finde es pervers, dass ein Einzelner mehr
    > als das 200fache des Mindestlohns verdienen darf. Aber das Zehnfache ist
    > m.E. okay. Dann kann er sich halt auch eine "Auto-Flatrate" für 2k im Monat
    > leisten. Man muss reich werden können, das ist ein starker Antrieb.
    > Allerdings bin ich für einen Spitzensteuersatz von 100% auf das Einkommen
    > jedweder Art ab einer gewissen Grenze. Niemand muss - oder darf auch nur!
    > - Milliardär sein. (Außer in türkischer Lira, natürlich.)

    Ich bin zwar auch für eine Besteuerung großer Vermögen, aber jedem Vorschulkind sollte doch klar sein, dass ein Spitzensteuersatz von 100% nicht dazu führt, dass sich Musiker,Fußballer, Schauspieler und Topmanager plötzlich mit 20.000$ pro Monat zufrieden geben, sondern alles was darüber hinausgeht sofort hinterziehen, indem sie es ins Ausland schaffen oder indem sie Gesetzeslücken ausnutzen, um andersseitig entlohnt zu werden, etwa indem alles über irgendwelche Firmengeflechte abgewickelt wird. Bei 50% Spitzensteuersatz ist sowas schon ein nicht zu unterschätzendes Problem, bei 100% ist das die absolute Regel.

    Und wer bist du eigentlich, dass du Leuten vorschreiben willst, wie viel sie verdienen können?
    Wenn du nahezu täglich durch die Welt reist, um überall 2-3 Stunden Konzerte zu geben, für die Leute 50-150¤ pro Karte ausgeben und deinem Konzerveranstalter 50 Mio ¤ pro Jahr an Umsatz bescherst, dann wärst du sicher der erste der seinen gerechten Anteil vom Kuchen haben will, aber als normaler Angestellter lässt sich leicht die Moralkeule schwingen.

  13. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Umaru 25.09.18 - 02:55

    Wirklich Reiche müssen ihren Wagen nicht mieten. Es bringt nichts, normalen Wohlstand mit perfidem Ultra-Reichtum zu vermischen - normaler Wohlstand steht jedem zu. Wir leben doch in der Zukunft! Und bevor wieder "Kommunismus" gebrüllt wird: Ohne Agenda-2010-Apparat und subventionierten Niedriglohnsektor sowie Sanktions- und einhergehenden Arbeitszwang - aber mit deutlich reduzierten Abgaben sowie vereinfachtem Steuersystem - könnte man sich das auch locker erarbeiten! Und ein bisschen Nationalismus gegen Outsourcing wäre auch nicht schlecht, ist halt so. Hier könnte der normale Wohlstand auch mal mithelfen beim vermeintlich "linken" Wahlkampf.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.18 02:56 durch Umaru.

  14. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: |=H 25.09.18 - 06:45

    Die haben da auch ganz andere Unterhaltskosten. Wenn du einige Tausend Euro für eine kleine Wohnung abdrücken musst, dann muss auch das Gehalt stimmen.

    Genauso kann ich sagen, dass man doch für 150000¤ problemlos ein tolles Haus kaufen kann.
    Ja - auf dem Land, aber nicht in/bei München. Entsprechend sind dann aber auch die Gehälter, die in München gezahlt werden höher.

  15. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: |=H 25.09.18 - 06:55

    Wenn ich aus meinen lockeren 40 Stunden 60 oder 70 Stunden machen würden, käme ich auch in die Regionen. Das ist eben viel zu pauschal. Es geht ja um das Gesamtbild in Deutschland.
    Es ist auch klar, dass in Großstädten, in denen die Kosten ganz anders sind, auch andere Gehälter gezahlt werden.

    Wäre dieser Thread nicht in solch einem Forum hier, dann würden die ganzen Berichte auch anders aussehen. Ich habe das Gefühl, dass viele sich immer nur auf das eigene Umfeld beziehen, aber nicht mehr sehen, dass viel mehr Menschen ganz anders leben.

