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Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

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  1. Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 25.09.20 - 23:30

    Man muss leider konstatieren, dass das nur eine Gadget Spielerei ist. Wenn so eine Drohne vor einem Einbrecher fliegt, nimmt er sie und wirft sie gegen die Wand.

    Eigentlich weiß inzwischen jeder: Einbrecher brechen nur dort ein, wo es einfach ist (leicht aufzuebelnde Fenster/Türen, keine Schließveriegelung etc.) - ansonsten gehen die zum nächsten Haus.

    Die Polizei hat im ganzen Land Beratungsstellen für Einbruchsprävention eingerichtet. Die fahren auch zu Privatpersonen und beraten vor Ort - kostenlos. Auf der Kampagnen Seite der Polizei k-Einbruch.de gibts auch einen Sucher wo man mit PLZ nach den Beratungsstellen in seiner Nähe suchen kann.

    Wer wirklich keine Einbrecher will, der sollte lieber in einen ordentlichen Einbruchschutz investieren. Die Polizei berät hier völlig neutral und mit Erfahrungswissen.

  2. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 01:09

    Die Polizei sollte weniger beraten und viel mehr den eigentlichen Job tun.

    Persönliche Erfahrung. Mein Motorrad wurde aus der Tiefgarage gestohlen, Nachbars Auto aufgebrochen, Werkzeug und Spuren hinterlassen.
    Anruf bei der Polizei, Sachverhalt geschildert, schweigen am anderen Ende der Leitung... Gefragt ob jemand noch dran ist? Ja, was möchten Sie denn?
    Kommt den hier keiner vorbei?
    Nein, warum denn? Das Motorrad ist doch schon weg. Kommen Sie her und erstatten Sie eine Anzeige, aber das wird höchstwahrscheinlich nicht gefunden.

    Erfahrung Nr2. Auf dem Supermarktparkplatz steht ein offensichtlich aufgebrochenes und scheinbar gestohlenes Fahrzeug. Anruf bei der Polizei... genauso wenig Interesse am anderen Ende der Leitung..

  3. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: r3bel 26.09.20 - 01:32

    Dem kann ich mich nur anschließen... Ich wollte vor ettlichen Jahren mal einen Streit zwischen 2 betrunkenen Gruppen schlichten, ging damit aus dass die eine abgezogen und die andere angepisst war und ich mit gebrochenem Kiefer im Krankenhaus landete... Habe dann bei der Polizei anzeige erstattet etc. und die Aussage war nur "ja schauen wir mal ob wir da wen finden aber Hoffnung machen wir ihnen keine". Das ganz ist auf einem Parkplatz mit Videoanlage passiert, glaubt ihr da ist jemand auf die Idee gekommen die Videos anzuschauen? Ich muss ein paar Tage später als ich entlassen wurde mit verbeultem Gesicht zu dem Büro dort gehen und mir selbst die Videos per Diskette (!!!) abziehen und sie zur Polizei bringen. Siehe da, 2 Wochen später wurde bei einem anderen Delikt derjenige aufgegriffen und anhand des Videos identifiziert und es gab ordentlich Schmerzensgeld... Die Polizei ist einfach ein schlechter Witz, ich wurde schon 10 mal angehalten zum Drogentest (jedes mal negativ) und teilweise schikaniert bei den Kontrollen, aber wenn es mal um "richtige" Polizeiarbeit geht passiert leider nichts.

  4. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 08:39

    Eure Erfahrungen haben nichts damit zu tun, dass Einbruchprävention sinnvoller ist als zu meinen mit Drohnen Einbrecher verjagen zu können. Die Polizei macht hier einen guten Job - also bitte beim Thema bleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.20 08:40 durch isaccdr.

  5. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 10:16

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eure Erfahrungen haben nichts damit zu tun, dass Einbruchprävention
    > sinnvoller ist als zu meinen mit Drohnen Einbrecher verjagen zu können.

