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Einsatzzwecke?

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  1. Einsatzzwecke?

    Autor: lala1 20.06.18 - 13:14

    Kann mir jemand paar Einsatzzwecke nennen? Ich könnte mir vorstellen das die gut bei der Werbefotografie ist - also bei Motiven die kontrollierbar sind.
    Völlig ungeeignet wird die (obwohl sie schön leicht sind) bei dynamischer Peoplefotografie von Hochzeiten etc sein. Da nutzen ja manche mittlerweile auch Bridges weil die weniger Impact auf die Anwesenden (kleiner und leichter) haben.
    Klar bei schlechten Lichtsituationen ist das alles schon ein Thema aber dafür hat man ja eh Scheinwerfer.
    Auch im Studio halte ich den Einsatzzweck für überschaubar weil das Licht auch zur Verfügung steht.
    "Vor allem, wer gern bei Dunkelheit zum Fotografieren loszieht, wird mit den Kameras seine Freude haben. " ... Naturfotografie im Dämmerlicht vielleicht?
    Jemand Ideen?

  2. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: theFiend 20.06.18 - 13:23

    Kann man halt pauschal nie wirklich beantworten, weil das Zielspektrum in der Fotografie sehr unterschiedlich ist. Das geht los bei den üblichen Zielformaten, über die Frage wie die Aufträge vergeben werden, und welche Kriterien dabei angeführt werden, bis hin zum Service den ein Fotograf seinen Kunden anbieten möchte/kann.

    Die hier getesteten Modelle sind nicht wesentlich größer als eine DSLR, insofern hält sich auch der "impact" auf die Anwesenden in Grenzen. Aber auch da ist es schlicht eine Frage von Zweck und Stil...

    Durch das größere Format, und die größeren Pixel entsteht einfach auch ein anderer Bildeindruck. Den kann man nutzen (wollen), oder auch nicht.

  3. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: maci23 20.06.18 - 14:47

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann mir jemand paar Einsatzzwecke nennen? Ich könnte mir vorstellen das
    > die gut bei der Werbefotografie ist - also bei Motiven die kontrollierbar
    > sind.
    > Völlig ungeeignet wird die (obwohl sie schön leicht sind) bei dynamischer
    > Peoplefotografie von Hochzeiten etc sein. Da nutzen ja manche mittlerweile
    > auch Bridges weil die weniger Impact auf die Anwesenden (kleiner und
    > leichter) haben.
    > Klar bei schlechten Lichtsituationen ist das alles schon ein Thema aber
    > dafür hat man ja eh Scheinwerfer.
    > Auch im Studio halte ich den Einsatzzweck für überschaubar weil das Licht
    > auch zur Verfügung steht.
    > "Vor allem, wer gern bei Dunkelheit zum Fotografieren loszieht, wird mit
    > den Kameras seine Freude haben. " ... Naturfotografie im Dämmerlicht
    > vielleicht?
    > Jemand Ideen?

    Das ist klar, nicht für jeden Einsatzzweck sind Mittelformatkameras geeignet.
    Aber bei schlechten Lichtsituationen möchte ich dir etwas Wiedersprechen. Auch hier gibt es viele Unterschiede. Scheinwerfer ist nicht alles.
    Die guten Fotografen wollen auch bei schlechten Licht noch viel rausholen.
    Licht bzw Blitz macht ein Bild flach. Die Tiefen verschwinden fast.
    Außerdem lebt es Bild mit dunklen Stellen viel mehr, da es fast natürlich ist.

    Trotzdem kann man es drehen und wenden wie mal will.
    Die Digitalfotografie hat die Auflösung von Analogen Fotos noch nicht erreicht. Ich sage nur Bildrauschen.

  4. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 20.06.18 - 15:27

    Bei mir wäre der Haupteinsatzzweck: "Will haben".

    Würde dann zwar wegen dem Gewicht eigentlich nur bei besonderen Bildern draußen oder im Studio bei eher statischen Motiven genutzt werden (alles andere dann mit was halt noch so da ist).

