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Kauft das jemand?

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  1. Re: Kauft das jemand?

    Autor: superdachs 14.09.17 - 16:31

    Tunkali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > superdachs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frage an alle und speziell an dich:
    > >
    > > acl schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich hätte Interesse daran.
    > > > Ich würde die Kiste (professionel) für die Optimierung von
    > > Elektromotoren
    > > > verwenden.
    > >
    > > Wieso nutzt man dafür nicht Amazon EC2? Da gibts fast unbegrenzte
    > > Rechenkapazität für eben nur den kurzen Zeitraum wo man sie braucht. Man
    > > muss sich die Hardware nicht kaufen (für den Preis von so einem Ding
    > hier
    > > in der Vollausstattung kann man sehr lange bei Amazon rechnen) und den
    > > Strom nicht bezahlen. Zum coden/konfigurieren der Aufgaben reicht dann
    > ein
    > > handelsüblicher PC. Wir haben das letztens mal länger evaluiert als wir
    > in
    > > kurzer Zeit oft mal einen Kernel kompilieren mussten zum testen. Das war
    > > schon eine enorme Zeitersparnis und am Ende recht billig. VM(s) fährt
    > hoch,
    > > rechnet los, liefert Ergebnis ab und geht wieder aus.
    > >
    > > Irgendwie erschließt sich mir der Grund für solche Hardware als
    > Workstation
    > > heute nicht mehr so recht (vor allem auch unter dem Hinblick dass AMD
    > > Desktop-Prozessoren mit Unmengen Kernen anbietet die dann ja eigentlich
    > gar
    > > keiner braucht, außer für Medienkram eventuell). Man könnte maximal noch
    > > mit der lahmen Internetanbindung in Dtl argumentieren wenn man größere
    > > Datenmengen hin zu Amazon transportieren müsste für einen Durchlauf.
    > > Angenehm wird es wenn man die Daten auch irgendwo im Netz liegen hat,
    > dann
    > > geht das auch sehr schnell.
    > >
    > > Spricht speziell bei dir irgendwas dagegen?
    > Ich kann nicht für acl sprechen. Aber über meine Kenntnisse:
    >
    > Siehe mein anderer Post. Gegenfalls kann es lästig sein Terabytes von
    > Render oder Simulationsdaten aus dem Netz zu laden bzw. Gigabytes von
    > Konstruktionsdaten hochzuladen. Dazu kommt ein eventuelle
    > Datenschutzbestimmungen (zB. dürfen Konstruktionsdaten im Automobilbereich
    > die Büros nicht verlassen geschweige denn in Rechenzentren von fremden
    > Anbietern hochgeladen werden).
    > Wenn man viele Iterationen braucht (z.B) für Simulationen kann es auch bei
    > Amazon teuer werden. Beispiele wo ein einzelner starker Rechner gegenüber
    > vielen kleinen im Vorteil ist, findest du in meinem anderen Post.

    Die Hochladerei und die restriktiven Bestimmungen sind ein Argument, auch wenn man das sicher anders lösen könnte. Große Datenmengen in Deutschland im LAN ohne richtige Anbindung zu haben ist eigentlich nicht wirklich sinnvoll. Die Bestimmungen der Kunden sind wahrscheinlich aber auch das größere Problem, hier kann man nur mit den richtigen Verträgen gegensteuern. Der Kunde hat ja natürlich das völlig berechtigte Interesse dass seine Daten nicht in fremde Hände gelangen, wie ich als Firma das mache sollte jedoch mein Problem sein und gerade die großen Anbieter wie Amazon bieten genau dafür Services an. Passiert dann doch was was Amazons Schuld ist haften die. Eine Anmerkung noch: Man kann bei Amazon auch einzelne VMs mit viel Power mieten, man muss seine Software nicht für den Clusterbetrieb auslegen. Ebenso kann man dort imho Windows als Betriebssystem bekommen. Bspw: p2.16xlarge mit 16GPUs 64CPUs 732GB RAM 192GB Grafikspeicher. Das ist schon ne Hausnummer. Aber Du hast Recht, die Daten müssen da hin und wieder weg. Hier lohnt es sich sicher wenn selbige schon irgendwo bei Amazon liegen.

  2. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Trollversteher 15.09.17 - 09:52

    Kommt darauf, an wenn es um Echtzeit Anwendungen bzw Bearbeitung geht, und viele Daten hin und her geschoben werden, ist lokale Rechenpower unter dem Tisch dem Remote-Zugriff auf einen Cluster immer vorzuziehen. Für Offline-Rendering "über Nacht" ist ein Cluster natürlich die günstigere Lösung.

  3. Praxis

    Autor: Crass Spektakel 15.09.17 - 10:34

    Warum will man satte Leistung an einem einzelnem Arbeitsplatz haben?

    Weil der Arbeitsfluss lokal oft besser ist.

    Gutes Beispiel, vor ein paar Jahren habe ich ein CAD/Render-System aufgesetzt, aufgeteilt in "Numbercruncher" und "Workstations". Architektonisch waren alle sehr ähnlich, S5000 Chipset mit 2xSockel 771 und 2x1GBit-Ethernet. Allerdings bekamen die Cruncher einfache CPUs mit 2,5Ghz, 16GB RAM und einfache Quadro 1800 während die Arbeitsplätze mit 3,2Ghz, 32GB RAM und Quadro 3800 und etwas später Quadro 6000 liefen.

    Der Hauptgrund für leistungstarke lokale Stationen: Da läuft alles schnell drauf, nicht nur die wenige farmtaugliche Software. Und es gibt keine Initialisierungszeiten - der Start eines Rendervorgangs dauerte bei der Workstation nur 1-2 Sekunden, im Netz aber gerne mal 5-10 Minuten. Bei niedrigen Auflösungen, kurzen Filmschnippseln oder anderen kurzen Jobs völlig unbrauchbar. Fast noch wichtiger war aber dass man damit Entweder-oder-Prioritäten setzen konnte: Wenn ein Job extrem wichtig war wurde die Renderfarm exklusiv zugeteilt und trotzdem konnte man auf den Workstations normal weiterarbeiten. Ja, das ist primitiv aber üfür mehr als XOR-Priority reicht es bei Designern nicht. Probiert bloss nicht das auszudiskutieren, ich hab schon Mecker bekommen weil ich bei einer grossen Aufgabe von 26 Rechnern einen für Tests und Entwicklung abzweigen wollte...

    Natürlich waren diese Workstations mit fast 8000 Euro exorbitant teuer und ziemlich wuchtige Teile, Big-Tower XXL für EEATX mit fast 40kg und dank frontseitig montierten 3x25cm@200rpm-Lüfter sehr leise. Dafür waren die Cruncher relativ günstig mit 1500-2000 Euro und kompakt aber auch sehr laut dank geschätzen 10x60mm@3000rpm Lüfter....

    (Witziges Detail am Rande, durch Umstieg von klassischem SMB über 1x1GBit auf zrsyncd und zwei Server je 2x1GBit konnte ich diesen Wert später auf 20-30 Sekunden reduzieren. Das war natürlich eine recht spezielle Bastellösung aber hat ihren Zweck erfüllt.)

  4. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Tunkali 15.09.17 - 13:23

    superdachs schrieb:
    > Die Hochladerei und die restriktiven Bestimmungen sind ein Argument, auch
    > wenn man das sicher anders lösen könnte. Große Datenmengen in Deutschland
    > im LAN ohne richtige Anbindung zu haben ist eigentlich nicht wirklich
    > sinnvoll. Die Bestimmungen der Kunden sind wahrscheinlich aber auch das
    > größere Problem, hier kann man nur mit den richtigen Verträgen
    > gegensteuern. Der Kunde hat ja natürlich das völlig berechtigte Interesse
    > dass seine Daten nicht in fremde Hände gelangen, wie ich als Firma das
    > mache sollte jedoch mein Problem sein und gerade die großen Anbieter wie
    > Amazon bieten genau dafür Services an. Passiert dann doch was was Amazons
    > Schuld ist haften die. Eine Anmerkung noch: Man kann bei Amazon auch
    > einzelne VMs mit viel Power mieten, man muss seine Software nicht für den
    > Clusterbetrieb auslegen. Ebenso kann man dort imho Windows als
    > Betriebssystem bekommen. Bspw: p2.16xlarge mit 16GPUs 64CPUs 732GB RAM
    > 192GB Grafikspeicher. Das ist schon ne Hausnummer. Aber Du hast Recht, die
    > Daten müssen da hin und wieder weg. Hier lohnt es sich sicher wenn selbige
    > schon irgendwo bei Amazon liegen.

    Mal abgesehen von der Bandbbreitenproblematik:

    Das ist schon in der Tat ne Hammermaschine. Als ich das letzte mal Amazon EC2 nutzte haben sie gerade die ersten GPU-Instanzen eingeführt. Aber der Preis ist schon heftig. 24$ / h?
    Wenn man dauerhaft so eine Rechenleistung braucht, hat sich die Powerworkstation vor-Ort schon wieder armortisiert. ;-)
    Man darf nicht vergessen, dass die Innovationszyklen immer länger werden und Top-Hardware nicht mehr so schnell veraltet und dadurch preisstabiler ist.
    Kann man wirklich nur für Leistungsspitzen leisten oder wenn man wirklich im sehr großen Maßstab Computingpower braucht...und eine eigene Infrastruktur zu hohe Up-Front-Kosten bedeuten. Man braucht ja auch noch Onlinespeicher für Snapshots, die Daten an sich und den ganzen Firlefanz.

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