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Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

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  1. Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 11.02.13 - 16:54

    Kompakter, schneller, präziser, effizienter, kostengünstiger, hübscher, und alles nur weil man das Harz von unten durch einen transparenten Boden bestrahlt. Genialer Einfall, großes Lob, unendliche Schmacht und haben will ganz schnell.

  2. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 17:46

    Lichthärtende Kunststoffe sind allerdings immer teurer als die relativ billigen Thermoplaste in FDM Druckern. Mal kurz vorgerechnet:

    1kg ABS = 20¤
    1kg form 1 material = 100-150¤
    1kg lichthärtende Kunstsoff anderer SLA Hersteller = 300 (Koreanisches Material) bis 600¤

  3. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 11.02.13 - 18:27

    Jo, das Material kostet, das ist wohl war. Was mich dabei ja wirklich interessieren würde: ob die hohen Kosten der geringen Fertigungsmengen geschuldet sind, einem aufwendigen Herstellungsverfahren oder den Rohstoffpreisen.

  4. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 18:52

    ich bin kein Materialexperte, aber ich denke der Herstellungsprozess ist deutlich komplexer.

    Allerdings muss man fairerweise sagen das es kaum sinn macht große Objekte im SLA Drucker herzustellen, da ist eine solche Auflösung auch übertreiben. Bei detaillierten Kleinteilen relativieren sich die kosten dann wieder...

  5. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 11.02.13 - 19:20

    Mann muss seine Modelle halt sparsam planen, bzw. zeichnen(dünnwandig, mit vielen Lehrräumen usw). Insofern es halt Modelle sind und keine Funktionsteile. Der Eifelturm z.B. kostet doch sicher nicht ehr als ein paar ¤´s. Ich find´s anderer Seit´s aber schon gut wenn man nur einen Drucker braucht, auch für größere Objekte. Kann man homogener Arbeiten, bessere Schlüsse und Vergleiche ziehen, einfach weil man nicht von unterschiedlichen Strukturen und Farben abgelenkt wird. Ich glaub da würde ich die Mehrkosten für die "Verschwendung" noch auf mich nehmen :__D.

  6. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: sachsenrambo 11.02.13 - 21:27

    Ungeachtet von den Kosten, die Bilder der Website sprechen für sich. Sehr akkurater Freizeitdrucker. Patentklau hin oder her...

  7. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 21:31

    naja die Drucke die ich so mache gehen locker bis 400 Gramm, ich hätte wenig lust da 50¤ für einen Print hinzulegen... Dünnwandig bauen ist natürlich ne Möglichkeit, aber bei Mechanisch beanspruchten teilen eher unpraktisch.

  8. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 11.02.13 - 22:52

    petergriffin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja die Drucke die ich so mache gehen locker bis 400 Gramm, ich hätte wenig lust da 50¤ für einen Print hinzulegen... Dünnwandig bauen ist natürlich ne Möglichkeit, aber bei Mechanisch beanspruchten teilen eher unpraktisch.

    400gr, das ist aber auch schon was, und du benutzt den Drucker dann ja sozusagen schon "in der Produktion" von Bauteilen. Für meinen Teil wäre das etwas mehr egal, weil ich den Drucker wohl hauptsächlich für Modelle zur optischen Begutachtung oder zum Überprüfen von Funktionsideen gebrauchen würde(wobei es schon heftig ist sich vorzustellen, dass, bei angenommenen 2 Litern, allein schon die Füllung der Wanne um die 250¤ kosten würde).


    Aber stecken den die Teile so viel weg? Kann dieser Harz denn stabilitätsmäßig einem typischen Duro-(etwa Kunststoffgeschirr) oder Thermoplast (etwa ein Einstecknetzteilgehäuse) das Wasser reichen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.13 22:57 durch Ach.

  9. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 11.02.13 - 23:19

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 400gr, das ist aber auch schon was, und du benutzt den Drucker dann ja
    > sozusagen schon "in der Produktion" von Bauteilen. Für meinen Teil wäre
    > das etwas mehr egal, weil ich den Drucker wohl hauptsächlich für Modelle
    > zur optischen Begutachtung oder zum Überprüfen von Funktionsideen
    > gebrauchen würde

    Ich benutze es für Design und Funktionsmodelle. Momentan Drucke ich
    ein paar Automodelle die wegen ihrer Größe eben echt viel Material
    verschlingen.

    > Aber stecken den die Teile so viel weg? Kann dieser Harz denn
    > stabilitätsmäßig einem typischen Duro-(etwa Kunststoffgeschirr) oder
    > Thermoplast (etwa ein Einstecknetzteilgehäuse) das Wasser reichen?

    ABS (Thermoplast) ist auf jeden Fall härter und bruchfester,
    ich hab hier nen kleinen SLA gedruckten Gundam der schon
    bei ein bisschen Beinebiegen gebrochen ist, das wäre bei
    meinen eigenen Drucken sicher nicht passiert.

    Das finnish ist aber echt toll bei SLA Druckern,
    keine Rillen, kaum Nachbearbeitung und dank
    der Hitzebeständigkeit kann man die Teile auch
    mit Metall überziehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.13 23:22 durch petergriffin.

  10. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 11.02.13 - 23:58

    Mit Metall überziehen? Oh Wow! Ja, optimal für das designen kleiner Dinge, für Architekturmodelle u.Ä.

