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warum wollen alle immer mehr haben?

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  1. warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Poison Nuke 10.11.16 - 10:49

    kann keiner mehr mit einfacher, aber dafür solider Technik umgehen?

    Drecks Smartphones usw, die nach nem halben Jahr (übertrieben!) schrottreif sind weil keine Updates mehr und die ein oder andere Hardware nicht mehr unterstützt wird.


    Klar, man könnte in eine D5 ein Android-System oder so einbauen mit aller Featuritis. Aber dann sind 6000¤ nach wenigen Jahren Schrottreif.

    Bei mir tut aber eine Canon 1D2s seit Jahren gute Dienste. Das ist einfach eine Kamera die funktioniert und bei der ich mir keine Sorgen um irgendwelche auslaufenden Features oder so machen muss. Die wird auch in 10 Jahren noch funktionieren. Sicher, ich muss die Bilder manuell runterkopieren. Ohh wie schlimm.

    Aber Qualität braucht eh ihre Zeit und da kann man auch noch 5min länger warten. WLAN und Co verleiten nur zu mehr Hast und Quantität statt Qualität.

    Gestern hab ich z.B. 2h gebraucht um allein das Set aufzubauen. Eh alle Personen an ihren Orten standen, vergingen nochmal 30min ins Land und dann nochmal 10min Bilder schießen. Ob die Bilder dann in 10sek oder 10min irgendwo anders landen, macht dann auch keinen Unterschied mehr.

    Gleiches gilt auch für Schnappschüsse IMHO, in 5Jahren juckt es keinen mehr, ob das instant auf Twitter gelandet war oder nicht. Da ist man froh wenn man ein hochwertiges Bild findet.


    Sollen die ganzen Schrottbilder für die Presse wegen mit aus einem Smartphone kommen, den BILD-Leser juckt das eh nicht wenn es verpixelt ist oder rauscht oder weichgezeichnet ist und ohne jegliche Bildkomposition auskommt. Aber Bilder die später mal an die Wand kommen oder als Erinnerung dienen hätte ich schon gern eine brauchbare Qualität. Und damit bezieh ich mich am wenigsten auf technische Aspekte.


    wenn man mal die gesamte Welt/Menschheit/Markt betrachtet, dann sind wir gerade in einem exponentiellem Wachstum, das niemand auf Dauer durchhalten kann. Irgendwann ist zwangsweise ein Gipfel erreicht. Und wenn wir oben angekommen sind, haben wir mit Sicherheit sehr viel verloren was niemand hätte verlieren wollen.

    Nikon ist also Opfer einer Entwicklung, die der gesamten Menschheit nachhaltig schadet.

  2. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Peter Brülls 10.11.16 - 11:30

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann keiner mehr mit einfacher, aber dafür solider Technik umgehen?

    Nein, konnten sie vorher auch nicht.

    Ich auch nur sehr eingeschränkt.

    Es ist schlicht so, dass Smartphones nicht einfach nur kompakte Digitalkameras ablösen, sondern Kompaktkameras überhaupt. Also just all die Knipsen, mit denen früher auch nur geknipst wurde.

    Meine ESO400 macht auch meistens bessere Bilder mein iPhone 6s plus, keine Frage. Vor allem wenn ich das passende Objektiv draufmache und mir Zeit nehme um zu fotografieren.

    Aber rate mal, welches Gerät ich fast immer dabei habe und welches nur manchmal? Und welches schneller in der Hand ist, wenn es schnell gehen soll?

  3. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: t3st3rst3st 10.11.16 - 13:06

    Geh mal lowlight mit einer 10jährigen Kamera und vergiss nicht zum Vergleich die D5 und die A7S einzupacken. Das erklärt mehr als jeder Beitrag das kann. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

  4. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Peter Brülls 10.11.16 - 13:12

    t3st3rst3st schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geh mal lowlight mit einer 10jährigen Kamera und vergiss nicht zum
    > Vergleich die D5 und die A7S einzupacken. Das erklärt mehr als jeder
    > Beitrag das kann. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.


    Ich habe weder eine D5 noch eine A7S. Du redest hier von mehren 1000 ¤.

    Das ist völlig uninteressiert für die überwiegende Mehrheit der Menschen, die schon ein Smartphone zwischen 300 und 1200 ¤ haben, passable Fotos macht und die vor der Entscheidung stehen, ob sie nun noch eine Kompaktkamera haben wollen.

    Die meisten Menschen sind keine Fotografen, nicht einmal Hobbyfotografen. Nicht einmal die mit Kamera.

  5. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: t3st3rst3st 10.11.16 - 13:19

    Die sind ja auch nicht gezwungen sich eine anzuschaffen. Aber Unterschiede gibt es halt deutliche zwischen einer aktuellen Generation und einer 10 jährigen. Und zwar wesentlich mehr als nur Bilder manuell runterkopieren zu müssen.

  6. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Bautz 10.11.16 - 13:46

    Die frage ist, womit gewinnt man dann mehr: Mit nem neuen Body für 2000¤ oder doch wenn man das Geld in gute Gläser investiert. Ich würde letzteres vermuten.

