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Photoshop vor 6 Jahren

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  1. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: Arkarit 30.04.18 - 12:42

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gimp schließt nur insofern zu Photoshop auf, wenn man die Version von
    > Photoshop von vor 6 Jahren nimmt, als die letzte Version von Gimp erschien.
    > Für viele einfache Dinge mag Gimp reichen, wenn man sich mal an die
    > Bedienung gewöhnt hat. In der Zwischenzeit sind aber viele Algorithmen zur
    > Bildbearbeitung entwickelt worden, die in Programmen wie Photoshop Eingang
    > finden. Gimp hat dafür einfach nicht genügend Entwickler, die sich in der
    > komplizierten Mathematik auskennen.

    Vor 6 Jahren? Es schliesst nicht mal zum Photoshop vor 20 Jahren auf, da hatte Photoshop nämlich schon Action Recorder, Layer Effects und Adjustment Layer.

    Zum Vergleich hier noch mal die Gimp-Roadmap und die Photoshop Version History.

  2. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: violator 30.04.18 - 12:48

    hamanalli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unfug. Ich komme aus einer Tischlerfamilie. Beim sägen geht es in gewisser
    > Weise um Zerspahung und man sollte schon wissen welche Holzarten sich wie
    > verhalten um Schäden durch "einfaches" zersägen vorzubeugen. Daher sehen
    > die Kanten und Ecken und Oberfläche von Dödeln eben so aus wie sie
    > aussehen.

    Stimmt, man sollte wissen was Werkzeuge machen und wie und wofür man sie benutzt oder wie man sie nachstellen kann. Aber doch nicht, welche mathematischen Prinzipien dahinter stecken, die interessieren doch gar nicht.

    > Du berechnest dann tatsächlich nur 5 Sekunden für das Schärfen eines
    > Bildes?

    Schärfen? Ich rede davon, Inhalte vom Programm automatisch füllen oder ersetzen zu lassen. Das dauert 1-2s und bietet oft eine wirklich gute Grundlage, um da weiterzuarbeiten. Früher (oder mit Gimp) musste man erst ewig irgendwas zurechtstempeln und das Ergebnis sah oft schlechter aus, als das was PS da jetzt automatisch generiert. Und auf der Grundlage bin ich nunmal schneller fertig als einer, der erst da rumhampeln muss, weil er lieber alles per Hand macht zusammenfrickelt.

  3. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: berritorre 30.04.18 - 15:29

    Also das Problem ist ja "Gimp schliesst zu Photoshop auf". Das glaube ich einfach nicht. Das ist auch gar keine Kritik an Gimp an sich. Wie sollen ein paar Entwickler mit Adobe mithalten können? Das wäre ja schon erbärmlich von Adobe, wenn Gimp mit einer handvoll Hobby(?)-Entwicklern mit Photoshop mithalten könnte.

    Ich denke es reicht für viele Hobby-Einsätze aus. Ich persönlich verwende es auch für die Bildbearbeitung.

    Zum Thema Opensource und mithelfen: Man kann meist nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Ich helfe bei einem anderen OS-Projekt sehr aktiv mit (nicht in der Entwicklung, aber beim Forensupport, Übersetzungen, etc.). Da bleibt für ein zweites Projekt keine Zeit. Und ein anderes Problem das ich sehe ist, dass die Zyklen so lange sind. Viele Vorschläge werden eben erst sehr spät umgesetzt (fehlende Ressourcen). Solange können/wollen die meisten Helfer aber nciht warten und sind schon längst wieder weg. So wird es schwer die Teilnehmer zu motivieren.

  4. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: ManMashine 30.04.18 - 16:25

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gimp reicht für den Einsatz zu Hause und mit 2.10 wurde es um einiges
    > > besser. Im professionellen Umfeld würde ich aber immer zu Photoshop
    > > greifen.
    >
    > Für den Einsatz zu Hause reicht auch paint.Net welches in vielen Fällen
    > Gimp überlegen ist - vor allem in der usability.


    Solange man NUR Windows nutzt vieleicht. Da es aber nach wie vor keine nativen Linux und Mac versionen gibt isses also eher keine Empfehlung. Ohne Cross-platform Versionen brauchst du heute gar nicht erst ankommen.

    .NET framework ist einfach veralteter Ballast den niemand braucht. Hatte mich bei Sony Vegas schon immer angekotzt dass es das voraussetzte und so die Nutzung unter Linux und WINE extrem komplizierter machte bzw. unmöglich.

