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Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: Anonymer Nutzer 12.05.10 - 07:53
... wie fast immer ein denkbefreiter Volltrottel! Offenbar werden die Fotos immer von oben nach unten geknipst, dann ein Stueck nach rechts gefahren und wieder von oben nach unten aufgenommen. Dadurch geht jedes mal eine Menge Zeit verloren, wenn die Kamera wieder ganz nach oben fahren muss. Ausserdem wird dadurch mglw. die Kalibrierung des Stellmotors verschlechtert. Wenn man stattdessen eine Reihe von oben nach unten und die naechste von unten nach oben aufnehmen wuerde, waere der Vorgang schneller, stromsparender und akkurater erledigt.
Meiner Erfahrung nach geht es den allermeisten "Programmierern" so, dass sie beim Code-Schreiben (unbewusst) masslos ueberfordert sind und dabei die eigentliche Aufgabe sowie die Optimierung von Vorgaengen aus den Augen verlieren... -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: -bongo1- 12.05.10 - 08:25
full Ack!
Viele vergessen WAS sie eigentlich programmieren und beschäftigen sich viel zu viel mit der Programmiersprache.
Dann wird dem Softwaredesign mehr Aufmerksamkeit gewidmet als dem eigentlichen Ziel, das Ergebnis: es werden bewusst Eigenschaften und Fähigkeiten des Endproduktes gestrichen, weil sie zu sehr das Design "verunstalten".
Einfach nur armselig... -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: Bernhardiner 12.05.10 - 08:40
Wenn die Maschine das Bildfeld zeilenweise abfahren würde, könnte noch mehr Energie gespart werden, weil Vertikalbewegungen immer gegen die Schwerkraft gehen. Allerdings gibt es dann unschöne Effekte, wenn die Sonne gegenüber Spiegelungen des Sonnenlichtes verschoben ist, z.B. auf Wasserflächen (bei drei Stunden Aufnahmezeit sicher ein Problem).
Ansonsten werden Koordinaten-gesteuerte Positionierungssysteme gerne mit einer Nullpunktreferenz versehen, die immer von der gleichen Seite angefahren werden, damit sich das Spiel des Antriebs nicht auswirkt. Das kennt man auch von alten Zeilendruckern, bei heutigen Geräten wird dieses Spiel mit einem Testdruck auskorrigiert.
So gesehen macht die Programmierung schon Sinn. -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: xsd 12.05.10 - 08:42
Nun, der Programmierer hat sich durchaus etwas dabei gedacht. Was Du im Video siehst ist die Picture-Order-Funktion "Row down". Das kann der Fotograf aktivieren, oder auch nicht. Daneben gibt es noch "Row up" und "Column" als Picture Order.
Macht also absolut Sinn, wenn der Fotograf die Bilder später nachbearbeiten will/muss und dabei die Bilder sortiert vorfinden möchte.
Prinzipiell geb ich Dir durchaus Recht, meine Erfahrungen sind durchaus vergleichbar. In diesem Fall jedoch passt der Kommentar nicht ganz... -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: Anonymer Nutzer 12.05.10 - 13:02
xsd schrieb:
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> Nun, der Programmierer hat sich durchaus etwas dabei gedacht.
Das bezweifle ich nicht. Nur hat er in die falsche Richtung gedacht.
> Was Du im
> Video siehst ist die Picture-Order-Funktion "Row down". Das kann der
> Fotograf aktivieren, oder auch nicht. Daneben gibt es noch "Row up" und
> "Column" als Picture Order.
Ein weiteres Beispiel fuer Konzeptionsfehler - hier fehlt noch die Picture-Order-Funktion "Row Alternate".
> Macht also absolut Sinn, wenn der Fotograf die Bilder später nachbearbeiten
> will/muss und dabei die Bilder sortiert vorfinden möchte.
Aber selbst dieses Problem liesse sich einfach durch anschliessendes Umbenennen der Dateien viel effizienter loesen. -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: 87700 12.05.10 - 13:08
Scheinbar kann man bei seiner Arbeit (über das eigene Fachgebiet hinaus) mitdenken oder programmieren.
Beides können die wenigsten.
Mitdenken können viele, aber diese Menshcen können oft nicht wirklich Programmieren. Wenn jemand aber Porgrammieren versteht, dann ist er meist nicht in er Lage darüber hinaus irgendwas zu machen. -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: xsd 12.05.10 - 17:21
Der Kommunist schrieb:
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> > Was Du im
> > Video siehst ist die Picture-Order-Funktion "Row down". Das kann der
> > Fotograf aktivieren, oder auch nicht. Daneben gibt es noch "Row up" und
> > "Column" als Picture Order.
>
> Ein weiteres Beispiel fuer Konzeptionsfehler - hier fehlt noch die
> Picture-Order-Funktion "Row Alternate".
>
Die fehlt nicht, sondern das ist die Standard-Einstellung. Ohne Sortierung bewegt sich der Bot exakt so, wie Du in Deinem ersten Beitrag beschrieben hast.
> > Macht also absolut Sinn, wenn der Fotograf die Bilder später
> nachbearbeiten
> > will/muss und dabei die Bilder sortiert vorfinden möchte.