    Ich stand damals vor der Entscheidung D7100 oder doch D5300. Die entscheidung viel für Die D5300, und dazu ein besseres Immer-Drauf und das 35mm 1.4 statt dem 1.8. Weil ich hier einfach mehr fürs Geld bekommen habe. Die D5300 wirds (wenn ich sie nicht versehentlich schrotte) die nächsten 10 Jahre tun, meine geplanten 1000¤ für Fotoausrüstung im jahr geht dann eher in Linsen und Zubehör als in einen neuen Body.

  7. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: t3st3rst3st 10.11.16 - 13:48

    Ja sollte beides zueinander passen. Die beste Kombo ist dann halt moderner Body mit top Glas. Aber das kostet halt auch Geld.

  8. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Poison Nuke 10.11.16 - 15:12

    t3st3rst3st schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sind ja auch nicht gezwungen sich eine anzuschaffen. Aber Unterschiede
    > gibt es halt deutliche zwischen einer aktuellen Generation und einer 10
    > jährigen. Und zwar wesentlich mehr als nur Bilder manuell runterkopieren zu
    > müssen.

    falsch den Beitrag gelesen. Darum ging es gar nicht. Klar etwas bessere Sensoren und AF ist schon nicht schlecht. Aber das interessiert die wenigsten! die meisten wollen einfach nur Featuritis haben, unnötige Sonderfunktionen die man auf Smartphones so findet.

    Ich streite nicht ab, dass meine 1D2s bei LowLight einer D5 oder A7s etwas unterlegen ist, aber auch nur ETWAS! Mach den vergleich mal selbst. Ich hab nämlich auch eine der neueren und in 99% der Situationen macht eine 1D2s gleichgute Bilder.


    Und mal zum Thema Smarthpne vs große DSLR:
    mit dem Smartphone hält man oft einfach nur alles fest ohne nachzudenken. Wenn man die Kamera in der Hand hat, dann geht man gezielter, überlegt vor, hält die Kamera auch ganz anders. Und die fotografierten Personen gehen damit auch bewusster um.

    Mag sein dass es hier und da mal Situationen gibt, wo es praktisch ist die Handyknipse mit brauchbarer Qualität zu haben, aber meine 2kg Linse+Body würde ich trotzdem um alles in der Welt nicht dafür eintauschen. Erst recht wenn man gute Linsen wie ein 135/2 drauf hat, die Bilder die da rauskommen, wird man mit heutigen Handys nicht erreichen, wenn auch da deutliche Fortschritte passieren.

  9. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Peter Brülls 10.11.16 - 16:11

    t3st3rst3st schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Unterschiede
    > gibt es halt deutliche zwischen einer aktuellen Generation und einer 10
    > jährigen. Und zwar wesentlich mehr als nur Bilder manuell runterkopieren zu
    > müssen.

    Natürlich gibt es die. Aber eben in einem Bereich, die für den Nurmal-So-Kamera-Nutzer¹ – nicht Fotografen – uninteressant sind.

    Schau noch mal in den Eingangsbeitrag. Der Auto singt das Hohelied auf Prosumer und Profigeräte, mit denen liebevoll einzelne Fotos handgeschnitzt werden. Und das es für diese gar keine neuen Geräte brauche.

    Aber das ist nicht das Problem der Hersteller wie Nikon. Deren Problem ist, dass Urlaubs- und Kindergeburtstagskameras langsam aber sicher komplett von Smartphones aufgerollt werden.

  10. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: t3st3rst3st 10.11.16 - 16:13

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > falsch den Beitrag gelesen. Darum ging es gar nicht. Klar etwas bessere
    > Sensoren und AF ist schon nicht schlecht. Aber das interessiert die
    > wenigsten! die meisten wollen einfach nur Featuritis haben, unnötige
    > Sonderfunktionen die man auf Smartphones so findet.
    >
    > Ich streite nicht ab, dass meine 1D2s bei LowLight einer D5 oder A7s etwas
    > unterlegen ist, aber auch nur ETWAS! Mach den vergleich mal selbst. Ich hab
    > nämlich auch eine der neueren und in 99% der Situationen macht eine 1D2s
    > gleichgute Bilder.

    Um Smartphones geht es nicht, die haben absolut 0 Chancen gegen eine dedizierte Kamera.

    Was ist für dich Featuritis? WLAN um versteckt per Handy einstellen und auslösen zu können oder Bilder kurz wireless zum TV zu schicken oder Fokuspunkt per Touchscreen zu setzen etc? Gewöhn dich erstmal dran, dann können wir weiter diskutieren.

    Etwas lowlight ist etwas untertrieben. Eine A7S Gen 1 fängt erst bei ISO 3200 an bei slog2. Da ist bei einer 10 jährigen bereits das Ende des Erträglichen erreicht. Es ist doch so, der Spruch nur Pixelpeeper gehen 100% oder die Weisheit Shutter mindestens 1 / Brennweite sind inzwischen obsolet. Es ist deutlich mehr als ein bisschen.

