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BM Pocket RAW

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  1. BM Pocket RAW

    Autor: Hilary Glaps 31.10.19 - 12:13

    Sehr geehrter Herr Raschke,
    sehr geehrte Chefredaktion,

    über den aktuellen Blackmagic Pocket Artikel bin ich enttäuscht.
    Man kann darüber diskutieren, wo dieses Produkt seinen Platz hat oder haben sollte.
    Klar dürfte sein, das die Pocket Kameras von BM als Film Kameras konzipiert wurden.
    Ein Vergleich mit Fotokameras ob mit oder ohne Spiegel finde ich daher ein wenig unpassend.
    Fotoapparate sind zum Fotografieren da und nur als nice to have haben Sie eine eingeschränkte Video Aufnahme Möglichkeit.


    Warum man dann über Gehäuse Abmessungen zwischen DSLR und Pocket diskutieren muss ist fragwürdig, was soll das?
    Eine Alexa mini, oder eine SONY F65 oder eine RED haben andere Masse bei sicherlich deutlich besseren Sensoren.
    Kann es z.B. sein, das das Gehäuse andere Masse hat, damit man die nötige Technik für ein Debayering für ProRes Codec’s in Echtzeit durchführen kann?
    Das können die meisten DSLR Kameras mit dem kleinen Gehäuse nicht, lieber Autor.

    „Konventionelle Bilder mit 8 Bit Farbtiefe“
    Warum ist 8 Bit der Standart?
    8 Bit ist = 6 Blendenstufen Ist das so? Ich meine das stimmt so nicht.
    Wahrscheinlich meint der Autor den Sendestandart REC709
    mit dem Codec XDcam HD 422 8 Bit.
    Dann ist die richtige Vergleichs Kamera aber auch eine SONY PDW-700 Video Kamera.
    Der Unterschied zwischen Video-Kamera und Film-Kamera ist klar?
    Bit und Blendenstufen werden durcheinander geschmissen, warum?

    RAW ist nicht ganz RAW, Was für ein Satz? Was möchte uns der Autor damit sagen? Ist im klar was RAW ist?

    Heißt RAW = uncompresed? Nein! Man kann darüber streiten, wie gut das RED RAW ist, mit den komprimierten RAW’s von SONY F55, VENICE usw. habe ich Erfahrungen Sie sind gigantisch gute 16 Bit Codec’s! Aber aus Sicht des Autors ist ein komprimiertes RAW nicht ganz RAW. Aus meiner Sicht, ist RAW eine Aufzeichnung der Sensor Informationen ohne vorab ein Entwicklung des Materials gemacht zu haben (DeBayering Prozess).

    Entschuldigen Sie bitte, aber „verlustbehafteten Prores-Format“ ist auch so eine Formulierung die nicht wirklich gelungen ist.
    Aus meiner Sicht gibt es bei Codecs unter anderem die Möglichkeit der Datenreduktion oder die Datenkompression +ein paar zusätzliche Möglichkeiten.

    Warum wird hier nicht mal etwas zu Bit ProRes und Bit RAW gesagt?

    Bei der Geschwindigkeit für Ihre Aufnahme, gehe ich davon aus,
    das Ihre Platte nicht 483 Mbit/s macht sondern 483 Mega Byte pro sec oder auch 483 MB/s stimmt das?

    Bei Zeitrafferaufnahmen mit 5sec, würde ich sagen die Funktion ist unbrauchbar.
    Wenn das den Überhaupt stimmt mit 5sec. Bei den URSA Produkten ist der Wert deutlich kürzer einstellbar.

    Strom?
    Wo ist das Problem?
    Bevor man mit der Kamera drehen geht, wird man das mal testen.
    Es kann ja nett sein, mit einem kleinem leichten Akku z.B. in einem Gimbel arbeiten zu können.
    Wie sieht das denn bei ARRI, RED, SONY-Broadcast, SONY Filmkameras usw. aus?
    Oder ist da wieder nur die DSLR Brille auf?
    Ich dachte hier wird über eine Filmkamera gesprochen!
    Kann man mit den DSLR intern länger als 30min. drehen?

    4x Stereo Mikrophone finde ich ich wo?

