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  5. › Capture One: Rohdatenentwickler mit…

Rohdaten...

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  1. Rohdaten...

    Autor: Photomaster 17.01.11 - 09:18

    ...sind sowas von 90er. Inzwischen bekommt jede bessere Kamera auch brauchbare JPEGs hin... LOL!

  2. Re: Rohdaten...

    Autor: Canoneye 17.01.11 - 09:26

    Hier weiß aber jemand, wovon er redet! :-S

  3. Re: Rohdaten...

    Autor: Schlamperladen 17.01.11 - 09:47

    Seit wann geht es 'den Leuten' darum, etwas zu wissen? :-D

    --
    Chow-Chow
    Schlamperladen

  4. Re: Rohdaten...

    Autor: verUNSICHERER 17.01.11 - 09:58

    Tja, "Photomaster"

    wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal die ****** halten.

    Wer früher 08/15 Abzüge im Drogeriemarkt machen liess, der fotografiert heute eben auch in JPG direkt aus der Kamera.

    Der anspruchsvolle Amateur und der Fotograf hatten früher die eigene Dunkelkammer wo die Abzüge nach eigenen Vorstellungen ausgearbeitet wurden (Abwedeln & Nachbelichten, unscharf maskieren, ...).

    ... und dem entspricht heute eben die Nachbearbeitung der Rohdaten in solchen Programmen wie CaptureOne (und ähnlichen Programmen).


    Es grüßt
    der verUNSICHERER

  5. Re: Rohdaten...

    Autor: Profifotograf 17.01.11 - 10:17

    Genau, wenn man keine Ahnung hat, sollte man wirklich die Fresse halten. Ich verdiene mein Geld als Fotograf und pro Bild habe ich für die sogenannte "Nachbearbeitung" etwa 30 Sekunden. Die reichen gerade aus um das Material zu sichten, auszurichten und zu croppen. Irgendwas mit groß Rohdatenentwickeln ist da nicht, es ist finanziell einfach nicht drin. Eine Kamera mit guter JPEG-Engine ist daher Pflicht und tatsächlich sind Rohdaten nur für einen kleinen Prozentsatz meiner Kollegen überhaupt von Relevanz.

  6. Re: Rohdaten...

    Autor: kendon 17.01.11 - 10:27

    nur weil dein workflow für den arsch ist heisst das nicht das es allen so geht. und deine aussage ist ohne dein gebiet zu kennen ziemlich nutzlos. ein sportfotograf wird sicherlich wesentlich weniger im lightroom sitzen als jemand der für die werbeindustrie arbeitet, meinst du nicht? wenn du die vorteile von raw kennen würdest könntest du sie zu deinem vorteil nutzen, selbst wenn du nicht viel zeit für PP hast.

    davon abgesehen, don't feed the troll.

  7. Re: Rohdaten...

    Autor: Chatlog 17.01.11 - 11:11

    Profifotograf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, wenn man keine Ahnung hat, sollte man wirklich die Fresse halten.
    > Ich verdiene mein Geld als Fotograf und pro Bild habe ich für die
    > sogenannte "Nachbearbeitung" etwa 30 Sekunden. Die reichen gerade aus um
    > das Material zu sichten, auszurichten und zu croppen. Irgendwas mit groß
    > Rohdatenentwickeln ist da nicht, es ist finanziell einfach nicht drin. Eine
    > Kamera mit guter JPEG-Engine ist daher Pflicht und tatsächlich sind
    > Rohdaten nur für einen kleinen Prozentsatz meiner Kollegen überhaupt von
    > Relevanz.

    Schonmal drueber nachgedacht, warum Du als angestellter Fotograf in einem Provinzlaedchen festsitzt und nur Passbilder machst, dein Chef dich weder an Hochzeit noch and Babyfotos ranlaesst sondern dich nur ab und an in die Schulen schickt um da Kinder abzuzocken?

    Fotografie erfordert Postprocessing wenn sie digital passiert und die Qualitaet des Post wird bestimmt durch deinen Workflow und deine Tools. Weil das beste Tool nuetzt Dir nichts, wenn Du keine Lust auf Post hast weil dein Workflow suckt.
    Das ist nicht leeres Gerede, das ist Erfahrung. Vor 5 oder 6 Jahren ging es mir genauso, mein Post war lausig, ne Menge Arbeit war fuer Arsch und niemand schaute meine Arbeit an weil ich keine Lust auf Post hatte und man es sah.
    Heute mache ich Serien von 40 Bildern in 4 Minuten und sie sind excellent. Das gibt mir die Freiheit auch mal 10 Minuten in ein einzelnes Bild zu investieren. Post macht Spass und ist Bestandteil meiner Arbeit geworden.

    Wer in JPEG fotografiert weil er kein Post mag, sei es weil das Tool falsch ist oder weil der Workflow stinkt, gibt einfach zuviel ab als Fotograf.
    Das ist als ob man in den 80ern nur mit Polaroid anstatt Negativfilm gearbeitet haette.

  8. Re: Rohdaten...

    Autor: OMG das gibt es 17.01.11 - 12:15

    Also lädst du die JPG-Daten von deiner kamera-> das sind schon mal kompressionsverluste. und dann bearbeitest du die Bilder und speicherst sie wieder als jpg ab, was weitere kompressionsverluste mit sich führt. Lass mich raten, wenn der kunde nicht zufrieden ist, dann wird so lange korrigiert und gespeichert, bis das Bild wie aus einer knipse aussieht.

    Regel #1: Man arbeitet nicht mit verlustbehafteten Formaten.
    Regel #2: Man arbeitet wirklich nicht mit verlustbehafteten Formaten.

  9. Re: Rohdaten...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 18.01.11 - 08:18

    Wenn du wüsstest wie JPEG intern arbeitet:

    Schritt 1: Das Bild wird von RGB in YCrCb konvertiert. Dabei werden je nach Anforderungen Farbinformationen weggelassen, weil das Auge die angeblich nicht sieht.

    Y = Helligkeitsinformationen
    Cr = Grün zu Rot-Abw.
    Cb = Grün zu Blau-Abw.

    Die Farbkanäle werden also bei vielen Formaten anders abgetastet:

    4:4:4 = Jede Farbinformation wird verarbeitet
    4:2:2 = Jedes 2. Pixel wird verworfen (Horizontal)
    4:2:0 = Jedes 2. Pixel wird verworfen (Horizontal + Vertikal)

    Die dabei übrig gebliebenen Daten werden dann in 8x8 Pixel-Blöcke eingeteilt. Ist die Breite und Höhe nicht durch 8 teilbar, so wird an den Rändern eine Kopie des letzten Pixels angehängt bis es ins 8x8 Pixel gitter passt.

    In jedes dieser 8x8 Pixelblöcke werden die Pixel im Zick-Zack verfahren abgetastet und die Werte als Kurven dargestellt und per DCT neu quantisiert. Schlechte JPEG-Encoder haben eine fixe Quantisierungsmatrix (Photoshop, Digitalkameras) und gute JPEG-Encoder (GIMP) berechnen für jede Stufe eine Matrix, die am besten für das aktuelle Bildmaterial geeignet ist.

    Die dann übrigbleibenen Daten werden mit der Shannon-Fano-Kodierung komprimiert und in eine Datei geschrieben.

    Nun solltest auch du erkennen wie viel Verluste dabei entstehen.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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