    Mit der Drohne soll doch niemand verjagt werden, sondern nach lediglich ein Überblick verschafft wie es zuhause ausschaut. Nicht mehr, nicht weniger.

    >Die Polizei macht hier einen guten Job - also bitte beim Thema bleiben.

    Wo genau ist dein ominöses hier? In Hamburg und Umgebung jedenfalls nicht. Das kleine Örtchen (Fläche: 0,650 km² ) wo ich lebe hat eigene Facebook-Gruppe. Mindestens ein Mal die Woche wird dort gepostet, dass irgendwo mindestens in einem Haus eingebrochen wurde. Direkt in meiner Straße (20 EFHs) wurden in den letzten 5 Jahren bereits zwei Autos gestohlen.

    Zum Thema Einbruchprävention.
    Das ist ein Hase und Igel Spiel. Das was du in die Einbruchprävention investierst, hindert die Einbrecher nur solange, solange das Nachbarhaus offensichtlich schlechter geschützt ist. Dann wird halt doch eingebrochen. Was unter dem Strich die Gesamtsituation kein Stück verbessert.

    Solange die Polizei die Einbrecher nicht aktiv jagt, sondern lediglich mit den Schultern zuckt und sagt, dass man halt sein Haus hätte besser schützen sollen, wird weiterhin eingebrochen und der normale Bürger hat den Schaden so, oder so. Entweder durch Verluste durch den Einbruch, oder durch "sinnfreie" Ausgaben in weitere Schlösser, verstärkte Türen und Fensterrahmen..

  6. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 10:58

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eure Erfahrungen haben nichts damit zu tun, dass Einbruchprävention
    > > sinnvoller ist als zu meinen mit Drohnen Einbrecher verjagen zu können.
    >
    > Mit der Drohne soll doch niemand verjagt werden, sondern nach lediglich ein
    > Überblick verschafft wie es zuhause ausschaut. Nicht mehr, nicht weniger.

    Die Werbung suggeriert was anderes.

    > >Die Polizei macht hier einen guten Job - also bitte beim Thema bleiben.
    >
    > Wo genau ist dein ominöses hier? In Hamburg und Umgebung jedenfalls nicht.
    > Das kleine Örtchen (Fläche: 0,650 km² ) wo ich lebe hat eigene
    > Facebook-Gruppe. Mindestens ein Mal die Woche wird dort gepostet, dass
    > irgendwo mindestens in einem Haus eingebrochen wurde. Direkt in meiner
    > Straße (20 EFHs) wurden in den letzten 5 Jahren bereits zwei Autos
    > gestohlen.

    Tja. Bei uns nicht. Wenn die Leute nichts in den Einbruchschutz investieren, ist das halt das Resultat.

    > Zum Thema Einbruchprävention.
    > Das ist ein Hase und Igel Spiel. Das was du in die Einbruchprävention
    > investierst, hindert die Einbrecher nur solange, solange das Nachbarhaus
    > offensichtlich schlechter geschützt ist. Dann wird halt doch eingebrochen.
    > Was unter dem Strich die Gesamtsituation kein Stück verbessert.

    Das ist nachweislich Unsinn. Kein Einbrecher investiert mehr als zwei. Minuten an einem Haus. Im Zweifel sucht man sich einen anderen Straßenzug. Schon krass, wie wenig Aufklärung um dieses Theme bestellt ist. Dein Beispiel oben bezeugt das doch fabelhaft. Schlecht gesichert, also kommen die Räuber wieder und wieder..

    > Entweder durch Verluste durch den Einbruch, oder >durch "sinnfreie" Ausgaben in weitere Schlösser, >verstärkte Türen und Fensterrahmen..

    Tja ich hab lieber einbruchsichere Fenster und Terrassentüren, als Nachts jemand am Bett stehen zu haben. Das so aufzuwiegen ist völlig absurd.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.20 11:09 durch isaccdr.

