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Äpfel und Birnen

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  1. Äpfel und Birnen

    Autor: digitalnative 15.03.22 - 11:39

    OSS wird von der Community und vereinzelten angestellten Entwicklern gemacht. Gibt es für lau.
    Adobe zockt seine Kunden mit Abos ab und steckt vermutlich den Großteil nicht in die Entwicklung sondern in das Grundrauschen des Molochs.
    "Frickelig" vielleicht, nur hat jemand was dafür bezahlt oder beigetragen? Dann darf auch geschimpft werden. Solche Artikel und die Wortwahl bringen nur Würgereiz hervor.

  2. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: John2k 15.03.22 - 11:45

    digitalnative schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OSS wird von der Community und vereinzelten angestellten Entwicklern
    > gemacht. Gibt es für lau.
    > Adobe zockt seine Kunden mit Abos ab und steckt vermutlich den Großteil
    > nicht in die Entwicklung sondern in das Grundrauschen des Molochs.
    > "Frickelig" vielleicht, nur hat jemand was dafür bezahlt oder beigetragen?
    > Dann darf auch geschimpft werden. Solche Artikel und die Wortwahl bringen
    > nur Würgereiz hervor.

    Auch dein Beitrag zeigt, dass es da ein gewisses Verständigungsproblem zwischen Open Source Entwicklern und Endnutzern gibt.
    Wo Adobe am Ende abzockt, dass musst du uns noch vorrechnen.
    Adobe richtet sich an kommerzielle Betriebe und bei denen gehen die Kosten am Ende im "Grundrauschen" unter.
    Als Hobby treibender steht man in der Tat etwas allein gelassen auf weiter Flur.

  3. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: theFiend 15.03.22 - 13:15

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Als Hobby treibender steht man in der Tat etwas allein gelassen auf weiter
    > Flur.

    Wobei du dann eigentlich auch die Zeit hast und nicht die "vorprägung" um dich z.B. in Gimp einzuarbeiten. Erträglich gute Raw Entwickler gibts inzwischen gefühlt zu tausenden...

  4. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: digitalnative 15.03.22 - 13:24

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Auch dein Beitrag zeigt, dass es da ein gewisses Verständigungsproblem
    > zwischen Open Source Entwicklern und Endnutzern gibt.
    > Wo Adobe am Ende abzockt, dass musst du uns noch vorrechnen.
    > Adobe richtet sich an kommerzielle Betriebe und bei denen gehen die Kosten
    > am Ende im "Grundrauschen" unter.
    > Als Hobby treibender steht man in der Tat etwas allein gelassen auf weiter
    > Flur.
    Falls du es nicht verstehst: Adobe hat früher Versionen verkauft die man einfach nutzen konnte.... SO LANGE MAL WOLLTE. Und nach 2 Jahren wäre da wohl der selbe Preis rausgekommen. Beim Abo zahlst du weiter.... was ein Hobbytreibender echt nicht braucht. Danke für den Hinweis auf die Updates die man ja erhält an dieser Stelle (Sarkasmus)
    Jeder hat eine andere Vorstellung bzw. Nutzung. Ich muss gestehen. Libre Office zB hat MS Office bei mir komplett ersetzt. Und ich war Word und Excel Powernutzer (hoffe der treffende Terminus technicus). Zugegeben, jetzt auch nicht mehr. GSD. Wenn ich mir ansehe was manche mit Excel und Word machen, wenn überhaupt noch. ginge auch kostengünstiger mit LibreOffice.
    Verständnisproblem? Endnutzer wollen OSS nutzen und die soll - wie andere auch andere Software - einfach funktionieren. Der Test in allen Ehren, nur ich sehe da immer das Jammern auf hohen Niveau. Zu vergleichen was der eine gegen Geld abliefert und teuer verrechnet oder von "Freiwilligen" erbracht wird zu vergleichen.... kann man machen, muss man nicht. Vergleich von Adobe und anderer kommerzieller Software wäre auch interessant.... Alternativen.... nicht nur OSS. Interessante Momentaufnahme, aber unzureichender Umfang für einen Praxistest.

  5. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: series3 15.03.22 - 13:42

    Was an dem Adobe-Abo ist eigentlich Abzocke? Dass das Foren-Helden hier nicht zahlen wollen, ist Adobe recht egal. Aber seit dem Abo-Modell ist es auch für kleine Agenturen erschwinglich geworden, skaliert flexibel mit den Mitarbeiter:innen, ohne dass ich 700 EUR ausgeben muss und alle haben die gleiche Version - und nicht wie früher, man bekommt Fremddaten von einer fremden Agentur, hat aber selbst noch nicht das große Update gemacht, oder oder oder ...

    Definitiv ein großer Schritt nach vorne. Wer die 11 EUR / Monat für das Photographers-Abo nicht zahlen will, ist für die Adobe-Programme auch nicht geeignet.

  6. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: bLaNG_one 15.03.22 - 13:43

    digitalnative schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Falls du es nicht verstehst: Adobe hat früher Versionen verkauft die man
    > einfach nutzen konnte.... SO LANGE MAL WOLLTE. Und nach 2 Jahren wäre da
    > wohl der selbe Preis rausgekommen. Beim Abo zahlst du weiter.... was ein
    > Hobbytreibender echt nicht braucht. Danke für den Hinweis auf die Updates
    > die man ja erhält an dieser Stelle (Sarkasmus)

    Das ist Bullshit. Neupreis Photoshop CS2 war 2005 über 1.000¤, die ganze Suite lag deutlich über 2.000¤.

