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Was ist daran nun neu/besser?

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  1. Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: SoniX 19.03.14 - 13:46

    Meine Partnerin ist Kardiologin und setzt solche Technik ein. Es ist nichts neues mit einem Ultraschallsensor auf nem Führungsdraht durch die Gefäße zu fahren um zu sehen wo Verstopfungen liegen und sich ein genaues Bild davon zu machen. Wäre schön wenn Golem hier genauer darauf eingehen würde und sagen würde was dieser Sensor nun besser kann.

  2. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: schueppi 19.03.14 - 14:12

    Ich vermute mal die Anzahl von Sendern und Empfänger in anbetracht der Grösse.

    Wenn das Teil eine Energiquelle besitzt und in FullHD Bilder nach aussen senden kann und sich innert ein paar Stunden in nichts auflöst... Das wär mal ne Neuigkeit...

  3. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: Test_The_Rest 19.03.14 - 14:56

    Der Unterschied ist, daß über den Katheder bei der Angliographie keine Bilder aus dem Inneren der Gefäße gemacht werden können.

    Es kann nur mit Hilfe von Kontrastmitteln und dem Röntgengerät, unter dem man als Partient liegt, der innere Durchflußquerschnitt der Gefäße sichtbar gemacht werden.
    Und wie die Gefäße verlaufen oder ob sie komplett verstopft sind.
    Und man kann das auf den Monitoren anhand des ständig aktualisierten Röntgenbildes verfolgen.
    Ebenso kann man sehen, wo sich der Katheder befindet und wo die Stents sitzen.
    Und bei den Stents kann man auch nicht erkennen, ob sie noch korrekt sitzen oder ob sie im inneren schon wieder Ablagerungen gebildet haben oder ob Narbengewebe eingewuchert ist.

    Ultraschallbilder der Gefäße sagen auch nichts darüber aus, wie es IN den Gefäßen wirklich aussieht.
    Auch da kann man nur den offenen Querschnitt mehr oder weniger genau ermitteln.

    Alle diese Bilder sind wahrlich nicht detailliert.
    Ich wette, HD auflösende Bilder direkt aus dem Inneren der Gefäße können wesentlich mehr Aufschluß über den Verlauf der Erkrankung geben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.14 15:01 durch Test_The_Rest.

  4. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: SoniX 19.03.14 - 15:07

    Ja, die Sache mit Kontrastmitteln, Röntgengeräten und Stents ist Ihre normale Arbeit wie sie sie jeden Tag durchführt.

    Sie hatte mir aber auch schon von solchen, wie im Artikel beschriebenen, Ultraschall"sonden" erzählt die einem einen Blick ins innere der Gefäße liefern. Deshalb war ich etwas verwundert über den Artikel, der sowas als Neuheit hinstellt.

    Ich werde sie heute Abend nochmals dazu befragen.

  5. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: Test_The_Rest 19.03.14 - 15:13

    Mir sind noch keine Sonden untergekommen, die in den Gefäßen Aufnahmen machen können.
    Ultraschall wird eigentlich von außerhalb eingesetzt, wenn diese Untersuchungen nicht genug Aufschluß geben, geht es ab ins Kathederlabor...

    Und das ist wenig spaßig :(
    Eine kleine Kamera wäre sicher angenehmer für den Patienten.

  6. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: SoniX 21.03.14 - 09:15

    Habe nochmals mit ihr gesprochen.

    Wird schon seit Jahren eingesetzt.

    Mit den Ultraschallsensoren kann man die korrekte Lage der Stents kontrollieren, den Durchmesser prüfen oder nach längerer Zeit nachsehen ob der Stent gut verwachsen ist.

    Ich muss aber dazu sagen, dass sie auf einer Universitätsklinik arbeitet und sie deshalb die neueste Technik vor Ort haben.

    Neu wie im Artikel suggeriert, wo sogar steht dass auf Zulassung gewartet wird, ist es nicht. Möglicherweise ist dieser nun detaillierter oder kleiner oder sonstwas, aber es ist keine neue Technik.

  7. Re: Was ist daran nun neu/besser?

    Autor: SoniX 21.03.14 - 11:48

    Der ganze Absatz aus dem Artikel ist auch falsch:

    "Gedacht ist sie für den Einsatz im Körper: Sie soll als ein Katheter durch die Adern und sogar ins Herz geschoben werden, um Ablagerungen in den Blutgefäßen zu finden. "Unser Gerät wird es Ärzten ermöglichen, in vollem Umfang zu sehen, was in einem Blutgefäß vor ihnen liegt", sagt Levent Degertekin, der Entwickler der Ultraschallkamera. "Das ist wie eine Taschenlampe für Kardiologen, mit der sie die Blockaden vor ihnen in verstopften Arterien sehen können.""

    Niemand wird mittels eines Ultraschallsensors verstopfte Gefäße suchen gehen. Da würde man Tagelang rumsuchen bei der Menge an Gefäßen die wir haben. Dazu nimmt man Kontrastmittel und Röntgengeräte, da hat man einen Überblick. Mit dem Ultraschallsensor sieht man ja immer nur _ein_ Gefäß von innen; wäre hirnrissig mit dem zu suchen.

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