    Ausnahmsweise keine Kritik, sondern eine positive Anmerkung.
    DaVinci Resolve ist nicht nur wegen einem optimalem Grading der Bilder eine Wunderbare Zugabe zu BM Kameras sondern auch wegen der restlichen Qualitäten dieser Software.
    Bei ADOBE Premiere problems, wird man sicherlich für viele RAW FILM Kameras erst einmal in DaVinci Proxy‘s für den Schnitt generieren müssen.
    Das Kann man sich bei DaVinci in Verbindung mit einer guten Hardware schenken.


    Insgesamt frage ich mich, was ich von GOLEM Artikeln halten soll,
    bei denen ich nicht mehr Ahnung vom Thema habe als der Autor was stimmt,
    oder was ist dort so schlecht zusammengetragen wie in diesem Artiekl.


    Freundliche Grüße
    H.G.

  2. Re: BM Pocket RAW

    Autor: mwo (Golem.de) 31.10.19 - 14:01

    Hallo Herr Glaps,

    da Herr Raschke gerade nicht im Haus ist, versuche ich Ihnen stellvertretend zu antworten.

    Wir sind uns dessen bewusst, dass die Pocket eine andere Zielgruppe als die meisten primär auf Fotos ausgerichteten Kameras ansprechen soll - aber letztlich konkurriert sie im Indie- und Low-Budget-Bereich mit genau diesen Kameras. Viele Produktionen wurden in den letzten Jahren mit solchen "Fotokameras" gemacht, einfach weil es keine wirkliche Alternative gab. Daher ist ein Vergleich nicht aus der Luft gegriffen.

    Der von Ihnen vorgeschlagene Vergleich mit der Sony PDW 700 ist aus dem gleichen Grund unserer Meinung nach sinnlos: die kostete fast 10 mal soviel - und ist eine EB-Kamera, etwas, was man mit der Pocket eher nicht probieren sollte.

    Die 8bit Farbtiefe sind in dem Zusammenhang die maximale Mischung aus Helligkeits- und Farbabstufungen. Wie bei einer Fotokamera ermöglicht ein 10- oder 12-bit-Workflow eine bessere spätere Bearbeitung.

    Raw heißt nicht Raw - hier geht es darum, dass nach Aussage von BM die Kamera kein 4:4:4 unkomprimiertes Material speichert. Bei einer Fotokamera kommen im Raw-Format 1:1 die aus dem Sensor gelesenen Daten auf den Rechner. Hier nicht.

    Verlustbehaftet heißt genau das: es gibt Verluste. Auch wenn der Raw-Codec oder der ProRes-Codec sehr gute Arbeit leisten, gibt es dennoch eine (verlustbehaftete) Kompression. Darauf weisen wir hin. Das die Bildqualität exzellent ist, wird an anderer Stelle deutlich gemacht. Das eine hat mit dem anderen nur bedingt zu tun, wie sie ja selbst schreiben. Wir konnten jedoch keinen tieferen Exkurs zu diesem Thema im Test unterbringen, denn es ging ja primär um die Kamera.

    Zum Thema Schreibgeschwindigkeit: es muss natürlich MByte/s heißen, vielen Dank für den Hinweis!

    Zu den Zeitrafferaufnahmen: auch hier hat Kollege Raschke sich in der Einheit geirrt: es sind 5 Frames, nicht Sekunden.

    Was den Strom / die Akkus betrifft: das ist schon ein recht wichtiger Punkt und muss erwähnt werden. Profi-Kameras haben meist die Möglichkeit einfach V-Mounts zu nutzen, das ist hier nicht ohne weiteres drin - und würde den Preis in die Höhe schrauben. Den meisten Produktionen dürfte ein solcher Fakt gerade bei einer solchen Budget-Kamera wichtig sein.

    Die 4 Mikrofone gibt auch BM an: https://www.blackmagicdesign.com/au/products/blackmagicpocketcinemacamera/accessories

    Zum Abschluss noch ein Wort zum Thema Ahnung: es wird immer jemanden geben, die oder der mehr Ahnung hat, als man selbst, das gilt auch für unsere Autoren.

    Wir bedanken uns jedenfalls für die sachliche Kritik und die entdeckten Fehler.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Martin Wolf

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