    Der kleine Technikfreak mit 100% View -"Sind da krasse Details drauf" - Fetisch will einfach nur haben.

    Leider siegt dann aber doch die Vernunft (und der Geldbeutel) ;-)

  5. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 20.06.18 - 15:28

    Bildrauschen nannte man vorher einfach "Korn".

  6. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Belgarion2001 20.06.18 - 16:06

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bildrauschen nannte man vorher einfach "Korn".

    Schon richtig, aber Filmkorn und digitales Rauschen liegen aus ästhetischen Gesichtspunkten leider meilenweit auseinander. Während Filmkorn einen gewissen Charme hat, ist Digital Noise oft unberechenbar hässlich und erinnert je nach Format fast schon an Kompressionsartefakte. Bei Video noch mehr als beim Foto.

  7. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 20.06.18 - 16:15

    Bei Iso 200/400.

    Viele vergessen immer mal wieder wie schön die Dynamik bei einem ISO3200 Film war und wie nett das Korn.

    Bei ISO 100/200/400 also den üblichen Filmenmpfindlichkeiten der Analogzeit rauscht heute eigentlich kaum noch was so dermassen, das es wirklich massiv störend ist (außer man provoziert es und sucht danach).

  8. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: theFiend 20.06.18 - 16:25

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würde dann zwar wegen dem Gewicht eigentlich nur bei besonderen Bildern
    > draußen oder im Studio bei eher statischen Motiven genutzt werden (alles
    > andere dann mit was halt noch so da ist).

    Also wenn dir gerade mal ein Kilo Kamera schon zu schwer ist, weiss ich wenigstens woher der Name kommt ;)

    Analog hast du ne Ritschratsch benutzt oder? :P

  9. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: t3st3rst3st 20.06.18 - 18:00

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann mir jemand paar Einsatzzwecke nennen?
    > Jemand Ideen?

    https://www.dpreview.com/sample-galleries/9135582144/fujifilm-gfx-45mm-f2-8-r-wr-sample-gallery/5450409832

  10. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: KlugKacka 20.06.18 - 19:13

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei mir wäre der Haupteinsatzzweck: "Will haben".
    >
    ...
    >
    > Leider siegt dann aber doch die Vernunft (und der Geldbeutel) ;-)


    Eher andere Reihenfolge, oder? Ausser man mach Sportfotografie, oder will jedes Gramm sparen und hat deswegen auch nur Titanbesteck im Rucksack.

    Ich hatte meine Mittelformat, Analog, mit auf Weltreise (Schiff), einfach wegen dem größeren Format. Meine kleinbildausrüstung ist zuhause geblieben, obwohl die vielseitiger gewesen wäre, und ich da eine Ersatzkamera beigehabt hätte ....

    Es ist wie mit Leica, auch andere Knipsen machen gute Fotos, aber.....

  11. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: berritorre 20.06.18 - 19:26

    Genau so. Wer hat denn früher schon ernsthaft Filme über ISO 100 oder 200 verwendet. Das höchste der Gefühle war meist noch ISO 800 und da hat es schon sehr "gekornt". Bei heutigen Kameras merkt man bei ISO 800 das Rauschen kaum. Of vergessen die Leute das einfach, wenn sie an den Film zurück denken.

  12. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: berritorre 20.06.18 - 20:30

    Jeder hat halt so seine Prioritäten. Also auf die Weltreise würde ich sicher auch keine Mittelformatkamera mitnehmen. OK, ich würde mir auch so keine kaufen, aber das mal nebenbei... ;-)

    Es kommt halt wirklich darauf an. Du kannst heute selbst mit einer Mittelklasse DSLR Fotos machen, die sich auch für bestimmte kommerzielle Sachen durchaus sehr gut verwenden lassen. Da muss man sich halt überlegen, ob der Zugewinn an Abbildungsleistung, die anderen Nachteile (Grösse, Gewicht, Handlichkeit, Speicherplatz, etc.) aufwiegt. Bei dir offensichtlich schon. Bei mir wohl eher nicht. Gut, dass die Welt für uns beide was hat.

