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Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

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  1. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: Proofer 30.06.10 - 21:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum einen arbeitet man im professionellen Bereich durchaus mit Medien, die
    > über 12, 14 oder 16 Bit Farbtiefe verfügen (Kino, Print) ...

    Ich bin im Printbereich tätig, bitte sag mir mal wo dort mehr als 8bit/Kanal benutzt werden? So rein aus Neugier.

    >zum anderen gehen
    > bei der Bearbeitung, z.B. dem Mischen von mehreren Layern in 8 Bit Details
    > verloren - es kann halt nur ein 256stel der Informationen gespeichert und
    > verarbeitet werden.

    Bei JEDER Farbbearbeitung gehen mehr oder weniger Farbstufen flöten. Undwenn es um den Bereich Print geht, dann bestimme ich lieber vorher selbst wo das passiert.

    > Im Audiobereich hat man aus diesem Grund auch schon zur Zeit der CD mit 18,
    > 20 oder 24 Bit Tonspuren gearbeitet, obwohl Medium und Endgeräte damals nur
    > 16 Bit abspielen konnten. Der Unterschied ist trotzdem deutlich hörbar.

    Wenn man sich die Originaldateien anhört, aber nicht wenn man sich das Ergebnis auf 16 Bit anhört. Wenn eine Aufnahme in der korrekten Bit-Tiefe aufgenommen wird bringt es das beste Ergebnis (vorausgesetzt, es findet keine Bearbeitung statt.). Die höheren Auflösungen werden nur wegen der Nachbearbeitung verwendet um dortige Verluste auszugleichen.

  2. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: Husare 30.06.10 - 22:03

    > LinuxBoy schrieb:
    > ------------------------------
    >
    > (...)
    >
    > Also ich wäre ich wirklich fast drauf reingefallen 8)

    Also mich hat bLaNG voll erwischt xD

  3. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: DragonHunter 30.06.10 - 23:23

    bLaNG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute mal 'ne DualBoot Installation mit Windows auf der zweiten
    > Partition inkl. installierter CS. ;)
    >
    > Ernsthaft, unter Linux geht viel, aber wenn es in den professionellen
    > Multi-Mediabereich geht wirds sehr sehr eng.

    Also als Mediengestalter bist du mir WIndows aber oft auch falsch beraten...
    die meisten setzen auf MacOS...
    wenn du aber Flash bearbeiten willst....dann ist Mac defnitiv schlecht...:-D
    musst da schon hin und wieder unterscheiden
    vorallem weil es die CS für Mac und Windows gibt
    und für Geschäfstkunden ein Mac schon Vorteile hat(fragmich nciht welche, aber es muss ja gründe haben, wieso so viele da auf Mac setzen, der GEschwindgiekeitsvorteil vom PPC kanns jedenfals nicht mehr sein)

  4. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: fgjfgjfgj 01.07.10 - 02:03

    DragonHunter schrieb:
    > Also als Mediengestalter bist du mir WIndows aber oft auch falsch
    > beraten...
    > die meisten setzen auf MacOS...

    Das war vielleicht mal so vor 10 Jahren. Ich habe hier einen Mac und einen PC mit Windows7. OSX sieht netter aus, das ist aber auch der einzige und obendrein subjektive "Vorteil" den ich an OSX erkenne. Die Arbeit läßt sich auf beiden Geräten gleich gut erledigen - wenn man denn bescheuert genug ist die ganzen kleinen Tools (jedes circa ~50USD rum) nachzukaufen die es für Windows für lau gibt. Das fängt schon mit einem gescheiten Filemanager wie Pathfinder an und hört mit einem brauchbaren Editor auf.

  5. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: martin7 01.07.10 - 04:43

    PSPSPSPSPS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gimp steht vielleicht in Konkurrenz zu Paint.net oder Photoshop Elements,
    > aber nicht zu Photoshop. Bitte, das richtet sich an alle hier, macht euch
    > mit solchen Vergleichen nicht immer lächerlich.

    Mit solchen Vergleichen macht sich niemand lächerlich, sie entsprechen nämlich den Realitäten - warum sich jedes Produkt im Wettbewerb letztlich am marktstärksten Produkt, des entsprechenden Marktsegments, messen muß sagt Dir jedes VWL-Lehrbuch.
    Das hingegen GIMP an PS längst nicht heranreicht macht lediglich deutlich wo es in der KOnkurrenz zu PS steht.

  6. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: sauteuer sorry 01.07.10 - 07:55

    Blehfisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gimp stinkt immer noch wie ein alter Fisch


    Kostet aber nicht gleich 1200 US$

    Ich meine für 50-100€ würde ich Photoshop erwerben. Aber nicht für solch einen Wucherpreis.

  7. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: Trollversteher 01.07.10 - 08:50

    >Ich bin im Printbereich tätig, bitte sag mir mal wo dort mehr als 8bit/Kanal benutzt werden? So rein aus Neugier.

    Keine Ahnung, wie es z.B. beim Druck von Hochglanz-Magazinen aussieht (druckt die GEO mit 8 bit/Kanal?) Zumindest bei digitalen Kunstdrucken werden afaik 16-Bit Printer eingesetzt. Selbst im Homeprinter-Bereich gibt es ja mittlerweile so manches Modell mit einer Farbtiefe >8 Bit (wobei da der Nutzen allerdings fraglich ist).

