Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Foto
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Leica TL im Test: Die Kamera mit dem sexy…

Sie halten Mirrorless klein

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sie halten Mirrorless klein

    Autor: leed 04.04.17 - 09:42

    Ich sehe ganz klar die Zukunft in Systemkameras, doch meistens werden diese heute als minderwertige Kollegen der DSLR Kameras angeboten. Dabei setzen DSLR nur noch auf die Vorteile der optischen Sucher, die mittlerweile schon eingeholt sind. Während die Suchermonitore in den letzten Jahren extrem gut in Sachen Auflösung und Lichtempfindlichkeit aufgerüstet haben, haben sie auch den Vorteil die Sicht so zu zeigen, wie sie die Kamera wirklich sieht, sprich wie es am Ende wird.

    Wenn ich sehe, wie Kamera Hersteller Systemkameras immer wie lächerliche Kompaktkameras aussehen lassen, ist mir klar, dass sie da einfach den DSLR Markt abmelken wollen bis nichts mehr geht. Die Profis werden so brav weiter die teuren Modelle kaufen, denn es wirkt schliesslich unprofessionell, wenn man mit einer "Spielzeug" Kamera auftaucht.

  2. Re: Sie halten Mirrorless klein

    Autor: Heldbock 04.04.17 - 09:49

    DSLRs sind auch Systemkameras...

  3. Re: Sie halten Mirrorless klein

    Autor: Dino13 04.04.17 - 10:37

    Das stimmt natürlich, aber dennoch wird dieses Wort nicht nur nicht für die DSLRs benutzt sondern auch noch benutzt um es extra von diesen abzugrenzen. Ist zwar an sich komplett falsch, aber so ist der heutige Gebrauch.

  4. Re: Sie halten Mirrorless klein

    Autor: B.I.G 07.04.17 - 15:48

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > haben sie
    > auch den Vorteil die Sicht so zu zeigen, wie sie die Kamera wirklich sieht,
    > sprich wie es am Ende wird.

    Eben genau das ist nicht der Fall und eines der größten Probleme von EVFs. Keiner davon kann oder wird jemals das Bild Zeigen wie es am Ende wird.

    Schon klar, Leute mit wenig Erfahrung und technischem Hintergrundwissen meinen dem Sei so. Das Problem ist nun aber dass ein RAW einen viel höheren Dynamikumfang hat als es der Monitor darstellen kann, die Kamera müsste internes Tonemapping betreiben dafür reicht aber weder die Rechenleistung noch würde das Bild der Realität entsprechen.
    Einzig beim Optischen Sucher sehe ich den vollen Dynamikumfang des Bildes und da ich weis was ich aus den Rohdaten der Kameras noch raus holen kann ist mir schon vor dem Auslösen klar ob sich das ausgeht oder nicht, kann je nachdem was mir wichtiger ist entsprechend unter- oder überbelichten.

    Auch ist mir mit freiem Auge in etwa klar in welchem Farbtemperaturbereich ich mich gerade bewege. Mit dem Elektronischen Sucher verliere ich den Überblick bzw. ist es extrem Anstrengend dauernd zwischen dem Weißabgleich der Kamera und dem was ich mit dem Auge sehe hin und her schwenken zu müssen, das ist extremer Stress für die Augen und man ermüdet sehr schnell.
    Aber dieses Farben sehen können auch die wenigsten Berufsfotografen, wer es kann, für den ist das aber ein gewaltiges Argument.

    Es gibt Natürlich Situationen bzw. Arten der Fotografie wo das alles weniger Relevant ist und es der elektronische Sucher ausreicht. Und natürlich hat er auch Vorteile, z.B. funktioniert der Kontrast Autofokus bei großen Blenden (F 1.4) deutlich zuverlässiger als der schnellere Phasen AF. Da ist es praktischer mit einem EVF zu fokussieren als das über das Rückseitige Display tun zu müssen, vor allem da letztes in massivem Widerspruch zum nächsten Absatz steht, alles geht eben leider (noch) nicht.

    Es kommt nämlich noch die Menschliche Komponente hinzu, was leider mindestens 99% der Fotografierenden ihr Leben nicht begreifen. Wenn ich einen Menschen Fotografiere hängen die Resultate ganz stark von der Verbindung Fotograf-Model ab.
    Je nebensächlicher die Technik wird desto besser für das Resultat. Wie das nun geschieht ist zwar vollkommen egal.
    Aber zumindest für mich macht es einen gewaltigen Unterschied ob ich den Mensch auf einem Display sehe oder, wenn auch über ein Spiegelsystem das reale Bild habe. Oder eben über eine Leica M noch mal direkter dran bin.
    Das ist eine rein emotionale Komponente die sich auf das Bild auswirkt, und dann kommen immer wieder Leute daher und wollen mir erzählen weshalb es technisch betrachtet keinen Unterschied machen darf.