    Für Lightroom und Photoshop zahlst du aktuell 11,89¤ im Monat - weniger als ein Netflixabo. Die 1.000¤ von damals hast du mit dem heutigen Abopreis erst nach geschlagenen 7 Jahren raus - ab dann sparst du zwar, aber hast auch absolut veraltete Software. (Und kein Lightroom)

    Im Gegensatz hat das Abomodell die Software von Adobe erst für Privatnutzer ausserhalb des Education-Bereichs bezahlbar gemacht. Vor dem Abomodelle kannte ich genau niemanden, der sich privat die Creative Suite geleistet hat, danach gab es so einige, inkl. meiner Person.

  7. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: FlashBFE 15.03.22 - 13:52

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Hobby treibender steht man in der Tat etwas allein gelassen auf weiter
    > Flur.
    Das sehe ich anders. Es gibt genug gute kommerzielle Kaufprogramme für unter oder um 100¤, die sich auch speziell an Gelegenheitsnutzer wenden. Die werden aber anscheinend kaum noch wahrgenommen, weil Adobe den Markt so sehr dominiert, obwohl sie funktionell ebenbürtig und gleichzeitig deutlich billiger sind. Wann wurde denn das letzte Mal bei Golem beispielsweise über Corel berichtet, die früher viel größer waren als Adobe?

  8. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: bLaNG_one 15.03.22 - 13:56

    FlashBFE schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------. Wann wurde denn das letzte Mal bei Golem beispielsweise über
    > Corel berichtet, die früher viel größer waren als Adobe?

    Bin selber inzwischen von Premiere bei DaVinci Resolve gelandet und sehr zufrieden. Nächster Schritt wird der Umstieg auf Affinity Photo.

  9. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: unbuntu 15.03.22 - 15:23

    Adobe richtet sich eben an Profis und nicht einzelne Heimnutzer, die mal was kaufen und dann auf dem Stand bleiben. Wenn ich an die Arbeit von vor 10 Jahren denke, das war furchtbar. Jeder hatte ein Programm auf einem anderen Stand, ständig musste man irgendwas rumkonvertieren, weil der andere was nicht öffnen konnte oder es ging generell nicht, weil Funktionen beim anderen noch gar nicht existiert haben. Seit der CC gibts das Problem nicht mehr und alles ist viel entspannter, wenn man mit mehreren Leuten zusammen arbeitet.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  10. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: Stepinsky 16.03.22 - 09:26

    series3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was an dem Adobe-Abo ist eigentlich Abzocke?
    Sobald du dich dafür entschieden hast, musst du immer weiter zahlen. Du kannst nicht stehen bleiben, weil dann sind deine Daten nichts mehr wert.

    > Dass das Foren-Helden hier
    > nicht zahlen wollen, ist Adobe recht egal.
    Darum geht es wohl den allerwenigsten.

    > Aber seit dem Abo-Modell ist es
    > auch für kleine Agenturen erschwinglich geworden, skaliert flexibel mit den
    > Mitarbeiter:innen, ohne dass ich 700 EUR ausgeben muss und alle haben die
    > gleiche Version - und nicht wie früher, man bekommt Fremddaten von einer
    > fremden Agentur, hat aber selbst noch nicht das große Update gemacht, oder
    > oder oder ...
    Wir hatten früher einen Rechner auf dem die aktuellsten Versionen liefen, die anderen blieben erst einmal auf einer Version stehen, so lange die neue nicht den Workflow deutlich verbessert hat. Ich selbst habe jetzt unzählige Jahre die CS6 genutzt, weil für meine (professionellen) Bedürfnisse alles dabei war.
    Mit dem Abo bringt man sich in eine Abhängigkeit, wie bei jedem Software Abo. Der Hersteller kann damit die Preise sehr, sehr frei diktieren. Und davon machen zumindest die Großen (Adobe, Microsoft) gebrauch.

    > Definitiv ein großer Schritt nach vorne. Wer die 11 EUR / Monat für das
    > Photographers-Abo nicht zahlen will, ist für die Adobe-Programme auch nicht
    > geeignet.
    Blödsinnige Aussage. Was hat die Summe die man aufwenden will oder kann mit der Eignung für ein Programm zu tun? Gar nix.

  11. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: Potrimpo 16.03.22 - 09:51

    Also gerade der Artikel "schimpft" überhaupt nicht. Vielleicht solltest Du den Artikel mal in Ruhe lesen. Sachliche Kritik ist doch nichts Verwerfliches.

    Oder darf man bestimmte Programme nicht kritisieren, wenn sie OSS sind, nur lobpreisen und ansonsten die Schnauze halten?

  12. Re: Äpfel und Birnen

    Autor: Tiles 17.03.22 - 08:50

    Dann nimm halt Affinity Photo. Oder eins der Corel Produkte. Es zwingt dich niemand ein Photoshop Abo abzuschliessen.

    Der Artikel bringt es jedenfalls sehr sachlich auf den Punkt. Es gibt keine Verpflichtung OSS zu lobhudeln. Und mir ist der sachliche Umgang damit sehr lieb. Ich muss nicht nur als Profi in erster Linie meinen Job erledigt bekommen.

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