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Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

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  1. Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: S-Talker 31.08.15 - 13:59

    Das Gegenteil ist der Fall. Da in der Regel nur ein kleines Detail im Fokus ist, ist die Komposition denkbar einfach. Ein 35mm f11 Foto hingegen - da kommt es auf die Komposition an.

    p.s.
    Deshalb ist das Netz ja überflutet mit Fotos, die irgendwelchen belanglosen Mist mit extrem dünner Schärfetiefe ablichten, man aber erkennt, dass der "Fotograf" sich keine Gedanken gemacht hat, was er mit dem Foto eigentlich ausdrücken möchte ...außer natürlich BOOOKEEEEEEEEH!!!!!

  2. +1

    Autor: Replay 31.08.15 - 14:10

    + 11111einselfdrölf!!!

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: most 31.08.15 - 14:32

    Der "künstlerische Wert" solcher Bilder ist ja auch meist ziemlich begrenzt, alleine weil die Abbildungsqualität durch beschränkten optischen Eigenschaften leidet.
    Klar hat man dann ein paar Tiere ganz groß auf dem Bild, wenn das aber nicht gerade der seltenste Vogel der Welt oder die irrsinnigste Szene im Tierreich ist, dann hat man eine Menge mittelmäßiger Detailausschnitte von Tieren. Genau dieses Ergebnis sieht man auch auf den Beispielbildern.

  4. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: Anonymer Nutzer 31.08.15 - 14:34

    Der extrem kurze Schärfebereich ist eigentlich eine sehr geringe Schärfentiefe. Wenn das Detail auf dem Auge liegen soll,ist es relativ blöd wenn die Schärfentiefe dahinter liegt. Wenn der Fokus zB auf die Nasenspitze oder die Ohren komponiert wurde. Und ohne Bokeh,keine traditionelle Komposition. Deshalb sehen die Bilder die nicht im Zoo gemacht wurden auch alle relativ bescheiden aus. Mit 50 oder 85mm bei Offenbarende,sieht sowas einfach deutlich besser aus. Deshalb sind Spektive in der Porträtfotografie auch nicht weit verbreitet.

  5. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: Replay 31.08.15 - 16:25

    Portrait? Jetzt im Tierpark oder von Menschen? Bei Menschen finde ich 80 mm recht gut, Blende soweit auf, daß die Schärfentiefe reicht, um den Kopf von der Nase bis hinter die Löffel scharf abzubilden und den Fokus auf die Augen setzen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: zu Gast 31.08.15 - 16:52

    Der klassische Einsatzbereich ist eigentlich nicht der Tierpark. Klar geht es auch, und wird auch immer öfter genutzt.

  7. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: Replay 31.08.15 - 17:28

    Wer lichtet mit einem Spektiv ernsthaft Portraits von Menschen ab? Ich hatte eine Festbrennweite mit 75 mm f/1,8 (an APS-C, es war ein 50er KB). Das war'n altes Ding und mußte manuell bedient werden. Es lieferte aber wunderschöne Farben und ein sanftes Bokeh.

    Ich habe vor längerer Zeit mein DSLR-Gerödel verkauft, weil ich keinen Bock mehr auf das Geschleppe (ggf. in heftiger Hitze) hatte. Da hatte ich neben der Kamera vier Objektive im Fotorucksack und meist nur eines davon benötigt. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals alle vier Linsen an einem Fototag an den Apparat geschnallt zu haben. Habe ich dann zwei Objektive zu Hause gelassen, dann hätte ich diese natürlich brauchen können...

    Aktuell habe ich eine kleine Reisezoom-Kompakte, eine Sony HX90V. Das Ding liefert deutlich bessere Bilder als eine DSLR mit den bekannten Zoomrüsseln von Sigma (18-300) oder Tamron (16-300). Die HX90 ist mit ihren 24-720 mm (KB) für 99 % der Situationen ganz gut dabei, sogar Astrofotografie geht mit dem Teil, sofern die Umgebung dunkel ist und man weiß, was eingestellt werden muß (Milchstraße). Das Gerät kann sogar Multiframe-Rauschreduzierung, was Bilder bei hohen ISO für die technischen Gegebenheiten erstaunlich gut aussehen läßt.

    Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Da bin ich um die kleine HX90 richtig froh, zumal das Ding auch eine sehr hochwertige Videokamera ersetzt, da bei Video auch alles manuell eingestellt werden kann und auch Peaking und eine konfigurierbare Zebra-Funktion nicht fehlen.

    So 'ne kleine Knipse, auch wenn diese P,S,A,M unterstützt, ist natürlich nicht jedermanns Sache und ersetzt auch hier und da keine DSLR/DSLM. Mir aber gelangen die besten Fotos mit den kleinsten Kameras. Weil ich die Dinger in der Tasche hatte und sich ein sehr schönes, lustiges, interessantes, ... Motiv ergab.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: zu Gast 31.08.15 - 17:54

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer lichtet mit einem Spektiv ernsthaft Portraits von Menschen ab?
    Wenn du droben auf einer Almhütte bist, ins Tal runter schaust und siehst a nakisch Madel wirds knipst.

    Na, die Ursprünge dürften im Expeditionsbereich liegen.
    Ich habe selber schon viele Aufnahmen durch ZF getätigt 12, 15. Wenn man schon einiges an Ausrüstung dabei hat (und man hat in der Regel eine gute bis sehr gute Beobachtungsoptik dabei) , kann man sich ein großes Objektiv einfach sparen. Das ist Gewicht und Platz den man benötigt. 3kg+ ist ein haufen Zeug. Und man kommt auch mit einer anderen Kameraklasse aus, was auch Gewicht und Volumen spart. Gute Spektive/ ZF haben eine sehr gute Dämmerdungsleistung- Man kann bis weit in die Dämmerung hinein, ein sehr klares,helles und kontrastreiches Bild bekommen. Ein Blick durch die Kamera mit Hausoptik kann dann schon sehr enttäuschend sein.

    In diesem Bereich, muss man ein wenig vom Fotografiedenken, weggehen.

  9. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: Replay 31.08.15 - 18:08

    Also 'ne perfekte Spanneroptik ^^

    Ok, das mit der Lichtstärke leuchtet ein. Was aber immer noch nicht einleuchtet, ist die Sache mit dem Portrait. Ein solches mit einem Spektiv zu schießen stelle ich mir etwas... suboptimal vor, wenn nicht gerade eine leere Fabrikhalle zur Verfügung steht.

    Ach ja, bei so heftigen Teleaufnahmen sollte das Flimmern der Luft nicht vergessen werden. Und ja, das hat man sogar im Winter.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Re: Der extrem kurze Schärfebereich erfordert ein Nachdenken über die Bildkomposition

    Autor: zu Gast 31.08.15 - 18:53

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Was aber immer noch nicht
    > einleuchtet, ist die Sache mit dem Portrait. Ein solches mit einem Spektiv
    > zu schießen stelle ich mir etwas... suboptimal vor, wenn nicht gerade eine
    > leere Fabrikhalle zur Verfügung steht.

    Na, das ist eigentlich nicht der übliche Einsatzbereich. Immer mehr Verbreitung findet jedoch das "Tierportrait" Vor allem Tiere an denen man nicht sehr nahe herankommt. Eher aber in der Natur als im Tierpark. Mal ein Murmel fotografieren, oder die Aufzucht von Jungtieren.
    Im Tierpark trifft man ja doch eher auf "zivilisiertere" Verhältnisse und da kann man sich auch ganz auf eine Fototour einrichten. Hier dürfte jedoch eher die "günstige" Alternative die Motivation sein, dann aber auch eher nicht mit einem Swaro. Oder eben das Hobby Digiscoping an sich.


    Wattenmeer wäre jedoch auch wieder ein Ort, wo sich diese Art der Wildtierfotografie anbietet, oder eben bei einer Tour durch die Tauern.

    Ich würde es jetzt nicht als *die* alternative Betrachten. Eher eine Ergänzung. Es ist eine sehr interessante Art der Fotografie. Hier geht es auch vielmehr um das einfangen von seltenen, interessanten, schönen Naturerlebnissen weniger um den künstlerischen Aspekt.

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