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  5. › Freie Bildbearbeitung: Gimp 2.10 schließt…

Langsamkeit durch Halsstarrigkeit

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  1. Langsamkeit durch Halsstarrigkeit

    Autor: hamanalli 30.04.18 - 09:25

    Gimp ist eine nette Geschichte. Und hier sagt man: „…nett ist die kleine Schwester von…“

    Das Problem von Gimp ist, dass es an einer Art Old-School-Linux-Bakterium leidet. Sprich: Man brödelt relativ halsstarrig so vor sich hin.

    Im Detail: Das Gimp Team hat offensichtlich überhaupt kein Interesse eine Konkurrenz von irgendwas zu sein. Demnach wird entwickelt was die Entwickler interessiert.

    Das hat zur Folge, dass man ewig hinterher hängt. Hier wurde ja schon angemerkt, dass Photoshop von vor 6 Jahren. So ungefähr stellt sich das auch dar. Gimp kann gar nicht aufholen weil es in der Tat immer die mittlerweile Standards aus vorangegangen Jahren (versucht) aufzuholen. Das liegt einerseits an dem kleinen Team, andererseits an der scheinbaren Anspruchslosigkeit was die mühevolle Arbeit und Entwicklung zu einer echten! Alternative angeht.

    Gimp könnte für 3D-Artists beispielsweise völlig uninteressant werden, wenn man keine NormalMaps mehr mit Gimp anfertigen kann. Malt man eine Textur und braucht ein weiteres zusätzliches Tool für solche Alltagsdinge, kann man auch gleich ganz zu einer anderen Software wechseln.

    Und davon gibt es noch einige Beispiele mehr.

    Der Nebeneffekt der Entwicklung ist demnach wie gesagt, das mit Sicherheit alle/die meisten Plugins (und viele brauchbare Hilfen und Scripte) die gute Dienste leisteten einfach wegfallen. Und die Frage ist ob sie jemals entsprechend angepasst werden. Wo man es doch nicht mal schafft das die vorhandenen Werkzeuge mit ihren kleinen Fehlern und/oder Unsauberkeiten überarbeitet werden, sondern einfach weiter ihre Fehler auch in der neuen Version produzieren.

    Liest man ein wenig mit im Netz, Interviews und Statements, (oder verfolgt einmal die wenigen Dialoge im Dev-Chat) dann zeigt sich sogar noch eine gewisse Sturheit bis hin zur Ignoranz was die Wünsche und Vorschläge der Fans angeht (das besagte (oldSchool) Linux-Bakterium (das „Kommandozeilen Eingabe ist das Beste-Syndrom“)

    Das in der neuen Version beispielsweise keins von diesen Plugins aufgenommen und integriert wurden bestätigt das meiner Meinung nach. (G’Mic als Ausnahme, aber wer braucht schon G’Mic) In Inkscape wurden ja viele alt-bewährte Sachen in die neue Version als fester Bestandteil übernommen. In Gimp fällt einfach alles wech.

    Nicht flasch verstehen. Ich nutze Gimp gern. Ich habe eine portable Version von 2.8.22 mit allen Plugins des alltäglichen Lebens. Sozusagen ein Werkzeugkasten mit allem was man so benötigt.

    Den Stand den Gimp 2.8.22 mit diesen Plugins eingenommen hat, dafür wird 2.10 in diesem Sinne sicher nochmal 6 weitere Jahre benötigen. Ich bleibe also bei Gimp 2.8.22



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.18 09:34 durch hamanalli.

  2. Re: Langsamkeit durch Halsstarrigkeit

    Autor: dermamuschka 30.04.18 - 22:27

    Loled.

    Obwohl: Kommandozeile ist sicher komfortabler zu bedienen als gimp.

    Was das programm mir schon nerven gekostet hat für die einfachsten dinge, unglaublich.

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