  7. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 11:13

    > Das ist nachweislich Unsinn. Kein Einbrecher investiert mehr als zwei.
    > Minuten an einem Haus. Im Zweifel sucht man sich einen anderen Straßenzug.
    > Schon krass, wie wenig Aufklärung um dieses Theme bestellt ist. Dein
    > Beispiel oben bezeugt das doch fabelhaft. Schlecht gesichert, also kommen
    > die Räuber wieder und wieder..

    Bla, bla, bla.. als wüsstest du, wie gut hier was gesichert wäre.
    Unser Örtchen liegt in direkter Nähe von A24. Das was hier geklaut wird, ist innerhalb von 10 Minuten bereits in Richtung Ausland.
    Bevor du mir Schubladen-Denken unterstellst, diese Aussage kommt von der Polizei selbst.

    Die zwei Minuten sind ein Märchen, welches gerne verbreitet wird. Ist der Einbrecher schon mal auf dem Grundstück und fühlt sich unbeobachtet, investiert er gerne auch mehr als zwei Minuten, bevor er mehrere weitere Häuser durchprobiert.

  8. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 12:45

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist nachweislich Unsinn. Kein Einbrecher investiert mehr als zwei.
    > > Minuten an einem Haus. Im Zweifel sucht man sich einen anderen
    > Straßenzug.
    > > Schon krass, wie wenig Aufklärung um dieses Theme bestellt ist. Dein
    > > Beispiel oben bezeugt das doch fabelhaft. Schlecht gesichert, also
    > kommen
    > > die Räuber wieder und wieder..
    >
    > Bla, bla, bla.. als wüsstest du, wie gut hier was gesichert wäre.
    > Unser Örtchen liegt in direkter Nähe von A24. Das was hier geklaut wird,
    > ist innerhalb von 10 Minuten bereits in Richtung Ausland.
    > Bevor du mir Schubladen-Denken unterstellst, diese Aussage kommt von der
    > Polizei selbst.
    >
    > Die zwei Minuten sind ein Märchen, welches gerne verbreitet wird. Ist der
    > Einbrecher schon mal auf dem Grundstück und fühlt sich unbeobachtet,
    > investiert er gerne auch mehr als zwei Minuten, bevor er mehrere weitere
    > Häuser durchprobiert.

    Nö die zwei Minuten sind kein Märchen. Wenn sich die Türen/Fenster nicht aufhebeln lassen und einen Schließmechanismus haben, dann bleibt dem Einbrecher letztendlich nur die komplette Scheibe einzuschlagen weil teilweise einschlagen und von von innen mit der Hand öffnen geht dann auch nicht. Also muss er da komplett durch. Da kann er sich dann unbeobachtet fühlen wie er will, das hört man dann auch noch zwei Straßen weiter.

    Nutzer-name schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------
    >Bla, bla, bla.. als wüsstest du, wie gut hier was gesichert
    >wäre.

    Ja, weil es ist halt immer das gleiche ist. Deshalb gibt es ja auch überhaupt erst das Engagement der Polizei für die Präventionsberatung. Die allermeisten Einbrüche kommen halt, weil hinten am Grundstück schlecht gesicherte Fenster und Terrassentüren vorhanden sind und nicht, weil die Einbrecher wie die Daltons bei Lucky Luke die Wand aufsprengen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.20 12:52 durch isaccdr.

  9. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Snoozel 26.09.20 - 13:27

    Glaub mir, es interessiert niemanden wenn eine Scheibe eingeschlagen wird. Und besonders laut ist es auch nicht.
    Bin so in mein Haus gekommen nachdem ich den Schlüssel innen vergessen hatte. Ne neue Scheibe kostet nur 40¤, billiger und schneller als Schlüsseldienst. 🤷

  10. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Sportstudent 26.09.20 - 13:38

    Ist es nicht logisch, dass je besser das Grundstück gesichert ist, umso schwieriger der Einbruch ist?

    Ist es dann nicht auch logisch, sein Grundstück präventiv zu schützen und nicht Unsummen in pseudo Aufklärungsgadgets zu investieren, die durch jede Vermummung obsolet wird?

