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Softwareunschärfe

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  1. Softwareunschärfe

    Autor: Netspy 24.07.17 - 12:50

    Die Idee finde ich ja nicht schlecht aber wenn ich mir bei den Beispielbildern bspw. die rote Telefonzelle in London anschaue, dann sieht man klar, dass die Unschärfe softwaremäßig reingerechnet wurde. Unten wird die Telefonzelle abrupt unscharf und oben ist auch ein unsauberer Übergang zu erkennen.

    Das sieht bei meinem iPhone 7 Plus nicht schlechter aus und das hat nur zwei Kameras. Bei so einer aufwändigen Lösung mit 16 Kameras sollte da schon was besseres rauskommen, zumal das bei einer „echten“ DSLR oder Systemkamera eine eher leichte Übung ist.

  2. Re: Softwareunschärfe

    Autor: PiranhA 24.07.17 - 13:15

    Ich finde die Art und Qualität der simulierten Unschärfe auch nicht gut. Ich konnte bei den Bildern kein richtiges Bokeh erkennen. Das sah immer nach einem einfachem Weichzeichner aus. Hinzu kommt, dass es kaum sichtbare Unterschiede bei unterschiedlichen Entfernungen gibt. Egal ob 2 oder 10 Meter Entfernung, alles gleich.

  3. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Netspy 24.07.17 - 14:35

    Vielleicht sollten die die London-Fotos lieber wieder rausnehmen. Vergleicht man diese Fotos von 2015 mit denn von Cuba 2017, dann ist da doch ein sehr deutlicher Unterschied zu sehen. Die Unschärfen bei den Cuba-Fotos sind wesentlich besser und da sind teilweise schöne weiche Verläufe bei den Unschärfen zu sehen. Vermutlich hat sich von 2015 bis 2017 doch einiges positives bei der Hard- und Software getan.

  4. Re: Softwareunschärfe

    Autor: PiranhA 24.07.17 - 15:15

    Was die Kantendetektion angeht, mag das sein. Aber mein Hauptproblem ist ja eher, diese Gleichmäßigkeit. Egal ob 2, 10 oder 50m. Alles wirkt einfach mit einem gaußschen Weichzeichner bearbeitet.
    [exposure.imgix.net]
    [exposure.imgix.net]

    Zum Vergleich:
    Solche Fotos werden mit der Hardware wohl schwer: [upload.wikimedia.org]
    Auch wenn man theoretisch ein Bokeh emulieren könnte, wird das wohl nicht gemacht: [upload.wikimedia.org]

  5. Re: Softwareunschärfe

    Autor: The Insaint 24.07.17 - 16:20

    PiranhA schrieb:
    ---------------------------
    > Was die Kantendetektion angeht, mag das sein. Aber mein Hauptproblem ist ja
    > eher, diese Gleichmäßigkeit. Egal ob 2, 10 oder 50m. Alles wirkt einfach
    > mit einem gaußschen Weichzeichner bearbeitet.
    > exposure.imgix.net
    > exposure.imgix.net

    Du verstehst Bokeh offenbar nicht. Das "typische Bokeh", auf welches du da ansprichst, kann in deinen Beispielbildern garnicht auftreten, da es hier keine Spitzlichter gibt. Die braucht es aber, um ein Bokeh möglich machen zu können.


    > Zum Vergleich:
    > Solche Fotos werden mit der Hardware wohl schwer: upload.wikimedia.org
    > Auch wenn man theoretisch ein Bokeh emulieren könnte, wird das wohl nicht
    > gemacht: upload.wikimedia.org

    Bokeh zu emulieren ist immer die schlechtere Wahl und nur in Ausnahmefälle zu gebrauchen.

  6. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Headcool 24.07.17 - 20:25

    Als Nicht-Fotograph kann ich nur sagen, dass ich weder Bokeh noch Unschärfe jeglicher Art für gut oder sinnvoll befinde. Mag sein, dass man damit den Fokus des Betrachters lenken kann aber im Endeffekt ist es doch nur eine Verzerrung der Realität.
    Für ein gutes Foto ist es für mich unabdingbar dass es die Realität möglichst getreu wiedergibt. In der Realität fokusiere ich die Dinge die ich anschaue und folglich sehe ich sie scharf. Das geht bei Fotos mit Unschärfe nicht.

  7. Re: Softwareunschärfe

    Autor: pongobernd 24.07.17 - 22:25

    0815 Fotos der Realität kann jeder, wenn interessieren die Gläser und das dreckige Geschirr im Hintergrund bei einer Feier oder Personen die sowieso unscharf und verzerrt sind?

    Außerdem sieht man nicht alles Scharf und die Unschärfe liegt näher am Natürlichen sehen als alles gestochen Scharf zu sehen....

  8. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Flexy 25.07.17 - 00:50

    Headcool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Nicht-Fotograph kann ich nur sagen, dass ich weder Bokeh noch Unschärfe
    > jeglicher Art für gut oder sinnvoll befinde. Mag sein, dass man damit den
    > Fokus des Betrachters lenken kann aber im Endeffekt ist es doch nur eine
    > Verzerrung der Realität.
    > Für ein gutes Foto ist es für mich unabdingbar dass es die Realität
    > möglichst getreu wiedergibt. In der Realität fokusiere ich die Dinge die
    > ich anschaue und folglich sehe ich sie scharf. Das geht bei Fotos mit
    > Unschärfe nicht.

    Natürlich geht das. Teile mit Unschärfe sind realer als man erst mal denkt. Und komplett scharfe Bilder von vorn bis hinten sind nicht wirklich real.