  5. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: ArcherV 30.04.18 - 16:57

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange man NUR Windows nutzt vieleicht. Da es aber nach wie vor keine
    > nativen Linux und Mac versionen gibt isses also eher keine Empfehlung.

    Das spielt doch gar keine Rolle. Linux ist weiterhin eine Sonderlocke.

  6. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: gfa-g 30.04.18 - 16:57

    > Ich denke du verwechselst grade Teamarbeit mit Demokratie. Entwicklung ist
    > keine Demokratie. Das ist Entwicklung nie. Einer muss einfach das Sagen
    > haben und die Richtung vorgeben. Die einzige Möglichkeit die du wirklich
    > hast ist das Ding entweder in die Richtung des Modulowners zu entwickeln,
    > oder gar nicht. Denn wenn dem deine Commits nicht passen, dann geht das
    > auch nicht in den Trunk.
    Nein. Entwicklungsarbeit ist aufeinander abstimmen, danach wird entschieden, aber nicht primär wie der Teamleiter es sagt, das macht überhaupt keinen Sinn.
    Gute Leiter hören zu, erleichtern die Arbeit, und sind möglichst nicht im Weg. Gute Teammitglieder hören zu, können ihre Meinung ändern, und arbeiten an einem gemeinsamen Ziel.
    Dikatur auf der einen wie der anderen Seite sind völlig sinnlos.

    Man braucht dafür natürlich qualifizierte und willige Leute.

  7. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: Tiles 30.04.18 - 18:21

    Wir reden immer noch aneinander vorbei wie es aussieht :)

    Du kannst doch einem Teamleiter nicht ein Jump n Run unterjubeln wenn er ein MMO machen will. Da ist jede Diskussion sinnlos. Da kannst du noch so qualifiziert und kompromissbereit sein. Das Ziel ist das MMO. Und nicht das Jump n Run. Und du kannst als Grafiker keinem Netzwerkspezialisten vorschreiben wie er zu programmieren hat. Oder den Manualschreiber drüber abstimmen lassen wie die UI auszusehen hat. Oder den Programmierer die Themes designen lassen. Wobei, schönes Beispiel. Da kommt dann eben sowas wie bei Gimp raus. Unbenutzbare Themes. Du siehst das Problem?

    Natürlich muss man als Teammitglied auch Vorschläge machen können. Und du sagst es, ein guter Teamleiter hört zu und pickt sich die guten Sachen raus. Aber Teamarbeit hat nichts mit Demokratie zu tun. Beim Entwickeln gibts einfach keine Demokratie. Das ist gelenkte Diktatur mit nur einer Richtung. Und das ist gut so. Denn alles andere funktioniert nicht. Ich möchte das Projekt sehen bei dem jeder bei allem mitquasseln und entscheiden darf. Das kann eigentlich nur in einer Katastrophe enden. Dafür hast du doch die Spezialisten die wissen wie ihr Spezialgebiet geht. Und die Teamleiter die alles in den Bahnen halten damit das nicht in Anarchie endet.

    Und du willst auch noch den User, ganz ohne Entwicklererfahrung auf nur irgendeinem relevanten Gebiet, da mit ins Spiel bringen. Na danke :D

  8. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: unbuntu 30.04.18 - 18:24

    gfa-g schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute Leiter hören zu, erleichtern die Arbeit, und sind möglichst nicht im
    > Weg. Gute Teammitglieder hören zu, können ihre Meinung ändern, und arbeiten
    > an einem gemeinsamen Ziel.

    Und sowas gibts bei OS-Projekten fast nie. Da gibts nur Sturköpfe, die das haben wollen, was sie selber wollen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: divStar 30.04.18 - 18:28

    Mag sein, dass man .NET nicht braucht. Dasselbe könnte man aber von Java, Kotlin und so ziemlich jeder anderen Programmiersprache behaupten. Inzwischen gibt es doch .NET weitesgehend für Linux und ich glaube nicht, dass Paint.NET WPF verwendet - das sieht mir nach WinForms aus.

    Andererseits gibt es mit GIMP und InkScape sehr gute freie Werkzeuge (insbesondere für Linux). Ich ziehe Photoshop, Illustrator und InDesign den freien Programmen trotzdem vor - einfach weil ich insbesondere beim ersteren durchaus schon einige Features genutzt habe, die es bei GIMP gar nicht gibt.

