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  5. › Formlabs: Umstrittener 3D-Drucker Form 1…

Aber wozu?

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  1. Aber wozu?

    Autor: imercutio 11.02.13 - 16:08

    Ich frage mich die ganze Zeit wozu man so einen 3D-Drucker überhaupt braucht.
    Eine Privatperson fängt sicher nicht an den ganzen Tag seine eigenen Schachfiguren aus Harz zu drucken oder irgendwelchen Schrott fürs Bücherregal.

  2. Re: Aber wozu?

    Autor: stoneburner 11.02.13 - 16:12

    imercutio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich die ganze Zeit wozu man so einen 3D-Drucker überhaupt
    > braucht.
    > Eine Privatperson fängt sicher nicht an den ganzen Tag seine eigenen
    > Schachfiguren aus Harz zu drucken oder irgendwelchen Schrott fürs
    > Bücherregal.

    wozu braucht man so eine schlagbohrmaschine überhaupt

    Eine Privatperson fängt sicher nicht an den ganzen Tag Löcher in seine Wand zu bohren.

    (Das ist etwas für bastler)

  3. Re: Aber wozu?

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 16:12

    dann geh halt von keiner Privatperson aus? Da gibts genug Anwendungsmöglichkeiten.
    (Vom Zahntechniker bis hin zu Prototypenbau)
    Zumal das hier ein SLA Drucker ist, nicht vergleichbar mit dem Makerbot/fabbster/Ultimaker die alle auf dem FDM verfahren basieren. Bisher kostete so ein SLA Drucker ab 18.000¤ aufwärts, da ist das schon ein beachtlicher Preisrutsch!

    //Geschrieben während ich ein Designmodell in 3h auf einem FDM Drucker drucke, statt zwei Wochen in der Werkstatt zu schuften.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.13 16:17 durch petergriffin.

  4. stoneburger und du habt da eine kleinigkeit übersehen.

    Autor: fratze123 11.02.13 - 16:25

    es ist wohl eher unüblich, dass sich unternehmen an "crowd funding" beteiligen. das wird wohl eher nicht als spende anerkannt. ich glaube nicht, dass ein unternehmen einfach so geld wegwerfen kann und darf.

  5. Re: stoneburger und du habt da eine kleinigkeit übersehen.

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 16:29

    ach die 2000¤ interessiet doch keine Firma, ich kenne so viele Agenturen die sich einfach so nen 3D Drucker holen nur um zu schauen was damit so geht. (nur gut für mich) Und wieso sollte ein Unternehmen nicht auf Crowdfunding zurückgreifen? Das größte Risiko ist das dass teil nicht läuft, die blöße wird sich das MIT aber sicher nicht geben. In allen anderen Fällen gibts das Geld zurück und fertig.

  6. Re: stoneburger und du habt da eine kleinigkeit übersehen.

    Autor: stoneburner 11.02.13 - 16:30

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ist wohl eher unüblich, dass sich unternehmen an "crowd funding"
    > beteiligen. das wird wohl eher nicht als spende anerkannt. ich glaube
    > nicht, dass ein unternehmen einfach so geld wegwerfen kann und darf.

    wieso wegwerfen? man bekommt ja den drucker dafür, der nach dem crowdfunding ganz normal gekauft werden kann.

  7. Re: Aber wozu?

    Autor: Ach 11.02.13 - 16:44

    Oh man!

    Wozu braucht man wohl ein Gerät mit dem man jede Form herstellen kann die einem in den Sinn kommt?

    Wozu braucht man einen Drucker?
    Wozu braucht man einen Stift?
    Wozu ist man überhaupt auf dieser Welt?
    Was ist der Sinn des Lebens?

  8. Re: Aber wozu?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.02.13 - 17:10

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh man!
    >
    > Wozu braucht man wohl ein Gerät mit dem man jede Form herstellen kann die
    > einem in den Sinn kommt?
    >
    > Wozu braucht man einen Drucker?
    > Wozu braucht man einen Stift?
    > Wozu ist man überhaupt auf dieser Welt?
    > Was ist der Sinn des Lebens?

    +1

  9. Re: Aber wozu?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.02.13 - 17:10

    stoneburner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > imercutio schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich die ganze Zeit wozu man so einen 3D-Drucker überhaupt
    > > braucht.
    > > Eine Privatperson fängt sicher nicht an den ganzen Tag seine eigenen
    > > Schachfiguren aus Harz zu drucken oder irgendwelchen Schrott fürs
    > > Bücherregal.
    >
    > wozu braucht man so eine schlagbohrmaschine überhaupt
    >
    > Eine Privatperson fängt sicher nicht an den ganzen Tag Löcher in seine Wand
    > zu bohren.
    >
    > (Das ist etwas für bastler)

    +1 :)

  10. Re: Aber wozu?

    Autor: Der Spatz 11.02.13 - 18:17

    Wenn du ein altes Motorrad hast, ist so ein Drucker für ein Plaste-Ersatzteil günstiger als das Teil beim Hersteller (so er es noch hat)

    Frage wäre bei mir nur, ob das lichtgehärtete Plastik stabil genug is um einen Auspuff zu halten (ohne dabei zu unförmig zu werden).

    Die Seitenverkleidungs-Andrück Stifte (So kleine Plastestifte die zum festklemmen der Verkleidung in ein Gummi am Rahmen gesteckt werden) sind bei mir schon fast alle abgebrochen und so einen Stift mit "Anklebeplatte" um ihn mit der ABS Verkleidung zu verbinden oder ein alternatives Selbstdesigntes Haltesystem dürfte das ehlende geklapper der Verkleidung endlich beenden.

    Die Seitenteile neu von Yamaha (unlackiert) sollen nebenbei so an die 2000¤ kosten.

