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Proprietärer USB => No-Go

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  1. Re: Proprietärer USB => No-Go

    Autor: bernd71 11.05.15 - 18:07

    igor37 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bernd71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Ausrede ist, das dieser Anschluß auch für einen Kabelauslöser ist
    > und
    > > deshalb mehr als die USB Kontakte beinhaltet.
    >
    > Gut, aber der Aufsatz fürs Nokia Lumia 1020 schafft das auch per USB.

    Es gibt ein Kabelauslöser für ein Smartphone? Sind das wirklich extra Kontakte oder funktioniert es über das USB Protokoll?

    Olympus hat es halt nicht. Den Stecker gibt es ja schon eine Weile an Olympus Kameras.

  2. Re: Proprietärer USB => No-Go

    Autor: igor37 11.05.15 - 19:28

    Keine Ahnung wie es genau funktioniert, aber es ist eben ein Aufsatz damit sich das Handy besser wie eine Kamera halten lässt, mit einem kleinen Zusatzakku und eben einem besseren Auslöseknopf. Die einzige Verbindung geht über die microUSB-Ladebuchse.

  3. Re: Proprietärer USB => No-Go

    Autor: Flexy 11.05.15 - 22:10

    Der Peter der spielt Golf schrieb:

    > Des weiteren habe ich
    > gelesen(weiss allerdings nicht ob es stimmt, dass Kameraakkus mit mehreren
    > Zellen, also höherer Voltzahl nihct ohne weiteres per USB geladen werden
    > können).

    Genau das ist der Grund, warum viele der besseren Kameras nicht über USB geladen werden können. USB 2.0/3.0 liefert nun mal maximal eine Spannung, die zwischen 4,5 und 5,5V liegt. Und Ströme von max. 500mA (USB 2.0) oder max 900mA (USB 3.0). So dass die typischen Ladeleistungen bei max 2.3 W (USB 2.0) bzw. max 4W liegen.

    Typische Kamera-Akkus laufen aber erstens mit z.B. 7.5V - und haben auch mal 1200 mAh, liefern also bis zu 8.5Wh. Was zumindest bei USB 2.0 mit den Verlusten durch die Spannungswandlung usw. viele Stunden fürs Aufladen dauert. Während ein Ladegerät den Akku in z.B. 45min bis 60 min voll kriegen kann.

  4. Re: Proprietärer USB => No-Go

    Autor: der_wahre_hannes 12.05.15 - 15:32

    cx348 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stainless schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja so wie ich das verstanden habe, kann man damit die Kamera ja gar
    > nicht
    > > laden.
    > Was ein weiterer Grund ist, diese Kamera nicht zu kaufen.

    Warum? Was ist denn der Vorteil vom Laden über USB und Laden des Akkus über ein Ladegerät?

    Überspielen der Bilder mittels Rausnehmen der Speicherkarte finde ich zu friemelig (Kamera auf, Speicherkarte raus, Lesegerät an den PC anschließen [ja, ich hab's nicht ständig angeschlossen], nach dem Auslesen Karte wieder in die Kamera...).

    Aber ja, mich nerven die zig speziellen USB-Kabel für allerlei Geräte auch. Ich meine, wofür steht denn das "U" in "USB"? Doch nicht dafür, dass doch jeder wieder sein eigenes Süppchen kocht. Man stelle sich mal vor man bräuchte für jedes PC-Netzteil ein eigenes Kabel, um es mit Strom versorgen zu können.

  5. Re: Proprietärer USB => No-Go

    Autor: cx348 13.05.15 - 18:04

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum? Was ist denn der Vorteil vom Laden über USB und Laden des Akkus über
    > ein Ladegerät?

    1. Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone, welches regelmäßig geladen werden muss. Dank EU-Verordnung einheitlich über Micro-USB. Fährt man z.B. in Urlaub nimmt man genau ein einziges Ladegerät mit und hat damit alles abgedeckt. Sonst muss man halt mehrere Ladegeräte mitnehmen. Wenn das nur die Kamera betrifft, mag das noch gehen, aber spätestens wenn auch noch Hersteller von E-Book-Reader, Tablets und ähnlichen Geräten eigene Ladegeräte wollen, wirds lästig. Ist auch irgendwo eine Prinzipfrage.
    2. Kommt auch oft genug vor, dass man unterwegs gar kein Ladegerät dabei hat. Notebook und USB-Kabel hat man aber möglicherweise trotzdem dabei. Alternativ kann man, wenn man irgendwo zu Besuch ist, auch mal nach einem Ladekabel fragen. Micro-USB-Ladekabel findet sich inzwischen in 95 % aller Haushalte.
    3. Könnte man auf längeren Touren, wo nicht zu erwarten ist, dass eine Steckdose zur Verfügung steht, auch eine sogenannte Power-Bank mitnehmen. Alternativ gibts für USB-Geräte inzwischen auch zig andere Möglichkeiten, unterwegs zu Strom zu kommen. Angefangen vom USB-Anschluss im Auto, über Ladestationen im Hotel, bis hin zum Adaptern für den Fahrraddynamo oder der mobilen Solarzelle wird inzwischen sehr viel angeboten und sollte für jeden was passendes dabei sein.

    Unterm Strich kann man schlicht sagen, dass Laden über USB einfach wesentlich flexibler und unabhängiger ist als spezielle Ladeadapter, welche ganz speziell nur für ein einziges Gerät passen.

    Nebenbei gesagt fordere ich auch nicht USB als alleinige Lademöglichkeit. Es sollte nur eine mögliche Option sein. Man kann ruhig zusätzlich auch weiterhin die Möglichkeit lassen, auch mit mehreren Akkus zu arbeiten, die dann extern in einem Ladegerät geladen werden.

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