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  5. › Digitalkamera: Leica M-E als günstiger…

Hm..

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  1. Hm..

    Autor: Fregin 24.06.19 - 13:32

    Ich frage mich immer, warum man sowas kauft. Für die knapp 4000 ¤ bekommt man auch schon ne gute Spiegelreflex samt Objektiv. Ists nur wegen dem Namen?

  2. Re: Hm..

    Autor: Poolk 24.06.19 - 14:19

    Zu 50% der Name und zu 50% die Objektive. Der "Leica-Look" welche die Objektive erzeugen ist manchen viel Geld wert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.19 14:19 durch Poolk.

  3. Re: Hm..

    Autor: sampleman 24.06.19 - 15:50

    Das Gefühl, mit einer Leica M zu fotografieren, ist schwer zu beschreiben. Ich hatte mal in den 1990er Jahren eine Leica M3 von 1963 und habe damit gern und viel fotografiert. Im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera entsteht das Bild nicht im Sucher, sondern im Kopf des Fotografen. Der Fotograf muss also eine ziemlich konkrete Vorstellung davon haben, was er fotografieren möchte, worauf er genau scharf stellt etc. Dazu kam zumindest bei der M3 eine unbedingte Materialqualität. Die Kamera fühlt sich an wie eine Edelstahl-Rolex im Vergleich zu einer Casio G-Shock.

    Damals, im Analog-Zeitalter hatte das Messsucherkonzept noch ein paar andere Vorteile. So konnte man Weitwinkelobjektive so konstruieren, dass ihre Hinterlinse bis fast vor den Verschluss ragte - man benötigte keinen Platz für den SLR-Klappspiegel. Zudem war die M3 - verglichen mit einer analogen SLR - wahnsinnig leise, sie löste ohne spürbare Verzögerung aus und sie brauchte keine Batterie. Meine M3 war komplett elektronikfrei, ich hatte allerdings einen Belichtungsmesser zum Aufstecken, der brauchte dann eine Knopfzelle, so alle drei, vier Jahre einmal. Die Leica M-Objektive sind alle hervorragend, und sie haben einen bestimmten Look, den man am besten mit niedrig auflösendem Kodachrome 64er Diafilm sah.

    Wie viel von diesen Systemvorteilen in die Digitalwelt hinübergerettet werden konnte, ist eine gute Frage: Eine spiegellose Digital-Systemkamera ist ebenfalls schnell und leise. Ob der spezielle Look der Leica-Objektive auch in Verbindung mit einem Digitalsensor erhalten bleibt, vermag ich nicht zu sagen. Ein elektronischer Sucher ist jedoch etwas anderes als ein Leica-Messsucher. Hätte ich eine analoge Leica-M-Ausrüstung mit vielen Objektiven, würde ich mir eine digitale Leica M durchaus überlegen.

  4. Re: Hm..

    Autor: SchottiUndMerle 24.06.19 - 15:58

    Fregin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer, warum man sowas kauft. Für die knapp 4000 ¤ bekommt
    > man auch schon ne gute Spiegelreflex samt Objektiv. Ists nur wegen dem
    > Namen?

    Braucht man eine Harley Davidson, um von A nach B zu kommen? Ein ICE ist doch schneller und bequemer.

    Leica Kameras und -Objektive sind Handarbeit aus Deutschland und die Objektive sind mit das Beste, was man auf dem markt bekommen kann (besonders in dieser kleinen Größe). Benötigt man nicht, um Fotos zu machen, aber die Qualität der Fotos und die Haptik überzeugen viele halt schon. Das Zeug ist das Geld wert, aber nochmal: notwendig, um gute Fotos zu machen, ist eine Leica nicht.

  5. Re: Hm..

    Autor: demon driver 24.06.19 - 23:16

    Fregin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer, warum man sowas kauft. Für die knapp 4000 ¤ bekommt
    > man auch schon ne gute Spiegelreflex samt Objektiv. Ists nur wegen dem
    > Namen?

    Was man nicht bekommt, sind Objektive, die gleichzeitig so klein und so gut sind.

    Wirklich einzigartig aber ist der Messsucher. Du hast immer – je nach Brennweite mal mehr, mal weniger – ein größeres Bildfeld im Sucher als die Aufnahme beinhalten wird. Damit kannst du beispielsweise sich bewegende Objekte schon im Sucher beobachten, bevor sie ins Bild kommen.

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