1. Foren
  2. Kommentare
  3. Foto
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › HP Z8 Workstation: Mit 3 TByte RAM und 56…

Kauft das jemand?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 12:11

    Wer kauft so etwas?
    Wenn derartige Rechenleistung gefordwer wird, wird das doch normalerweise über Compute-Cluster erledigt...
    (Mit der Begründung dass dies günstiger ist - was vermutlich stimmt.)

    Die Cluster laufen dann auch im allgemein mit Linux/Unix.
    Windows gibt es nicht mal als Option https://www.top500.org/statistics/sublist/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.17 12:12 durch DetlevCM.

  2. Re: Kauft das jemand?

    Autor: acl 14.09.17 - 12:16

    Ich hätte Interesse daran.
    Ich würde die Kiste (professionel) für die Optimierung von Elektromotoren verwenden.

  3. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 12:18

    acl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte Interesse daran.
    > Ich würde die Kiste (professionel) für die Optimierung von Elektromotoren
    > verwenden.

    Aber warum dann so ein Desktop (und der Krach am Tisch) anstatt einem dedizierten Cluster? Letzteres kann man auch effizienter auslasten (mit einem Scheduler).

  4. Re: Kauft das jemand?

    Autor: burzum 14.09.17 - 12:23

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer kauft so etwas?
    > Wenn derartige Rechenleistung gefordwer wird, wird das doch normalerweise
    > über Compute-Cluster erledigt...
    > (Mit der Begründung dass dies günstiger ist - was vermutlich stimmt.)

    https://render.st/plans-pricing/

    Naja, $50 für EINE 32 Kern Maschine und ich muß die Daten erst noch an die Mühle übertragen und wieder empfangen. Macht sicher Laune im einem digitalen dritte Welt Land wie Dummschland wenn man nicht in einer Großstadt ansässig ist. :)

    Das sind zwar "nur" $600 im Jahr aber die Rendermühle wird sicher nicht nur ein Jahr genutzt und ich habe jetzt auch nicht weiter geschaut was genau bei render.st für eine Hardware genau steht. Es sind aber schon mal 32 vs 56 Kerne.

    > Die Cluster laufen dann auch im allgemein mit Linux/Unix.
    > Windows gibt es nicht mal als Option www.top500.org

    Ich sehe keinen Vorteil in Linux wenn es die Software auch für Windows gibt.

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber warum dann so ein Desktop (und der Krach am Tisch) anstatt einem
    > dedizierten Cluster? Letzteres kann man auch effizienter auslasten (mit
    > einem Scheduler).

    Das dürfte teurer kommen? Eventuell braucht man kein Cluster? Eventuell will man nur 1-2 solcher Arbeitsplätze? Eventuell nutzt man die Kiste auch im Netzwerk gemeinsam und sie reicht für den Betrieb?

    Ich könnte mir gut vorstellen das ein Architekturbüro das selbst Visuallisierung macht mit dem Ding glücklich werden könnte. Oder Freelancer die die Power brauchen.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.17 12:27 durch burzum.

  5. Re: Kauft das jemand?

    Autor: acl 14.09.17 - 12:28

    Die Software die ich im Auge habe kann per Netzwerk Aufgaben verteilen. Der PC steht dann in unserem IT-Raum, dort stört er keinen...

  6. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 12:31

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer kauft so etwas?
    > > Wenn derartige Rechenleistung gefordwer wird, wird das doch
    > normalerweise
    > > über Compute-Cluster erledigt...
    > > (Mit der Begründung dass dies günstiger ist - was vermutlich stimmt.)
    >
    > render.st
    >
    > Naja, $50 für EINE 32 Kern Maschine und ich muß die Daten erst noch an die
    > Mühle übertragen und wieder empfangen. Macht sicher Laune im einem
    > digitalen dritte Welt Land wie Dummschland wenn man nicht in einer
    > Großstadt ansässig ist. :)
    >
    > Das sind zwar "nur" $600 im Jahr aber die Rendermühle wird sicher nicht nur
    > ein Jahr genutzt und ich habe jetzt auch nicht weiter geschaut was genau
    > bei render.st für eine Hardware genau steht. Es sind aber schon mal 32 vs
    > 56 Kerne.
    >
    > > Die Cluster laufen dann auch im allgemein mit Linux/Unix.
    > > Windows gibt es nicht mal als Option www.top500.org
    >
    > Ich sehe keinen Vorteil in Linux wenn es die Software auch für Windows
    > gibt.
    >
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber warum dann so ein Desktop (und der Krach am Tisch) anstatt einem
    > > dedizierten Cluster? Letzteres kann man auch effizienter auslasten (mit
    > > einem Scheduler).
    >
    > Das dürfte teurer kommen? Eventuell braucht man kein Cluster? Eventuell
    > will man nur 1-2 solcher Arbeitsplätze? Eventuell nutzt man die Kiste auch
    > im Netzwerk gemeinsam und sie reicht für den Betrieb?
    >
    > Ich könnte mir gut vorstellen das ein Architekturbüro das selbst
    > Visuallisierung macht mit dem Ding glücklich werden könnte. Oder Freelancer
    > die die Power brauchen.

    Also noch vor ein paar Jahren hat man unter Linux auf der gleichen Hardware unter Linux mehr Leistung gehabt - das ging über ein schlankeres OS hin zu spezifischen Anpassungen im Betriebssystem. Cluster werden ja meisten mit einem Betriebssysteme verkauft.

    Ich meinte jetzt auch nicht eine Onlinedienst sondern "einen Schrank im Keller" - sprich ein typisches Rack.
    Zum Beispiel so etwas hier: http://arc.leeds.ac.uk/systems/arc2/

    Das waren damals um die 3000 Kerne (Kerne, nicht Prozessoren). Aber man kann auch ein Cluster mit 200 Kernen bauen - oder 20000 - oder GPUs, etc. etc.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.17 12:32 durch DetlevCM.

  7. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 12:34

    acl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Software die ich im Auge habe kann per Netzwerk Aufgaben verteilen. Der
    > PC steht dann in unserem IT-Raum, dort stört er keinen...

    SLURM? Sun Grid Engine? (Die zwei habe ich kennenlernen dürfen.)
    Dann ist das aber faktisch "wie ein Cluster".
    Nur dann warum eine Workstation anstatt zum Beispiel dedizierter Server Racks? (Die könnten je nach Stückzahl auch günstiger werden. Und wenn der Computer in einem eigenen Raum steht ist ja die Lautstärke egal.)

  8. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Tunkali 14.09.17 - 13:20

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > acl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Software die ich im Auge habe kann per Netzwerk Aufgaben verteilen.
    > Der
    > > PC steht dann in unserem IT-Raum, dort stört er keinen...
    >
    > SLURM? Sun Grid Engine? (Die zwei habe ich kennenlernen dürfen.)
    > Dann ist das aber faktisch "wie ein Cluster".
    > Nur dann warum eine Workstation anstatt zum Beispiel dedizierter Server
    > Racks? (Die könnten je nach Stückzahl auch günstiger werden. Und wenn der
    > Computer in einem eigenen Raum steht ist ja die Lautstärke egal.)

    Weil eventuell die Lizenzkosten die Hardwarekosten übersteigen? Beispiel: Eine 3D Max-Lizenz kostet 1600¤ / Jahr + Arnold Renderer Lizenz 600$ / Jahr, Das gilt hierbei per Seat.

    Manche Software (Photogrammetrie) erfordern die Zwischenspeicherung im RAM. Das kann dann ziemlich lästig werden, wenn man 500 GB Cache quer durchs Netzwerk schieben muss, zumal es dafür ja extra noch auf die Platte cachen muss.

    Derer Beispiele gibt es viele, ich denke aber das genügt um einen Eindruck von Anwendungen zu bekommen, für die man einen solchen Apparat benötigt.

  9. Re: Kauft das jemand?

    Autor: superdachs 14.09.17 - 13:20

    Frage an alle und speziell an dich:

    acl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte Interesse daran.
    > Ich würde die Kiste (professionel) für die Optimierung von Elektromotoren
    > verwenden.

    Wieso nutzt man dafür nicht Amazon EC2? Da gibts fast unbegrenzte Rechenkapazität für eben nur den kurzen Zeitraum wo man sie braucht. Man muss sich die Hardware nicht kaufen (für den Preis von so einem Ding hier in der Vollausstattung kann man sehr lange bei Amazon rechnen) und den Strom nicht bezahlen. Zum coden/konfigurieren der Aufgaben reicht dann ein handelsüblicher PC. Wir haben das letztens mal länger evaluiert als wir in kurzer Zeit oft mal einen Kernel kompilieren mussten zum testen. Das war schon eine enorme Zeitersparnis und am Ende recht billig. VM(s) fährt hoch, rechnet los, liefert Ergebnis ab und geht wieder aus.

    Irgendwie erschließt sich mir der Grund für solche Hardware als Workstation heute nicht mehr so recht (vor allem auch unter dem Hinblick dass AMD Desktop-Prozessoren mit Unmengen Kernen anbietet die dann ja eigentlich gar keiner braucht, außer für Medienkram eventuell). Man könnte maximal noch mit der lahmen Internetanbindung in Dtl argumentieren wenn man größere Datenmengen hin zu Amazon transportieren müsste für einen Durchlauf. Angenehm wird es wenn man die Daten auch irgendwo im Netz liegen hat, dann geht das auch sehr schnell.

    Spricht speziell bei dir irgendwas dagegen?

  10. Re: Kauft das jemand?

    Autor: captaincoke 14.09.17 - 13:22

    Ich könnte mir vorstellen, dass nicht jeder ein IT-Fachmann ist, der sich um Installation und Wartung eines Server racks kümmern kann.
    Diese Workstation ist wie ein stinknormaler Computer und kann von den meisten Nutzern administriert werden.
    Zudem könnte ich das Ding einfach in nen Kofferraum packen Monitor dazuschmeißen und schon bin ich "relativ mobil". Kann zum Kunden fahren, der möglicherweise kein Glasfaser mit 1Gbit hat, um schnell mal 500 GB an Daten zu ziehen. Kann vor Ort nochmal Änderungen vornehmen...
    Zugegeben, ist ein bisschen an den Haaren herbeigezerrt, aber trotzdem ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.17 13:24 durch captaincoke.

  11. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Tunkali 14.09.17 - 13:24

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage an alle und speziell an dich:
    >
    > acl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hätte Interesse daran.
    > > Ich würde die Kiste (professionel) für die Optimierung von
    > Elektromotoren
    > > verwenden.
    >
    > Wieso nutzt man dafür nicht Amazon EC2? Da gibts fast unbegrenzte
    > Rechenkapazität für eben nur den kurzen Zeitraum wo man sie braucht. Man
    > muss sich die Hardware nicht kaufen (für den Preis von so einem Ding hier
    > in der Vollausstattung kann man sehr lange bei Amazon rechnen) und den
    > Strom nicht bezahlen. Zum coden/konfigurieren der Aufgaben reicht dann ein
    > handelsüblicher PC. Wir haben das letztens mal länger evaluiert als wir in
    > kurzer Zeit oft mal einen Kernel kompilieren mussten zum testen. Das war
    > schon eine enorme Zeitersparnis und am Ende recht billig. VM(s) fährt hoch,
    > rechnet los, liefert Ergebnis ab und geht wieder aus.
    >
    > Irgendwie erschließt sich mir der Grund für solche Hardware als Workstation
    > heute nicht mehr so recht (vor allem auch unter dem Hinblick dass AMD
    > Desktop-Prozessoren mit Unmengen Kernen anbietet die dann ja eigentlich gar
    > keiner braucht, außer für Medienkram eventuell). Man könnte maximal noch
    > mit der lahmen Internetanbindung in Dtl argumentieren wenn man größere
    > Datenmengen hin zu Amazon transportieren müsste für einen Durchlauf.
    > Angenehm wird es wenn man die Daten auch irgendwo im Netz liegen hat, dann
    > geht das auch sehr schnell.
    >
    > Spricht speziell bei dir irgendwas dagegen?
    Ich kann nicht für acl sprechen. Aber über meine Kenntnisse:

    Siehe mein anderer Post. Gegenfalls kann es lästig sein Terabytes von Render oder Simulationsdaten aus dem Netz zu laden bzw. Gigabytes von Konstruktionsdaten hochzuladen. Dazu kommt ein eventuelle Datenschutzbestimmungen (zB. dürfen Konstruktionsdaten im Automobilbereich die Büros nicht verlassen geschweige denn in Rechenzentren von fremden Anbietern hochgeladen werden).
    Wenn man viele Iterationen braucht (z.B) für Simulationen kann es auch bei Amazon teuer werden. Beispiele wo ein einzelner starker Rechner gegenüber vielen kleinen im Vorteil ist, findest du in meinem anderen Post.

  12. Re: Kauft das jemand?

    Autor: gaym0r 14.09.17 - 13:27

    Vielleicht gibt es Software, die auf einem Linux-Rechencluster nicht läuft?

    Die CAx-Welt ist groß, gibt sicherlich Software, bei der solch ein Rechner Sinn macht.

  13. Re: Kauft das jemand?

    Autor: m.lettrich 14.09.17 - 13:39

    Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten Cluster System. Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und viel Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem Knoten eines Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller und Windows zwang tun ihr übriges.
    Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige Software in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner Mail fix nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die schnellste, günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die pragmatische Lösung die funktioniert.

  14. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 13:46

    m.lettrich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten Cluster System.
    > Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und viel
    > Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem Knoten eines
    > Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller und
    > Windows zwang tun ihr übriges.
    > Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige Software
    > in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer
    > Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner Mail fix
    > nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die schnellste,
    > günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die pragmatische Lösung
    > die funktioniert.

    Auch wenn etwas auf einem Cluster nur auf einer Node läuft, ist das eigentlich für Nutzer angenehmer. Man kann auch auf 4 Nodes 4 Jobs parallel laufen lassen, etc.

    Wobei, wenn Software derart viel Leistung benötigt, aber heutzutage nicht in der Lage ist über mehrer Nodes verteilt zu laufen, dann sollte man sich vielleicht nach einer Alternative umschauen...

  15. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Tunkali 14.09.17 - 13:51

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > m.lettrich schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten Cluster
    > System.
    > > Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und viel
    > > Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem Knoten
    > eines
    > > Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller und
    > > Windows zwang tun ihr übriges.
    > > Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige
    > Software
    > > in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer
    > > Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner Mail
    > fix
    > > nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die schnellste,
    > > günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die pragmatische
    > Lösung
    > > die funktioniert.
    >
    > Auch wenn etwas auf einem Cluster nur auf einer Node läuft, ist das
    > eigentlich für Nutzer angenehmer. Man kann auch auf 4 Nodes 4 Jobs parallel
    > laufen lassen, etc.
    >
    > Wobei, wenn Software derart viel Leistung benötigt, aber heutzutage nicht
    > in der Lage ist über mehrer Nodes verteilt zu laufen, dann sollte man sich
    > vielleicht nach einer Alternative umschauen...

    Vielleicht mal über den Tellerrand schauen... es gibt einfach Bereiche wo es kaum anders möglich ist. 3D Software ist beispielsweise irre komplex und oft über Jahre organisch gewachsen mit vielen Altlasten... das wirft man nicht einfach so über Bord. Zumal die Margen begrenzt, der Konkurrenzdruck groß und die Innovationszyklen sehr kurz sind. Streckenweise wird neue Features auf modernere Füße zu stellen. Da fehlt aber wiederum Manpower um den Wettbewerb für die Features zu halten.

    Wie an anderer Stelle erwähnt sind die Hardwarekosten lächerlich im Vergleich zu Lizenzen und Manpower.

  16. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 13:56

    Tunkali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > m.lettrich schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten Cluster
    > > System.
    > > > Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und viel
    > > > Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem Knoten
    > > eines
    > > > Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller und
    > > > Windows zwang tun ihr übriges.
    > > > Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige
    > > Software
    > > > in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer
    > > > Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner Mail
    > > fix
    > > > nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die
    > schnellste,
    > > > günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die pragmatische
    > > Lösung
    > > > die funktioniert.
    > >
    > > Auch wenn etwas auf einem Cluster nur auf einer Node läuft, ist das
    > > eigentlich für Nutzer angenehmer. Man kann auch auf 4 Nodes 4 Jobs
    > parallel
    > > laufen lassen, etc.
    > >
    > > Wobei, wenn Software derart viel Leistung benötigt, aber heutzutage
    > nicht
    > > in der Lage ist über mehrer Nodes verteilt zu laufen, dann sollte man
    > sich
    > > vielleicht nach einer Alternative umschauen...
    >
    > Vielleicht mal über den Tellerrand schauen... es gibt einfach Bereiche wo
    > es kaum anders möglich ist. 3D Software ist beispielsweise irre komplex und
    > oft über Jahre organisch gewachsen mit vielen Altlasten... das wirft man
    > nicht einfach so über Bord. Zumal die Margen begrenzt, der Konkurrenzdruck
    > groß und die Innovationszyklen sehr kurz sind. Streckenweise wird neue
    > Features auf modernere Füße zu stellen. Da fehlt aber wiederum Manpower um
    > den Wettbewerb für die Features zu halten.
    >
    > Wie an anderer Stelle erwähnt sind die Hardwarekosten lächerlich im
    > Vergleich zu Lizenzen und Manpower.

    Natürlich ist es anders möglich.
    Ja, es kostet Zeit, ist ein Aufwand - aber manchmal ist es besser mit den Altlasten aufzuräumen. Dann braucht die neue Version halt zwei bis drei Jahre - aber läuft danach besser as zuvor.
    Besser als alte Software zu haben, die immer langsamer und instabiler läuft nur damit man möglichst schnell die neuste Version veröffentlichen kann...

    So-genannte "professionelle Software" kann sich eigentlich auch längerer Entwicklungszyklen leisten. Die Kunden dürften es auch zu schätzen wissen dass der Nachfolger dann wesentlich besser ist.

  17. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Tunkali 14.09.17 - 14:09

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tunkali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DetlevCM schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > m.lettrich schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten Cluster
    > > > System.
    > > > > Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und viel
    > > > > Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem Knoten
    > > > eines
    > > > > Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller
    > und
    > > > > Windows zwang tun ihr übriges.
    > > > > Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige
    > > > Software
    > > > > in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer
    > > > > Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner
    > Mail
    > > > fix
    > > > > nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die
    > > schnellste,
    > > > > günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die pragmatische
    > > > Lösung
    > > > > die funktioniert.
    > > >
    > > > Auch wenn etwas auf einem Cluster nur auf einer Node läuft, ist das
    > > > eigentlich für Nutzer angenehmer. Man kann auch auf 4 Nodes 4 Jobs
    > > parallel
    > > > laufen lassen, etc.
    > > >
    > > > Wobei, wenn Software derart viel Leistung benötigt, aber heutzutage
    > > nicht
    > > > in der Lage ist über mehrer Nodes verteilt zu laufen, dann sollte man
    > > sich
    > > > vielleicht nach einer Alternative umschauen...
    > >
    > > Vielleicht mal über den Tellerrand schauen... es gibt einfach Bereiche
    > wo
    > > es kaum anders möglich ist. 3D Software ist beispielsweise irre komplex
    > und
    > > oft über Jahre organisch gewachsen mit vielen Altlasten... das wirft man
    > > nicht einfach so über Bord. Zumal die Margen begrenzt, der
    > Konkurrenzdruck
    > > groß und die Innovationszyklen sehr kurz sind. Streckenweise wird neue
    > > Features auf modernere Füße zu stellen. Da fehlt aber wiederum Manpower
    > um
    > > den Wettbewerb für die Features zu halten.
    > >
    > > Wie an anderer Stelle erwähnt sind die Hardwarekosten lächerlich im
    > > Vergleich zu Lizenzen und Manpower.
    >
    > Natürlich ist es anders möglich.
    > Ja, es kostet Zeit, ist ein Aufwand - aber manchmal ist es besser mit den
    > Altlasten aufzuräumen. Dann braucht die neue Version halt zwei bis drei
    > Jahre - aber läuft danach besser as zuvor.
    > Besser als alte Software zu haben, die immer langsamer und instabiler läuft
    > nur damit man möglichst schnell die neuste Version veröffentlichen kann...
    >
    > So-genannte "professionelle Software" kann sich eigentlich auch längerer
    > Entwicklungszyklen leisten. Die Kunden dürften es auch zu schätzen wissen
    > dass der Nachfolger dann wesentlich besser ist.

    Vielleicht solltest du dich bei den Branchenführern als Unternehmensberater bewerben?

  18. Re: Kauft das jemand?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.17 - 14:18

    Tunkali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tunkali schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > DetlevCM schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > m.lettrich schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > Zunächst mal läuft nicht jede Software auf einem verteilten
    > Cluster
    > > > > System.
    > > > > > Diese Dinger sind extrem schwer effizient zu programmieren und
    > viel
    > > > > > Software läuft tatsächlich gar nicht erst auf mehr als einem
    > Knoten
    > > > > eines
    > > > > > Clusters. Archaische "per seat " Lizenzbedingungen der Hersteller
    > > und
    > > > > > Windows zwang tun ihr übriges.
    > > > > > Und statt diese Lizenzgebühren zu bezahlen, eigens clusterfähige
    > > > > Software
    > > > > > in Auftrag zu geben oder die Personalkosten zum evaluieren einer
    > > > > > Cloudlösung zu zahlen fragt man halt in seinem Systemhaus mit ner
    > > Mail
    > > > > fix
    > > > > > nach der dicksten Maschine. Vielleicht hat man so nicht die
    > > > schnellste,
    > > > > > günstigste oder effizienteste Lösung , aber häufig die
    > pragmatische
    > > > > Lösung
    > > > > > die funktioniert.
    > > > >
    > > > > Auch wenn etwas auf einem Cluster nur auf einer Node läuft, ist das
    > > > > eigentlich für Nutzer angenehmer. Man kann auch auf 4 Nodes 4 Jobs
    > > > parallel
    > > > > laufen lassen, etc.
    > > > >
    > > > > Wobei, wenn Software derart viel Leistung benötigt, aber heutzutage
    > > > nicht
    > > > > in der Lage ist über mehrer Nodes verteilt zu laufen, dann sollte
    > man
    > > > sich
    > > > > vielleicht nach einer Alternative umschauen...
    > > >
    > > > Vielleicht mal über den Tellerrand schauen... es gibt einfach Bereiche
    > > wo
    > > > es kaum anders möglich ist. 3D Software ist beispielsweise irre
    > komplex
    > > und
    > > > oft über Jahre organisch gewachsen mit vielen Altlasten... das wirft
    > man
    > > > nicht einfach so über Bord. Zumal die Margen begrenzt, der
    > > Konkurrenzdruck
    > > > groß und die Innovationszyklen sehr kurz sind. Streckenweise wird neue
    > > > Features auf modernere Füße zu stellen. Da fehlt aber wiederum
    > Manpower
    > > um
    > > > den Wettbewerb für die Features zu halten.
    > > >
    > > > Wie an anderer Stelle erwähnt sind die Hardwarekosten lächerlich im
    > > > Vergleich zu Lizenzen und Manpower.
    > >
    > > Natürlich ist es anders möglich.
    > > Ja, es kostet Zeit, ist ein Aufwand - aber manchmal ist es besser mit
    > den
    > > Altlasten aufzuräumen. Dann braucht die neue Version halt zwei bis drei
    > > Jahre - aber läuft danach besser as zuvor.
    > > Besser als alte Software zu haben, die immer langsamer und instabiler
    > läuft
    > > nur damit man möglichst schnell die neuste Version veröffentlichen
    > kann...
    > >
    > > So-genannte "professionelle Software" kann sich eigentlich auch längerer
    > > Entwicklungszyklen leisten. Die Kunden dürften es auch zu schätzen
    > wissen
    > > dass der Nachfolger dann wesentlich besser ist.
    >
    > Vielleicht solltest du dich bei den Branchenführern als Unternehmensberater
    > bewerben?

    Nö, wozu auch? Die Unternehmen wissen selbst dass die Nutzer gewisse Updates wünschen oder bestimmten Probleme gelöst wünschen - aber solange die Konkurrent nicht stark genug ist, wird es jene Updates nicht geben. Ist die Konkurrenz dann da, geht das alles ganz schnell.

  19. Re: Kauft das jemand?

    Autor: curious_sam 14.09.17 - 14:27

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer kauft so etwas?
    > Wenn derartige Rechenleistung gefordwer wird, wird das doch normalerweise
    > über Compute-Cluster erledigt...
    > (Mit der Begründung dass dies günstiger ist - was vermutlich stimmt.)
    >
    > Die Cluster laufen dann auch im allgemein mit Linux/Unix.
    > Windows gibt es nicht mal als Option www.top500.org

    Es gibt Situationen, in denen nur schwer auf Clustern gerechnet werden kann, z.B. in der Filmverarbeitung

  20. Re: Kauft das jemand?

    Autor: mgi 14.09.17 - 14:51

    acl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > https://render.st/plans-pricing/
    > Naja, $50 für EINE 32 Kern Maschine

    Kleine Korrektur: Zugang zu einem Pool von Maschinen zu diesem Preis. So können Sie zwei oder drei Maschinen für Ihre Rendern haben

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AKAFÖ ? Akademisches Förderungswerk, AöR, Bochum
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg
  3. Allianz Lebensversicherungs - AG, Stuttgart
  4. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Samsung verkauft eine Million Galaxy Fold
  2. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

  1. Datendiebstahl: Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen
    Datendiebstahl
    Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen

    Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.

  2. Ultimate Rivals: Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey
    Ultimate Rivals
    Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey

    Eishockeylegende Wayne Gretzky gegen Fußball-Weltmeisterin Alex Morgan oder andere Sportstars: Das ist die Idee hinter einer neuen Sportspielserie auf Apple Arcade. Nach dem Hockey-Auftakt namens The Rink geht es im Frühjahr mit Basketball weiter.

  3. T-Mobile: John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion
    T-Mobile
    John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion

    Mehrere US-Bundesstaaten kämpfen gegen die Fusion von Sprint mit T-Mobile in den USA. Dessen Chef John Legere hat sich jetzt bei der Gerichtsverhandlung zu dem Thema geäußert - aber die Aktionäre verlieren offenbar die Geduld.


  1. 14:08

  2. 13:22

  3. 12:39

  4. 12:09

  5. 18:10

  6. 16:56

  7. 15:32

  8. 14:52