1. Foren
  2. Kommentare
  3. Foto
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Displays und Kameras: Für die Pixelzähler

Vergleich mit CRT?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Vergleich mit CRT?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.10.14 - 20:08

    Klar: CRT und Handy/Tablet passt nicht.
    Aber die beschriebenen Technologien kommen ja auch in Monitoren zum Einsatz,

    Ich selbst arbeite noch immer an einem recht alten, aber ausgezeichnetem 21"CRT.
    Problemlose Anpassung der Auflösung an die Leistung meiner Grafikkarte, gute Farb- und Kontrastwerte, keine Winkelabhängigkeit, hohe Hz Anzahl usw. bringen mir so viele Vorteile bei Grafikbearbeitung wie auch Spielen, dass ich noch immer nicht umgestiegen bin. Vergleichbares gibt es bei Flachbildschirmen erst ab ~2000 Euro. Und selbst da scheint es so, als ob man sich für einen Grafiker- oder einen Gamingschirm entscheiden muss.

    Da mich aber gerade beim Arbeiten Schirme mit hoher Auflösung wirklich faszinieren, überlege ich, im nächsten Jahr vielleicht doch auf 4k umzusteigen. Aber da scheint die Grenze bei 30Hz zu liegen...für Spiele unbrauchbar. Oder? Was meint Ihr dazu?

  2. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: tibrob 03.10.14 - 20:51

    Ich denke, jeder 0815-TFT ist besser als Röhre ... allein vom Flimmern wird mir schwindelig.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  3. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.10.14 - 13:14

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, jeder 0815-TFT ist besser als Röhre ... allein vom Flimmern wird
    > mir schwindelig.

    Oweh, da hast Du wohl noch nie einen CRT benutzt. Schade, die Technik ist in den meisten Punkten denen moderner Monitore derart überlegen, aber junge Menschen haben das leider nie erlebt. Ein guter CRT arbeitet mit 85-160Hz (je nach Auflösung) da flimmert nichts. Und ich bin da ganz empfindlich.

  4. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: Delphino 04.10.14 - 19:32

    Im Vergleich zu einem (matten) LCD oder TFT "strahlt" ein CRT merklich und das geht auf Dauer auf die Augen. Das war der erste positive Effekt, den ich beim Wechsel von CRT hin zu LCD gemerkt habe, unabhängig von der besseren Schärfe, schöneren Schriftdarstellung und den (in meinen Augen) satteren und gleichmäßigeren Farben ohne Farbausfällung am Rand. Mein CRT war bei weitem kein "Montagsmodell" sondern ein guter, 19" mit bis zu 240Hz und einer idealen Arbeitsauflösung von 1600x1200 bei 120 Hz. Da hat auch nix geflimmert und dennoch war ein deutlicher (!!) Unterschied zum LCD zu spüren, der merklich weniger strahlte, die Augen taten weniger weh und die Farben waren einfach homogener...
    Es gab gute CRTs, aber auch die haben > 2000 Euro gekostet. Da gibt es heute extrem gute Displays dafür, die mindestens Farbkalibrierung bieten, Pivot-Funktionen haben und zudem noch gut aussehen.

  5. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: HubertHans 05.10.14 - 14:38

    Delphino schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Vergleich zu einem (matten) LCD oder TFT "strahlt" ein CRT merklich und
    > das geht auf Dauer auf die Augen. Das war der erste positive Effekt, den
    > ich beim Wechsel von CRT hin zu LCD gemerkt habe, unabhängig von der
    > besseren Schärfe, schöneren Schriftdarstellung und den (in meinen Augen)
    > satteren und gleichmäßigeren Farben ohne Farbausfällung am Rand. Mein CRT
    > war bei weitem kein "Montagsmodell" sondern ein guter, 19" mit bis zu 240Hz
    > und einer idealen Arbeitsauflösung von 1600x1200 bei 120 Hz. Da hat auch
    > nix geflimmert und dennoch war ein deutlicher (!!) Unterschied zum LCD zu
    > spüren, der merklich weniger strahlte, die Augen taten weniger weh und die
    > Farben waren einfach homogener...
    > Es gab gute CRTs, aber auch die haben > 2000 Euro gekostet. Da gibt es
    > heute extrem gute Displays dafür, die mindestens Farbkalibrierung bieten,
    > Pivot-Funktionen haben und zudem noch gut aussehen.