  11. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 13:57

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub mir, es interessiert niemanden wenn eine Scheibe eingeschlagen wird.
    > Und besonders laut ist es auch nicht.
    > Bin so in mein Haus gekommen nachdem ich den Schlüssel innen vergessen
    > hatte. Ne neue Scheibe kostet nur 40¤, billiger und schneller als
    > Schlüsseldienst. 🤷

    Bei einer einbruchsicheren Scheibe , die eben nicht nur 40 Euro kostet, musst du mit einer Brechstange mit aller Kraft x-mal drauf schlagen, bis die komplett weg ist und du ohne dich selbst zu verletzen einsteigen kannst. Die fallen nicht in sich zusammen, wenn man da mal gegenschlägt oder ein Stein gegenwirft.

    Nichts für ungut...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.20 14:09 durch isaccdr.

  12. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 14:06

    isaccdr schrieb:

    > Nö die zwei Minuten sind kein Märchen. Wenn sich die Türen/Fenster nicht
    > aufhebeln lassen und einen Schließmechanismus haben, dann bleibt dem
    > Einbrecher letztendlich nur die komplette Scheibe einzuschlagen weil
    > teilweise einschlagen und von von innen mit der Hand öffnen geht dann auch
    > nicht. Also muss er da komplett durch. Da kann er sich dann unbeobachtet
    > fühlen wie er will, das hört man dann auch noch zwei Straßen weiter.

    Ich frage mich wie man so naiv sein kann. Es werden heutezutage auf offener Straße Fahrradschlösser mit Akkuschleifmaschinen aufgesägt. Interessiert niemanden!

    Wenn es auf einem Grundstück kurz kracht und es in der sonstigen Umgebung leise genug ist, dass es überhaupt zu hören ist, dann wundert sich höchstens jemand kurz was das gewesen ist. Das wars auch.
    Davon abgesehen muss es nicht mal so laut sein, wie du es dir vielleicht vorstellst.


    > Ja, weil es ist halt immer das gleiche ist. Deshalb gibt es ja auch
    > überhaupt erst das Engagement der Polizei für die Präventionsberatung.

    Ich sage ja nicht, dass die Präventation und Absicherung total sinnlos ist. Die Präventionsberatung sollte jedoch nicht die Aufgabe der Polizei sein und vor allem nicht dann, wenn gleichzeitig gejammert wird, dass man ja keine Kapazitäten für die Ermittlung hätte.
    So wie es jetzt läuft, ist es nichts anderes als stattlich gesponserte Verkaufsförderung für Schloss- etc. Hersteller.


    > Die allermeisten Einbrüche kommen halt, weil hinten am Grundstück schlecht
    > gesicherte Fenster und Terrassentüren vorhanden sind und nicht, weil die
    > Einbrecher wie die Daltons bei Lucky Luke die Wand aufsprengen.

    Die allermeisten Einbrüche kommen, weil die Einbrecher wissen, dass die ganz in Ruhe einsteigen, alles was passt sammeln und ungestört wegfahren können.

  13. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 14:20

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    >
    > > Nö die zwei Minuten sind kein Märchen. Wenn sich die Türen/Fenster nicht
    > > aufhebeln lassen und einen Schließmechanismus haben, dann bleibt dem
    > > Einbrecher letztendlich nur die komplette Scheibe einzuschlagen weil
    > > teilweise einschlagen und von von innen mit der Hand öffnen geht dann
    > auch
    > > nicht. Also muss er da komplett durch. Da kann er sich dann unbeobachtet
    > > fühlen wie er will, das hört man dann auch noch zwei Straßen weiter.
    >
    > Ich frage mich wie man so naiv sein kann. Es werden heutezutage auf offener
    > Straße Fahrradschlösser mit Akkuschleifmaschinen aufgesägt. Interessiert
    > niemanden!
    >
    > Wenn es auf einem Grundstück kurz kracht und es in der sonstigen Umgebung
    > leise genug ist, dass es überhaupt zu hören ist, dann wundert sich
    > höchstens jemand kurz was das gewesen ist. Das wars auch.
    > Davon abgesehen muss es nicht mal so laut sein, wie du es dir vielleicht
    > vorstellst.
    >
    > > Ja, weil es ist halt immer das gleiche ist. Deshalb gibt es ja auch
    > > überhaupt erst das Engagement der Polizei für die Präventionsberatung.
    >
    > Ich sage ja nicht, dass die Präventation und Absicherung total sinnlos ist.
    > Die Präventionsberatung sollte jedoch nicht die Aufgabe der Polizei sein
    > und vor allem nicht dann, wenn gleichzeitig gejammert wird, dass man ja
    > keine Kapazitäten für die Ermittlung hätte.
    > So wie es jetzt läuft, ist es nichts anderes als stattlich gesponserte
    > Verkaufsförderung für Schloss- etc. Hersteller.

