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  5. › Canon: CMOS-Sensor mit 120 Megapixeln

APS-H-Format ist schei*e

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  1. APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Kleinbild 24.08.10 - 15:39

    Ist zwar toll was alles so möglich ist, aber mir wäre es lieber wenn das APS-H-Format ganz aufgegeben und das APS-C-Format langsam ausläuft. Bitte entwickelt/vertreibt mehr "Vollformat"-Kameras!

  2. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: dada 24.08.10 - 19:26

    KB-Format ist aber doof! - Da muss ich ja anstelle des 400/4ers ein 600/4er Objektiv kaufen, welches viel schwerer ist und auch glatt ein paar Tausend Euro mehr kostet.

    Ne, dann sollen die lieber KB-verschrotten.

    Dies würde jedenfalls ein Wild-life fotograf sagen, der immer bei genügend Sonne in der Savanne unterwegs ist.

  3. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Argument 24.08.10 - 19:42

    Das Argument würde für Weitwinkel dann andersherum gelten :-)

  4. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Kleinbild 24.08.10 - 20:27

    Den "Effekt" von APS-H bzw. APS-C erreiche ich auch mit einer Ausschnittsvergrößerung vom Kleinbild/Vollformat. Somit bräuchte ich nicht zwangsweise ein 600/4er Objektiv zu kaufen.

  5. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Kleinbild 24.08.10 - 20:35

    PS: Und APS-H bzw. APS-C Sensoren wurden eingeführt nicht weil man den Fotografen irgend was gutes tun wollte, sondern weil man einfach nicht in der Lage war/ist normale (Vollformat) Sensoren in ausreichender Stückzahl, Qualität und zu akzeptablen Preisen herzustellen.

    Warum aber sollte ein Kamerahersteller gute, teure Sensoren einbauen, wenn die Kunden sich auch mit weniger Wertigem zufrieden geben?

  6. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Negativformat 24.08.10 - 20:59

    "Früher" hatte eine DM 60.- Reisekamera ein Negativformat von 36x34 mm, eine Agfa-Box hatte 90x60 mm.

    Das konnte man machen, weil der Film eine Massenware war.

    Silizium ist teuer, deshalb verschieben sich die Maße zum kleineren Format.

    KB und APS sind heute schon eher die "größeren" Formate, also die kleinen Profi-Formate. 90x60 ist schon eher etwas für Wissenschaftler. Sternwarten können es sich leisten, gleich einen ganzen Wafer einzusetzen.

    Beim Massenprodukt setzt sich das 1/2,3 Format durch. Größere Formate werden von ihrer Stückzahl her seltener.

    Damit dürfte die Frage: Warum nicht gleich das 36x24 Format, beantwortet sein.

  7. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: dada 24.08.10 - 21:20

    Deswegen hab ich ja einen großen Sensor.

    Sehen wir es so, der Sensor ist eine Machbarkeitsstudie. Hier geht es ums "Bekommen wir sowas technisch überhaupt gebacken" und die Nutzbarkeit in einem Produkt von genau diesem Teil ist erstmal egal.

    Im nächsten Schritt wird vielleicht versucht - bei der Auflösung kein Problem mehr - über verschieden empfindliche Pixel - den Eingangskontrastumfang anzuheben (ähnlich wie seinerzeit bei den Fuji SLRs S3pro und S5pro) oder per "on-Die" Verrechnung der Signale das Rauschen bei hohen Verstärkungsgraden zu verringern.

    Wenn das dann bei 120MP halbwegs reproduzierbar (ohne hohe Ausschußraten) funktioniert, dann geht es vielleicht auch bezahlbar mit 60MP (wovon dann beim Verrechnen vielleicht noch 15 oder 30 Millionen Bildpunkte übrig bleiben) auf APS-H.

    Sofern die technik dann mal funktioniert ist das skalieren auf Kleinbild oder APS-C oder doppeltes Kleinbild oder 2x2m kein Problem mehr (wobei so ein 2x2m Waferteil wahrscheinlich inklusive der benötigten Maschinen zur Herstellung mehr Kosten dürfte als so manches Land dieser Welt als BSP hat).
    :-)

  8. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Ein anderer Name 24.08.10 - 21:34

    Kleinbild schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den "Effekt" von APS-H bzw. APS-C erreiche ich auch mit einer
    > Ausschnittsvergrößerung vom Kleinbild/Vollformat. Somit bräuchte ich nicht
    > zwangsweise ein 600/4er Objektiv zu kaufen.

    So nur dann richtig wenn die Pixel entsprechend kleiner wären. Sinn grösserer Sensoren ist aber gerade auch das der Vergrösserungsfaktor für den Abzug/Druck/Sonstwas kleiner ausfällt.