    Red keinen Quatsch! Eher ist es umgekehrt. Die Backlite vieler TFTs leuchtet auf Werkseinstellung zu agressiv. Und auch hier lässt sich nachregeln. Eine Röhre STRAHLT NICHT! Und wenn du Kopfschmerzen an einer Röhre bekommst dann hast du den Monitor falsch eingestellst oder solltest zum Arzt. Denn die Leute, die da Kopfschmerzen bekommen, koennten an Epillepsie etc. leiden. Eine Roehre ab 100Hz ist nahezu flimmerfrei. Da gibts keine Kopfschmerzen mehr. Und das mit 1600x1200@120 Hz glaubt dir keiner. Der Monitor muesste 144KHz + Blanking bringen. Zeig mir das Modell was das kann! Der schnellste Monitor den ich kenne macht ab 143KHz zu. (Abzueglich Blanking)

    Und auch sowas ist kein Garant fuer gute Bildqualitaet. Wer einen miesen VGA-Ausgang hat, schlechte Kabel usw. hat verloren. und dann kommt noch die Wahl der Aufloesung dazu. Aber dein Monitor war bestimmt kalibriert, profiliert, Scharfgestellt, mit vergoldeten Kabeln ausgeliefert und als Grafikkarte kam eine Matrox zum Einsatz.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.14 14:49 durch HubertHans.

  6. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: tibrob 05.10.14 - 16:40

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke, jeder 0815-TFT ist besser als Röhre ... allein vom Flimmern
    > wird
    > > mir schwindelig.
    >
    > Oweh, da hast Du wohl noch nie einen CRT benutzt. Schade, die Technik ist
    > in den meisten Punkten denen moderner Monitore derart überlegen, aber junge
    > Menschen haben das leider nie erlebt. Ein guter CRT arbeitet mit 85-160Hz
    > (je nach Auflösung) da flimmert nichts. Und ich bin da ganz empfindlich.

    Natürlich habe ich einen CRT benutzt ... und ganz so jung bin ich auch nicht mehr. Trotzdem würde ich niemals mehr einen CRT für die Arbeit haben wollen - für Games vielleicht.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  7. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: tibrob 05.10.14 - 16:46

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Red keinen Quatsch! Eher ist es umgekehrt. Die Backlite vieler TFTs
    > leuchtet auf Werkseinstellung zu agressiv. Und auch hier lässt sich
    > nachregeln. Eine Röhre STRAHLT NICHT!

    Natürlich strahlt eine Röhre.

    > Und wenn du Kopfschmerzen an einer
    > Röhre bekommst dann hast du den Monitor falsch eingestellst oder solltest
    > zum Arzt. Denn die Leute, die da Kopfschmerzen bekommen, koennten an
    > Epillepsie etc. leiden. Eine Roehre ab 100Hz ist nahezu flimmerfrei.

    Nahezu, ja, du sagst es. Trotzdem gab's immer! Kopfschmerzen, wenn ich 8+
    Stunden davorsitzen musste. Ein leichtes Flimmern war immer vorhanden, insbesondere
    konnte man das sehr gut aus den Augenwinkeln erkennen, wenn man sich nicht direkt
    auf den Schirm konzentriert hat.

    Mit LCD hatte ich sowas noch nie - sowohl bei Edelgeräten als auch billigen Displays.
    Nein - Epilleptiker bin ich nicht.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  8. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: HubertHans 05.10.14 - 17:28

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Red keinen Quatsch! Eher ist es umgekehrt. Die Backlite vieler TFTs
    > > leuchtet auf Werkseinstellung zu agressiv. Und auch hier lässt sich
    > > nachregeln. Eine Röhre STRAHLT NICHT!
    >
    > Natürlich strahlt eine Röhre.
    >
    > > Und wenn du Kopfschmerzen an einer
    > > Röhre bekommst dann hast du den Monitor falsch eingestellst oder
    > solltest
    > > zum Arzt. Denn die Leute, die da Kopfschmerzen bekommen, koennten an
    > > Epillepsie etc. leiden. Eine Roehre ab 100Hz ist nahezu flimmerfrei.
    >
    > Nahezu, ja, du sagst es. Trotzdem gab's immer! Kopfschmerzen, wenn ich 8+
    > Stunden davorsitzen musste. Ein leichtes Flimmern war immer vorhanden,
    > insbesondere
    > konnte man das sehr gut aus den Augenwinkeln erkennen, wenn man sich nicht
    > direkt
    > auf den Schirm konzentriert hat.
    >
    > Mit LCD hatte ich sowas noch nie - sowohl bei Edelgeräten als auch billigen
    > Displays.
    > Nein - Epilleptiker bin ich nicht.