    Wir haben ein Haus mit Garten, zwei Kinder, zwei vernünftige Autos und können uns noch schönen Urlaub leisten. Für den Großteil der Menschen wären wir sicher mindestens wohlhabend. Wenn man wenig verdient, dann sind wir aus der Sicht wahrscheinlich reich.
    Allein schon aus der Perspektive, dass wir uns nicht überlegen müssen, was wir zu essen kaufen und ob wir uns das leisten können. Gut Essen gehen? Klar, wenn wir Lust haben sofort. Ist kein Problem.
    Das ist für viele schon Luxus.

  16. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: |=H 25.09.18 - 07:04

    Wenn die Stars keine Millionen verdienen und Einnehmen, dann würden die Veranstaltungen vielleicht auch wieder für viel mehr Menschen bezahlbar.
    Die Grenze war sich auch für alle Gedacht, also auch für den Veranstalter und nicht nur den "angestellten Star".

    So pauschal kann man das natürlich nicht machen. Allein schon, wenn man eine große Firma aufgebaut hat und der Eigentümer ist. Dann ist das zwar auch Besitz und Vermögen, aber kein direktes Einkommen.
    Genauso wie Jeff Bezos die Milliarden nicht auf dem Konto hat, sondern eben Aktien hält.
    Wenn er die verkaufen wollen würde - also im großen Stil - wären die auch nicht den aktuellen Kurs wert und würden den Kurs auch drücken.

    Genauso muss man bedenken, dass nicht jeder Star ewig ein Star bleibt und es oft dauert, bis der überhaupt etwas verdient hat und er sowieso nur eine Ausnahme ist und in der meist recht kurzen Zeit, in der er viel Geld verdient, damit auch sein Leben mehr oder weniger auskommen muss. Außerdem geht da sicher auch wieder ein großer Anteil für das Management/Berater etc drauf.

  17. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: a user 25.09.18 - 09:54

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Stufe 11, da sind in Hessen 90k im Jahr. Und ich bin weder Manager noch
    > > Teamleiter.
    > > So zum Vergleich: das ist leicht mehr als ein Senior Software Developer
    > bei
    > > Google in den USA verdient.
    > >
    > Ausserhalb des Silicon Valleys vielleicht, aber im Valley reichen 90k lang
    > nicht. Glassdoor zeigt da ganz andere Gehälter, bei Seniors >200.000k
    > USD...

    Mir zeigt Glassdoor da 110k -207k, Schnitt 170k $ an. Wie kommst du auf >200k $?
    Die Lebenskosten in San Francisko sind höher als in München und ich hab mein Gehalt wo anders.

    Ändert aber auch nichts an der Aussage meiner Antwort. In Deutschland gibt es (dank IG Metal und Co, aber auch andersweitig) ebenfalls gut bezahlte Jobs.

    Natürlich bekommt nicht jeder so etwas, das bekommt aber auch nicht jeder im Ausland. Vieleicht gibt es davon weniger hier, kann ich nicht beurteilen. Aber eine so lächerlich große Diskrepanz wie angedeutet kann es nicht sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.18 09:57 durch a user.

  18. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Thomas 25.09.18 - 10:26

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das finde ich übertrieben. Ich finde es pervers, dass ein Einzelner mehr
    > als das 200fache des Mindestlohns verdienen darf. Aber das Zehnfache ist
    > m.E. okay. Dann kann er sich halt auch eine "Auto-Flatrate" für 2k im Monat
    > leisten. Man muss reich werden können, das ist ein starker Antrieb.
    > Allerdings bin ich für einen Spitzensteuersatz von 100% auf das Einkommen
    > jedweder Art ab einer gewissen Grenze.