  9. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: canikon 24.08.10 - 22:04

    dada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KB-Format ist aber doof! - Da muss ich ja anstelle des 400/4ers ein 600/4er
    > Objektiv kaufen, welches viel schwerer ist und auch glatt ein paar Tausend
    > Euro mehr kostet.

    Dafür kann man mit KB Fotos machen, die mit Crop nicht möglich sind.
    32mm mit 1.6 sind von der Bildwirkung einfach nicht dasselbe wie 50mm KB. Und Mittelformat sieht dagegen nochmal ne Ecke geiler aus.

  10. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: Sorgen 24.08.10 - 22:39

    dada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen hab ich ja einen großen Sensor.
    >
    > Sehen wir es so, der Sensor ist eine Machbarkeitsstudie. Hier geht es ums
    > "Bekommen wir sowas technisch überhaupt gebacken" und die Nutzbarkeit in
    > einem Produkt von genau diesem Teil ist erstmal egal.

    Das krieg man schon gebacken, immerhin lassen sich auch Milliarden Schaltfunktionen in einem Prozessor realisieren, oder man denke nur an die heutigen TFTs mit 3 Megapixel. Wer hätte da noch Sorgen, ob auch wirklich alle Punkte einwandfrei sind?

    >
    > Im nächsten Schritt wird vielleicht versucht - bei der Auflösung kein
    > Problem mehr - über verschieden empfindliche Pixel - den
    > Eingangskontrastumfang anzuheben (ähnlich wie seinerzeit bei den Fuji SLRs
    > S3pro und S5pro) oder per "on-Die" Verrechnung der Signale das Rauschen bei
    > hohen Verstärkungsgraden zu verringern.

    OK, in einem speziellen Sensor (und den macht nur Fuji selber), kann man mit unterschiedlich großen Pixeln arbeiten. Alles andere ist Massenware, da stehen die Pixel alle in Reih und Glied...

    Zum Thema Verstärkung:
    Wirklich verstärken kann man nur mit einem Elektronen-Multipier http://www.esa.int/esaCP/SEMB6X9DFZD_Germany_0.html
    Denn wenn es einen Transistor gibt, der auf die geringe Elektronenzahl anspricht, dann ist es egal, oder der in einem "Verstärker/ Operationsverstärker" sitz, oder der erste Transistor in einem Wandler ist. Die Auflösung des Messwertes ändert sich dadurch nicht.

    Simples Beispiel: der Sensor liefert 63 Elektronen, also kann ich die mit 6 Bit auflösen. Verstärkt mögen es 630 sein, aber die Auflösung bliebe bei 6 Bit.


    >
    > Wenn das dann bei 120MP halbwegs reproduzierbar (ohne hohe Ausschußraten)
    > funktioniert, dann geht es vielleicht auch bezahlbar mit 60MP (wovon dann
    > beim Verrechnen vielleicht noch 15 oder 30 Millionen Bildpunkte übrig
    > bleiben) auf APS-H.
    >
    > Sofern die technik dann mal funktioniert ist das skalieren auf Kleinbild
    > oder APS-C oder doppeltes Kleinbild oder 2x2m kein Problem mehr (wobei so
    > ein 2x2m Waferteil wahrscheinlich inklusive der benötigten Maschinen zur
    > Herstellung mehr Kosten dürfte als so manches Land dieser Welt als BSP
    > hat).
    > :-)

    Naja, heute gibt es schon 30" Wafer, aber ein 8" Wafer nur für einen Sensor ist schon eine Spezialanfertigung, die sich aus dem Wissenschafts-Etat bezahlen lässt. Man denke ja nur daran, was ein 3 Meter-Spiegel kostet.

  11. Re: APS-H-Format ist schei*e

    Autor: WolfgangExler 16.03.17 - 08:07

    dada schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KB-Format ist aber doof! - Da muss ich ja anstelle des 400/4ers ein 600/4er
    > Objektiv kaufen, welches viel schwerer ist und auch glatt ein paar Tausend
    > Euro mehr kostet.
    >
    > Ne, dann sollen die lieber KB-verschrotten.
    >
    > Dies würde jedenfalls ein Wild-life fotograf sagen, der immer bei genügend
    > Sonne in der Savanne unterwegs ist.

    nee, das ist dann kein Wildlife Fotograf. Der weiß nämlich das ein kleiner Sensor keine Brennweitenverlängerung und der damit verbundenen optischen Unterschied ist, sonder ausschließlich eine vorgegebene Beschränkung des Bildausschnitt, also Zwangsbeschnitt der eigentlichen Fotos.

    Nur ein ahnungsloser Knipser meint das man sich mit einem kleinen Sensor mehr Brennweite sparen kann. Aber auch solche Leute muss es geben........

    Wolfgang

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