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Darf man sowas überhaupt benutzen?

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  1. Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: fratze123 20.11.12 - 09:24

    Zertifizierung wird das Ding nicht haben - hängt ja nicht in der Fahrzeugelektronik, aber auch das Filmen ansich muss erstmal erlaubt sein. Ist es das? Und wie wahrscheinlich ist es, dass derartige Videos vor Gericht als Beweis zulässig sind?

  2. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: robinx999 20.11.12 - 09:37

    Ich wüßte nicht was gegen das reine Filmen spricht nichts. Veröffentlichungen auf Youtube und co sind da vermutlich eher problematisch.
    Was gerichte sagen muss man wohl abwarten vorallem um was es dann genau geht. Gibt ja schon so videos im Internet wo jemand von solchen kameras festgehalten wurde beim Versicherungsbetrug (Stau ende fahrer kommt gerade noch zum stehen und der Wagen vor ihn rammt ihn im Rückwärtsgang)

  3. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: velo 20.11.12 - 09:47

    Schick doch mal nen link. Ich wüsste garnicht, nach was ich da suchen müsste.

    ANCHTRAG:

    ... vergiss es, mit "UNFALLKAMERA" kommt's ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 09:48 durch velo.

  4. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: magic23 20.11.12 - 09:52

    Das ist eine interessante Frage. Ich würde ja meinen, dass ein Gericht eine solche Aufzeichnung nicht als Beweismittel anerkennt, da man nicht einfach alles und jeden ohne Zustimmung filmen darf. Aber wissen tue ich das auch nicht. Interessant ist das Thema aber alle Mal. Datenschutz dürfte wohl auch noch eine Rolle spielen dabei (Aufzeichnung von Auto-Nummernschildern - Da hat ja selbst Vater Staat schon Ärger für bekommen).

  5. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: tomatende2001 20.11.12 - 10:09

    Ein Gericht wird das Persönlichkeitsrecht gegen die Schwere des evtl. bewiesenen Geschehens stellen und abwägen. Es wird also nicht per se als Beweis abgelehnt. Wir sind ja nicht in den USA bei Laienprozessen, wo Richter nur noch Verkehrspolizisten im Gerichtssaal sind und das kleben an irgendwelchen Vorschriften echte Prozesse verhindern!

    Und Vater Staat hat deshalb Ärger bekommen, weil er anlasslos willkürlich jeden aufgenommen hat. Ein Privatmann bekommt da evtl. nur bei öffentlicher Vorführung ärger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 10:11 durch tomatende2001.

  6. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Architekt 20.11.12 - 10:12

    Laut der Seite eines Unfallkamera-Herstellers wurde in gewissen Fällen schon damit Urteile beeinflusst:

    http://www.unfallkamera.de/fb01.shtml

    Wahrheitsgehalt möge jeder selbst beurteilen - ich denke dass es im Moment auf den Fall und den Richter ankommt. Man soll sich aber nicht darauf verlassen. Interessant ist es allerdings alle Male.

    Denn wenn man bei Tempo 160 auf der linken Spur von hinten mit 2m Sicherheitsabstand angeblinkt wird, wünscht man sich dann doch manchmal so ein sicheres Beweissystem.

  7. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: tomatende2001 20.11.12 - 10:15

    Architekt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Denn wenn man bei Tempo 160 auf der linken Spur von hinten mit 2m
    > Sicherheitsabstand angeblinkt wird, wünscht man sich dann doch manchmal so
    > ein sicheres Beweissystem.

    Damit bist Du nicht alleine.

  8. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: robinx999 20.11.12 - 10:19

    Auch wenn du jetzt schon ein stichwort genannt hast, noch gut ist auch "dashboard cam scam" da findet man dann so etwas http://www.youtube.com/watch?v=YWvG4KAYJfY oder http://www.youtube.com/watch?v=8a0PtRevECE

  9. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Lehmroboter 20.11.12 - 10:38

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... da man nicht einfach
    > alles und jeden ohne Zustimmung filmen darf.