  13. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: berritorre 20.06.18 - 20:33

    Wenn du jetzt auch noch erklärst, was an diesen Bildern mit einer DSLR nicht hätte gemacht werden können, dann wäre das super.

  14. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: theFiend 20.06.18 - 21:40

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du jetzt auch noch erklärst, was an diesen Bildern mit einer DSLR
    > nicht hätte gemacht werden können, dann wäre das super.

    Oft bringt die "beschränkung" auf eine Technik/Format ein völlig anderes herangehen mit sich, und daher auch andere Bildergebnisse. Es geht also nicht direkt darum ob man es nicht "auch" mit einer anderen Kamera machen könnte...

  15. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: KlugKacka 20.06.18 - 22:01

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so. Wer hat denn früher schon ernsthaft Filme über ISO 100 oder 200
    > verwendet. Das höchste der Gefühle war meist noch ISO 800 und da hat es
    > schon sehr "gekornt". Bei heutigen Kameras merkt man bei ISO 800 das
    > Rauschen kaum. Of vergessen die Leute das einfach, wenn sie an den Film
    > zurück denken.

    Nicht jedes Motiv ist bei ISO 100 perfekt, manchmal muss es ebend mehr sein. Und Konzert/Theaterfotografie mit ISO 100....

  16. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: mainframe 21.06.18 - 10:41

    Ein guter Kumpel hat sich die GFX für Portrait Shootings gekauft. Hauptsächlich um bei Firmen die Mitarbeiter zu fotografieren.

    Zum einen hat er durch den größeren Sensor einen anderen Look / Bokeh und dann kann er sich von den anderen Fotografen abheben in dem er mit Mittelformat arbeitet.

    Der Freund meines Schwiegervaters arbeitet nur mit Hasselblatt... in seinem Auto ist ein Tresor eingebaut, weil er mit biszu 500 000¤ Material durch die Gegend fährt. Er hat aber z.B. diverse Covers von Joe Cocker etc. fotografiert.

  17. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 21.06.18 - 13:17

    Bei Konzertfotografie hat man Analog dann aber auch ISO1600 oder den 3200er genommen und der hat dann gekornt bis zum geht nicht mehr. Da es nicht anders ging war das Korn dann ein Markenzeichen.

    Heute fotografiert man sowas dann auch mit ISO1600 und hat dann halt das digitale Gegenstück.

    Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass heutige Digitale vom Rauschverhalten zum Teil schon sehr gut sind und mir viele der Korn (beim Ektar 25) war viel angenehmer als Rauschen (Kompaktknipse mit ISO 25.000) vergleiche etwas unfair vorkommen.

    Ja meine alte 5D Rauscht bei ISO1600 (Deren offizielles Maximum) wie die Pest, Canon tendiert sowieso dazu beim nachträglichen Aufhellen Banding mit roten Linien ohne Ende zu produzieren. Allerdings ist die 5D auch schon ein paar Jahre alt und es hat sich was getan in der Technik.

  18. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 21.06.18 - 13:43

    Ich geh ja nicht nur mit dem 50 1.8er raus auf den Tagestripp.

    Da ist dann neben der 5D noch

    * ein Weitwinkel (Sigma 12-24er)
    * etwas Lichtstärkeres wie das 24 1.8 in dem Bereich ist ja auch nicht schlecht.
    * So ein Standard 24-105er F4 für den Mittleren Bereich
    * Das 100er Makro sollte auch nicht fehlen - wegen der Blümchen.
    * dann könnte ja auch irgendwas mal weiter weg sein also das 70-200er auch noch mit rein.

    Ach ja Das Stativ das dann mindestens 5KG bambenfest hält auch noch.

    Dass alles in einen größeren Rucksack und schon ist man bei 15-20KG

    Ok bei Portrait im freien wird dann das Weitwinkelgeraffel durch den Blitzgenerator mit 400Ws Blitzkopf und Studiostativ ersetzt - Aber dann ist es noch schwerer.

    Und bei einem 4 Tage Paris Foto Trip ist das ganze Geraffel dann doch etwas sperrig in der Metro.

