-
5-6,3 = unbenutzbar
Autor: ApoY2k 15.09.14 - 09:03
:-(
This is what happens when an unstoppable force meets an immovable object. -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: Anonymer Nutzer 15.09.14 - 09:18
Mach einfach einen Foto-Kurs,dann
kannst du irgendwann auch tagsüber
fotografieren. ^^ -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: NERO 15.09.14 - 09:40
Tzven schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mach einfach einen Foto-Kurs,dann
> kannst du irgendwann auch tagsüber
> fotografieren. ^^
Was hat die Blende mit tagsüber zu tun?
»The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.« -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: graviton 15.09.14 - 09:55
ApoY2k schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>5-6,3 = unbenutzbar :-(
Für ein 150-600mm Tele? Du hast Ahnung? Dir ist bekannt welchen Betrag lichtstarke Tele mit dieser Brennweite kosten?
graviton -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: Michael H. 15.09.14 - 10:33
Ein Tele mit 600mm Brennweite und ner Lichtstärke von 4 kostet runde 12.000¤.
5-6,3 ist hierbei immer noch sehr gut.
Um hohe Lichtstärken zu erreichen sind weniger Linsen nötig... sowie dünnere Linsen... mit jeder Linse mehr büßt man Lichtstärke ein, da das Glas auch etwas Lichts verschluckt durch spiegelung... um 600mm Brennweite zu erreichen benötigt man eben ein paar Linsen...
Wenn der Zoom bzw. die Brennweite noch variabel sein sollen, kommt man nicht ohne zusätzliche Linsen aus... nur mit Festbrennweiten kann man auf einige Linsen verzichten da diese dann fix montiert sind und man lediglich eine Linse zum scharfstellen braucht.
600mm mit einer Brennweite von 4 sind schon die richtig schweren Geschütze... wesentlich weniger ist kaum möglich... daher sind 5-6,3 eigentlich recht gut und durchaus brauchbar.. -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: cydodon 15.09.14 - 11:35
Hallo Michael H.
Das kann ich leider so nicht stehen lassen. Die Blendenzahl ergibt sich aus dem Verhältnis von Brennweite zum Durchmesser der Eintrittspupille (meistens die Frontlinse). Das hat überhaupt nichts mit der Anzahl der Linsen zu tun! Für die Blendenzahl ist die Lichtdurchlässigkeit des verwendeten Glases sogar unerheblich, sie bliebe auch gleich, wenn man Milchglas verwendet! ;)
Im Prinzip reicht für jede Brennweite eine einzige Linse! Eben eine mit der entsprechenden Brennweite... mehrere Linsen werden eingesetzt, um Abbildungsfehler zu korrigieren und in diesem Falle um ein Zoomobjektiv zu kontruieren.
Teleobjektive mit kleinen F-Zahlen sind oft schwerer, da sie Linsen mit größeren Durchmessern einsetzen müssen. Die Anzahl der Linsen ist normalerweise nicht von anderen Objektiven verschieden. Eine große Linse ist halt einfach schwerer als eine kleine Linse. Und die Produktionskosten für ein Stück hochpräzise geschliffenes Glas geht leider ungefähr quadratisch mit dem Durchmesser, daher sind die Objektive dann auch um einiges teurer...
Viele Grüße
cydodon -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: nykiel.marek 15.09.14 - 12:44
Bestimmt die Blende zusammen mit Belichtungszeit nicht die Menge des auf den Sensor einfallenden Lichtes?
LG, MN -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: nykiel.marek 15.09.14 - 12:45
Und wie viel sie dann wiegen würden :D
LG, MN -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: Michael H. 15.09.14 - 13:48
cydodon schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hallo Michael H.
>
> Das kann ich leider so nicht stehen lassen. Die Blendenzahl ergibt sich aus
> dem Verhältnis von Brennweite zum Durchmesser der Eintrittspupille
> (meistens die Frontlinse). Das hat überhaupt nichts mit der Anzahl der
> Linsen zu tun! Für die Blendenzahl ist die Lichtdurchlässigkeit des
> verwendeten Glases sogar unerheblich, sie bliebe auch gleich, wenn man
> Milchglas verwendet! ;)
>
> Im Prinzip reicht für jede Brennweite eine einzige Linse! Eben eine mit der
> entsprechenden Brennweite... mehrere Linsen werden eingesetzt, um
> Abbildungsfehler zu korrigieren und in diesem Falle um ein Zoomobjektiv zu
> kontruieren.
>
> Teleobjektive mit kleinen F-Zahlen sind oft schwerer, da sie Linsen mit
> größeren Durchmessern einsetzen müssen. Die Anzahl der Linsen ist
> normalerweise nicht von anderen Objektiven verschieden. Eine große Linse
> ist halt einfach schwerer als eine kleine Linse. Und die Produktionskosten
> für ein Stück hochpräzise geschliffenes Glas geht leider ungefähr
> quadratisch mit dem Durchmesser, daher sind die Objektive dann auch um
> einiges teurer...
>
> Viele Grüße
> cydodon
Danke für die Aufklärung.
Dann habe ich somit auch die Brücke zu meinem Wissen selbst entdeckt dank deiner Ausführung... nämlich günstige Objektive haben deswegen eine miesere Lichtsstärke, da sie statt einer richtig großen Linse, viele kleine Linsen verbauen und somit die Blende an sich auch kleiner ausfällt und somit weniger Licht im Verhältnis zur Brennweite reinkommt?
Lieg ich da richtig? -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: bernd71 15.09.14 - 14:41
Michael H. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein Tele mit 600mm Brennweite und ner Lichtstärke von 4 kostet runde
> 12.000¤.
>
> 5-6,3 ist hierbei immer noch sehr gut.
>
> Um hohe Lichtstärken zu erreichen sind weniger Linsen nötig... sowie
> dünnere Linsen... mit jeder Linse mehr büßt man Lichtstärke ein, da das
> Glas auch etwas Lichts verschluckt durch spiegelung... um 600mm Brennweite
> zu erreichen benötigt man eben ein paar Linsen...
> Wenn der Zoom bzw. die Brennweite noch variabel sein sollen, kommt man
> nicht ohne zusätzliche Linsen aus... nur mit Festbrennweiten kann man auf
> einige Linsen verzichten da diese dann fix montiert sind und man lediglich
> eine Linse zum scharfstellen braucht.
Das was du mehr oder weniger beschreibst ist die Lichtdurchlässigkeit auch Transmission genannt. Das ist auch eine Eigenschaft eines Objektives wird aber nur selten betrachtet. -
Re: 5-6,3 = unbenutzbar
Autor: cydodon 16.09.14 - 17:39
@Michael H.
Ja, fast... Auch in teuren Objektiven sind meist über 10 Linsen verbaut! Die Anzahl der Linsen spielt für die Betrachtung der Blendenzahl überhaupt keine Rolle. Es geht wirklich nur um den Durchmesser der Eintrittspupille.
Ich finde das auch immer hochgradig kontra-intuitiv, vor allem da die von bernd71 erwähnte Transmission für die Blendenzahl ebenfalls keine Rolle spielt... aber so ist es nun einmal. Am Ende kann man zwei Linsen mit sagen wir 18mm / 3,5er Blende an seine Kamera schrauben und es kommt unterschiedlich viel Licht auf dem Sensor an. Dieser Unterschied sollte sich jedoch im einstelligen Prozentbereich abspielen und nicht wie bei einer Blendenstufe größer oder kleiner dann um den Faktor 2.
Viele Grüße
cydodon