    >Bei JEDER Farbbearbeitung gehen mehr oder weniger Farbstufen flöten. Undwenn es um den Bereich Print geht, dann bestimme ich lieber vorher selbst wo das passiert.

    Natürlich, das liegt in der Natur von digitalen Daten im Gegensatz zu analogen Daten. Aber je größer der Zahlenraum bei digitalen Daten , also der mögliche Informationsgehalt pro Einheit (Pixel), desto näher kommt man der Genauigkeit analoger Daten. Und 16 Bit/Kanal ist nun mal um das 256 fache genauer, als 8 Bit/Kanal.
    Du bestimmst gerne selber, was passiert? Wo bitte hast Du denn bei 8 statt 16 Bit/Kanal mehr Kontrolle darüber, was passiert - wenn ein Algorithmus darüber bestimmt, wie das hochwertige Ausgangsmaterial auf eine niedrigere Farbtiefe konvertiert wird?

    >Wenn man sich die Originaldateien anhört, aber nicht wenn man sich das Ergebnis auf 16 Bit anhört. Wenn eine Aufnahme in der korrekten Bit-Tiefe aufgenommen wird bringt es das beste Ergebnis (vorausgesetzt, es findet keine Bearbeitung statt.). Die höheren Auflösungen werden nur wegen der Nachbearbeitung verwendet um dortige Verluste auszugleichen.

    Das ist ziemlicher Unsinn. Wenn Du zwei 16 Bit Samples miteinander auf einer 16 Bit Mixerspur mischst, geht dabei jeweils die Hälfte der Information des einzelenen Samples verloren. Auf einer 24 Bit Mixerspur kannst Du 256 Stimmen miteinander Mischen, ohne einen Qualitätsverlust dabei zu erleiden. Das ist nun mal die Natur digitaler Daten.

  8. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: nate 01.07.10 - 09:40

    > Inkscape toppt alles im negativen Sinn.

    Huh? Inkscape ist von den populären Open-Source-Grafiktools (GIMP, Inkscape, Scribus, Blender) IMHO das am besten zu bedienende.

  9. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: nate 01.07.10 - 09:49

    > Keine Ahnung, wie es z.B. beim Druck von Hochglanz-Magazinen aussieht
    > (druckt die GEO mit 8 bit/Kanal?)

    Wieso sollte sie mehr verwenden? Etwaige Banding-Artefakte gehen im Rauschen des Druckrasters völlig unter.

    > Zumindest bei digitalen Kunstdrucken
    > werden afaik 16-Bit Printer eingesetzt.

    Das sind dann aber wahrscheinlich Belichtungen oder Thermotransferdrucke, keine normalen (1-bit-)gerasterten Druckprozesse.

    > Das ist ziemlicher Unsinn. Wenn Du zwei 16 Bit Samples miteinander auf
    > einer 16 Bit Mixerspur mischst, geht dabei jeweils die Hälfte der
    > Information des einzelenen Samples verloren.

    Zumindest bei einer 1:1-Mischung wäre es sogar egal, ob man beim Mischen oder erst bei der 16-Bit-Ausgabe rundet ... aber allgemein hast du recht. Mit jeder Mischung oder Bearbeitung von 16-Bit-Material handelt man sich Rauschen von bis zu -96 dB ein, das kann bei vielen (destruktiven) Arbeitsschritten irgendwann hörbar werden.

  10. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: nate 01.07.10 - 09:53

    > Hat jemand brauchbare, bezahlbare Empfehlungen, die in den Möglichkeiten
    > GIMP in nichts nachsteht?

    Ich würde einen Blick auf PhotoLine empfehlen. Kostet 60 Euro, kann dafür verdammt viel, ist recht schlank und IMHO ziemlich schnell. Einziger gravierender Mangel: gibt es nur für Windows und OS X :(

  11. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: Einmischer 01.07.10 - 11:12

    Proofer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zum einen arbeitet man im professionellen Bereich durchaus mit Medien,
    > die
    > > über 12, 14 oder 16 Bit Farbtiefe verfügen (Kino, Print) ...
    >
    > Ich bin im Printbereich tätig, bitte sag mir mal wo dort mehr als
    > 8bit/Kanal benutzt werden? So rein aus Neugier.

    Radiance System, Kodak Cineon Film System und das man, um Farbabrisse zu vermeiden von denen Du sicher mal was gehört hast in 16 Bit arbeitet wenn es um Bilder geht sollte eigentlich Allgemeingut sein und versuch bitte nicht zu erzählen das ginge mit 8 Bit genauso gut. Es gibt Leute die wissen nämlich das dies Unsinn ist.

  12. Re: Bitte keine Photoshop-Vergleiche!

    Autor: stachelzelle 01.07.10 - 11:46

    Im Printbereich ist die Bittiefe nicht wirklich das Problem, eher das es bei Gimp keinen gescheiten CMYK Farbmodus gibt. Und komm mir blos keiner mit dem dämlichen Separationsplugin, das ist keine Alternative womit man vernünftig arbeiten kann. Von daher ist Gimp für mich nicht mehr als ein Spielzeug, da können sie an der Benutzeroberfläche rumbasteln wie sie wollen. Funktion geht über Design und ohne CMYK fehlen Gimp einfach mal 50% zu nem vernünftigen Grafikprogramm.

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