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Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Leviath4n 02.08.14 - 19:42
Schön, dass der Datenkraken endlich merkt, dass niemand Bock auf sein
Zwangsnetzwerk hat. Weder die YouTuber, denen man es aufgezwungen
hat, noch der Rest der Welt. Was für ein Saftladen.

"Wir wissen, wo du bist. Wir wissen, wo du warst. Wir wissen mehr oder weniger, worüber du nachdenkst." Eric Schmidt (Google)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.14 19:43 durch Leviath4n. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Nephtys 02.08.14 - 20:54
Leviath4n schrieb:
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> Schön, dass der Datenkraken endlich merkt, dass niemand Bock auf sein
> Zwangsnetzwerk hat. Weder die YouTuber, denen man es aufgezwungen
> hat, noch der Rest der Welt. Was für ein Saftladen.
>
> www.mrtcll.com
genau, und es gibt ja noch das gute Zwangsnetzwerk Facebook. Da wird man nicht dazu gezwungen. Man hat die freie Wahl aus Facebook und nicht Facebook! -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Anonymer Nutzer 02.08.14 - 21:18
Leviath4n schrieb:
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> Schön, dass der Datenkraken endlich merkt, dass niemand Bock auf sein
> Zwangsnetzwerk hat. Weder die YouTuber, denen man es aufgezwungen
> hat, noch der Rest der Welt. Was für ein Saftladen.
Full Ack!!! -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: amk 02.08.14 - 23:22
Leviath4n schrieb:
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> Schön, dass der Datenkraken endlich merkt, dass niemand Bock auf sein
> Zwangsnetzwerk hat. Weder die YouTuber, denen man es aufgezwungen
> hat, noch der Rest der Welt. Was für ein Saftladen.
Google+ gab es bereits vor der Verknüpfung mit anderen Diensten, und während Twitter und Facebook ein sehr niedriges Niveau fahren, hat Google+ bisher sein hohes Niveau halten können und erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen Leuten.
Die Verknüpfung mit anderen Diensten haben viele User sich gewünscht, um nicht bei jedem Google-Dienst eine eigene Identität pflegen zu müssen.
Leider ist nicht hinreichend bedacht worden, dass es auch User gibt, die eben nur gezielt einen Dienst nutzen wollen und überfordert waren mit Google+. Insbesondere bei YouTube sind die Kommentare deutlich angenehmer geworden seit der Verknüpfung. Sehr viel weniger Gesetzesverstöße wie Beleidigungen, Drohungen, Beschimpfungen, Mordaufrufe usw.
Es wäre ein großer Verlust, sollte Google+ beerdigt werden, denn Google hat in Wahrheit in kürzester Zeit einen sehr gelungenen und gut genutzen Dienst aufgebaut. Dafür hat die Konkurrenz ein Vielfaches der Zeit benötigt. Facebook ist aufgrund der penetranten Werbung völlig unbenutzbar geworden, und Twitter ist eben nur ein Nachrichtendienst.
Google+ ist alles andere als eine Geisterstadt, sondern wird sehr aktiv genutzt. Wie kommen die Leute nur immer auf die Idee, bei Google+ sei nichts los? Das können nur Leute behaupten, die Google+ nie angeschaut haben. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 01:16
Was hat das mit Zwang zu tun? Du brauchst Facebook lediglich für Facebook und für nichts anderes!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.14 01:16 durch Sander Cohen. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 01:23
Welches hohe Niveau bei Google+?^^ Die paar Posts, die es tatsächlich auf Google+ schaffen, sind in keiner weise qualitativer als auf anderen Plattformen!
Und ja Google+ ist nach wie vor eine Geisterstadt für die meisten Nutzer, da es eben einfach nicht genutzt wird! So gut wie jeder hat irgendwo mindestens eine Karteileiche bei Google+ liegen...
Und welche penetrante Werbung auf Facebook? Zur Not hilft ein Werbeblocker... -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: amk 03.08.14 - 02:22
Sander Cohen schrieb:
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> Welches hohe Niveau bei Google+?^^ Die paar Posts, die es tatsächlich auf
> Google+ schaffen, sind in keiner weise qualitativer als auf anderen
> Plattformen!
Auf Google+ wird erheblich mehr inhaltlich diskutiert, auch technischer. Es gibt weniger Smalltalk. Hingegen Facebook ist eher die Volksplattform, viel Smalltalk, Herumalberei (nicht negativ gemeint), durchdurch insgesamt prinzipbedingt oberflächlicher. Die Masse kann mit Facebook sicherlich mehr anfangen als mit Google+
Mir gibt das Herumalbern nichts. Ich mag's lieber niveauvoller, und da ist G+ perfekt.