    Übrigens: die "KI"-Features von CC sind aus meiner Sicht nicht wirklich "production-ready". Mag sein, dass ich dahingehend einfach nicht die Fantasie habe - aber ich möchte meist mehr Kontrolle über den Inhalt eines Bildes; diese Kontrolle habe ich nicht wenn ich nicht weiß wie etwas zustande kommt (ich kann es dann z.B. nicht mehr in der gleichen Art und Weise an anderer Stelle / im anderen Bild replizieren).

  10. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: Anonymer Nutzer 30.04.18 - 20:40

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gimp reicht für den Einsatz zu Hause und mit 2.10 wurde es um einiges
    > > besser. Im professionellen Umfeld würde ich aber immer zu Photoshop
    > > greifen.
    >
    > Für den Einsatz zu Hause reicht auch paint.Net welches in vielen Fällen
    > Gimp überlegen ist - vor allem in der usability.

    Erstaunlicherweise kann ich diesem Punkt voll zustimmen. Paint.Net kann vllt. nicht viel aber man kommt damit sofort zurecht.

  11. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: throgh 02.05.18 - 08:08

    Der Artikel ist sehr ungünstig verfasst und genau das sollte Golem auch ändern: Denn es lockt wieder einmal die obligaten Feindschaften hervor. GIMP und Photoshop haben durchaus ähnliche Anwendungsgebiete. Dennoch ist der Vergleich absolut deplaziert hier, denn offensichtlich besitzen unglaublich viele Teilnehmer / Teilnehmerinnen eine Lizenz für Adobe-Produkte und fühlen sich gleichermaßen dazu berufen den Vergleich herzustellen und dann im Anschluss auch GIMP natürlich schlechter aussehen zu lassen. Das ist tatsählich noch nicht einmal zunächst als Vorwurf gemeint, eher eine rein menschliche Reaktion.

    Was dann allerdings höchst unbequem für die Diskussionskultur an sich wird ist dann dieser stete ironische Unterton, den ich dann auch bei mir entdecke ab einem gewissen Punkt. Genau aus dem Grunde ist es auch sehr müßig hier verfahrene Betrachtungsweisen zu diskutieren!

  12. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: throgh 02.05.18 - 08:14

    Also ich fasse einmal zusammen: Hier werden weiterhin Pauschalisierungen nur angebracht. Genau aus dem Grunde werde ich auch hier nicht weiter diskutieren sondern schlicht wie einfach die Meinungsbilder für sich sprechen lassen. Wenn ihr das so sehen wollt? Bleibt nur die Frage, woher ihr eure Betrachtungen genau genommen habt: Weil ihr mit dem Tonfall von Linus Torvalds nicht einverstanden seid? Habt ihr überhaupt jemals auch gemeinsam mit verschiedenen Teilnehmern an einem Code-Repository gearbeitet? Natürlich gibt es da auch sehr starre Verhaltensweisen, wenn Jemand über Wochen an einem Feature gearbeitet hat und dieses nun doch nicht weiter verwendet werden soll.

    Und es ist schon erstaunlich: Sobald dann Beispiele geholt werden, redet man weiterhin aneinander vorbei? Ich denke, dass es schon verständlich gewesen ist. Ihr wollt halt nicht aus der bequemen Position heraus. Die ursprüngliche Position, welche ich beigetragen habe, beinhaltet alle möglichen Herangehensweisen zur Partitzipation. Zuletzt nun wirklich ein Beispiel aus einem sehr aktiven Projekt ScummVM: Da kann man erkennen wie auch Nutzer Übersetzungen beitragen und diese dann im aktiven Trunk / Master übernommen werden: https://github.com/scummvm/scummvm/commits/master

    Aber redet euch das immer schön weiter ein, dass ihr "Open-Source" eben eher schlecht findet. Auch wenn das nicht so geschrieben worden ist: Diese stete ABER-Argumentation kenne ich schon! ;-)

  13. Re: Photoshop vor 6 Jahren

    Autor: Onkel Ho 02.05.18 - 10:41

    Das würde mir schon reichen, wenn Gimp von der Usability auf dem Niveau von CS5 oder CS6 waere.
    Seitdem die die Abopflicht eingeführt haben bin ich einfach auf der letzten "Voll"Version geblieben.

    Haben die mittlerweile das Ebenenmanagement halbwegs vernünftig hinbekommen?

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