    Andererseits weiß ich aber halt nicht, ob diese ganzen Verfahren bei denen Material von oben aufgetragen wird, überhaupt eine Alternativ darstellen in bestimmten Bereichen. Ob Nachbearbeitung oder nicht, oftmals wird es einfach an der schwachen Auflösung scheitern. Außerdem gehen auch Farbe und Haptik in vielen Fällen nicht. Da bei nicht wenigen Vorhaben der klassische Modellbau die bessere Wahl sein.

    Also wieder SLA. Und je länger ich es mir überlege, desto ernster nehme ich das von dir genannte Kostenproblem. Wenn es nämlich so ist wie beim klassischen Drucken, dann macht man eh wieder unendlich viele Drucke bis man alles richtig gemacht und nichts vergessen hat. Und ich befürchte: Es wird genauso so sein!

    :_D

    Also erst mal danke für die Info aus erster Hand. Hört sich übrigens sehr interessant an was du da machst. Ich warte jetzt sehr gespannt ob und wann dieser Drucker in .de angeboten wird und wie hoch die Kosten sein werden.

  11. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 12.02.13 - 02:47

    falls du ihn dir gönnst, sag bescheid wie er läuft ;)

    ps: die schwachstelle, sowohl bei SLA als auch bei FDM ist die naht zwischen zwei layern.

  12. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 12.02.13 - 17:24

    >falls du ihn dir gönnst, sag bescheid wie er läuft ;)
    Ich werde mich ziemlich sicher an den Thread erinnern, wenn ich denn mal so ein Gerät mein Eigen nennen kann ^^.

    >ps: die schwachstelle, sowohl bei SLA als auch bei FDM ist die naht zwischen zwei layern.
    Kann man gut nachvollziehen, insbesondere bei SLA. Ein Materialschluss mit dem Vorgängerlayer kann ja auch kaum zustande kommen wenn dieser bereits inreversibel ausgehärtet ist.


    Zum Thema Materialersparnis ist mir noch was eingefallen, bzw. bin ich mir einiger Maßen sicher, dass ich nicht der erste bin dem das einfiel: bei voluminösen Bauteilen eine dünnwandige Gegenform drucken und die mit einem günstigem und umso stabileren 2 Komponentenharz mit den ausgesuchten Eigenschaften ausgießen.

  13. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 12.02.13 - 23:23

    wenn du überhänge nicht zu groß sind geht das.
    Falls ich nur ein teil bräuchte würde ich es drucken,
    bei mehreren lohnt sich auf jeden Fall ne Form.

    Mit formen geht sowieso einiges, habe Gussteile gesehen
    die positiv gedruckt wurden, abgegossen und dann abgeformt.
    Da kann man dann von Metall bis heis aushärtende Epoxidharze alles
    reinfüllen und ist nicht auf die Druckmaterialien angewiesen.

    Auf Thingiverse gibts auch nen Gussform generator
    http://www.thingiverse.com/thing:31581

  14. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: Ach 13.02.13 - 04:00

    Sobald man das sieht, geht es schon los mit den Ideen.
    Die verlinkten Bilder sehen schon mal amtlich aus,
    aber wenn ich die Grundform schon mal gezeichnet hätte,
    würd ich die Gußform wohl gleich mit Acad erzeugen.
    Die Halbschalen als Hüllen drucken, welche man selber schon mal ausgießt, mit festem Gips oder besser noch Zement. So könnte man sogar eine übergroße Gußform in mehreren Abschnitten drucken, welche man dann mit Klebeband verbindet um sie gemeinsam mit Zement zu füllen/verbinden. Endlich könnte man Bauteile auch mit allen möglich Fasern verstärken.

    Ich glaube, spätestens die Option Gussformen zu erstellen lässt alle Grenzen schwinden. Da bekommt so ziemlich alles hin außer Holzelemente und Biegeteile :). Braucht man natürlich irgendwie ne Werkstatt oder Bastellraum, weil das dann natürlich ne echte Sauerei wird, hach :]. Locking vorward...

  15. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: petergriffin 13.02.13 - 16:42

    Ich bau mir gerade eine Rüttelplattform und berichte dann wie es klappt.
    Das nächste Semester verbringe ich ausschließlich mit Drucken,
    vlt. mach ich nen kleinen Blog zum mitlesen.

  16. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: vlad_tepesch 15.02.13 - 12:35

    wie soll das sparsam planen funktionieren?
    eine Wabenstruktur im Inneren geht halt nicht, da du die nicht gesinterten Krümel zwischen den geschlossenen Waben nicht rausbekommst.

    edit:
    bzw in dem Fall Flüssigkeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 12:37 durch vlad_tepesch.

  17. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: __destruct() 15.02.13 - 16:07

    Mit dem 3D-Drucker aus dem Artikel hat man dieses Problem nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.13 16:08 durch __destruct().

  18. Re: Das bisher vielversprechendste mir bekannte 3d Print Prinzip

    Autor: niefe9181 04.11.14 - 15:48

    @petergriffin
    Aside from ABS, 3D2print's PLA filament is also an excellent alternative to resin for prototyping cool stuff. You can also buy it in saver pack deals which you can save more ¤¤¤.

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