> Und ja Google+ ist nach wie vor eine Geisterstadt für die meisten Nutzer,
> da es eben einfach nicht genutzt wird! So gut wie jeder hat irgendwo
> mindestens eine Karteileiche bei Google+ liegen...
Google+ hat Millionen von aktiven Nutzern, die nicht nur Herumblödeln oder bloß spielen, so wie bei Facebook, sondern die sich aktiv beteiligen. Mehr Qualität. So macht Social Networking Spaß. Facebook ist zu nichts gut, außer um Zeit totzuschlagen. Facebook ist genau deshalb Marktführer. Google+ wird deshalb auch nie Marktführer werden.
Trotzdem sind die Nutzerzahlen von Google+ beachtlich. G+ ist eine feste Größe. Im Grunde sprechen G+ und Facebook völlig unterschiedliche Welten an.
> Und welche penetrante Werbung auf Facebook? Zur Not hilft ein
> Werbeblocker...
Im Facebook-Stream kommt alle paar Artikel Werbung bzw. Fake-Empfehlungen von Freunden. Noch nicht aufgefallen? Außerdem ist bei Facebook schwer zu bestimmen, wen man lesen möchte und wen nicht. Google+ gibt dem Nutzer mehr Kontrolle mit den praktischen Circles und klaren Vorgaben, welche Anteile diese jeweils am Stream haben sollen. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 03:25
Das kannst du bei Facebook genauso! Das hängt doch ganz von deinen Kontakten ab, das kann man einfach nicht verallgemeinern!
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Das ist einfach Quatsch! Wenn ich in mein Google+ Konto gehe, hab ich 2-3 Leute die "herumblödeln" und einer der hin und wieder was von Golem etc. postet, was er übrigens bei Facebook auch tut. Die restlichen Leute sind dort angemeldet, weil es bei irgend einem Google Dienst Pflicht war und das war es dann auch. Aktiv sind diese nur bei Facebook!
Und genau deswegen sind die Nutzerzahlen von Google+ auch für den Allerwertesten! Was bringen mir Millionen Nutzer, die dort lediglich eine Karteileiche haben. Nur weil sie mal was bei YouTube etc. gepostet haben, heißt das eben nicht automatisch das es aktive Nutzer bei Google+ sind ;)
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Nein, kommen sie bei mir nicht! Vielleicht weil ich einen Werbeblocker einsetze ;)
Gruppen kannst du bei Facebook genauso bilden und so angepasste Streams haben. Zwar nicht per Drag and Drop wie bei Google+, aber via Dropdown-Menü. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: violator 03.08.14 - 09:34
amk schrieb:
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> Google+ gab es bereits vor der Verknüpfung mit anderen Diensten, und
> während Twitter und Facebook ein sehr niedriges Niveau fahren, hat Google+
> bisher sein hohes Niveau halten können und erfreut sich großer Beliebtheit
> bei vielen Leuten.
Solche Aussagen hört man aber irgnedwie immer nur von G+ Nutzern...
Das ist auch ein Grund, weswegen ich die Plattform nicht mag, da wird in den angesagten Beiträgen genau derselbe Dreck gepostet und sobald einer ne Statistik postet oder einfach nur schreibt, dass G+ besser ist, schon versammeln sich alle wieder, die sich für etwas besseres halten, bloß weil sie ihre Glitzer-Gifs und Fotos von Blumen und Katzen auf G+ posten.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.14 09:36 durch violator. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Bigfoo29 03.08.14 - 10:46
Wenn G+ so toll ist, warum MUSS man dann einen G+-Account für Youtube haben? Oder für die Foto-Verwaltung? Oder selbst für Kommentare/Bewertungen für Playstore-Anwendungen? Üblicherweise ist etwas oft nur dann gut, wenn man nicht dazu gezwungen wird, etwas zu nutzen. Und Google hat einfach viel zu lang versucht, genau das zu tun. Hätten sie es auf Dauer optional gehalten (so wie Facebook nunmal bis auf sehr wenige Dritt(!)dienstleister optional ist), hätten sie heute zwar nicht die Marktdurchdringung wie ein FB, dafür aber eine deutlich bessere Reputation. Zumindest was den Accountzwang angeht. Datenkrake bleibt trotzdem Datenkrake.
