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Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: counsel 03.04.18 - 09:06

    Die Jagd nach immer stärker Auflösung den Sensoren erscheint absurd. Nirgends wird bei den Herstellerangaben erwähnt, inwieweit das Auflösungsvermögen der Objektive damit harmoniert. Es hat keinen Sinn, einen Sensor mit 100 MP einzusetzen, wenn das Objektiv nur eine Auflösung von 10 MP, und das ist ein Spitzenwert, erreicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.18 09:08 durch counsel.

  2. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: happymeal 03.04.18 - 10:11

    Früher war der Sensor der limitierende Faktor, heute sind es eben die Objektive.

  3. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: jsm 03.04.18 - 10:28

    Seltsam, auch bei dem "billigsten" Objektiv sehe ich deutliche Unteschiede zwischen 20, 50 und 100 Megapixeln.
    Nenne doch mal ein DSLR-Objektiv das nur 10 MP auflösen kann...

  4. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: most 03.04.18 - 10:29

    Hier steht was ganz anderes

    https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/mega-pixel.html

  5. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: 0xDEADC0DE 03.04.18 - 10:53

    So ganz hab ich noch nicht verstanden was ein "digitales" Objektiv nun genau auf 10 MP limitieren soll. Natürlich wird das Licht so über die verschiedensten Linsen so umgeleitet und fokusiert, dass möglichst wenige Verzerrungen, etc. am Sensor ankommen. Auch verstehe ich, dass größere Sensor-Pixel mehr Licht aufnehmen können, als ein kleinerer. Aber inwievern ein Objektiv nur 10 MP oder 20 MP auflösen kann, ein anderes aber 30 MP, hat mir noch niemand, für mich als Laien, nachvollziehbar erklären können.

    Für mich klingt das so, als würde man über das Objektiv das Licht in ein Raster zwängen, dass vom Sensor abhängig ist. Aber das kann ja nicht sein, denn dann würden die Objektive auf Sensoren mit anderen Formaten/Auflösungen ja deutlich sichtbar nicht so funktionieren, wie sie sollen...

  6. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: chewbacca0815 03.04.18 - 11:34

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ganz hab ich noch nicht verstanden was ein "digitales" Objektiv nun genau auf 10 MP limitieren soll.

    Geht mir ebenso; ich kenne nicht ein einziges Objektiv, das irgendetwas mit Pixeln "am Hut" hätte. OK, es gibt bei der Objektivauswahl jede Menge Stolperfallen, aber eben dafüt gibt es ja auch sehr gute Fachhändler, die hervorragend beraten können.

  7. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: Steggesepp 03.04.18 - 12:36

    Ich vermute, dass damit gemeint ist, dass selbst nach der Fokussierung immernoch eine gewisse Unschärfe vorhanden ist, welche letztendlich die maximale "scharfe" Auflösung des Objektivs herabsenkt. Klärt mich auf falls das nicht stimmt :)

  8. Re: Wie weit passen Objektive und Sensor zusammen?

    Autor: beuteltier 03.04.18 - 12:40

    Ein Raster nicht, aber man versucht, soeine Art groben Anhaltspunkt für die erzielbare Auflösung in einer Einheit auszudrücken, die für Nicht-Experten halbwegs greifbar ist.

    Nichtidealitäten bei Material und Fertigungsgenauigkeiten insbesondere preisgünstiger Objektive sorgen dafür, dass die maximal erzielbare Schärfe der Abbildung begrenzt ist. Besonders bei den 55¤-Kit-Zoomobjektiven sollte klar sein, dass sie wesentlich schlechter sind als die 1000¤ Festbrennweite.
    Jetzt kann ich dazu ein Messverfahren einführen. Z.B.: Man stelle sich schwarze und weiße Linien, abwechselnd nebeneinander, vor. Zunächst so groß, dass nur je eine Linie ins Bild passt. Dort messe man den Helligkeitsunterschied zwischen weiß und schwarz. Jetzt mache ich diese Linienpaare solange schmaler, bis nurnoch 50% der zuerst ermittelten Helligkeitsunterscheides erreicht werden. Das ist dann die Anzhal der Linienpaare pro mm Sensorfläche bei 50% Kontrastverlust. Diesen Wert kann man entweder so angeben (wird von vernünftigen Objektivtestseiten auch so gemacht) oder eben auf Megapixel bei einer bestimmten Sensorgröße umrechnen (damit Otto Normal ohne Taschenrechner und Fachkenntnisse besser mit dem Sensor vergleichen kann).

    Da man die 50% Schwelle des Tests nach belieben beispielsweise auch zu 25% oder 75% festlegen kann, bleibt natürlich massig Spielraum für Schummeleien, Ungenauigkeiten und sonstige werbeförderliche Maßnahmen. Leider geht oft bei der Umrechnung zu Megapixeln auch die Angabe der zugrunde gelegten Schwelle verloren. Ist wohl ein Opfer der erzwungenen Simplifizierung für Otto Normal. Man kann dann nur hoffen, dass mölichst alle die gleiche Schwelle verwenden... (Hallo Marketingabteilung!)

    Das alles hat natürlich nichts mit der Pixelrasterung des Sensors selbst zu tun, gibt aber schonmal einen Anhaltspunkt, welche Schärfe man vom Objektiv erwarten kann. Bringt das Objektiv nur 200 Linienpaare/mm Sensorfläche (@50%), (das heißt: Jede kleiner Struktur ist im Grunde Unschärfe-Matsch) ist der Gewinn eines Sensors mit 5000Pixeln/mm gegenüber einem mit 1000Pixeln/mm nur marginal. Um den zusätzlichen Invest in den Sensor nutzen zu können sollte man dann auch überlegen, dass Objekiv zu wechseln.

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