    Ach ja Analog angefangen mit einer Practica MTL 5B dann eine Nikon F501 / FM2 / F801S und F90x im KB Segment (F90x und FM2 sind noch in der Vitrine) und ansonten einen 6x6 Würfel mit Polarückteil und zwei 6x6 120er MAgazinen, meistens mit dem 80er oder dem 180 F2 von Zeiss

    Und Spatz (mein Familienname) kommt nebenbei nicht vom Sperling sondern ist von Spado abgeleitet.

    Sein Ursprung geht mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf das altgermanische Wort "Spado" (auch altfränkisch "spathen", griechisch "spathe", lateinisch "spatha") zurück, womit etwa ab dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung ein "zweischneidiges Langschwert" bezeichnet wurde.


    Der Name "Spatz" stammt nicht, wie man heutzutage vermuten könnte, von dem nahezu weltweit verbreiteten kleinen Vogel Spatz (Haussperling) ab. Sein Ursprung geht mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf das altgermanische Wort "Spado" (auch altfränkisch "spathen", griechisch "spathe", lateinisch "spatha") zurück, womit etwa ab dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung ein "zweischneidiges Langschwert" bezeichnet wurde.

    Die Träger dieser Waffen wurden "Spatharii" oder auch "Spartarius" genannt; sie fungierten als Leibwächter, Soldaten, Boten oder auch als Vertraute ihres jeweiligen Herrschers. Aus den Geschichtsschreibungen des Altertum (wie "Monumenta Boica" = Urkundenwerk über Klöster und Bistümer in Bayern) ist zu entnehmen, dass um 532 der byzantinische Kaiser Justinian seine persönliche Leibgarde als "Spatharii" bezeichnete; die byzantinische Kaiserin Irene schickte 802 den "Spartarius" Leo als Gesandten zu den Karolingern, um den Frieden zwischen den Franken und ihrem Reich zu festigen. Auch bei der siegreichen Schlacht gegen die Ungarn im Jahr 955 auf dem Lechfeld waren wohl etliche "Spartharii" als Garde für den Kaiser Otto I. beteiligt.

  19. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: t3st3rst3st 21.06.18 - 13:47

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Name "Spatz" stammt nicht, wie man heutzutage vermuten könnte, von dem
    > nahezu weltweit verbreiteten kleinen Vogel Spatz (Haussperling) ab. Sein
    > Ursprung geht mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf das altgermanische
    > Wort "Spado" (auch altfränkisch "spathen", griechisch "spathe", lateinisch
    > "spatha") zurück, womit etwa ab dem vierten Jahrhundert unserer
    > Zeitrechnung ein "zweischneidiges Langschwert" bezeichnet wurde.
    >
    > Die Träger dieser Waffen wurden "Spatharii" oder auch "Spartarius" genannt;
    > sie fungierten als Leibwächter, Soldaten, Boten oder auch als Vertraute
    > ihres jeweiligen Herrschers. Aus den Geschichtsschreibungen des Altertum
    > (wie "Monumenta Boica" = Urkundenwerk über Klöster und Bistümer in Bayern)
    > ist zu entnehmen, dass um 532 der byzantinische Kaiser Justinian seine
    > persönliche Leibgarde als "Spatharii" bezeichnete; die byzantinische
    > Kaiserin Irene schickte 802 den "Spartarius" Leo als Gesandten zu den
    > Karolingern, um den Frieden zwischen den Franken und ihrem Reich zu
    > festigen. Auch bei der siegreichen Schlacht gegen die Ungarn im Jahr 955
    > auf dem Lechfeld waren wohl etliche "Spartharii" als Garde für den Kaiser
    > Otto I. beteiligt.

    Ob die auch schon Mittelformatausrüstung zum Schwert und Harnisch schleppen mussten? :)

    EDIT//
    Zitat gekürzt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.18 13:48 durch t3st3rst3st.

  20. Re: Einsatzzwecke?

    Autor: Der Spatz 21.06.18 - 13:57

    Die hatten sicherlich schon eine Fuji X3 im Handgepäck ;-)

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