Regards. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Anonymer Nutzer 03.08.14 - 11:13
Bigfoo29 schrieb:
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> Wenn G+ so toll ist, warum MUSS man dann einen G+-Account für Youtube
> haben? Oder für die Foto-Verwaltung? Oder selbst für Kommentare/Bewertungen
> für Playstore-Anwendungen? Üblicherweise ist etwas oft nur dann gut, wenn
> man nicht dazu gezwungen wird, etwas zu nutzen. Und Google hat einfach viel
> zu lang versucht, genau das zu tun. Hätten sie es auf Dauer optional
> gehalten (so wie Facebook nunmal bis auf sehr wenige Dritt(!)dienstleister
> optional ist), hätten sie heute zwar nicht die Marktdurchdringung wie ein
> FB, dafür aber eine deutlich bessere Reputation. Zumindest was den
> Accountzwang angeht. Datenkrake bleibt trotzdem Datenkrake.
Du musst für YouTube und Google+ halt überhaupt keinen Account haben. Da fängt die Sache nämlich schon an.
Du musst für das betreiben eines YouTube-Channels ein Google-Konto haben und damit bist du automatisch zur Nutzung aller Dienste von Google autorisiert. Ob du diese ganzen Dienste tatsächlich benötigst steht auf einem anderen Blatt. Mit ner Apple ID bekommst du aufjedenfall weder einen YouTube-Channel,noch gibt es damit die Möglichkeit ohne die passende Hardware etwas in die Cloud zu laden.
Wenn du nur einen YouTube-Channel haben möchtest dann mach dir einfach ein Konto und nutze es nur dafür.
Was meinst du wie viele Millionen Menschen sich darüber aufregen würden wenn es immer noch umgekehrt wäre, also für jeden einzelnen Dienst, einen separaten Account? -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Anonymer Nutzer 03.08.14 - 11:35
Jeder hat sein Lieblingsnetzwerk (oder mag gar keines).
Ich finde Google+ auch gut. Viele gute, aktive Communities, insbesondere englischsprachiger Raum. Ich folge da recht vielen.
Facebook hingegen hat mich nur genervt ;)
Google+ und Twitter ist die optimale Kombination, meiner Meinung nach. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Auf 'ne Cola 03.08.14 - 12:03
Das ich nicht lache...
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Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Auf 'ne Cola 03.08.14 - 12:05
ja in der App hilft der Werbeblocker natürlich auch.
Und auch mMn sind die Posts vom Niveau deutlich höher. Außer man sucht sich natürlich gerade die Ausnahmen der Regel heraus... -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 12:24
So sieht nun mal die Realität aus ;)
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Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 12:27
Ist für die meisten völlig Normal, für jeden Dienst einen eigenes Benutzerkonto zu haben. Zudem auch deutlich angenehmer, wenn man sich eben nicht direkt selbst so gläsern macht ;)
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Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Sander Cohen 03.08.14 - 12:30
Dann nutz halt die Netzseite! Brauchst doch nicht für jeden Quatsch eine eigene App ;)
Immer noch Blödsinn, da rein Subjektiv! -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: bernd71 04.08.14 - 10:50
Sander Cohen schrieb:
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> Ist für die meisten völlig Normal, für jeden Dienst einen eigenes
> Benutzerkonto zu haben. Zudem auch deutlich angenehmer, wenn man sich eben
> nicht direkt selbst so gläsern macht ;)
Auch beim gleichen Anbieter? Und du meinst für Google oder jeden anderen Firma wäre es ein Problem verschiedene Konten einer Person zuzuorten? -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: Bigfoo29 04.08.14 - 14:12
Es ist ein Problem für diese Firma, wenn man komplett eigene Daten für jeden Account verwendet. Spannend wird es nur, wenn sie den Datenschutz verletzen und z.B. über die IP die einzelnen Accounts wieder verknüpfen. Wobei selbst das schwierig wird, denn immerhin kann man bei dieser Verknüpfungsgeschichte eine Wohngemeinschaft oder eine IP-Neuzuweisung erwischt haben, wo UserA mit UserB abgesehen von der IP persönlich nix miteinander zu tun haben.
@Tzven: Es geht auch nicht darum, dass man einem User nicht die Möglichkeit geben sollte, seine Accounts zu bündeln. Schwieriger wird es, wenn man sie dazu ZWINGT. Versuche mal, bei Youtube (zumindest war es zwischenzeitlich mal so) oder im Playstore zu einem Programm eine Bewertung oder einen Kommentar ohne G+-Account abzugeben... Viel Erfolg. :-/
Regards. -
Re: Google begräbt seine Geisterstadt
Autor: bernd71 04.08.14 - 14:44
Stört das man einen Account benötigt oder das es der Google+ Account sein muss?
Warum man sich anmelden muss konnte man bei Youtube schön sehen.