>
> Aber selbst dieses Problem liesse sich einfach durch anschliessendes
> Umbenennen der Dateien viel effizienter loesen.
Genau diesen Aufwand sollen die Sortierfunktionen eben einsparen. Der Bot selbst wird die Bilder schlecht auf dem Chip/Notebook umbenennen können. Und auch EXIF führt hier kaum zum Ziel...
Aber es ist schon klar, eine vorgefertigte Meinung gibt man ungern auf, auch wenn sie nicht korrekt ist. -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: Tyler Durden 12.05.10 - 17:32
Der Kommunist schrieb:
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> ... wie fast immer ein denkbefreiter Volltrottel! Offenbar werden die Fotos
> immer von oben nach unten geknipst, dann ein Stueck nach rechts gefahren
> und wieder von oben nach unten aufgenommen. Dadurch geht jedes mal eine
> Menge Zeit verloren, wenn die Kamera wieder ganz nach oben fahren muss.
> Ausserdem wird dadurch mglw. die Kalibrierung des Stellmotors
> verschlechtert. Wenn man stattdessen eine Reihe von oben nach unten und die
> naechste von unten nach oben aufnehmen wuerde, waere der Vorgang schneller,
> stromsparender und akkurater erledigt.
Wenn Du immer in eine Richtung fotografierst, haben die einzelnen Bildreihen untereinander aber alle den gleichen zeitlichen Abstand zueinander.
TD -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: Felix Eggbert 12.05.10 - 18:25
boah, was bist du doch für ein armer typ...will nicht wissen, worüber du dir den ganzen tag den kopf zerbrichst...ist doch völlig egal, wie das programmiert wurde, das ergebnis zählt doch...aber das verlieren "meiner meinung nach typen wie du" gerne mal aus den augen...
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Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: subsub 13.05.10 - 01:40
Felix Eggbert schrieb:
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> boah, was bist du doch für ein armer typ...will nicht wissen, worüber du
> dir den ganzen tag den kopf zerbrichst...ist doch völlig egal, wie das
> programmiert wurde, das ergebnis zählt doch...aber das verlieren "meiner
> meinung nach typen wie du" gerne mal aus den augen...
Und "Typen wie dir" haben wir es dann zu verdanken, dass man einzelne Funktionen und Klassen beim nächsten Release komplett neu entwerfen dürfen, weil du dir keine Gedanken über effektive Programmierung, Wartbarkeit, Performance etc. gemacht hast. :( -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: EmacsGuru 13.05.10 - 19:52
subsub schrieb:
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> Felix Eggbert schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > boah, was bist du doch für ein armer typ...will nicht wissen, worüber du
> > dir den ganzen tag den kopf zerbrichst...ist doch völlig egal, wie das
> > programmiert wurde, das ergebnis zählt doch...aber das verlieren "meiner
> > meinung nach typen wie du" gerne mal aus den augen...
>
> Und "Typen wie dir" haben wir es dann zu verdanken, dass man einzelne
> Funktionen und Klassen beim nächsten Release komplett neu entwerfen dürfen,
> weil du dir keine Gedanken über effektive Programmierung, Wartbarkeit,
> Performance etc. gemacht hast. :(
Es geht doch nichts über Arroganz gepaart mit Halbwissen. -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: wurs 14.05.10 - 01:34
Der Kommunist schrieb:
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> ... wie fast immer ein denkbefreiter Volltrottel!
mal ans Licht gedacht? Besser wären eigentlich zeilenweise aufzunehmen.
Davon abgesehen hat das Ergebnis haufenweise grobe Stitching-Fehler und ist m.E. kein Foto mehr (was es ja an sich sowieso nicht ist). Was hier anscheinend Niemanden aufgefallen ist. Das Problem liegt jedoch bei Auto/Giga-Pano.
Aber das brauch ich dir ja nicht zu sagen *lol* -
Re: Der Programmierer des Kameraroboters war ...
Autor: HolgerS 14.05.10 - 05:56
Der Programmierer war definitiv kein Idiot. Insgesamt macht diese Vorgehensweise Sinn. Wenn man rund 3000 Fotos aufnimmt, dann dauert das im Normalfall so um die drei Stunden. Der entscheidende Hinweis kam schon: Es ist die wandernde Sonne. Idealerweise fotografiert man so immer vor der Sonne und bekommt dadurch ein recht harmonisches Foto hin. Der Prozess dauert eben solange. Die Kamera wird bewegt, die Kamera bekommt Zeit zum ausschwingen, die Kamera löst aus und speichert das Foto, die Kamera bewegt sich zur nächsten Position. Je nach Objektiv und Datenformat kann das bis zu 7 Sekunden pro Foto dauern. Entscheidend ist aber das Licht.
Gerald hat einige physikalische Beschränkungen nicht beachtet. Auch hat er keinerlei Optimierungen vorgenommen. Es ging ihm hier nach eigenen Aussagen um einen Test und wahrscheinlich auch um den Weltrekord. :)
Wir hatten auf www.gigapixel-Dresden.de mit den selben Problemen zu kämpfen.
Gruß
HS



