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Mal ganz doof gefragt...

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  1. Mal ganz doof gefragt...

    Autor: Harddrive 12.12.19 - 12:35

    warum produziert man nicht in einem Werk fertige Betonwände, liefert die auf die Baustelle und verschraubt die vor Ort? In einem vernünftigen Werk geht das normalerweise deutlich schneller so eine Wand zu gießen. Und auf der Baustelle ist so ein Geschoss in 3 bis 5 Stunden aufgestellt. Während also schon die ersten Wände montiert würden, würden die neuen Wände schon im Werk produziert und angeliefert.
    Der Vorteil bei den Wänden wäre ja auch, dass diese glatt sind und nicht diese Rillenoptik haben, wie man es von einem 3D Drucker gewohnt ist und man auch auf dem Bild sehen kann.
    Die Anlieferung der Wände sollte auch kein Problem sein, denn wo ein LKW Sand und Zement Paletten für den 3D Drucker hin liefern kann, da kann ein LKW mit Wänden beladen und ein Kran auch hin kommen.
    Ich verstehe leider den Sinn des Projektes nicht so ganz, außer dass man zeigt, was technisch alles machbar ist.

  2. Re: Mal ganz doof gefragt...

    Autor: Bouncy 12.12.19 - 12:53

    Die Rillen könnten aber auch vorteilhaft sein, weil keine Fassade mehr nötig ist, was enorm Kosten spart. Und man kann direkt vor Ort auf Probleme und Wünsche eingehen und eine Wand sofort anpassen, bei der klassischen Methode dagegen muss penibel geplant werden und weil die Elemente schon feststehen, muss stattdessen die Umgebung angepasst werden. Auch hier könnte der neue Ansatz ganz erheblich billiger sein. Und wenn man eine ganze Siedlung aufzieht, muss ein Kran ständig umgebaut werden, ein mobiler Drucker ist billiger und schneller bewegt.
    Das Ding wird sicher nicht alle Betongießereien der Welt ersetzen, aber für solche Fälle, in denen Kosten quasi die einzig tragende Rolle spielen, scheint es dochsehr deutlich im Vorteil zu sein...

  3. Re: Mal ganz doof gefragt...

    Autor: Harddrive 12.12.19 - 15:19

    Für Mexiko mag das mit dem "spontan mal" den Plan ändern vielleicht gehen, aber in Ländern wie Deutschland muss eh ein fertig geplanter Bauantrag gestellt werden. Da kannst du dann nicht ohne weiteres mal flexibel eine Wand ergänzen oder weg lassen. Gerade das mit dem weg lassen ist so eine Sache, wenn die Wand die Statik beeinträchtigt. Daher sparst du im Normalfall hier keine Zeit.

    Was das Thema billiger angeht, so ist dann vielleicht die Qualität billiger, aber nicht unbedingt der Herstellungsprozess. Denn für den 3D Drucker müssen die Materialien alle extra zu der Baustelle gefahren werden, während für das Werk direkt große Mengen auf einmal angeliefert werden können, welche für die Wände von mehreren Baustellen gleichzeitig sind. Zudem muss dem Beton wahrscheinlich ein spezieller Zusatz beigemischt werden, damit er schneller aushärtet, da sonst die nächste Schicht die vorherige weg drückt.

    Abgesehen davon werden die Wände vom Werk stabiler, da hier Stahlmatten mit eingearbeitet werden können. Bei dem 3D Drucker geht das bisher noch nicht.

    Zudem sei gesagt, dass die Häuser in Mexico für arme Arbeiterfamilien sind, welche sich nichts großartig leisten können. Ich glaube nicht, dass diese irgendwelche Einflüsse auf den Grundriss haben. Und um die Kosten im Griff zu behalten, wird es wahrscheinlich nur einen Grundriss für alle geben. Halt eine typische Reihenhaussiedlung.

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