  5. Re: Sie halten Mirrorless klein

    Autor: DY 11.04.17 - 09:19

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe ganz klar die Zukunft in Systemkameras, doch meistens werden diese
    > heute als minderwertige Kollegen der DSLR Kameras angeboten. Dabei setzen
    > DSLR nur noch auf die Vorteile der optischen Sucher, die mittlerweile schon
    > eingeholt sind.

    Ja und nein.

    > Während die Suchermonitore in den letzten Jahren extrem gut
    > in Sachen Auflösung und Lichtempfindlichkeit aufgerüstet haben, haben sie
    > auch den Vorteil die Sicht so zu zeigen, wie sie die Kamera wirklich sieht,
    > sprich wie es am Ende wird.

    Ja.
    >
    > Wenn ich sehe, wie Kamera Hersteller Systemkameras immer wie lächerliche
    > Kompaktkameras aussehen lassen, ist mir klar, dass sie da einfach den DSLR
    > Markt abmelken wollen bis nichts mehr geht.

    Schon, aber wenn die Nutzer die Usability für DSLRs besitzen, dann sollten sie diese auch kaufen.

    > Die Profis werden so brav
    > weiter die teuren Modelle kaufen, denn es wirkt schliesslich
    > unprofessionell, wenn man mit einer "Spielzeug" Kamera auftaucht.

    Wieso, Sony hat doch mit der 7er Serie dagegen gehalten.
    Und was ist der Effekt:
    die Alpha 7 I mal außen vor wegen dem langsamen Autofokus und APSC,
    die 7er Serie ist elektronisch gesehen TOP. Die Sensoren erste Güte.
    Aufgrund der Bauart werden Zoomobjektive meist überdimensional groß, so dass sie mit einer Kompaktknipse ala 6000 gar nicht mehr funktionieren, weil das Handling den Bach runtergeht.
    Die 6000er Reihe passt gut zu den Festbrennweiten und dem leider mittelmäßigen Kitobjektiv. Aber das 18/105er ist schon ein richtiger Trümmer und macht das gesamtkonzept der kleinen Kamera kaputt.
    Zudem sind einigermaßen gute Objektive sehr teuer für das System. Die Sigma Fetsbrennweiten und die ein oder andere Sony FB mal ausgenommen.
    Ich habe aus diesem Grund meine 6000er wieder verkauft. Ein befreundeter Fotograph schwört hingegen auf seine 7R. Wobei der auch die Anschaffungen per AFA anders bewerten kann.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. SARSTEDT AG & Co. KG, Nümbrecht
  3. Bosch Gruppe, Hildesheim
  4. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
Begriffe, Architekturen, Produkte
Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
Von George Anadiotis


    Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
    Android-Smartphone
    10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

    Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

    1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
    2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
    3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

    1. Überwachung: Staatstrojaner sollen nicht mehr Trojaner heißen
      Überwachung
      Staatstrojaner sollen nicht mehr Trojaner heißen

      Die Bundesregierung gibt sich bei der Überwachung durch ihre Behörden immer zugeknöpfter. Selbst der Bundestag darf bestimmte Details nicht mehr erfahren. Außerdem stört sie sich an Begriffen wie Trojaner und Spionagesoftware.

    2. Onlinehandel: Amazon will klimafreundlicher werden
      Onlinehandel
      Amazon will klimafreundlicher werden

      Der Ausstoß von CO2 soll insgesamt verringert werden. Dieses Ziel hat Amazon bekanntgegeben. Bis 2030 soll die Hälfte aller Warensendungen klimaneutral verschickt werden.

    3. Raspberry Pi: Rätselhafter Mikroprozessor im Netzwerkschrank enttarnt
      Raspberry Pi
      Rätselhafter Mikroprozessor im Netzwerkschrank enttarnt

      Eine Geschichte darüber, wie wir im Netzwerkschrank ein schädliches Gerät gefunden, es mit Hilfe von Reddit analysiert und schließlich den Besitzer ertappt haben.


    1. 12:42

    2. 12:20

    3. 12:00

    4. 11:51

    5. 11:45

    6. 11:40

    7. 11:30

    8. 11:20