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Tinder & Datamining

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  1. Tinder & Datamining

    Autor: nuclear 02.05.17 - 15:14

    Tja so ist das eben mit Tinder und dem Datenschutz. Von Anfang an komplet offen.
    Als ich zum ersten Mal mit der API gespielt habe, war es damals sogar noch möglich die genaue Zeit zu erfahren, wann eine Person das letzte mal online war. Das wurde aber inzwischen wohl gefixt.
    Aber auch so gibt es bei Tinder keinerlei Maßnahmen zur Erkennung von Bots. Es ist immer noch möglich hunderte von Leuten zu disliken (liken klappt ohne Premium auch über die API nicht mehr) ohne das die IP gesperrt wird.
    Hatte mir damals auch nur aus Interesse mal einen Bot geschrieben (gibt fertige API's dafür auf Github). Dank der Möglichkeit seinen Standort zu verändern war es super leicht tausende von duzenden verschiedenen Standorten die Matches zu bekommen. Auch war es zumindest möglich den Standort von bestimmten Personen zu triangulieren, wenn man mehr als einen Account genutzt hatte.
    Hatte mir damals 5 Accounts erstellt und somit war es möglich den Radius wo sich die Leute aufgehalten haben auf wenige hundert Meter einzuschränken.
    Müsste mal schaun ob ich den Code noch irgendwo finde.

    Aber man kann schon sagen, dass Tinder datenschutztechnisch eine absolute Katastrophe ist. Interessiert nur halt keinen. Und wenn man das ganze mit Gesichtserkennung und dem Abruf der Facebookdaten verknüpft will ich mir garnicht vorstellen, was dabei dann rauskommen wird.
    Mal schaun vielleicht finde ich ja in der Zukunft nochmal was Zeit um mit der API zu spielen. Sicherer werden sie diese ja sowieso nicht machen.

    p.s. Ich will mir gar nicht erst ausmahlen, was Tinder selber mit den Daten anfangen wird. Die haben dann ja noch viel mehr. Genaue Standortdaten, alle Facebook Freunde, alle gelikten sachen, alle Nachrichten usw.

  2. Re: Tinder & Datamining

    Autor: quadronom 02.05.17 - 19:31

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist immer noch möglich hunderte von Leuten zu disliken (liken klappt
    > ohne Premium auch über die API nicht mehr) ohne das die IP gesperrt wird.

    Häh? Ja und? Wofür soll das denn gut sein? Natürlich ist das nicht gesperrt. Weil, warum denn auch?

    %0|%0

  3. Re: Tinder & Datamining

    Autor: Ockermonn 02.05.17 - 21:14

    Der zuletzt online Status wurde damals angezeigt und jetzt nicht mehr. Klar ging das dann auch über die API.

    Die Entfernung erfährst du auch über die API in vollen Meilen, also in 1,6 km Genauigkeitsschritten.

    Du kannst auch in der App beliebig viele Dislikes geben.

    Im Endeffekt rantest du darüber, dass mit der API die gleichen Sachen möglich sind wie mit der App...?

  4. Re: Tinder & Datamining

    Autor: nuclear 03.05.17 - 00:41

    Nein das kann man halt viel genauer. Wenn man genug Accounts nutzt, kann man die Stelle wo aufgerundet wird relativ genau ermitteln, sodass die Entfernung deutlich genauer als mit 1 Meile bestimmt werden kann.

    Und nein ich ärgere mich nicht dass das möglich ist. Natürlich muss das möglich sein. Aber es ist möglich, bzw war möglich, mehrere Dislikes / s zu erreichen und somit hunderte von Profilen zu durchsuchen.
    Meiner Meinung nach sollte das nicht möglich sein und zumindest zu einem temp. sperren der IP oder FB-ID führen. Das sollte eig. kein allzu großes Problem sein.

    In Zusammenhang mit genügend Likes auf den FB-Botaccounts wäre es relativ leicht einen Großteil der persönlichen Daten der Benutzer zu erfassen. Mittels Abgleich bei Facebook sollten dann auch weitere Informationen leicht beschaffbar sein.

    Somit ist es dann relativ leicht viel mehr persönliche Informationen als von den Personen gewünscht abzurufen. Das ist das was ich kritisiere.

  5. Re: Tinder & Datamining

    Autor: Zweckpessimist 03.05.17 - 08:21

    Ockermonn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Endeffekt rantest du darüber, dass mit der API die gleichen Sachen
    > möglich sind wie mit der App...?

    Es kommt nicht nur darauf an, welche Daten verfügbar sind, sondern auch wie.

    Jeder sieht das KFZ-Kennzeichen jedes Autos, das auf der Straße an ihm vorbeifährt. Gäbe es nun an jeder Kreuzung Kameras mit Kennzeichenerkennung und eine Datenbank, durchsuchbar nach Kennzeichen, mit den Ortungen dieses Kennzeichens, das wäre trotzdem etwas ganz anderes, oder?

  6. Re: Tinder & Datamining

    Autor: chill 03.05.17 - 14:11

    Welche Bot-API hast du den verwendet? Hast du einen GitHub Link dafür?

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