    Sich nur auf die Aufklärung zu fokussieren macht überhaupt keinen Sinn. Da ist der Schaden ja schon entstanden und die Problematik, dass man sich nicht mehr sicher fühlt in seiner Wohnung, ja schon geschehen. Sinn macht es, dass Einbrüche gar nicht erst passieren. Und das rund 40% aller Einbrüche aufgrund ordentliches Schutzes bereits heute scheitern, bezeugt das auch.

    Mit Verkaufsförderung hat das nichts zu tun. Wozu hat man denn Türen und Fenster? Nur damit es nicht kalt wird? Jau...

    >
    > > Die allermeisten Einbrüche kommen halt, weil hinten am Grundstück
    > schlecht
    > > gesicherte Fenster und Terrassentüren vorhanden sind und nicht, weil die
    > > Einbrecher wie die Daltons bei Lucky Luke die Wand aufsprengen.
    >
    > Die allermeisten Einbrüche kommen, weil die Einbrecher wissen, dass die
    > ganz in Ruhe einsteigen, alles was passt sammeln und ungestört wegfahren
    > können.

    Wenn sie brachiale Gewalt anwenden müssen für einen Zutritt, sind sie potentiell nicht mehr ungestört. Die meisten Einbrecher prüfen erstmal die Beschaffenheit von Fenstern und Türen, teilweise Tage vorher, bevor es überhaupt zu einem Einbruchsversuch kommt.

    Nutzer-name schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich wie man so naiv sein kann. Es werden heutezutage auf offener
    > Straße Fahrradschlösser mit Akkuschleifmaschinen aufgesägt. Interessiert
    > niemanden!

    Ja, aber dabei kann es sich auch um jemanden handeln, der seinen Schlüssel verloren hat. Ist halt eine Mischung aus Verdutztheit und "ich laufe hier nur vorbei und denke nicht weiter drüber nach".

    Wenn jemand vermummtes im Garten deines Nachbarn mit einer Brechstange das Glas einschlägt, willst du mir erzählen, dass da nicht geschaut und die Polizei gerufen wird? Ist klar. Da habe ich in meiner Gemeinde andere Erfahrungen gemacht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.20 14:26 durch isaccdr.

  14. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Eheran 26.09.20 - 14:29

    >Die Polizei sollte weniger beraten und viel mehr den eigentlichen Job tun.
    Bei deinem ersten Beispiel: Was soll die Polizei da tun?
    Beim Zweiten ist mir einiges unklar, aber theoretisch sollten sie da natürlich mindestens das Kennzeichen prüfen.

  15. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 19:15

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Polizei sollte weniger beraten und viel mehr den eigentlichen Job tun.
    >
    > Bei deinem ersten Beispiel: Was soll die Polizei da tun?

    Hmmm.. Lass mich raten.. zumindest einen Streifenwagen vorbei senden und nachschauen, ob man irgendwas für die weitere Ermittlung verwertbares finden kann?

    > Beim Zweiten ist mir einiges unklar, aber theoretisch sollten sie da
    > natürlich mindestens das Kennzeichen prüfen.

