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    Autor: Gelbsucht 28.04.10 - 15:05

    Seit wann werden Megazoomer neuerdings überall als Bridgecams bezeichnet? Eine Bridgekamera hat eine nicht wechselbare extragute Optik plus einen großen Sensor. Sie vereint damit die Vorteile beider Welten (Kompakte und DSLR).

    Die Fuji hat einen Winzling-Sensor von 1/2,3 -den man fast überall findet. Dadurch und auch dadurch, das sie einen riesigen Brennweitenbereich abdeckt, ist sie nur als Superzoomer bzw Megazoomer zu bezeichnen.

    Die erste wirkliche Bridgekamera war damals die Sony R1. Eine echte Bridgecam hat einen Sensor größer als 1/1,6 sowie eine Lichtstärke von mindestens 2,8 (WW). Die Fuji S100fs wäre noch eine solche bzw die Sigma DP-Modelle.

    Heutzutage achtet echt keiner mehr auf die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen...

  2. Re: Fehler im Artikel

    Autor: Bridge 28.04.10 - 16:07

    Eine Bridge Kamera hat ein Gehäuse wie eine Spiegelreflex. aber eben keinen Spiegel. Seit einiger Zeit gibt es diesen Kameratyp auch mit Wechselobjektiven.

  3. Re: Fehler im Artikel

    Autor: linux-macht-glücklich 28.04.10 - 18:40

    Gelbsucht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann werden Megazoomer neuerdings überall als Bridgecams bezeichnet?

    Es gibt auch 10-12fach Zoomer die man nicht als Bridge bezeichnet, weil sie im üblichen Komapakte Look Format daher kommen.

    > Eine Bridgekamera hat eine nicht wechselbare extragute Optik plus einen
    > großen Sensor. Sie vereint damit die Vorteile beider Welten (Kompakte und
    > DSLR).

    Wo ist das festgeschrieben, hast du Quellen?

    Für mich ist eine Bridge eine Kompakte (Sensorgrösse!) die im Look and Feel und teilweise den Möglichkeiten (RAW manuelle Einstellmöglichkeiten usw) eher wie wie eine DSLR anmutet.

    Das grössere Sensoren wünschenswert sind für Qualitätsfreaks ist klar, aber wie gesagt, ist irgendwo festgelegt das etwas nur dann eine Bridge ist, wenn sie neben all dem anderen (RAW, Anmutung manuellen Bedienmöglichkeiten usw..) auch mindestens einen 1/1.6er Sensor hat?

  4. Re: Fehler im Artikel

    Autor: linux-macht-glücklich 28.04.10 - 18:44

    Bridge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Bridge Kamera hat ein Gehäuse wie eine Spiegelreflex. aber eben keinen
    > Spiegel. Seit einiger Zeit gibt es diesen Kameratyp auch mit
    > Wechselobjektiven.

    Dieser Kameratyp nennt sich dann nicht Bridge sondern EVIL was für Electronic Viewfinder Intercangable Lens steht.
    Auch die MFTs (Micro Four Third) wurden meines Wissens nie als Bridge bezeichnet.

  5. Re: Fehler im Artikel

    Autor: Streichhölzer 28.04.10 - 19:51

    Klar, es muss ein neuer Name her. Eine Streichholzschachtel mit blauem Aufkleber nennt sich dann nicht Streichhölzer, sondern Welthölzer...

    EVIL klingt im ersten Augenblick so, als ob man damit himmlisch gute Bilder machen könnte, oder hab ich da jetzt etwas verwechselt?

    Trotzdem Danke für den Hinweis, man lernt ja nie aus...

  6. Re: Fehler im Artikel

    Autor: Anmerkung 28.04.10 - 19:56

    Dieser Kameratyp wurde anfangs in die Gruppe der Spiegelreflex-Kameras eingeordnet. Dass sie keinen Spiegel hatte fiel dann erst später auf. :-)

    Offenbar war das Wechseln von Objektiven mit einem Spiegel verwechselt worden.

