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  5. › Exif-Datei: Leica soll an monochromer M10…

An sich schon interessant...

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  1. An sich schon interessant...

    Autor: Symposium 05.11.19 - 10:17

    ... aber so eine Kamera ist mir leider keinen ganzen Bitcoin wert. Und wenn man sich den Preis des Vormodells anschaut, wird es wohl grob in diese Richtung gehen.

    Eine rein monochrome Kamera, zum Beispiel in Form einer 'Fuji X100 Monochrom' mit ein paar integrierten SW-Filmsimulationen für bis 1500¤ wäre für mich allerdings recht unwiderstehlich.

  2. Re: An sich schon interessant...

    Autor: flathack 05.11.19 - 10:32

    Was kann denn eine Monochrom Cam besser als eine Normale? Oder ist das wie mit Goldsteckern bei Audioanschlüssen?

    Sein oder nicht sein

  3. Re: An sich schon interessant...

    Autor: theFiend 05.11.19 - 10:33

    Das Problem ist halt, das es sich nur für Leica mit ihrer Luxusklientel lohnt einen eigenen Sensor dafür herstellen zu lassen.
    Solange Sony keinen echten Monocrom Sensor auf den Markt bringt, wird kein anderer Hersteller mit sowas kommen, denn bei den geringen Absatzzahlen wird ein von dir gewünschter Preis von 1500 ¤ niemals zu realisieren sein.

  4. Re: An sich schon interessant...

    Autor: theFiend 05.11.19 - 10:34

    flathack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kann denn eine Monochrom Cam besser als eine Normale? Oder ist das wie
    > mit Goldsteckern bei Audioanschlüssen?

    Schärfe, Dynamikumfang usw. usf. Also alles was durch die Farbinterpolation negativ beeinflusst wird...

  5. Re: An sich schon interessant...

    Autor: Symposium 05.11.19 - 14:44

    Genau das ist leider das Problem, ja.

  6. Re: Warum ein schwarzweis Sensor "besser" ist.

    Autor: motzerator 05.11.19 - 16:12

    flathack schrieb:
    ----------------------------
    > Was kann denn eine Monochrom Cam besser als eine Normale? Oder ist das wie
    > mit Goldsteckern bei Audioanschlüssen?

    Ich würde nicht von besser reden, sondern von anders.

    Betrachten wir hierzu erst mal einen normalen Farbsensor mit beispielsweise 24 Megapixeln. Jeder dieser Pixel kann, für sich betrachtet, nur einen Wert für die Helligkeit ermitteln. Genau genommen ist jeder einzelne Pixel eigentlich nur schwarzweiß.

    Auf diesen Pixeln sitzen nun Farbfilter in den Farben Rot (25%), Grün (50%) und Blau (25%) in Form einer Bayer Matrix. Dadurch können die Farben ermittelt werden. Statt einen Grauwert liefern die Pixel nun den Helligkeitswert für Rot, Grün oder Blau. Die Firmware der Kamera errechnet aus diesen Werten durch Interpolation die Farbe des Pixels.

    Das Verfahren hat zwei Nachteile:

    1. Schlucken die Farbfilter viel Licht, denn sie lassen ja vor allem Rot, Grün oder Blau durch.

    2. Wird pro Bildpixel nur einer der drei Farbwerte ermittelt, die beiden anderen werden durch Interpolation dazu gerechnet.

    Lässt man die Farbfilter weg, braucht man keine Interpolation mehr und es geht auch kein Licht durch den Farbfilter mehr verloren. Das Ergebnis ist eine bessere Bildschärfe und eine höhere Lichtempfindlichkeit.

    Der Nachteil ist halt der Verlust der Farbe und der wiegt für die meisten Leute schwerer.

  7. Re: An sich schon interessant...

    Autor: motzerator 05.11.19 - 16:21

    theFiend schrieb:
    ---------------------------
    > Das Problem ist halt, das es sich nur für Leica mit ihrer Luxusklientel
    > lohnt einen eigenen Sensor dafür herstellen zu lassen.

    Meiner Meinung nach sollte es doch einfach ausreichen, einen Schritt in der Produktion ausfallen zu lassen: Das Aufbringen des Farbfilters.

    Was man dann noch braucht, ist halt eine veränderte Firmware.

    > Solange Sony keinen echten Monocrom Sensor auf den Markt
    > bringt, wird kein anderer Hersteller mit sowas kommen, denn
    > bei den geringen Absatzzahlen wird ein von dir gewünschter
    > Preis von 1500 ¤ niemals zu realisieren sein.

    Ich befürchte, das ist so ein Henne-Ei Problem. SONY sieht keine Nachfrage für SW Sensoren und baut sie deshalb nicht, die Kamerahersteller sehen keine SW Sensoren und bauen daher keine Kameras dafür.

    Dabei wäre es vermutlich sehr einfach, eine Reihe von Spezialsensoren auf Basis eines normalen Sensors herzustellen:

    1. Normale Sensor Typ X
    2. SW Sensor (selber Typ X ohne Farbfilter)
    3. H-Alpha Sensor (Normaler Sensor Typ X mit anderem IR Filter)
    4. IR Sensor (Normaler Sensor Typ X mit Klarglas als IR Filter)

    Schon könnte man vier verschiedene Versionen von einem Kameramodell bauen und wenn man im Sensormodul kodiert, welche Variante des Sensors das ist, dann könnte alles andere so bleiben, wie es ist. Die Kamera bräuchte nur eine Firmware, die alles gut unterstützt, beim Start den Sensortyp abfragt und dann eben die entsprechenden Funktionen bietet. Bei IR könnte die Kamera beispielsweise den Rot-Blau Kanaltausch bereits in der Kamera anbieten.

    Bei der Fertigung müsste man dann nur, je nach Nachfrage, den jeweils passenden Sensor einsetzen. Machbar wäre das.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.19 16:23 durch motzerator.

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