  11. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: t3st3rst3st 10.11.16 - 16:20

    @Peter

    Im Artikel stehen gute 30% Umsatzrückgang bei Imaging und weiter "Die Imaging-Sparte verlor vor allem im Bereich Systemkameras und Objektive.".

    Das ist für mich halt der gehobenere Anspruch zumal es auch weiter heisst "Das Unternehmen will sich künftig auf hochpreisige Produkte konzentrieren, die hohe Margen versprechen.".

    Und über genau den Bereich diskutiere ich hier.

  12. Re: warum wollen alle immer mehr haben?

    Autor: Der Spatz 19.11.16 - 12:22

    Kommt halt immer darauf an wofür man ein Werkzeug (auch als Hobby-Knipser sehe ich die Kamera als Werkzeug an) verwenden will.

    Da ich schon zu Schulzeiten (lange, lange vor dem Digital-Zeitalter) geknipst habe und das Geld für das schnellste, beste und weiteste fehlte war ich Jahrelang auf eine vollmechanische MTL-5B (als Revue ML) mit Kit Objektiv beschränkt.
    Alleine schon von den Entwicklungskosten her war man bemüht möglichst keine Belichtungstechnischen Fehler zu machen und ISO 400 war schon richtig verrauscht ähm ver-kornt.
    Mag daran liegen, dass ich auch heute noch mit M (Studio), A und S klar komme, mir bewusst ist, das Scharfstellen mit verschwenken die Ebene verschieben kann (War mit dem analogen Schnittbild-Messer in der Mitte auch nicht anders) - und ich daher eher ein in der Fokusebene befindliches Ersatzziel in der Nähe des Af-Sensors aussuche wenn ich ansonsten zu weit verschwenken würde.
    ISOs >= 800 mir noch aus den "Korn" Zeiten ein ungutes Gefühl, auch wenn es überholt ist, also wird versucht die ISOs gerade mal so hoch wie nötig und zu klein wie möglich zu halten.

    Klar sind die modernen Kameras viel "bequemer" zu Bedienen und nehmen einem viele technisches Denken ab, so dass man sich mehr auf den kreativen Part des Fotografierens konzentrieren kann.
    Thethered Shooting ist was nettes, bei Stilleben im Studio mit Kamera auf Stativ (Motiv rennt ja nicht weg) reicht auch dicke ein USB-Kabel.
    Bei Portraits im Studio (zweimal gemacht, danach immer behauptet dass die Kamera es nicht kann) war der Effekt eher der, dass das Modell sich nicht auf die Kamera konzentirert hat sondern (übertrieben) nach jedem Bild gleich zum Rechner gerannt ist.
    Das "Sofort verfügbar" (Wie gesagt verdiene ich nicht mein Geld damit) - Unbearbeitet wird kein Bild hochgeladen (auch schon bei den analogen Bilder - Da hat es halt nur der Entwicklungsautomat gemacht und das Hochladen war ein Papierabzug).
    Verstehe eh nicht wieso jeder unbedingt alles in Echtzeit hochladen muss - Berufsfotografen die damit ihr Geld verdienen ausgenommen - ist das Leben so langweilig das man sich nur durch den selbstauferlegten Dauerstress lebendig fühlt.
    Wo bleibt da das Beobachten, Anschleichen (an die beste Position, Perspektive) und die Entspannung beim Hobby? - Stress habe ich genug im Beruf, da darf das Hobby gerne mal richtig tiefentspannt sein.

    Nennt es genügsam, oder "sowas von 80er" - von meinen mittlerweile 3 digitalen Kameras (die neueste ist 6 Jahre alt, die älteste ist von 2005 und wird immer noch verwendet - Ich kann mich von den Teilen einfach nicht trennen) habe ich das Menü vielleicht einmal -halbwegs- angesehen, die Grundeinstellungen vorgenommen und bis auf Formatieren und Aufnahmeformat (RAW+JPG oder RAW only) seid Ewigkeiten nichts mehr im Menü verstellt oder ausgewählt.

    Das Menü meiner "neuesten" treibt mich eher in den Wahnsinn, da sind für das JPG-Speicherformat mehr Einstellungen und Einträge vorhanden als meine älteste im ganzen Menü anbietet.

    Somit wird mein Altmetall wohl bis zum digitalen Exotus (und sei es nur, dass die Akkus einfach nicht mehr zu bekommen sind) weiter verwendet werden. Ich werde weiterhin ab und an mit einer "Damit kann man doch heutzutage nicht mehr fotografieren" 12MP Vollformat von Canon knipsen , keinen Stress aufkommen lassen und erst wieder einen neuen Body (oder Objektive) kaufen wenn Ersatzbedarf (Alte Objektiv, Kamera segnet das Zeitliche) besteht.

    Und da werde ich dann auch nur einmal am Anfang alles Deaktivieren was - für mich - unnütz Strom verschwendet, die Grundeinstellungen auf "So wie immer" setzen und mich auf A bzw. M im Studio konzentrieren.

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