  11. Re: Aber wozu?

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 18:56

    Das FDM verfahren mit ABS ist stabiler, allerdings hält es kaum hitze aus (ab 180° wirds weich). Generell wäre ich vorsichtig gedruckte teile einfach so einzubauen, aber möglich ist es definitiv.

  12. Re: Aber wozu?

    Autor: HabeHandy 11.02.13 - 20:19

    Die Frage ist eher ob man einen eigenen 3D Drucker braucht.

    Wenn man eher wenig produzieren will ist es günstiger die Bauteile bei einen Dienstleister auszudrucken.

    Sonst besteht die Gefahr das man sinnlos Geld für ein Gerät verfeuert das praktisch nur Staub sammelt.

  13. Re: Aber wozu?

    Autor: Lemo 12.02.13 - 08:39

    HabeHandy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist eher ob man einen eigenen 3D Drucker braucht.
    >
    > Wenn man eher wenig produzieren will ist es günstiger die Bauteile bei
    > einen Dienstleister auszudrucken.
    >
    > Sonst besteht die Gefahr das man sinnlos Geld für ein Gerät verfeuert das
    > praktisch nur Staub sammelt.

    Also für den Preis von zB 1650¤ bei einem dieser Hausdrucker momentan find ich das nicht verfeuertes Geld. So viel kostet ne Gitarre die an der Oberklasse kratzt, die Flachbildfernseher damals zu Beginn der Serienproduktion, ein was weiß ich was für welche Dinge.

    Wenn man abwartet könnten die Teile auch unter 1000¤ fallen und dann ist das doch ein schönes nice-to-have.

  14. Re: Aber wozu?

    Autor: Der Spatz 15.02.13 - 15:14

    Zustimm!

    Auch sollte man den Spieltrieb nicht vergessen.

    Einem Star-Trek Fan mal ein Schachspiel (zumindest die Figuren) als Enterprise-Crew ausdrucken macht ja auch keinen Sinn, einfache Pappteile mit der Aufschrift "König", ... ist doch viel billiger.
    Oder Privat-Tuning für's eigene Fahrzeug (natürlich nichts Sicherheitsrelevantes).

    Selbstgedruckte Erweiterung des Armaturenbretts, wo das Zubehör Navi wie ein Festeinbau aussieht und nicht andauernd von der Scheibe fällt.

    Nichtraucher und nur ein Aschenbecher im Auto - Raus mit dem Teil und ein passgenaues "Staufach" mit Öffnungen für den USB-Stecker konstruiert.

    Rausziehen, Handy reinstecken - Hält Bombenfest und lädt sogar :-)

    Handy-Halter für's "Moppel" oder Fahrrad, der nicht gleich ein paar Hundert euro kostet bzw. bei > 50km/h (am Motorrad) sich abvibriert.

    Beim renovieren im Haus mal wieder jede Steckdosenblende anders? - Die Lieblingssteckdosenblende - " Jugendstil" - wird seit dreisig Jahren nicht mehr produziert! - Was soll's ähnliche Blende designen und so oft wie benötigt nachdrucken.

    An der Waschmaschine (der etwas älteren "Geht nicht Kaputt - Miele") doch mal der Drehknopf für die Programmwahl an der Drehachse (diese Halbkreis Form Achsen) angebrochen und durchrutschend? - Gleich mal mit richtigem Positionspfeil und im Einheitsdesign mit dem Knopf an dem Trockner nachgebaut (Aus Erfahrung - Sekundenkleber hält nicht lange.

    Sonntags festgestellt, dass mal wieder kein Dübel für eine Rigips-Wand vorhanden ist - und das holde Eheweib will doch unbedingt sofort und Gestern den Spiegel aufgehängt haben - Dübel ausdrucken und hoffen das der Haussegen danach wiedrer halbwegs in Ordnung ist. ;-)

  15. Re: Aber wozu?

    Autor: Tobias Claren 03.11.13 - 23:37

    Exakt an die Steckdosenblenden dachte ich auch gerade.
    Aber nicht nur die, bei den billigen LAN-Dosen und Sat-Dosen hat man das Problem verschiedener Zentralplatten und Rahmen, und dafür eine Zentralplatten/Rahmen-Serie (evtl. auch noch Adapterringe) zu finden.

    Evtl. habe ich Glück und es klappt. Emails an die 8 großen Hersteller sind raus.
    Gleich LAN-Dosen und Sat-Dosen der großen Marken kosten ein vielfaches der ganzenb NoName-Dosen (Die auch als BK, Axing, Chess usw. verkauft werden).


    Mit einem 3D-Drucker klickt man sich was zusammen (und laiengerechter Software, mit Vorlagen...), und alles passt.
    Fehlen nur noch "Blinddosen" für die man dann Frontplatten drucken könnte.
    Bei den großen Marken ala Busch&Jäger usw kostet eine popelige UP-Dose mit HDMI-Anschluss schon mal um die ¤95. Das ist Abzocke.
    Das ist wahrscheinlich nur eine Zentralplatte mit einem eingesetzten Buchse-Buchse-Adapter. Das kann ich für wenige Euro. Die Adapter bekommt man bei eBay portofrei für evtl. ¤1.
    Oder eine Sat-Dose mit 4 F-Anschlüssen. Scheint es noch nicht zu geben, obwohl es Receiver mit 4 Tunern gibt. Z.B. die Vu+ Duo².

    Und wenn man Lautsprecherkabel unterputz verlegen will, könnte man sich eine ganz individiuelle Platte ausdrucken, in die man dann Bananenbuchsen, oder Schraubanschlüsse usw. setzt.



    Das ginge aber auch mit einer feinen CNC-Fräse für daheim.
    Dann könnte man z.B. auch Holz nehmen.

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