    Je nachdem wo du die Grenze ansetzt, wirst du da Deutschland volkswirtschaftlich ziemlich schaden, weil sich viele Firmen dann aus diesem Land verabschieden werden, bzw. nicht mehr die richtigen Mitarbeiter bekommen. Ist ja wegen unserer extrem hohen Steuern und Sozialabgaben heute schon schwer potentielle Mitarbeiter aus dem Ausland zu überzeugen, wenn sie in anderen Ländern netto einfach deutlich mehr raus haben.

    So etwas würde nur mit einer weltweiten Koordination funktionieren und das kannst du einfach mal komplett vergessen.

    > Niemand muss - oder darf auch nur! - Milliardär sein. (Außer in türkischer Lira, natürlich.)

    Milliardär wird man (bis auf ganz große Ausnahmen) nicht durch normales Einkommen, sondern durch (eine) eigene Firma/Firmen. Möchtest du jetzt die Firmeninhaber enteignen, nur weil sie ihre Firma erfolgreich geführt haben und ihre Firmenanteile nun mehr als eine Milliarde wert sind? Die meisten Milliardäre auf der Welt, sind das auch nur auf dem Papier. Ein Jeff Bezos hält halt rund 16% der Amazon-Aktien, was ihn theoretisch über $150 Mrd. reich macht, aber er hat das Geld nicht einfach so auf dem Konto und könnte es auch gar nicht mal so eben in Geld umwandeln.

    --Thomas

  19. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Geistesgegenwart 25.09.18 - 10:36

    Thomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Milliardär wird man (bis auf ganz große Ausnahmen) nicht durch normales
    > Einkommen, sondern durch (eine) eigene Firma/Firmen.

    Milliardär wird man in Deutschland eher durch Vererben. Die Zahl der "selfmade Millardäre" ist jedenfalls verschwindent gering.

    Schau dir mal die Liste hier an: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen und geh mal durch wieviele da Familien sind, die in der 2ten oder gar 3ten Generation geerbt haben. Da Firmenerben immernoch von der Erbschaftssteuer befreit sind (obwohl das BVerfG das als unrechtmässig gerügt hat) wäre es also gar nicht so verkehrt, diese ganzen Milliardäre steuerlich mal zur Kasse zu bitten.

  20. Re: Die Reichen werden immer reicher...

    Autor: Thomas 25.09.18 - 10:53

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thomas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Milliardär wird man (bis auf ganz große Ausnahmen) nicht durch normales
    > > Einkommen, sondern durch (eine) eigene Firma/Firmen.
    >
    > Milliardär wird man in Deutschland eher durch Vererben. Die Zahl der
    > "selfmade Millardäre" ist jedenfalls verschwindent gering.

    Also es gibt schon einige:
    https://www.businessinsider.de/die-reichsten-selfmade-deutschen-forbes-2016-3?op=1

    Und auch viele da in der Liste (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen) sind vielleicht keine lupenreinen Selfmade-Milliardäre, haben aber aus kleineren Anfängen ihrer Vorfahren erst ein großes Firmenimperium aufgebaut. Gute Beispiele sind hier Dieter Schwarz, der aktuell reichste Deutsche oder Klaus-Michael Kühne:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Schwarz
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Michael_K%C3%BChne

    > Schau dir mal die Liste hier an: de.wikipedia.org und geh mal durch
    > wieviele da Familien sind, die in der 2ten oder gar 3ten Generation geerbt
    > haben. Da Firmenerben immernoch von der Erbschaftssteuer befreit sind
    > (obwohl das BVerfG das als unrechtmässig gerügt hat) wäre es also gar nicht
    > so verkehrt, diese ganzen Milliardäre steuerlich mal zur Kasse zu bitten.

    Über Erbschaftssteuer kann man durchaus sprechen. Aber ich muss auch sagen, dass ich Familienunternehmen lieber in Hand der Familien sehe, als dass sie große Teile (oder sogar das ganze Unternehmen) an Finanzinvestoren verkaufen müssen um die Erbschaftssteuer begleichen zu können. Das tut in vielen Fällen weder den Unternehmen gut, noch bringt uns das volkswirtschaftlich langfristig Vorteile.


    --Thomas

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