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Aus einem anderen Blickwinkel

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  1. Aus einem anderen Blickwinkel

    Autor: Xandros 15.03.22 - 11:48

    Musste vor ca. einem Jahr in einem Projekt unbedingt Photoshop verwenden, weil die Assets nur in diesem Format vorlagen. Der Import in Gimp hat leider nicht so gut funktioniert, und Photoshop-Lizenzen waren in der Firma quasi für lau bereits vorhanden. Also schweren Herzens Photoshop installiert, und versucht damit mein Projekt fertig zu stellen.

    Nach einem Tag hätte ich am Liebsten meine Maus in den Monitor geworfen. Die Oberfläche fühlt sich im Vergleich zu Gimp an, als ob man sich da überhaupt keine Gedanken gemacht hat. Die Funktionen fand ich im Gegensatz zu Gimp unintuitiv; selbst für die einfachsten Aktionen ging es ohne YouTube-Tutorials nicht weiter. Ich fühlte mich einfach erschlagen. Tausend Funktionen, fünfzig Layergruppen-Optionen mit drölfzig Einstellungen, aber alles irgendwie lieblos und undurchdacht. Die standard Funktionen die man wirklich tagtäglich braucht gehen komplett im infantilen GUI-Brei von irgendwelchen (für mich zu diesem Zeitpunkt) unnötigen Spezialfunktionen unter.

    Ich war froh, dass ich Photoshop nach dem Projektende wieder deinstallieren konnte. Plattenplatz wird zwar immer günstiger, ist aber immer noch nicht kostenlos.

  2. Re: Aus einem anderen Blickwinkel

    Autor: mwo (Golem.de) 15.03.22 - 12:40

    Photoshop und After Effects sind teilweise Funktions-Müllhalden der letzten Jahrzehnte, ich kann das gut nachvollziehen.

  3. Re: Aus einem anderen Blickwinkel

    Autor: Tiles 18.03.22 - 08:50

    Ein Tag Einarbeitung ist definitiv nicht genug für ein Funktionsmonster wie Photoshop. Das dauert drei vier Wochen bis du da durchsteigst und so langsam damit warm wirst. Die Software richtet sich halt an die Spezialisten auf ihrem Gebiet, die brauchen all die Spezialdinger. Photoshop ist einfach mächtig, und das geht mit einer gewissen Komplexität einher. Und das will eben alles erst mal gelernt sein.

    Das ist allerdings auch mit Gimp so. Als ich damit angefangen habe habe ich mich auch erst mal heftigtst am Kopf gekratzt. Damals war das noch alles einzelne Panels. Der Einfenstermodus kam Jahre später. Ich habe Monate gebraucht damit warm zu werden.

    Hm. Aber die Usability war aber gar nicht das Problem hier wenn ich dich richtig verstanden habe. Sondern dass du deinen Job nicht erledigt bekommen hast. Gimp kann eben manche Sachen einfach nicht. Und dann brauchst du halt einfach das Tool das den Job erledigt. Und das ist eben das Ding bei Photoshop. Es kriegt die Jobs erledigt.

    Es muss übrigens nicht mehr unbedingt Photoshop sein. Gibt inzwischen reichlich Ersatz für kleines Geld. Affinity Photo zum Beispiel. Oder vielleicht kann ja sogar Krita die Sachen die du in Gimp vermisst. Das ist auch Open Source.

  4. Re: Aus einem anderen Blickwinkel

    Autor: goto10 22.03.22 - 10:45

    > Ein Tag Einarbeitung ist definitiv nicht genug für ein Funktionsmonster wie
    > Photoshop. Das dauert drei vier Wochen bis du da durchsteigst und so
    > langsam damit warm wirst.

    Das gleiche Problem wie bei diesem Artikel. Eine Woche experimentieren mit gleich mehreren neuen Programmen kann doch keine 20 Jahre Erfahrung mit anderen Programmen auch nur annähernd ersetzen.

    Egal wie, ob von Gimp nach Photoshop oder umgekehrt, die Erfahrung siegt immer. ;-)

    Und nein, ich unterstelle dem Autor keinen Werbeartikel für Adobe geschrieben zu haben.

    Ganz persönlich: Das Konzept Software nur noch zur Miete zur Verfügung zu stellen halte ich für den falschen Weg, einen Weg den ich nicht mitgehen werde. Miete heißt auch immer: Dir gehört nichts, der Vermieter kann dich jederzeit bannen. Dann geht es eines nicht allzu fernen Tages ganz schnell mit "Bist du nicht gehorsam, bist du raus."

  5. Re: Aus einem anderen Blickwinkel

    Autor: Tiles 23.03.22 - 12:33

    Naja, beim Videoschnitt hat er aber die Segel gestrichen weil es einfach nicht ging. Nicht wegen der Usability. Wenn etwas nicht geht dann hilft auch alle Erfahrung nichts. Und er kam ja mit dem Rest durchaus klar :)

    Mich persönlich kotzt Mietsoftware auch ziemlich an. Ich kann aber auch verstehen wieso man das macht. Für Profis hat das durchaus auch Vorteile. Die Mitarbeiter haben so immer die aktuellste Version. Und für die Firma reduzieren sich die Supportkosten dramatisch.

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