    Eine derartige Aufzeichnung kann die Aussage des Unfallbeteiligten sicher als "Gedächtnisprotokoll" unterstreichen.
    Das filmen von "alles und jedem" ist in der Öffentlichkeit für den Privatgebrauch meines Wissens nicht beschränkt. Bei der Veröffentlichung kommt in Einzelfällen das "Recht am Bild" (ich meine aus dem KunstUrhg) zur Anwendung, aber um die geht es hier ja nicht.

    Sofern eine Aufzeichnung im nicht privaten Rahmen erfolgt, so können Datenschutzrechtliche Aspekte ins Spiel kommen. Allerdings zeichnet diese Kamera ja nur in Einzelfällen auf, was das wieder einschränkt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 10:40 durch Lehmroboter.

  10. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Phreeze 20.11.12 - 10:53

    tomatende2001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Architekt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...
    > > Denn wenn man bei Tempo 160 auf der linken Spur von hinten mit 2m
    > > Sicherheitsabstand angeblinkt wird, wünscht man sich dann doch manchmal
    > so
    > > ein sicheres Beweissystem.
    >
    > Damit bist Du nicht alleine.

    Problem: du hast die Kamera nicht nach hinten montiert ;)



    Laut Überwachungskameragesetz, darf man nur seinen Besitz filmen, den Bürgersteig schon nicht mehr. Es würde mich also wundern, dass diese Kamera als Beweismittel zugelassen würde.

  11. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: tomatende2001 20.11.12 - 10:58

    Phreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut Überwachungskameragesetz, darf man nur seinen Besitz filmen, den
    > Bürgersteig schon nicht mehr. Es würde mich also wundern, dass diese Kamera
    > als Beweismittel zugelassen würde.

    Es gibt Dualcams fürs Auto und nochmal: wir sind nicht in den USA! Wenn der Typ hinter Dir durch verbremsen (weil er Dir zu sehr auf der Pelle war) einen Unfall mit Todesfolge verursacht, wird das locker gegen sein Persönlichkeitsrecht als Beweis zugelassen!

  12. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Lehmroboter 20.11.12 - 10:59

    > Laut Überwachungskameragesetz, darf man nur seinen Besitz filmen, den
    > Bürgersteig schon nicht mehr.

    Quelle? Ich habe noch nie von einem "Überwachungskameragesetz" gehört. Eine ständige Aufzeichnung könnte ein Problem sein, findet bei diesem Modell wohl aber nicht statt.

    > Es würde mich also wundern, dass diese Kamera
    > als Beweismittel zugelassen würde.
    Die eigene Aussage ist ein Beweis. Wenn eine Aufzeichnung das unterstreicht ist das ggf. hilfreich.

  13. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: markus.badberg 20.11.12 - 11:05

    Als letztes Mittel werden häufig Kameraaufnahmen zugelassen. Auch wenn man zum Beispiel in seiner Wohnung eine versteckte Kamera installiert, so kann diese als Beweis zugelassen werden, wenn es wirklich die letzte Möglichkeit ist, irgendwas zu beweisen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass man sowas in Zukunft in jedes Auto einbauen wird. Und das zum Beispiel das Video nur in besonderen Fällen ausgelesen werden darf. Und ansonsten die Aufnahmen geschützt sind, das nicht jeder Hans-Wurst die einfach auslesen kann.

    Es muss ja auch nicht unbedingt eine Kamera sein. Eine richtige Blackbox, wie im Flugzeug, die nur die Fahrzeugdaten aufzeichnet, wie Geschwindigkeit, Beschleunigung usw. Soetwas würde vollkommen ausreichen, um zu beweisen, das man dem Vordermann nicht drauf gefahren ist, sondern das er Rückwärts gefahren ist. ;)

  14. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: tomatende2001 20.11.12 - 11:06

    markus.badberg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Es muss ja auch nicht unbedingt eine Kamera sein. Eine richtige Blackbox,
    > wie im Flugzeug, die nur die Fahrzeugdaten aufzeichnet, wie
    > Geschwindigkeit, Beschleunigung usw. Soetwas würde vollkommen ausreichen,
    > um zu beweisen, das man dem Vordermann nicht drauf gefahren ist, sondern
    > das er Rückwärts gefahren ist. ;)

    Gibt es doch längst, ist in meiner Karre vom Werk aus verbaut (Opel Insignia).