    Auch dein Auge sieht viele Dinge Immer unscharf, du achtest nur nie darauf. Geh an ein Fenster. Nimm einfach mal deinen Daumen 30cm vor dein Auge und fokussiere ihn mit einem Auge. Bleib darauf fokussier und achte mal darauf, wie jetzt der Horizont draußen aussieht: Unscharf. Nun fokussiert du den Horizont mit deinem Auge (oder ein Objekt dort), bleibst dort fokussiert und achtest dabei darauf, wie dein Daumen aussieht: Unscharf.

    Das liegt daran, dass dein Auge immer das scharf stellt, was du gerade ansiehst. Und genau das macht eine Fotokamera auch. Nur dass das Auge die unscharfen Bereiche aus der Wahrnehmung verdrängt, das Auge besteht ja nicht nur aus Augapfel, Sehnerv und Linse - ein wesentliches Teil des Auges ist das Gehirn, das die Bilder verarbeitet.

    Wenn man nun ein Foto macht, dann hält man genau so einen Moment in der Zeit fest, wie du es gerade 2 mal erlebt hast. Mit einem Teil, der scharf ist und einem, der durch die Distanz dann unscharf ist. Und willst du den "realen Eindruck" einer von vorn bis hinten scharfen Landschaft realistisch abbilden, dann geht das nur mit einer Kamera, die mal vorn und mal hinten fokussiert. Dein Auge ist technisch umgerechnet "nur" eine KB-Kamera mit etwa 55mm Brennweite und einer Blende von f/3.5 bis f/8, je nach Lichteinfall. D.h. in 30cm Entfernung hast du einen "Scharfbereich" von unter 4 cm im Dunkeln bis (bei viel Licht und damit weit geschlossener Iris) 30cm oder so.
    Und wenn man im Dunkeln auf ein 100m entferntes Objekt schaut, dann sieht man in der Ferne udn auch ab so 3m bis 4m alles scharf, aber eben nicht mehr den Daumen, den man 30cm vor der Nase hat.


    Bokeh kommt nebenbei aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt in der Fotografie eigentlich einfach nur "unscharf/verschwommen gemacht".

  9. Re: Softwareunschärfe

    Autor: der_wahre_hannes 25.07.17 - 08:53

    Headcool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Nicht-Fotograph kann ich nur sagen, dass ich weder Bokeh noch Unschärfe
    > jeglicher Art für gut oder sinnvoll befinde.

    Für ein Porträt ist der Hintergrund aber so ziemlich das Unwichtigste. Wer will denn schon den Vorhang im Hintergrund betrachen?

  10. Re: Softwareunschärfe

    Autor: gadthrawn 25.07.17 - 09:29

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde die Art und Qualität der simulierten Unschärfe auch nicht gut.
    > Ich konnte bei den Bildern kein richtiges Bokeh erkennen. Das sah immer
    > nach einem einfachem Weichzeichner aus. Hinzu kommt, dass es kaum sichtbare
    > Unterschiede bei unterschiedlichen Entfernungen gibt. Egal ob 2 oder 10
    > Meter Entfernung, alles gleich.

    Ich z.B. mag Bokeh im allgemeinen nicht sonderlich. Wird zu oft zu stark eingesetzt.

  11. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Icestorm 25.07.17 - 10:28

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bokeh zu emulieren ist immer die schlechtere Wahl und nur in Ausnahmefälle
    > zu gebrauchen.

    Bokeh zu simulieren ist genauso eine Unding wie bei sauteuren Filmlinsen und noch teureren Kameras samt Bearbeitungssoftware Farbsäume, Spitzlicher, und Farbringe reinzurechnen.

  12. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Icestorm 25.07.17 - 10:32

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Headcool schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Nicht-Fotograph kann ich nur sagen, dass ich weder Bokeh noch
    > Unschärfe
    > > jeglicher Art für gut oder sinnvoll befinde.
    >
    > Für ein Porträt ist der Hintergrund aber so ziemlich das Unwichtigste. Wer
    > will denn schon den Vorhang im Hintergrund betrachen?

    Das Freistellen von Objekten soll gerade die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die dem Fotografen wichtigen Teile lenken.
    Das Bokeh wiederum ist eine rein ästhetische Sache. Die Bildaussage selbst ist davon nicht betroffen.

  13. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Anonymer Nutzer 25.07.17 - 10:38

    > aber im Endeffekt ist es doch nur eine
    > Verzerrung der Realität.

    So wie jedes Foto. Das ist nie die Realität, kann und wird es auch niemals sein.
    Lediglich ein Abbild davon kann man erzeugen und da gibt es wiederum kein kategorisches "Gut vs. Schlecht" oder "Verzerrt vs. Realistisch". Wichtig ist immer, wer hat was/wen wann wo warum und wie fotografiert. Dein menschliches Auge sieht die Welt auch nie so wie es auf einem Foto ist.

    Ein Foto, das den Blick des Betrachters auf ein Detail oder Merkmal des Bildes lenken soll, verzerrt also nicht mehr oder weniger die Realität als jede andere Fotografie oder das Auge dies tut. Der Fotograf hatte lediglich eine (andere) Intention und nutzt die Möglichkeiten zur Realitätsverzerrung auf eine andere Art und Weise als es z.B. Dein persönlicher Geschmack begrüßen würde.

    TL;DR: Fotos sind Kunst, nicht Realität. Man bemesse sie also auch bitte nicht daran.

  14. Re: Softwareunschärfe

    Autor: Clown 27.07.17 - 11:46

    Quatsch. Das ist künstlerische Freiheit. Selbst, wenn Dir das nicht gefällt.

    Konfuzius sagt: Chinesisches Essen heißt in China einfach nur Essen.

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