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"Geringe Lichtempfindlichkeit bedeutet weniger Rauschen"

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  1. "Geringe Lichtempfindlichkeit bedeutet weniger Rauschen"

    Autor: wasabi 06.02.15 - 16:19

    Diese Aussage ist für sich genommen bzw. je nach Kontext zwar nicht falsch, aber im Zusammenhang mit dem Artikel (da geht es um die Ausstattung der Kamera, und dass sie eben "nur" bis ISO 6400 geht) scheint mir sie doch merkwürdig. oder einfach nur Trivial und ich sehe den Sinn nicht, warum das als Zwischenüberschrift eingefügt wird.

    Aber vielleicht verstehe ich das auch technisch nur falsch. Ich dachte es wäre so, dass ein Bildsensor eben ein gewisses elektrisches Signal liefert, und dieses dann elektrisch (wohl analog? Diese "erweitetern" Einstellungen bei manchen Kameras sind dann wohl digital und man könnte stattdessen genauso auch die Helligkeit nachträglich im RAW-bearbeitungsprogramm ändern?) verstärkt, bis es eben der entsprechenden ISO-Helligkeitsnorm entspricht. Dass dabei dann das Rauschen eben mitverstärkt wird ist logisch und bekannt.

    Wie hohe Verstärkungen man dann einstellen kann ist aber doch letztlich einfach nur eine Eigenschaft, die der Hersteller festlegt. Bei meiner guten alten kompakten PowerShot A610 kann mann nur maximal ISO400 einstellen. Was auch ausreicht, weil selbst das ist bei der Kamera schon nicht so schön. Andere Hersteller bieten dann noch höhere Einstullngen an, die in der Praxis eh nicht zu gebrauchen sind, aber sich im Werbeprospekt gut machen.

    Vielleicht wirkt das ja nur auf mich komisch und das war nie die Absicht des Autors des Artikels, aber für mich klingt das so, als wenn Canon die Lichtempfindlichkeit reduziert hätte, damit es weniger Bildrauschen gibt. Aber das wäre doch quatsch, oder? Denn das Rauschen bei ISO6400 würde doch nicht anders sein, als wenn man bei der Kamera zusätzlich auch noch 12800 und 25600 einstellen könnte. Canon nimmt dem Nutzer ja quasi nur die Möglichkeit Lichtempfindlichkeits-Werte einzustellen, bei denen das Bild für die meisten wohl eh unbrauchbar rauschen würde.

  2. Re: "Geringe Lichtempfindlichkeit bedeutet weniger Rauschen"

    Autor: ichbinsmalwieder 06.02.15 - 16:40

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Aussage ist für sich genommen bzw. je nach Kontext zwar nicht falsch,
    > aber im Zusammenhang mit dem Artikel (da geht es um die Ausstattung der
    > Kamera, und dass sie eben "nur" bis ISO 6400 geht) scheint mir sie doch
    > merkwürdig. oder einfach nur Trivial und ich sehe den Sinn nicht, warum das
    > als Zwischenüberschrift eingefügt wird.

    Ja, im aktuellen Kontext heisst es eigentlich das Gegenteil:
    Dass Canon die Lichtempfindlichkeit (ISO) reduziert hat, kann nur bedeuten, dass der Sensor mehr rauscht als beispielsweise der in der 5D MkIII.

  3. Re: "Geringe Lichtempfindlichkeit bedeutet weniger Rauschen"

    Autor: Uwe12 08.02.15 - 17:05

    Ich besitze noch die ältere 5D-MK-II, die ich damals günstig erwerben konnte, als die Preise mit der Ankündigung der MK-III nachgaben.

    Im Urlaub gab es eine nächtliche Führung durch Istanbul und ich habe da mal mit der Lichtempfindlichkeit ISO 6.400 (1/12s F/5 70mm Tamron 28-300 als "Urlaubsimmerdrauf") und auch mal ISO 12.800 gespielt (1/30s).
    Bei meinem Modell ist es so, daß ich die Bildqualität bei 6400 akzeptabel bis schon noch gut empfinde. 12.800 ist schon grenzwertig und nur wenns wirklich nicht anders geht angezeigt.
    Die Aufnahmen wurden aus RAW mit DxO Optics Pro 8 "entwickelt".
    ...das Motiv war die "blaue Moschee" mit den beleuchteten Minaretten und dunklem Nachthimmel.

    Soweit ich weiß, kommt die MK-III mit ISO 12.800 besser zurecht, solche extremen Lichtempfindlichkeiten sind aber natürlich immer ein Kompromiß. Ich finde die Erweiterung Richtung ISO 50 dabei fast sinnvoller, als hin zu immer noch höheren Empfindlichkeiten mit zunehmender Gefahr von Artefakten im Bild.

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