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Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

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  1. Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: dabbes 19.05.17 - 13:22

    bleibt mir ein Rätsel.

    Klar, tolles Produkt, aber keines für die Masse und ein Life-Style-GoPro-Konkurrent sollte es auch nicht werden (denn das hätte ich noch verstanden).

    Alleine schon technisch bedingt konnte man sich damals denken, dass es nicht lange dauert, bis es entsprechende Konkurrenzangebote zu günstigen Preisen geben wird.

    Als einmaliges Indiegogo-Projekt fand ich es echt gut.

  2. Re: Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: Trockenobst 19.05.17 - 14:08

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als einmaliges Indiegogo-Projekt fand ich es echt gut.

    Alles was echte Hardware erfordert, braucht am Ende einen starken Partner mit Fließband am Ende. Und dann natürlich noch High End Software. Spätestens bei Videos ist man im Wahnsinn des Codec-Lizenzsumpfs.

    Viele Kickstarter haben sich an solchen Themen versucht und sind unglaublich baden gegangen. Tablets, Handys, da gibt es mehr Negativbeispiele als Positive.

    Klar ist das alles machbar, aber für ein paar Leute in einem Office nicht zu stemmen. An Drohnen- und Kameraspielzeug sitzen in China ganze 100 Schaften dran. Und das Fließband mit dem Demogeräten kommt auf Mausklick vorne links aus der Horde von 3d Druckern inkl. Platine.

    Ich bin für Innovation, ich bin für Risiken, aber das was aus DE/EU mit Hardware kommt, wirkt zunehmend wie die Finanzierung von Spass-Sabbaticals. Wirkt gut, sieht gut aus, aber wenn man sich tief in die Augen schaut weiß man dass in sechs Monaten der chinesische Clon mit besserer Kamera, besser Software und besseren Design bei der Bucht mit 20% off weg verholzt wird.

    Bei dem Spass Produkt sehe ich einen Endverkaufspreis von 100¤ nicht 1000¤.
    Die halbe EU hat scheinbar nicht den Knack für schnelle Fließbänder und die Moderne an sich. Dafür geben wir dann ganze alte Mittelständler an Chinesen ab, weil sie wenigstens zugeben: auf dem Spielfeld sind wir schlecht, wir brauchen Hilfe. Crowdfunding kann das systemische Problem nicht lösen.

  3. Re: Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: smirg0l 19.05.17 - 14:30

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als einmaliges Indiegogo-Projekt fand ich es echt gut.
    >
    > Alles was echte Hardware erfordert, braucht am Ende einen starken Partner
    > mit Fließband am Ende. Und dann natürlich noch High End Software.
    > Spätestens bei Videos ist man im Wahnsinn des Codec-Lizenzsumpfs.
    >
    > Viele Kickstarter haben sich an solchen Themen versucht und sind
    > unglaublich baden gegangen. Tablets, Handys, da gibt es mehr
    > Negativbeispiele als Positive.
    >
    > Klar ist das alles machbar, aber für ein paar Leute in einem Office nicht
    > zu stemmen. An Drohnen- und Kameraspielzeug sitzen in China ganze 100
    > Schaften dran. Und das Fließband mit dem Demogeräten kommt auf Mausklick
    > vorne links aus der Horde von 3d Druckern inkl. Platine.
    >
    > Ich bin für Innovation, ich bin für Risiken, aber das was aus DE/EU mit
    > Hardware kommt, wirkt zunehmend wie die Finanzierung von Spass-Sabbaticals.
    > Wirkt gut, sieht gut aus, aber wenn man sich tief in die Augen schaut weiß
    > man dass in sechs Monaten der chinesische Clon mit besserer Kamera, besser
    > Software und besseren Design bei der Bucht mit 20% off weg verholzt wird.
    >
    > Bei dem Spass Produkt sehe ich einen Endverkaufspreis von 100¤ nicht
    > 1000¤.
    > Die halbe EU hat scheinbar nicht den Knack für schnelle Fließbänder und die
    > Moderne an sich. Dafür geben wir dann ganze alte Mittelständler an Chinesen
    > ab, weil sie wenigstens zugeben: auf dem Spielfeld sind wir schlecht, wir
    > brauchen Hilfe. Crowdfunding kann das systemische Problem nicht lösen.