  15. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Bujin 20.11.12 - 11:22

    Jeder darf gefilmt und fotografiert werden. Man hat zwar Rechte am eigenen Bild, das gilt aber nur für Publikationen. Wenn das anders wäre dürfte es auch keine Blitzer geben. Auch an Autobahnen hängen überall Kameras die den Verkehr beobachten.

  16. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Auric 20.11.12 - 14:23

    Weil ihr durch das anblinken aus eurem verdienten Autoschlaf gerissen wurdet?

    Ist sowieso seltsam wie man jemanden Schaden zufügen kann wenn man ihn weder berührt noch zu irgend einer Handlung zwingt...

    OK man hat ihm das Recht auf die "jederzeit und überall unmotivierte Vollbremsung" genommen.

    Von der Seite müsste man solche Videokameras immer dabei haben, was auf der Strasse vor Vollpfosten unterwegs sind ist wirklich unglaublich reicht vom Dauerlinksfahrer über sich vom LKW-überholenlasser bis zu den Scheintoten die auf freier Strecke aufwachen und erst mal auf die Bremse latschen.

  17. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: dumdideidum 20.11.12 - 15:28

    Architekt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    >
    > Denn wenn man bei Tempo 160 auf der linken Spur von hinten mit 2m
    > Sicherheitsabstand angeblinkt wird, wünscht man sich dann doch manchmal so
    > ein sicheres Beweissystem.

    Ja! Mir gehen die ewigen Mittelstreifenblockierer und Dauerlinksfahrer auch auf den Keks, in der Tat ein nettes Beweismittelchen, um endlich auch mal die Verkehrsverhinderer zur Kasse zu bitten.

  18. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: JoanTheSpark 20.11.12 - 17:47

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Datenschutz dürfte wohl
    > auch noch eine Rolle spielen dabei (Aufzeichnung von Auto-Nummernschildern
    > - Da hat ja selbst Vater Staat schon Ärger für bekommen).

    Ich hatte bis vor ner Weile eine 1080p die mit h.264 codiert hat.. Nummernschilder ging da nur wenn du 2m hinter jemandem stillgestanden hast.

    Wie oft mir allerdings schon Spinner in einer uneinsehbaren Kurve halb auf meiner Seite entgegengekommen sind kann ich mittlerweile nicht mehr an 2 Haenden abzaehlen, deswegen brauch ich so was, falls es doch mal schief geht und die nicht mehr Ausweichen koennen.

  19. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Architekt 20.11.12 - 20:12

    Angst um das Leben (+ das der Familie) ist also kein Schaden deiner Meinung nach? Interessant. Nichts anderes hat man nämlich bei Dränglern. Da muss man wirklich Nerven bewahren. Und gezwungen wird man ebenfalls - die Bedrohung schwindet nämlich erst wenn man dem Agressor nachgibt und möglichst schnell Platz macht.

    Und ob du es glauben magst, oder nicht, ich werde sicherlich nie von irgendwem beim Autofahren geweckt. Wenn ich auf der linken Spur bin, dann entweder weil es wirklich flott gehen muss (>180km/h, ist ja auch eher selten möglich) oder zum Überholen. Und in vielen Situationen sind für meine Definition dabei Geschwindigkeiten von 130 und mehr geeignet. Wenn ich dabei jemand schnelleren behindern würde, lasse ich das Überholen - ich will niemandem den Schwung nehmen oder gefährden.

    Andererseits möchte ich von den Schnellfahrern aber ebenfalls respektiert werden wenn ich doch mal kurz im Weg sein sollte. Oft genug gibt es leider Leute die sich nicht an das Rechtsfahrgebot halten oder Trucker die Elefantenrennen veranstalten. Und da bleibt dann nur ganz links frei.

  20. Re: Darf man sowas überhaupt benutzen?

    Autor: Der braune Lurch 20.11.12 - 20:56

    Ich hasse die Mittelstreifenblockierer auch, aber um einfach Leute anzuschwärzen, ist diese Kamera nicht geeignet. Das sowieso schwammige Rechtsfahrverbot sieht 80 Euro und einen Punkt vor. Einen Unfall billigend in Kauf zu nehmen, damit man die Person dann dranbekommt, dürfte teurer werden und damit nach hinten losgehen.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
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