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Satire

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  1. Satire

    Autor: terraformer 12.03.24 - 15:18

    Problem: Versteckte Kameras - vermutlich in vielen Länder grundsätzlich illegal
    Lösung: Verbot der sichtbaren Kameras - was sicher auch die Übeltäter hindern wird, weiterhin versteckte Kameras zu installieren und zu betreiben. (Ja, Ironie)

    Ist der Artikel falsch geschrieben oder gibt Airbnb wirklich eine sinnfreie Lösung für das mutmaßliche Problem?

  2. Re: Satire

    Autor: amk 12.03.24 - 18:17

    terraformer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem: Versteckte Kameras - vermutlich in vielen Länder grundsätzlich
    > illegal

    In Deutschland und vermutlich EU-weit dürften auch sichtbare und dokumentierte Kameras in den untervermieteten Wohnbereichen verboten sein. In Hotel-Zimmern oder Mietwohnen dürfen Betreiber/Vermieter ja auch keine Kameras installieren, ob der Gast/Mieter sorgsam mit der Wohnung umgeht.

    Das ist halt unternehmerisches Risiko, wenn man seine Bude an Fremde gibt, ohne selbst vor Ort zu sein.

    > Lösung: Verbot der sichtbaren Kameras - was sicher auch die Übeltäter
    > hindern wird, weiterhin versteckte Kameras zu installieren und zu
    > betreiben. (Ja, Ironie)

    Airbnb weiß seit vielen Jahren, dass in den Wohnungen erschreckend häufig versteckte Kameras installiert sind, um sich an den nackten Gästen aufzugeilen oder das Videomaterial auf entsprechenden Plattformen zu verkaufen.

    > Ist der Artikel falsch geschrieben oder gibt Airbnb wirklich eine sinnfreie
    > Lösung für das mutmaßliche Problem?

    Airbnb lacht sich kaputt. Sie selbst sehen sich nur als unschuldige Vermittler, obwohl sie natürlich wissen, dass viele Anbieter rechtswidrig agieren. Die illegale Filmerei ist ja nur die Spitze des Eisbergs, aber viele der angebotenen Wohnungen dürfen gar nicht kommerziell untervermietet werden. Kontrolliert bloß niemand wirksam.

    Nur sehr wenige Angebote folgen überhaupt noch der ursprünglichen Idee, dass jemand längere Zeit seine private Wohnung nicht nutzen kann und daher vorübergehend anderen für ein bisschen Geld zur Verfügung stellt.

    Airbnb wurde da freilich vom Erfolg überrannt, insofern mag die ursprüngliche Idee durchaus gut gewesen sein, aber die Plattform lockt halt massiv Kriminelle an. So wie eben auch die Händler auf Amazon. Da müsste der Plattform-Betreiber halt mal durchgreifen, aber das tut er nicht, weil er damit seinen eigenen Gewinn kaputt macht. Also tut er's nicht. Ist durchaus logisch. Solche Plattformen kann man am Ende eigentlich nur noch verbieten. Schade, aber Airbnb & Co. haben ihre eigene Idee durch Geldgier selbst kaputtgemacht.

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