    Öffentlicher Parkplatz, quer über den Parkmarkierungen steht ein Fahrzeug, welches mehrere kleinere Schäden am Blech hat, offene Fensterscheiben auf der Fahrer und Beifahrerseite und gibt insgesamt ein Bild ab, als wäre der Wagen für eine Spritztour aufgebrochen und später auf dem Parkplatz verlassen worden. Kennzeichen aus einem Ort rund 40km entfernt.

  16. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Eheran 26.09.20 - 20:27

    >irgendwas für die weitere Ermittlung verwertbares finden kann?
    Einen Perso oder was stellst du dir vor?

  17. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: brutos 26.09.20 - 20:36

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eigentlich weiß inzwischen jeder: Einbrecher brechen nur dort ein, wo es
    > einfach ist (leicht aufzuebelnde Fenster/Türen, keine Schließveriegelung
    > etc.) - ansonsten gehen die zum nächsten Haus.

    Das ist vielleicht im NRW und bei Osteuropäischen Aushelfs-Einbrechern so.
    Der klassische Einbrecher sammelt Tipps, studiert Medien, bekommt sonst wo seine Infos her und riskiert einen Einbruch da, wo es was zu holen gibt. Und schreckt auch nicht vor dem Aufhebeln schwerer Rolläden auf.

    Allerdings investiert er auch einmalig 50 EUR, um lokale WLAN- und Mobilfunk-Geräte zu stören...

  18. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: isaccdr 26.09.20 - 21:26

    brutos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > isaccdr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Eigentlich weiß inzwischen jeder: Einbrecher brechen nur dort ein, wo es
    > > einfach ist (leicht aufzuebelnde Fenster/Türen, keine Schließveriegelung
    > > etc.) - ansonsten gehen die zum nächsten Haus.
    >
    > Das ist vielleicht im NRW und bei Osteuropäischen Aushelfs-Einbrechern
    > so.
    > Der klassische Einbrecher sammelt Tipps, studiert Medien, bekommt sonst wo
    > seine Infos her und riskiert einen Einbruch da, wo es was zu holen gibt.
    > Und schreckt auch nicht vor dem Aufhebeln schwerer Rolläden auf.
    >
    > Allerdings investiert er auch einmalig 50 EUR, um lokale WLAN- und
    > Mobilfunk-Geräte zu stören...

    Genau. Der klassische Einbrecher stört erstmal WLAN und Funksignale, bevor er bei Oma Frieda das Ersparte holt. Natürlich per Tunnel den er vorher 3 Monate lang vom angrenzenden Waldstück aus gebuddelt hat :-)...

    Nene. Der klassische Einbrecher ist der, in deinen Augen, 0815 Einbrecher. Der will schnelles Geld und keinen Stress. Wenn du eine Villa hast ziehst du ggf. anderes Klientel an.

    Und ja, Rollläden bieten keinen Schutz. Hätte man wissen können, wenn man sich mal beraten lassen würde.

  19. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Nutzer-name 26.09.20 - 22:49

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >irgendwas für die weitere Ermittlung verwertbares finden kann?
    > Einen Perso oder was stellst du dir vor?

    Nein, zwei Persos, den Einbrecher, seine Oma und seine Tante.

  20. Re: Lieber in Einbruchschutz investieren. Polizei berät kostenlos.

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 27.09.20 - 00:02

    isaccdr schrieb:
    > Bei einer einbruchsicheren Scheibe , die eben nicht nur 40 Euro kostet,
    > musst du mit einer Brechstange mit aller Kraft x-mal drauf schlagen, bis
    > die komplett weg ist und du ohne dich selbst zu verletzen einsteigen
    > kannst.

    Ja klar, eine Privatperson hat natürlich Sicherheitsglas in seinem Haus, das stabiler ist, als im grünen Gewölbe. Klar...

    Das Haus meiner Eltern hat über 30 Fenster mit je 4 oder 6 Scheiben + verglaste Türen, das hätte nochmal 100.000 mehr gekostet :D

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