    Am Ende muss man ja doch in China produzieren lassen, alleine aus Preisgründen. Dann aber kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu:

    Die Chinesen klauen Dir u.U. Deine Idee und bringen sie auf den Markt, noch bevor Dein Produktionsrun durch ist - mit dem es dann leider hier und da Probleme und Verzögerungen gibt. Das Ganze dann natürlich zu einem Preis auf den Markt gebracht, mit dem man keinesfalls konkurrieren kann.
    Klar, man kann versuchen dagegen vorzugehen, ist aber halt China, viel Glück dabei.

    Leider selber erlebt. War ziemlich teuer.
    Insofern ja, das ist wirklich ein großes Risiko, Hardware zu unterstützen.

  4. Re: Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: Prinzeumel 19.05.17 - 17:43

    Also. Halten wir fest. Man muss in china produzieren. Tut man das aber dann verdient man gar nix weil der Chinese dann schneller eine Kopie auf den markt bringt als man selbst sein Produkt in den verkauf bringen kann? Ergebnis : 0 euro verdient.

    Wieso dann aber nicht auf Produktion in china verzichten und anderswo produzieren lassen? Ja gut, wennspanne dann halt nimmet so groß. Aber lieber weniger gewinn als gar keiner oder nicht?

  5. Re: Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: Lasse Bierstrom 20.05.17 - 15:34

    China ist nicht unbedingt das billigste Land um zu produzieren...
    Die Anlage kostet erst mal richtig Geld, und das tut sie hier wie dort. Mindestlohn in China gibt es ebenso, Hardware (PCB + Bestückung) ist größtenteils automatisiert und benötigt Fachkräfte um sie zu bedienen. Die kosten überall Geld. Niedrige Löhne gibt's auch im EU Ausland, in Deutschland, ect.

    Ausschlag gebend ist das know how eine solche Anlage aufzuziehen - und dieses Wissen kauft man teuer ein (in China bauen lassen - dir kümmern sich um alles).
    Oder größere mittelständische Unternehmen, aber die haben entsprechend Vorwissen und Kapital um nicht sofort in die binsen zu gehen wenn mal was hängt!

    > Die halbe EU hat scheinbar nicht den Knack für schnelle Fließbänder
    Oder einfach zu wenig Erfahrung! Weil bisher viel nach China ausgelagert wurde. Schaut euch Foxconn an, das sind Profis was Großserien angeht! Was glaubt ihr, wie schnell die eine Kalkulation aufstellen was alles benötigt wird, da hat das hippe Startup noch nicht mal die geile Homepage mit Renderbilder fertig ;-)

  6. Re: Wie man sein Geld in einer solchen Firma versenken kann

    Autor: Trockenobst 20.05.17 - 21:37

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso dann aber nicht auf Produktion in china verzichten und anderswo
    > produzieren lassen? Ja gut, wennspanne dann halt nimmet so groß. Aber
    > lieber weniger gewinn als gar keiner oder nicht?

    Ich kenne Leute im Messtechnik Bereich. Die Chinesen haben längst alle Schaltpläne, aber nicht die Software in dieser Qualität. Und nicht die Patente und nicht die Marken und nicht die Kunden. Es gibt Clongeräte, sehr gut gemacht. Aber die Firma verkauft die Geräte nicht, sie bietet Service mit den Geräten an (große Industrieanlagen).

    Die Chinesen kommen dann mit ihren Clongeräten und pfuschen(!) dann bei den Kunden damit rum, die mit den Messdaten ihre Zertifizierung für den ordnungsgemäßen Betrieb erreichen will. Die Zertifizierungsfirma sieht den Murx der aus den Geräten kommt und verweigert dies. Dann kommen die Anrufe zu seiner Firma: ihr müsst kommen, der 50% günstiger war hat nur gepfuscht. Und dann sagt man: gerne, nur bei einem 5 Jahresvertrag und 20% Sofort-Aufschlag ;)

    Es gibt massig Fließbänder in China die kümmern sich einen Dreck um deine Ideen oder was du da treibst. Das ist nicht ihr Skillset, die wollen damit auch nichts zu tun haben. Was sie machen werden ist, dass sie eine billig Variante herstellen die all die guten Features nicht hat. Solange man also die Softwareseite wirklich beherrscht und das Design auf eine Weise macht wo die Chinesen nicht verstehen wie das geht, hat man keine Probleme.

    Es gibt die Geschichte von dem geclonten Bus, wo die Chinesen nicht verstanden haben wozu die kleinen Klappen sind. Das waren die Notöffnungen für die Türen in dem mechanisch die Tür geöffnet wird. In ihrer Variante hatten sie keine Notöffnungen. Sie haben stattdessen kleine Hammer in die Klappen gelegt mit denen man die Türen im Notfall kaputtschlagen kann. :D

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