    In dem Sinne strahlt ein TFT auch. Und hat deswegen auch einen schlechten Schwarzwert. Das Flimmern kann man bei CRTs nicht nur aus den Augenwinkeln erkennen. Und TFTs sind auch nicht unbedingt flimmerfrei. Bei IPS ist das Glimmern ausgepraegt, oder die Backlite kann ebenfalls flimmern. Bei einigen Geraeten ist das sogar erwuenscht, um diese unsaegliche Schlierenbildung zu minimieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.14 17:32 durch HubertHans.

  9. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: xmaniac 06.10.14 - 21:43

    Eine gute Röhre ist in vielen Bereichen (z.B. Kontraste, Schwarzwerte) LCDs überlegen. Dafür flimmern sie immer, was bei ausreichend hoher Frequenz aber nicht stört. Ein LCD üblicherweise leuchtet durchgehend. Wichtig ist noch der Unterschied bei der Farbmaske - während bei LCD jeder Subpixel präzise seine Farbmaske hat, hat eine Röhre die Farbmaske vollkommen unabhängig von der Auflösung - üblicherweise deutlich höher als die Auflösung - so dass die Pixel nicht mit den Farbsubpixeln korellieren. Als Fernseher würde ich eine Röhre JEDEM LCD vorziehen, da sind einzig Plasma oder OLED alternativen was die Bildqualität anbelangt. Das kippen der Farben und nachlassen der Kontraste (und ja, das hat auch der teuerste Samsung noch, auch wenn nicht unbedingt extrem) von der Seite ist nur eine negative sache. Besonders ätzend sind die sauschlechten Schwarzwerte (welche dann durch geclusterte Backlights versucht werden auszugleichen, was aber nicht wirklich funktioniert) - vor allem aber die ungleichmäßigen Schwazwerte je nach winkel. Hat man ein Schwarzes Bild (und es schaltet kein dynamischer Kontrastmüll die Hintergrundbeleuchtung ganz ab), kann man den dunkelsten Punkt mit der Kopfbewegung wandern sehen. Das hat zur Folge, dass jedes Auge unterschiedlich dunkle Schwarzwerte an jeder stelle sieht, und das raubt dem Bild die Tiefe und verwirrt das Hirn. Jeder der sich selbst mal mit einer Polarisationsbrille im Spiegel gesehen hat weiss wovon ich spreche. Einzig in grell beleuchteten Verkaufsräumen (wie in Doofmärkten) kann man diese nachteile von LCD nicht wirklich sehen. Da sehen sie sogar besonders gut aus, weil das Umgebungslicht doppelt abgedunkelt wird bei Hin- und Rückweg - dort sehen die selbstleuchtenden Alternativen wie Plasma dann Matt dagegen aus. Aber Gottseidank habe ich in meinem Wohnzimmer keine 1000 Watt pro Quadratmeter von der Decke strahlen...

  10. Re: Vergleich mit CRT?

    Autor: Anonymer Nutzer 12.11.14 - 22:53

    Delphino schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Vergleich zu einem (matten) LCD oder TFT "strahlt" ein CRT merklich und
    > das geht auf Dauer auf die Augen. Das war der erste positive Effekt, den
    > ich beim Wechsel von CRT hin zu LCD gemerkt habe, unabhängig von der
    > besseren Schärfe, schöneren Schriftdarstellung und den (in meinen Augen)
    > satteren und gleichmäßigeren Farben ohne Farbausfällung am Rand. Mein CRT
    > war bei weitem kein "Montagsmodell" sondern ein guter, 19" mit bis zu 240Hz
    > und einer idealen Arbeitsauflösung von 1600x1200 bei 120 Hz. Da hat auch
    > nix geflimmert und dennoch war ein deutlicher (!!) Unterschied zum LCD zu
    > spüren, der merklich weniger strahlte, die Augen taten weniger weh und die
    > Farben waren einfach homogener...

    Keine Ahnung, was für einen CRT Du hattest, aber Deine Kritikpunkte kenne ich ausschließlich von modernen Schirmen. Mein relativ günstiger Philips 201B4 kennt die von Dir beschriebenen Probleme nicht. Dafür kann ich in der Firma immer die neusten TFT-Modelle testen und da war nicht ein einziger Schirm, der auch nur in die Nähe meines CRT kommt. Einzig die Moire-Streifen eines CRT sind ein Minuspunkt, da deren Korrektur immer Schärfe kostet. Aber sonst ein Traum verglichen mit TFTs!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Plauen
  2. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co., Gerlingen
  3. Taconic Biosciences GmbH, Leverkusen
  4. Laempe Mössner Sinto GmbH, Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  2. 38,99€
  3. (-63%) 11,00€
  4. (-62%) 7,50€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia