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  5. › Leica mit HD-Videoaufnahme, GPS und…

Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

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  1. Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: Der Guru 21.04.10 - 09:38

    Das ist eine Kamera für Motive in strahlendem Sonnenschein. Bei allen anderen Szenarien ist der Photonenfluss einfach zu gering: Bilder und Filmaufnahmen werden verrauscht sein. 14,5 Megapixel sind bei diesem Winzigchip (Verlängerungsfakter mehr als 6!) viel zu viel.

    Meine Empfehlung

    zum Photographieren: Nikon D700
    zum Filmen (Video): Canon XM2
    zum Filmen in HD: Qualität fängt derzeit bei ca. 500.000,- € an

    Also muss man für einen bezahlbaren HD-Camcorder, der nicht nur Spielzeug ist, noch ca. 10 Jahre warten.

  2. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: fggggggg 21.04.10 - 10:21

    Also ich hatte vor 10-15 Jahren mit der Filmerei zu tun und muss sagen, ein 500-1000 € HD Camcorder schlägt meine damalige Canon XL1 um Längen ...

  3. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: LX3_User 21.04.10 - 12:18

    Der Guru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine Kamera für Motive in strahlendem Sonnenschein. Bei allen
    > anderen Szenarien ist der Photonenfluss einfach zu gering: Bilder und
    > Filmaufnahmen werden verrauscht sein. 14,5 Megapixel sind bei diesem
    > Winzigchip (Verlängerungsfakter mehr als 6!) viel zu viel.
    >
    > Meine Empfehlung
    >
    > zum Photographieren: Nikon D700

    Thema verfehlt, Setzen, 6. Ne kompakte Superzoom-Kamera mit nem DSLR-Monster zu vergleichen ist wie Golf und 40-Tonner. Völlig andere Anwendungsbereiche, Zielgruppen und Preisbereiche.

    Im Übrigen gibts abseits der Pixelpeeper auch Leute, die sich mehr für den Inhalt der Bilder interessieren und *keine* Doppelseiten an die GEO verkaufen. Und dann gibts noch die, die einfach ein paar Urlaubsbildchen machen wollen und die zuhause am Bildschirm oder geprintet auf 10x15 angucken wollen. Dafür tuts die Kamera wohl. Die sinnlosen 14 Megapixel sind wohl ein Tribut ans Marketing

  4. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: Aufwand 21.04.10 - 14:36

    Ein Sensor mit 6facher Diagonale hat eine Fläche, die 36 mal so groß ist. Dafür ist auch der Linsendurchmesser 6 mal so groß und lässt 36 mal so viel Licht hindurch.

    Das Verhältnis von Lichtmenge zu beleuchteter Fläche ist immer gleich, egal wie groß oder klein die Sensorfläche ist.

    Jetzt wirst du sagen: Ja aber..., die Anzahl der Photonen pro Pixel nimmt ab, wenn man das Pixel verkleinert. Na und? Die Proportionalität bleibt aber auch da erhalten: Halbe Fläche - halbe Photonenzahl.

    Nur eines geht nicht, ein Photon ist nicht teilbar. Und damit ist eine physikalische Untergrenze erreicht. Sichtbares Rot hat rund 750 nm, heutige Pixelabmessungen liegen bei 1400 nanometer.

    Das Problem liegt ganz wo anders, nämlich beim Schleifen der Gläser...

    Wenn eine Schleifmaschine 1 Unebenheitsfehler pro Längeneinheit macht, dann ist das eine feststehende Größe der Produktionsmaschine. Es spielt dann keine Rolle, ob die Linse einen Durchmesser von 1 cm oder 6 cm hat. Damit ist die Fehlerzahl bei der großen Linse aber 36 mal höher...

    Folglich dürfte ein größerer Sensor keine höhere Pixelzahl haben. Technologisch könnte er ja 14,5 *36 MP haben. Und genau das geht eben nicht, weil die Glasqualität nicht im gleichen Maße mithalten kann.

    Ein höherer Aufwand beim Schleifen der großen Frontlinse führt zu einer enormen Verteuerung. Gute Optiken mit großer Linse kosten 10.000 Euro.

    Von daher gilt, dass ein kleiner Sensor mehr Pixel haben darf, als ein großer, ohne dass er nur noch die Schleiffehler auflöst.

  5. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: ALU 21.04.10 - 16:34

    > zum Filmen in HD: Qualität fängt derzeit bei ca. 500.000,- € an

    Das ist Blödsinn. Die RED kostet (Body) ca. 17.500 $ an. Objektive liegen zwischen 4.000 $ und 10.000 $, die Auflösung geht bis 4K.
    Damit werden inzwischen massig Kinofilme gedreht (Ché, Wanted, The Book of Eli...) Auch Emergency Room wurde am Ende mit REDs gedreht.

  6. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: thommy 21.04.10 - 22:45

    Siga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (a)
    > Ein Sensor mit 6facher Diagonale hat eine Fläche, die 36 mal so groß ist.
    > Dafür ist auch der Linsendurchmesser 6 mal so groß und lässt 36 mal so viel
    > Licht hindurch.

    (b)
    > Jetzt wirst du sagen: Ja aber..., die Anzahl der Photonen pro Pixel nimmt
    > ab, wenn man das Pixel verkleinert. Na und? Die Proportionalität bleibt
    > aber auch da erhalten: Halbe Fläche - halbe Photonenzahl.

    Beides sehr richtig. Bei einer Erhoehung der Pixelanzahl auf dem Sensor verringert sich die Lichtmenge pro Pixel & das wird in den Kameras mit hoeherer Empfindlichkeit ausgeglichen (was zum Rauschen fuehrt).

    Auch sonst ist dein physikalischen Modell zu schlicht.
    "Es gibt Phänomene in einigen Bereichen der Physik, die sich geometrisch nicht erklären lassen."

  7. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: schlicht 22.04.10 - 01:29

    Es ist so schlicht, dass es selbst bis in kleinste Pixelgrößen tatsächlich funktioniert. Das ist der Grund, weshalb es auch gemacht wird. Da steckt kein größeres Geheimnis dahinter.

    Kommt die Pixelgröße in die Nähe der Wellenlänge ist Schluss, dann hat man in der Tat nur noch Rauschen.

    Es sind also noch einige MP drin...

  8. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: LX3_User 22.04.10 - 10:33

    Ich bin zwar auch kein Anhänger der Megapixelphobie, aber es gibt da noch zwei Punkte, die die schlicht nicht aufgefallen sind:

    Erstens gibts bei mehr Pixeln auch mehr Zwischenräumen zwischen den Dioden (soweit ich weiss, gibts bei Kompaktkameras noch keine "Gapless" Designs), sodass doch wieder weniger Licht verarbeitet werden kann.

    Und zweitens bringen mehr Megapixeln irgendwann keinen Nutzen mehr, sondern nur noch erhöhten Speicher- und Verarbeitungsaufwand. Bei 14 Megapixeln auf 1/2,3" tritt schon bei Offenblende Beugungsunschärfe auf. Und 10 Megapixel reichen meiner Erfahrung nach auch für Vergrößerungen bis 50x60cm - nur reichen die restlichen Parameter für Bildqualität da nicht mehr aus. Die Bilder sehen überschärft aus und die grobe Farbabstufungen die es bei Kompakten gibt machen das Bild dann auch unansehnlich

  9. Re: Winziger Aufnahmechip und miserable Lichtstärke

    Autor: Pixelfläche 22.04.10 - 21:07

    Im Prinzip hat sich die Pixelfläche in den letzten Jahren nur geringfügig verkleinert. Früher war einfach der Zwischenraum größer. Die Fläche zwischen den Pixeln machte da manchmal 70% der eigentlichen lichtempfindlichen Sensorfläche aus. Mit den neuen Chips rücken die Pixel einfach näher aneinander. Somit passen statt 12MP auch 14 MP auf den Chip.

    Aber keine Sorge, das Ganze nähert sich langsam seiner Grenze. Trotzdem interessiert es mich, wie weit man da gehen kann. Man sollte sich nicht von der MP-Zahl blenden lassen, denn die steigt immer quadratisch an. Es könnte durchaus möglich sein, dass die 15 MP überschritten werden.

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