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Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: 16bit-Veteran 17.10.18 - 17:01

    Naja, eine Sache is zu beachten: „So gewollt“ hat eventuelle mehrere Seiten.

    Wenn die Druckerhersteller jahrelang suggerieren (und defacto isses ja auch so billig, lässt man die in zwielichtiger Produktionsumgebung herstellen wo mein einen scheiss auf die ArbeiterInnen gibt): „Hey, für nur 100¤ bekommst du einen kompletten Heimdrucker!“
    Dann geht das in das gesamte Gefüge über.

    Wenn dann also nen Hersteller nochmal 70¤ für Tinte will, sehe ich das natürlich als Abzocke. 3/4 des Originalpreises als immer wiederkehrende Verbrauchskosten: no way!
    Erst recht nich für Material, das tatsächlich nur nen Apfel + Ei kostet.

    Das is Konditionierung und da wusste Pavlow schon recht gut bescheid drüber. ;)

  2. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: forenuser 17.10.18 - 18:35

    Ob es Kodak wegen der Druckersparte zerissen hat...

    Aber ja, ich habe "damals" noch bummelig DM 800,- für meinen HP850C bzahlt. Im Gegenzug waren die Patronen vglw. günstig und hatten eine gute Reichweite.

    Würde ich mir heute einen TiPi kaufen so wäre es wohl ein Epson (?) mit Nachfüllflaschen kaufen.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  3. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: daydreamer42 17.10.18 - 20:44

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kodak hat Drucker und Patronen mit den gleichen Gewinnspannen verkauft.
    >
    > Fast alle anderen verkaufen die Drucker zu Dumping-Preisen, und die
    > Patronen überteuert, und sind im Gegensatz zu Kodak noch nicht pleite ...
    >
    > Auch die "Eco-Tank" Lösungen von HP und Epson kauft kaum jemand, weil der
    > "Drucker ja so teuer ist"....

    Ich will kein vertrocknendes Geschäftsmodell. Deshalb habe ich zusätzlich zum HP-Tintenspritzer noch einen Brother-Laserdrucker. Normalerweise ist der Tintenspritzer
    immer gerade dann eingetrocknet, wenn ich mal was drucken will. Dann schalte ich den Laserdrucker ein. Der Flachbettscanner des HP-Druckers ist aber gar nicht so schlecht. Andererseits muss man aber auch konstatieren, dass der HP-Drucker eigentlich längst kaputt wäre, weil der Hersteller geplante Obsoleszenz im Netzteil eingebaut hat. Dafür werden "Spezial-Elkos" mit falschen Aufdrucken verwendet. Seitdem ich die beiden 47µF/25V im Netzteil durch 47µF/50V getauscht habe, ist der Drucker so gut wie unsterblich geworden: Er hat den geplanten Todeszeitpunkt trotz reger Nutzung nun schon mehr als zwei Jahre überlebt. Der Austausch gegen Kondensatoren mit dem gleichen Aufdruck hielt nur ca. 2 Monate.

  4. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: berritorre 17.10.18 - 20:51

    Wenn es für die Ewigkeit sein soll, dann drucke ich eher nicht zu Hause, sondern gebe halt ein paar Kröten aus beim Profi. Denn die meisten Consumer-Drucker sind da sowieso nicht der Hit. Und wenn man sich dann einen wirklich guten Drucker für Photos kauft, die Tinte einrechnet und auch noch gutes Papier, dann lohnt es sich schon, das ausbelichten zu lassen.

  5. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: berritorre 17.10.18 - 21:08

    Genau so ist es. Bei Kodak lag es sicher nicht am Geschäftsmodell bei den Druckern.

    Dass Ramsch gekauft wird, ist sogar verständlich. Es sind ja keine unbekannten chinesischen Marken, sondern die grossen und bekannten, die diesen Ramsch anbieten. Leute gehen davon aus, dass das ein normaler Drucker ist. Ähnlich wie du auch bei einem Kleinstwagen Einschnitte im Komfort und den Funktionen gegenüber einem Premium-Fahrzeug erwartest, aber nicht, dass er nur das Hyper-Super-Duper-Benzin frisst, das 10x so viel wie Normalbenzin kostet.

    Das haben sich die Druckerhersteller schon schön selbst eingebrockt. Ich habe hier einen HP Officejet Pro X476dw. Den haben wir jetzt so um die 5 Jahre, war nicht ganz billig, sind aber eigentlich sehr zufrieden.

    Am Anfang hat man auch die grossen Tinenpatronen noch zu einem halbwegs vernünftigen Preis bekommen, wenn man etwas gesucht hat. Heute aber sind die Preise für die Orginalkartuschen sehr teuer geworden. Da überlegt man sich schon, ob man dann nicht irgendwann die drittanbieter nutzt. Vor allem weil man die Kartuschen auch nicht mehr überall einfach so bekommt, sondern schon wirklich suchen muss.

  6. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: Tuxraxer007 17.10.18 - 21:09

    Das gute ist, beim selben Hersteller gibt es Tintendrucker ohne Patronen, sondern mit Tintentanks und Nachfüllflaschen.
    Die kosten aber mehr, weil die Subvention der teuren Patronen wegfällt, aber damit ist man vollkommen uneingeschränkt.
    Mal davon abgesehen, das ich bei meinem immer noch die erste Füllung nutze und ein weitere Satz Tinte noch verpackt im Schrankt liegt, die Preise für Originaltinte in Flaschen liegen bei 14,- für 140ml schwarz, bzw 10,- für 100ml je Farbe - vergleicht das mal mit Patronen.

  7. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: M.P. 18.10.18 - 09:01

    16bit-Veteran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erst recht nich für Material, das tatsächlich nur nen Apfel + Ei kostet.
    >

    Bei in die Tintenpatronen integrierte Düsenköpfe sehe ich einen hohen Preis noch ein.
    Bei simplen Tanks, die nur Elektronik enthalten, damit die Kunden keine "kompatible" Tinte verwenden können, sollten nicht die Kunden auch noch DIESEN Aufwand tragen müssen.

    Aber es soll ja auch Staaten geben, die den Angehörigen von politischen Gefangenen Rechnungen "für Kost und Logis" im Foltergefängnis schicken ...

  8. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: genussge 18.10.18 - 09:25

    Wo auch immer diese Falschmeldung herkommt; Kodak ist NICHT pleite. 2012 wurde Insolvenz angemeldet und eine Sanierung hat stattgefunden. Die Firma existiert seitdem und die Geschäftsfelder haben sich geändert.

  9. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: sofries 18.10.18 - 10:56

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, okay. Wenn ich etwas ausdrucke (das ist halt sehr selten) dann muss
    > das "für die Ewigkeit" sein. Sei es als Geschenk oder hier an der Wand.

    Dafür gibt es professionelle Druckdienste für wenige Cent pro Bild, etwa bei Rossmann und co. Schöne Bilder druckt man doch nicht auf dem heimischen Tintenstrahldrucker, dafür ist weder die Tinte, noch die papierqulität in den meisten angemessen.

  10. Re: Die Kunden wollen kein faires Geschäftsmodell

    Autor: Eheran 18.10.18 - 15:52

    Also sowohl Papier als auch Qualität sind, zumindest bis zum Ausbleichen, absolut spitze.

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