  7. Re: Fehler im Artikel

    Autor: linux-macht-glücklich 28.04.10 - 20:10

    Streichhölzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, es muss ein neuer Name her. Eine Streichholzschachtel mit blauem
    > Aufkleber nennt sich dann nicht Streichhölzer, sondern Welthölzer...

    Klar muss ein neuer Name her, wenn der Spiegel nicht mehr drin ist und der damit verbundene optische Sucher.

    Versuch mal eine EVIL beharrlich als Spiegelreflexkamera zu bezeichnen und erklär den Fragenden wieso das Teil noch Spiegelreflex heisst.

    Viel Spass dabei :-P

    > EVIL klingt im ersten Augenblick so, als ob man damit himmlisch gute Bilder
    > machen könnte, oder hab ich da jetzt etwas verwechselt?

    Das manche Abkürzungen nicht besonders klug gewählt sind, darauf können wir uns noch einigen.
    Da aber in zukünftigen EVILS, wie schon in der Samsung NX10 APS-C Sensoren drin stecken werden und durchaus hochqualitative Objektive drauf genutzt werden können, sollte man damit rein von der technischen Seite, genauso himmlische gute Fotos machen können wie mit einer üblichen DSLR.

    Also da hast du nichts verwechselt! :-)

    > Trotzdem Danke für den Hinweis, man lernt ja nie aus...

    Das will ich schwer hoffen. Manchmal spürt man aber den Widerwillen mit dem manche nie aus lernen! ;-)

    Ich gehöre noch zu der Generation die mit der Schallplatte (Vinyl) gross geworden ist und erst mit ca. 25 mit der CD konfrontiert wurde. Ich hab sogar in dem Bereich HiFi gearbeitet, also tue ich mich trotz meines Alters mit dazulernen bei technischen Änderungen nicht sehr schwer. :-) Und ich darf sogar eine weitere Änderungen auf DVD & BluRay & MP3 auf USB Stick usw.. dazu lernen.

    Also Kids nicht jammern :-P

  8. Re: Fehler im Artikel

    Autor: historisch 28.04.10 - 20:42

    Für einen historischen Abriss bin ich immer zu haben...

    Gab es früher grob 2 Arten von Fotoapparaten, einmal die Urlaubsknipse im Format einer Zigarettenschachtel mit Objektiv, zum andern den "Fotoapparat" mit Wechselobjektiven, wofür man logischerweise einen Spiegel brauchte.

    Daran angelehnt gab es dann auch bei den elektronischen die Kompaktknipse und den "Fotoapparat" mit Zoom. Damit erübrigte sich ein Objektivwechsel und erst recht der Spiegel.

    Erst Jahre später tauchten dann elektronische Kameras mit Spiegel auf, allerdings nicht, weil man die Objektive wechseln konnte, dazu war ein Spiegel nicht nötig.

    Vielmehr wurde die digitale Spiegelreflex hochstilisiert zum Non-Plus-Ultra. Mit ihr waren Dinge möglich, die (so die Werbung) eben nur mit Spiegel möglich sind.

    Etwas später war es auch auch bei den zu Bridge neubenamten Kameras möglich und ganz ohne Spiegel. Vielmehr tauchte nun der Verdacht auf, der ganze sprachliche Klimbim wurde nur veranstaltet, um von den winzigen Sensoren in den großen 36x24mm Kameras abzulenken. Es wurde eine Wundergröße eingeführt: Der Crop-Faktor!

    Letztlich ging es nur darum, dass man keine passenden Wechsel-Objektive für diese Sensoren hatte. So musste man auf den alten Bestand zurückgreifen. Ebenso mochte sich niemand auf einen neuen Standard festlegen, der dann ja nötig gewesen wäre. Und so nahm das Chaos seinen Lauf.

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